Die hilfreichsten Kundenrezensionen
163 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Supercool mit kleinen Schwächen, 2. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Asus Eee PC 900 22,6 cm (8,9 Zoll) WSVGA Netbook (Intel, 1GB RAM, 12GB, XP Home) weiss (Personal Computers)
Nach all den Pseudo-Rezensionen von Leuten die nie auf dem Eee 900 gearbeitet haben und teilweise total unsachlich argumentieren, will ich vorausschicken, dass ich wirklich seit einer Woche einen Eee 900 besitze und damit auch arbeite. Immer mehr. Tendenz steigend. Ja, es stimmt! Wer einen mobilen Erst-PC sucht liegt mit einen Eee 900 falsch. Fürs selbe Geld gibt's vollwertige Notebooks mit großem Display, ausreichend Plattenplatz und DVD-Brenner. Und ja, es stimmt! Der Eee ist nur Zweit- oder Dritt-Rechner. Aber was für einer! Mit der S-Bahn zum Meeting. Riesen Notebook-Rucksack oder unbequeme Umhängetasche? Beides eine Qual im morgendlichen Berufsverkehr. Und wozu? Mit Powerpoint präsentieren, Emails checken, Internet surfen. Vielleicht ein paar Notizen in Word? Kann alles auch der Eee. Wer sich dem Diktat des Schlepptops nicht beugen wollte, musste sich ein sündteures Sub-Notebook kaufen und war damit cool. Dank Eee 900 ist das nun auch für den Normalo möglich. Und genau hierfür taugt der Eee. Mit seinem mitgelieferten guten Neopren-Täschchen passt er in jeden noch so kleinen Rucksack, in die Umhängetasche, die Schreibmappe oder gar in die Damenhandtasche. Das Netzteil ist ebenfalls klein und leicht. Maus braucht man nicht, sobald man die ultracoolen Zwei- und Dreifinger-Optionen des Touchpads entdeckt hat (unbedingt damit vertraut machen, es ist genial!). Die Installation war kinderleicht. Das Handbuch ungelesen in die Ecke geworfen und los ging es. Das mitgelieferte Star-Office ist bekanntermaßen gut. Habe es dennoch gleich "geputzt" und durch Office 2003 ersetzt. Star-Office ist in der ausgelieferten Installation mit rund 900 MB ein Speicherfresser. Ein "lean" installiertes Office, bestehend aus Word, Excel, Powerpoint und Outlook frisst nur 250 MB. WLAN mit WPA2 hat bei mir sofort geklappt. Auch übers Kabel war ich gleich im Netz und auch auf meiner Synology Diskstation. Dann habe ich noch meinen VPN Firmenzugang und die berüchtigte SAP-GUI installiert und natürlich Virenscanner und Surfcontrol. Alles funktionierte im ersten Rutsch. In all der Euphorie dann gleich die Microsoft Updates und Patches installiert und BUMM hat's gemacht! Hier kommt die unausweichliche Schwachstelle des Eee hervor. Er kommt mit zwei "Flash-RAM" Bereichen daher. 4 GB Onboard als C:\ und 12 GB in einem separaten Flash-Modul als D:\ Laufwerk. Die 4 GB sind aber als Windows System-Partition viiiiiel zu klein bemessen. Alleine das Betriebssystem belegt nach der Wäsche mit "ASHAMPOO" immer noch 2/3 des Speichers. Und zuvor habe ich meine Swapdatei schon nach D:\ verlagert. Es wird also echt eng und Ärger ist hier vorprogrammiert. Hätten die ASUS-Leute doch nur EIN einziges Speichermodul mit vielleicht 20 GB verbaut, und alles wäre gut geworden. Linux kennt so ein Prob natürlich nicht. Tipp: Alle Programme sollten daher unbedingt in der D-Partition abgelegt werden. Der so praktische Hibernate-Modus lässt sich nicht vom Systemvolume verbannen, würde angesichts von 1 GB RAM aber ein weiteres GB fressen und ist deshalb erst gar nicht einsetzbar. Auch der "Eigene Dateien" Ordner hat auf C:\ eigentlich nix verloren, wenn man nicht permanent von den "wenig Speicher" Meldungen des XP genervt weden möchte. Tja, die Tastatur! Nichts für Grobmotoriker, definitiv. Zartere Naturen gewöhnen sich aber vergleichsweise schnell an die filigranen Tasten. Die Belegung ist nicht ganz geschickt gewählt. Dauernd landet man auf der Return- statt auf der Shift-Taste. Das geht mir noch immer so und es ist lästig. Trotzdem liebe ich meinen Eee. Auch zu hause auf dem Sofa oder draußen im Garten. Das Display ist OK, ein externer Monitor oder ein Beamer können angesteuert werden. Über ein Tool kann die Auflösung schnell auf 1024 x 768 geändert werden und man scrollt dann einfach. Das WLAN frisst schon ein wenig Energie. Nach zwei Stunden ist Schicht. Über Kabel hält der Eee locker drei Stunden durch. Die Akku-Anzeige geht nur in 10% Schritten, Restlaufzeit kann sie nicht. So meckert der Eee bei 20% zum ersten Mal, man könnte aber noch 20 Minuten weiterarbeiten. Die nächste Mecker kommt aber dann erst wieder bei 10% (Powermanagement hab ich 5% eingestellt) und fährt die Kiste dann runter. Das hat man anderswo schon besser erlebt. Was wirklich nervt ist das jämmerliche "eeeeeeeeeeeeeeee" (a so, daher der Name!) des Miniatur-Lüfters, der bei aktivem WLAN nach ca. 10 min loslegt und danach keine Ruhe mehr gibt. Über Kabel ist's besser. Oh, fast hätt' ich's vergessen. Als Skype-Nutzer habe ich mich sehr über die bestens funktionierende Vorinstallation gefreut. Programm gestartet, mit vorhandenem User angemeldet und ALLES FUNZT auf Anhieb. Mikro und Lautsprecher sind vernünftig ausbalanciert. Headset brauchst Du nicht. Die Kamera tut was sie soll und überträgt ein vernünftiges Bild. Manchmal spaziere ich durch die Gegend und zeige meinen Skype-Partnern damit Dinge in Haus und Garten :-) Fazit: die 4 GB Systempartition für Windows birgt das Potential für anhaltenden Ärger. Der Lüfter mit seinen "eeeeeeeeee" ist nervig. Alles andere ist genial und preiswert. Das Büro in der Westentasche. Alternative: der neue Acer mit 80 GB Platte und ähnlichen Eckdaten zum selben Preis kann zumindest Windows XP viel besser. Trotzdem frage ich mich gerade: wann habe ich mein Notebook eigentlich zum letzten Male eingeschaltet? Euer Herbert
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64 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Es fehlt an Feinschliff, 4. Juli 2008
Nach den ganzen 1-Sterne-("Der 900er mit Windows XP ist doof. Er hat kein Linux.") und 5-Sterne-Rezensionen ("Die 1-Sterne-Rezensenten sind doof. Deshalb gebe ich fünf Sterne.") mal eine Bewertung nach vier Tagen Erfahrung mit dem EEE PC 900. Und die liegt genau in der Mitte. Ich habe mir den EEE PC genau aus dem Grund gekauft, den ASUS in der Zielgruppen-Beschreibung angibt: Ein Dritt-PC für den mobilen Einsatz. Wenn ich unterwegs bin, will ich mal Daten von der Digicam sichten, E-Mails abrufen, per WLAN oder UMTS-Stick im Internet surfen, E-Mails abrufen, vielleicht ein paar Texte schreiben. Bisher habe ich dafür mein Medion 12,1-Zoll-Notebook genutzt. Aber wenn man sonst noch ein paar Sachen im Rucksack hat, sind 2,3 Kilo doch eine Menge - und das Display könnte ruhig kleiner sei. Der EEE PC kam mir da schon als 700er sehr gelegen - aber mein Web´n´Walk-Stick läuft nicht mit Linux - und 2 GB Speicherplatz waren selbst mir zu wenig. Also habe ich sehnsüchtigst auf den "großen" gewartet. Kurz bevor er herauskam, brachte ALDI das Medion Netbook auf den Markt. Allerdings ein pa Zentimeter größer und mit Festplatte. Ich habe mich dann doch für den EEE entschieden, weil mir die SSD-Festplatten ohne bewegliche (= empfindliche) Teile robuster erscheinen. Der Speicherplatz des EEE reicht mir völlig aus, die Leistung eh. Ich will nicht spielen, Fotos bearbeiten oder ähnliches. Mein bisheriges Medion hat halb so viel Arbeitsspeicher - und auch damit komme ich zurecht. Der gelieferte EEE in schwarz ist optisch gelungen. Aufgrund des dicken Akkus im hinteren Bereich liegt er schlecht auf den Knien (wobei ASUS davon abrät, ihn dort abzulegen, weil die Unterseite sehr heiß werden soll). Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig klein. Wer allerdings einige Zeit mit der Micro-Tastatur eines Smart-Phones gearbeitet hat, wird die EEE-Tastatur als völlig brauchbar empfinden. Alle anderen können sich an das Format bestimmt gewöhnen: Nichts für den fünfbändigen Roman, aber aureichend für alle normalen Texte, E-Mails, Texteingaben usw. Das Display empfinde ich als gut und ausreichend groß für die oben beschriebenen Anwendungen. Bis hierher also ein Lob für den Winzling. Es könnte also rundum gelungen sein, was ASUS da anbietet. Aber leider wird der EEE dem eigenen Anspruch nicht gerecht: "Die EeePC Attribute Easy (Easy to Learn, Play and Work), Excellent (Exzellentes mobiles Internet) und Exciting (aufregende Multimedia Erfahrung) unterstreichen den modernen Lifestyle der Internet Generation." Beim ersten Einschalten wird Windows XP konfiguriert. Dauert etwas, aber dann läuft alles problemlos. Nach der problemlosen Verbindung mit dem Internet ruft Windows natürlich nach Updates. Ich habe zunächst einen Virenschutz installiert und dann die Updates gemacht. Anschließend wollte Java noch installiert werden. Am nächsten Tag ein weiteres Windows-Update - und die Probleme beginnen. Es wird angezeigt, dass zu wenig "Virtueller Speicher" zur Verfügung steht. Die PC-Cracks werden sagen "Na und? Kann man doch problemlos lösen!". Klar. Aber ASUS schreibt, der EEE PC sei "Easy to learn". Sorry, PC-Einsteiger sind mit solchen System-Meldungen schon überfordert! Kein einziges meiner anderen Notebooks hat jemals solche Meldungen gebracht. Die Meldung von Windows empfiehlt, in der Hilfe nachzuschauen. Tue ich das, gebe also "virtuell" als Suchbegriff ein, hängt sich das Hilfe-Programm auf. Ohne "Strg+Alt+Entf" tut sich nichts mehr. Alles andere als "easy". Ich finde über die Suche den Eintrag in der Hilfe, richte den virtuellen Speicher ein - und der EEE läuft wieder. Bis zum nächsten Update. Da meldet er dann, dass auf der C-Festplatte zu wenig Speicherplatz zur Ausführung von Programmen zur Verfügung steht. Klar, wird jetzt der erfahrene Anwender sagen, wenn schon virtuellen Speicher einrichten, dann auf die größere D-Festplatte. Aber, wie gesagt: Das ist das Gegenteil von "Easy"! Jetzt werde ich mich also durch die um Glück zahlreich vorhandenen Foren quälen müssen, um das Problem selbst zu beseitigen. Genau das sprach übrigens für den EEE: Es gibt Foren, in denen man Hilfe bekommt. Beim Medion wäre das etwas schwerer. Also: Die Hardware scheint okay zu sein, die Konfiguration verbesserungsbedürftig (Warum packt man ein riesiges Office-Paket auf C, wenn dann praktisch kein Platz mehr für Virenscanner und Updates bleibt?). Deshalb insgesamt nur drei Sterne für den EEE PC.
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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unerwartet gut!, 28. Juni 2008
Ich hatte im Vorfeld oft gehört,dass der neue EeePC 900 zu langsam wäre um mit Windows vernünftig zu laufen. Bis ich mich dann selbst überzeugen durfte. Nach ein paar Minuten ausprobieren wurde er sofort gekauft, hier eine kleine Bewertung: Display: Angenehme Größe und super Auflösung, vorallem gut daran: es ist entspiegelt, was heute bei Notebooks eine Seltenheit ist - gut, ist ja auch ein Netbook ;) Tastatur: Für dünne Finger gut genug zum 10-Finger-Schreiben, sollte man aber vorher mal ausprobiert haben. Ich schreibe diese Rezension gerade mit meinem EeePC. Akku:Noch nicht ausprobiert, max. 3h Laufzeit. Mitgeliefert ist ein 4400mAh LiIonAkku. Design: Schlicht und teils etwas billig (vorallem der grottenhäßliche Anschalter). TouchPad: Ist mit seinem Multitouch echt praktisch ersetzt beim Arbeiten perfekt die Maus! Leistung: Das für mich wichtigste Kriterium. Der EeePC 900 ist multitasking fähig, macht keine Probleme beim Surfen Musik zu hören und dabei noch ein Programm auszuführen. Nur Installationen machen ihm schwer zu schaffen. Der Vorgäner von UT2003 läuft perfekt flüssig und auch MS Office 2007 macht auf dem EeePC eine gute Figur (Tipp zum Installieren wegen dem fehlenden Laufwerk: Einfach die originalmOffice DVD auf ne externe Festplatte kopieren und dann auf dem EeePC von der ext Festplatte installieren, funktioniert wunderbar). Teilsweise startet Office schneller als auf meinem großen Core2Duo PC. Hoffe ich konnte ihnen einen kurzen Überblick verschaffen.
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