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Astropia - Hier gelten andere Regeln! (Limited Edition)
 
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Astropia - Hier gelten andere Regeln! (Limited Edition)

Ragnhildur Steinunn Jónsdóttir , Snorri Engilbertsson , Gunnar B. Guðmundsson    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Ragnhildur Steinunn Jónsdóttir, Snorri Engilbertsson, Davíð Þór Jónsson
  • Regisseur(e): Gunnar B. Guðmundsson
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Isländisch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: AV Visionen GmbH
  • Erscheinungstermin: 23. Februar 2009
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001FYN6JW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.104 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Als ihr Mann, der treulose und skrupellose Autohändler, wegen illegaler Praktiken ins Gefängnis wandert, steht die verwöhnte und nicht besonders praktisch veranlagte Zierblondine Hildur plötzlich mit leeren Händen und ohne Obdach da. Um über die Runden zu kommen, heuert sie in einem Comic Shop an und verdreht den dort verkehrenden Jungmannen kollektiv den Kopf. Zur Freude der Szene findet sie sogar Gefallen an Rollenspielen. Doch als der Gatte aus dem Knast entweicht, ist Schluss mit lustig.

Video.de

Eine scheinbar Society-Nichtsnutzen wie Paris Hilton liebevoll nachempfundene Bilderbuchtussi und eine Bande ebenso lebensuntüchtiger Comic- und Kinonerds helfen sich gegenseitig aus dem Quark in dieser selbstironischen, lustigen und international konkurrenzfähigen Kriminalkomödie aus der sonst eher seltener auf diesen Seiten vertretenen Filmnation Island. Wer sowohl dem von der Finanzkrise schwer gebeutelten Inselstaat als auch ausgewiesenen Filmfreaks und Spaßvögeln etwas Gutes tun will, ergänzt seine Filmsammlung um dieses charmante Produkt.

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Kundenrezensionen

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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Fantasy-Fest 20. Februar 2009
Kann das funktionieren, eine Mischung aus Hollywood-Liebesdramödie wie "Schlaflos in Seattle" und Fantasy-Action wie "Eragon" und "Der Herr der Ringe"?

Ich habe "Astropia" auf dem Fantastic Fest in Austin, Texas gesehen, wo er Huckepack mit dem thematisch gar nicht so weit entfernten Film "Fanboys" lief. Und ich kann vorausschicken: Astropia war für mich DIE Entdeckung dieses Festivals gewesen. Seitdem erwarte ich sehnsüchtig eine US-DVD und war um so mehr erstaunt, dass meine Amazon-Recherche eine in Kürze erscheinende deutsche Ausgabe auswirft.

Der Film ist "kernig". Hier haben wir keine aalglatte amerikanische Produktion mit kalkulierten Lachern vor uns (wie "Fanboys"), sondern eine erfreulich bodenständige, europäisch erzählte Komödie voll echter Menschen und kantiger Typen und Wendungen, die nicht dem Hollywood-Schema folgen.

Die Heldin ist Hildur, die dank ihres Freundes keine Geldsorgen hat und deren ereignisloses Leben aus Einkaufstouren, Kaffee mit ihren dümmlichen Freundinnen und Liebesromanen besteht. Hildur wird aus ihrem Traumpalast jäh in die Realität geworfen, als ihr Freund wegen einer Betrügerei verhaftet wird. Das Haus wird versiegelt und ohne eigenen Besitz oder Geld flüchtet Hildur zu ihrer Freundin (oder Schwester, das ist nicht klar geworden). Unter deren Druck muss sie sich eine Arbeit suchen. Der Sohn der Freundin, der einen der besten Lacher des Films hat, bringt sie in seinen Stamm-Comicladen, wo, welch glücklicher Zufall, ein "Help wanted"-Schild in der Tür hängt. Sie bekommt den Job und muss fortan Rollenspiele verkaufen, wovon sie freilich keine Ahnung hat. Der Ladeninhaber lädt sie zu seiner Spieleabend ein, damit sie lernt, was sie da beraten und verkaufen soll.

Das Filmgeschehen schwenkt um in eine Darstellung der gespielten Fantasy-Szenarien, in denen Hildur zur schwertschwingenden Prinzessin wird. Nach anfänglicher Naivität und Beschwerden über den Sexismus des Fantasy-Genres lebt sie sich sehr schnell in ihre Rolle ein.
Auch ohne mächtige CGI-Effekte hat der Film einige schön choreografierte Kämpfe (der "Chick Fight" im nächtlichen Nebel ist so stimmungsvoll und unheimlich, dass er mit der Wetterspitze-Szene im "Herrn der Ringe" mithalten kann, jedenfalls bis zu seiner ironischen Brechung) und mit den Landschaften bewirbt sich Island als neuer Drehort für rustikale Fantasy-Epen.

Von da an schwenkt der Film zwischen Spiel und Wirklichkeit hin und her, und der Freund aus dem Knast hat auch noch seinen Auftritt.

Der Anfang ist wie eine Sat1-Schmonzette, aber dass die Autorin von Hildurs Liebesromanen ausgerechnet "Joan Wilder" heißt, wird Cineasten das erste Schmunzeln entlocken. Dabei ist das nur der Anfang einer ganzen Reihe von Filmzitaten, die in der buchstäblich "furiosen" allerletzten Szene gipfeln. Es ist eine große Leistung, dass diese Anspielungen im Hintergrund mitlaufen und sich nicht wie in z.B. "Scary Movie" oder den Leslie Nielsen-Komödien in den Vordergrund spielen. Sie sind nicht Selbstzweck, kein Tusch kündigt sie an, sie sind Bonusmaterial für Kinofreunde.

Fazit: Ein unverbrauchter, sympathischer Cast, tolle Schauwerte an Kulissen und Landschaften, eine ungewöhnliche Geschichte, Regieeinfälle, die zu dem Thema Comicladen" passen (der ganze Vorspann ist ein Comicheft und Szenen-Überblendungen verwandeln sich in gezeichnete Comic-Panels) und ein ganzer Haufen Hollywood-Easter-Eggs.

Das sind ja fünf Wünsche auf einmal!

Ja.

PS: Ich kann über die technische Qualität und die Synchronisation nichts aussagen. Dafür muss ich auf andere Amazon-Rezensenten verweisen. Der Film selbst verdient 5 Sterne.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erfrischend anders! 2. März 2009
Von Ralf Murk
Das Party-Girl Hildur (Ragnhildur Steinunn Jónsdóttir) hat es nicht leicht. Nachdem ihr Freund Jolli (Davíð Þór Jónsson) verhaftet wurde, findet sie sich mir nichts dir nichts, wohnungs- und arbeitslos auf der Straße wieder. Zum Glück kann sie bei einer Freundin unterkommen und findet kurze Zeit später einen Job im ortsansässigen Rollenspiel-/Fantasy-/Comic-/DVD-/Nerd-Laden Astrópiá. Zuerst hat sie keine Ahnung von der Materie, aber nachdem sie der Einladung des Ladeninhabers folgte und einmal mitspielte, findet sie gefallen an der Sache. Unterdessen arbeitet Jolli fieberhaft an seinem Ausbruch aus der Strafanstalt, welcher ihm auch gelinget. Doch plötzlich wird Gabi, äh Hildur, entführt (der geneigte Leser möchte mir als TKKG-Fan diesen flachen Gag verzeihen) und ihre neuen Freunde aus dem Laden starten eine Rettungsaktion.

Die Umsetzung:
Es fällt mir leicht, Astrópiá zu bewerten. Der Film strotzt vor tollen Einfällen, wie z.B. das bei Szenenwechseln das gefilmte Bild zu einer Comiczeichnung wird, und die Kamera aus dem Comicheft zurückfährt und sich zum nächsten Bild bewegt und sich das neue Comicbild wieder in ein Filmbild verwandelt. Das sieht schön aus, und gibt dem Film durchaus ein gewisses Etwas. Dann wurde ein wunderschöner Kniff angewandt um die InGame-Sequenzen vom Rest des Films abzuheben. Wechselt die Handlung ins Rollenspiel, werden die schwarzen Breitbild-Balken größer und das Bildformat ändert sich von normalem 16:9 zu Cinemascope. Das fand ich beim Zuschauen unheimlich wirkungsvoll. Überhaupt ist der ganze Film schön eingefangen. Ich fühlte mich beim Zuschauen unheimlich wohl. Astrópiá ist vermutlich der erste kommerzielle Film, welcher versucht die Nerd-Szene näher zu beleuchten. Umso erfreulicher ist, dass kein Film herausgekommen ist, welcher sich pauschal auf eine Seite stellt. Es ist kein Film, wo die Gags nur auf Kosten der Nerds gehen und es ist gewiss kein Film von Nerds, in dem sich über Nicht-Nerds lustig gemacht wird. Astrópiá ist es in meinen Augen wunderbar gelungen die Grenzen zwischen beiden 'Welten' durchlässiger zu machen. Die meisten Gags des Films haben mich unheimlich zum Lachen gebracht und gewiss wird mir Astrópiá in guter Erinnerung bleiben.

Die DVD:
Ich kann das Team von AV Visionen nur beglückwünschen. Sie schnappen sich einen guten Film und wissen, wie sie ihn adäquat auf den Markt bringen. Die DVD ist edel aufgemacht. Sie kommt mal nicht in einer Amaray-Hülle oder ähnlichem daher, sondern in einer stabilen Papp-Hülle, welche sich dem Thema des Films entsprechend wie ein Buch anfühlt. Löblich das einem schon bei der Verpackung nicht der übliche Einheitsbrei angeboten wird. Allerdings hat die Verpackung auch einen gewaltigen Nachteil, nämlich das sie nach einem Transport im Rucksack sehr schnell starke Gebrauchsspuren aufweist. Das 16:9-Bild des Films weiß prinzipiell zu gefallen, allerdings fielen mir beim Betrachten zum Teil unschöne Flimmereffekte bei manchen Stellen im Bild auf. Der Filmgenuss wird dadurch nicht gestört, aber hier könnte man bei einer Neuauflage evtl. noch nachbessern. Den Ton gibt es in Deutsch und Isländisch in Dolby Digital 2.0 Surround. Hier wird so mancher jetzt vielleicht kreischen: 'Äh, kein Dolby Digital 5.1???' Glaubt mir, das braucht der Film nicht. Die Soundkulisse gibt keine Rechtfertigung für diskreten Mehrkanalton und die vorliegende Surroundabmischung ist voll OK. Die Synchronisation des Films kann als sehr gelungen betrachtet werden. Flachheiten oder Sinnentstellungen wie 'Ich kenne den Affen, sein Name ist Esel!' gibt es hier nicht. Es wurde anscheinend sehr stark drauf geachtet, den Film sorgfältig ins Deutsche zu übertragen und keine Hau-Ruck-Schlampig-Synchro abzuliefern. Auch dafür gehen die Daumen nach Oben. Beim Betrachten des Bonusmaterials fällt auf, dass die Köpfe hinter AV Visionen stark mit der Rollenspielszene verbunden sind. So finden sich neben den obligatorischen Making Ofs, einem Musikvideo, Outtakes, Pannen vom Dreh und Trailern, in der Hülle ein wunderschönes Booklet mit einem kleinen Rollenspiel, was man direkt mal so spielen kann. Das ist mal vorbildlich. Auf der DVD gibt es noch Internet-Links zu den Homepages zu Cthulhu, Shadowrun und Das schwarze Auge, mit der Möglichkeit für den neugierigen Zuschauer sich dort weiteren Content zu holen. Genau so muss Bonusmaterial aussehen und es freut mich das hier schöne Synergien zwischen den Medien entstanden sind und Verlage wie Ulisses und Pegasus da mitziehen. Sehr löblich das Ganze.
Bei den meisten Händlern trägt Astrópiá den deutschen Beititel 'Wo sich Regeln verändern!'. Meine vorliegende DVD hat auf der Hülle aufgedruckt 'Hier gelten andere Regeln!' und daher ist dies augenscheinlich der korrekte deutsche Beititel und die Angaben bei Amazon, Imdb und Konsorten sind falsch!

Fazit:
Der Film ist gut und die DVD auch. Und die Arbeit die sich mit der Veröffentlichung gemacht wurde, sollte in meinen Augen auch honoriert werden. Für einen aktuellen Straßenpreis von 16 ¤ sollte der interessierte Käufer zugreifen. Ich persönlich hoffe, das wir weitere, spannende DVD-Veröffentlichungen von AV Visionen erwarten dürfen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ancoron
Über den Film ist bereits alles gesagt: ein rundum gelunger Film für und über Rollenspieler.
Ich möchte mich nur auf die Bildqualität der DVD beziehen, und die schmälert das Filmvergnügen etwas. Denn die Auflösung entspricht nicht dem gängigen DVD-Format, sondern ist niedriger. Das wird besonders bei den Comic-Szenen deutlich (dort flimmern dann die Ränder) und bei Fernaufnahmen (da wird es kantig und unscharf). Wer den Film über einen Röhrenfernseher schaut, wird das kaum bemerken, auf PC-Bildschirmen und Flachbildfernsehern ist aber mehr als deutlich die Kantenbildung erkennbar.

Sowas passiert eigentlich nur, wenn man als Privatperson einen 7-8 GB Film auf eine 4,7-DVD brennt und dadurch die Bildqualität mindern muss. Komisch nur, dass die Astropia-DVD eben auf einem größeren Rohling als 4,7 GB daherkommt.

Ich hoffe auf eine verbesserte Neuauflage. Dass das Quellenmaterial eine so geringe Auflösung hat, kann ich mir nämlich kaum vorstellen.
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Geniales Werk für MMORPG und Tabletop Spieler
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Für alle anderen : videothek film, aber nicht für die Sammlung
Veröffentlicht am 8. Juni 2009 von Illuminated
Witzig, aber nur was für Rollenspieler oder die es werden wollen
Ich finde den Film echt witzig und gut gemacht. Da er keine Hollywood Produktion ist, sollte man nicht perfekte Bilder erwarten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2009 von M. Funk
Genialer Film
Also ich muß sagen das der Film wirklich wirklich gut ist. Gut man merkt nach ein paar Sekunden das das Budget der Produktion selbst für isländische... Lesen Sie weiter...
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Trashig - Und wirklich Witzig
Also ich war doch recht überascht von diesem Film.
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Veröffentlicht am 14. März 2009 von Hruska Radim
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Veröffentlicht am 5. März 2009 von Florian Sippel
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