Es stimmt schon, das Buch ist eigentlich eine Zumutung. Blankes Chaos, ein völlig unstrukturierter Brei (Döbereiner ist eben Fisch), durch den man sich mühsam durchkämpfen muss. Sätze, die man fünfmal liest und immer noch nicht versteht, unverständliche Formulierungen. Wenn er mal anfängt, etwas systematisch durchzugehen, bricht er mittendrin ab, macht woanders weiter, lässt einen Teil ganz weg, so dass man als Leser viel Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz braucht.
Aber: bei Döbereiner finden sich Erkenntnisse über die Astrologie und darüber hinaus reichende Zusammenhänge, die ich sonst noch nirgends gefunden habe. Deshalb lohnt sich die anstrengende Lektüre dann doch.
Trotzdem würde ich mir wünschen, dass einmal jemand Döbereiners Bücher überarbeitet und in eine lesbare, gegliederte Form bringt.