Das Buch macht Geschmack auf Mehr. Der Autor, ein Astrophysiker bleibt allgemeinverständlich und verzichtet auf komplizierte, zeitaufwendige Anleitungen zum Einrichten des Instrumentariums, man kann schon nach dem zweiten Kapitel beginnen. Er geht vom Stativ über das Huckepackverfahren zur Fotografie im Primär- und Sekundärfokus, auch der CCD-Fotografie wird ein Kapitel gewidmet. Wer ein wenig mit Fotographie ohne Automatikkamera vertraut ist (Blende, Belichtungszeit, Filmempfndlchkeit), kann mit Hilfe der angegebenen Maßzahlen für Helligkeit und den Formeln für effektive Bennweite und Öffnungszahl bald die notwendigen Belichtungszeiten der für ihn selbst mit seiner Ausrüstung erreichbaren Himmelsobjekte errechnen. Selbstverständlich kann die Lektüre dieser 63 Seiten keine perfekten Aufnahmen garantieren, der Autor bietet sich aber für Rückfragen an und so gelingt der erste Schritt zur Anfertigung von Versuchsreihen in kalter Nacht.