Kurzbeschreibung
Dieser Inhalt ist eine Zusammensetzung von Artikeln aus der frei verfügbaren Wikipedia-Enzyklopädie. Seiten: 60. Nicht dargestellt. Kapitel: Exobiologie, SETI@home, Marsianer, Außerirdisches Leben, Extraterrestrisch, Rare-Earth-Hypothese, Search for Extraterrestrial Intelligence, Panspermie, Habitable Zone, Von den Bewohnern der Gestirne, Arecibo-Botschaft, Fermi-Paradoxon, Drake-Gleichung, Blood Falls, Planetare Verteidigung, Wow!-Signal, Venusianer, Project Blue Book, Kohlenstoffchauvinismus, Kardaschow-Skala, San-Marino-Skala, Planetary Protection, Rio-Skala, CosmicConnexion. Auszug: Die Rare-Earth-Hypothese (dt. Seltene-Erde-Hypothese) vertritt den Standpunkt, dass beim Auftauchen und der Entwicklung von komplexem Vielzeller-Leben (Metazoa) auf der Erde sehr unwahrscheinliche Zufälle und Ereignisse, wie besondere astrophysikalische und geologische Begebenheiten, zusammenspielen mussten. Der Begriff „Rare Earth" stammt von dem Buch Rare Earth: Why Complex Life Is Uncommon in the Universe (2000), geschrieben von Peter Ward, einem Geologen und Paläontologen und Donald Brownlee, Astronom und Astrobiologe. Ihr Buch bildet die Grundlage für den Großteil dieses Artikels. In deutscher Sprache gibt es die Ausgabe Unsere einsame Erde: Warum komplexes Leben im Universum unwahrscheinlich ist. Die Rare-Earth-Hypothese ist die Gegenrichtung zum Kopernikanischen Prinzip, dessen Befürworter unter anderen auch Carl Sagan und Frank Drake sind. Diesem Prinzip nach ist die Erde ein typischer felsiger Planet in einem typischen Planetensystem, lokalisiert in einem nicht ungewöhnlichen Bereich einer häufig vorkommenden Balkenspiralgalaxie. Von daher sei es wahrscheinlich, dass komplexes Leben im Universum häufig vorkommt. Ward und Brownlee behaupten das Gegenteil: Die Kombination von Planeten, Planetensystemen und galaktischen Regionen (die Lage des Sonnensystems innerhalb des Milchstraßensystems), die so günstig für komplexes Leben wie auf der Erde ist, sei sehr selten. Geht man ...