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Das Astrid Lindgren Lexikon. Alles über die beliebteste Kinderbuchautorin der Welt. [Taschenbuch]

Manuela Bialek , Karsten Weyershausen
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2004
Es gibt kaum jemanden, der nicht mit ihren Büchern und Filmen aufgewachsen ist. Astrid Lindgrens Bücher gehören seit Jahrzehnten zu der erfolgreichsten Kinder- und Jugendliteratur der Welt.
Dieses Lexikon behandelt alle wichtigen Werke, stellt wenig Bekanntes vor und liefert eine Fülle amüsanter Fakten. Dazu findet man Kurzbiographien aller wichtigen Regisseure, Komponisten und Schauspieler, die an Lindgren-Filmen gearbeitet haben.
Die Bandbreite ihres Gesamtwerks wird hierzulande immer noch unterschätzt. Die meisten Leser sind fälschlicherweise der Meinung Astrid Lindgren sei nur als Buchautorin in Erscheinung getreten. Häufig wird vergessen, dass sie auch die Drehbücher zu fast allen Verfilmungen ihrer Stoffe schrieb. Darüber hinaus war sie als Hörspielautorin aktiv, arbeitete fürs Fernsehen, war Übersetzerin und schrieb für das Theater.
Dieses Buch spricht alle Bereiche ihres Schaffens an. Alle Bücher und Filme werden ausführlich behandelt. Daneben kommt auch die Privatperson Astrid Lindgren nicht zu kurz: Zwar machte sie sich öffentlich für den Tierschutz und für eine Steuerreform stark, doch den Menschen Lindgren kannte nur ihr engster Freundeskreis. Weggefährten und Freunde kommen in diesem Lexikon ebenso zu Wort wie prominente Zeitzeugen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein bisschen langweilig 15. Mai 2004
Format:Taschenbuch
Als ich zu meinem Geburtstag das Astrid-Lindgren-Lexikon bekam, war ich erst sehr skeptisch. Da ich aber alles von und über Astrid Lindgren sammele, war meine Freundin der Meinung, dass ich dieses Buch auch haben muss. Mit Lexikon habe ich immer was sehr Langweiliges verbunden, aber ich muss sagen, ich wurde sehr angenehm überrascht. Als ich anfing, die einzelnen Einträge zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören. Es gab so einiges, was ich über die Autorin noch nicht wusste. Die Geschichte mit der Papierbettwäsche hat mich sehr amüsiert, zumal meine eigene Mutter auch mal so eine Phase hatte. Ich fand es auch spannend zu lesen, was aus den Kinderdarstellern der Lindgren-Filme geworden ist. Ja, die Filme, das ist wirklich beeindruckend, was da an Informationen zusammen getragen worden ist. Es gibt auch viele Filmplakate (leider nur in schwarz-weiß Druck), die ich noch in keinem anderen Buch über Lindgren gesehen habe. Dieses Buch beinhaltet sehr viele Informationen und zwar allumfassend über all das was Astrid Lindgren in ihrem Leben geschaffen hat ( Bücher, Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher, Filme, Schallplatten und Kassetten). Auch über ihr politisches und soziales Engagement wird berichtet und über die Privatperson Lindgren. Die Autoren haben tatsächlich eine unbekannte Geschichte entdeckt, die Astrid Lindgren nur für enge Freunde geschrieben hat. Sie heißt: „Drei kleine Schweinchen im Apfelgarten". Auch die Fotografien von Erwin Neu (in Farbe !) haben mir gut gefallen. Dieses Lexikon scheint aber nicht nur etwas für Erwachsene zu sein, denn ich erwischte meinen 13jährigen Sohn dabei, wie er sehr interessiert darin rumschmökerte.... Lesen Sie weiter... ›
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre ... 24. September 2004
Format:Taschenbuch
Als ausgesprochener Astrid Lindgren Fan war ich anfangs unsicher, ob es überhaupt noch Neuigkeiten über Astrid Lindgren gibt. Aber es gibt sie. Nicht nur über diese einzigartige Frau, sondern auch über ihre Filmkinder und ihre Buchkinder. Was wurde aus der Darstellerin der Ronja, oder dem kleinen Michel?
Wie kocht man Fleischklößchen, dass sie schmecken wie bei Madita?
Aber auch ernste Hintergründe aus Astrid Lindgrens Vergangenheit werden einfühlsam erzählt und beschrieben.
Dieses Buch steckt voller Gefühle und Erinnerungen und es strahlt die ungetrübte Liebe Astrid Lindgrens zum Leben und zu den Kindern aus.
Für mich absolute Pflichtlektüre!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut Recherchiert 19. Juli 2004
Format:Taschenbuch
Als jemand der mit den schönen alten Lindgren-Verfilmungen aufgewachsen ist, habe ich mich sehr über dieses Buch gefreut. Ich wollte schon immer mehr über die Hintergründe der Filme und Fernsehserien erfahren. Selbst im Internet sucht man da vergebens. Sehr interessant fand ich die Tatsache, dass es vor Inger Nilsson bereits eine andere Pippi-Darstellerin gab. Wegen Überraschungen wie dieser hat mir das Lesen viel Spaß gemacht. Spannend fand ich auch die Entstehungsgeschichten der vielen Kinderbuchfiguren. Oft wird Astrid Lindgren ja nur auf Pippi Langstrumpf reduziert. Schön, dass hier ebenso auf ihr Gesamtwerk eingegangen wird.
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Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ein ganzes Lexikon über Astrid Lindgren? - Jawohl, und ob! Mehr als 500 Seiten, angefüllt mit Wissen über und um die beliebteste Kinderbuchautorin der Welt, zweispaltig gedruckt, mit vielen Abbildungen, Illustrationen aus ihren Büchern, einem Fototeil von Erwin Neu in der Mitte - und nie langweilig.

"Das Astrid Lindgren Lexikon" gibt Auskunft über Figuren, die Astrid Lindgren erfand, über Schauplätze und Begriffe, über Regisseure, Schauspieler, Komponisten der Verfilmungen, über Verleger, Übersetzer und Illustratoren ihrer Bücher. Auch die Familie der berühmten Kinderbuchautorin ist mit Kurzbiografien berücksichtigt. Alle Menschen, die mit der großen schwedischen Dichterin zu tun hatten, sind erwähnt, teilweise mit Querverweisungen zu anderen Namen. Die Figuren der Kinderbücher findet man unter ihrem Vornamen, die anderen Personen aus Astrid Lindgrens Lebenskreis - wie es sich gehört - unter dem Familiennamen.

Unter "Tantiemen" erfährt man, dass die Sowjetunion nie für Übersetzungen und Verfilmungen an Astrid Lindgren bezahlt hat. "Infehlen" sind die Objekte, die der Räuber aus "Assar Bubla" an sich nimmt, und der begabte Übersetzer von "Kalle Blomquist" war ein erfolgloser deutscher Schauspieler. Einige der Artikel - so der über Ilon Wikland - lesen sich dabei wie eigene kleine Geschichten.

Überhaupt ist "Das Astrid Lindgren Lexikon" eher ein Lesebuch als ein Nachlagewerk. Manuela Bialek und Karsten Weyershausen haben es ist amüsant geschrieben, sehr viel Neues über Astrid Lindgren zusammengetragen und manches Originelle darin untergebracht. Und: Es ist top-aktuell und verführt zum Festlesen.
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5.0 von 5 Sternen Alles über Astrid Lindgren 17. April 2010
Von Nadine1978 TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Auf das Vorwort der Autoren folgt eine unglaubliche Menge an Informationen - in alphabetischer Reihenfolge, unter B findet man z. B. "Fräulein Bock", die grantige Haushälterin aus "Karlsson vom Dach", unter K deren gefürchtetes Gericht "Kuddelmuddel" usw.

In dem Buch fehlt praktisch nichts bzw. niemand - man findet Artikel über die nächsten Verwandten der Autorin, die Übersetzer ihrer Bücher, die Orte, die in ihrem Leben eine wichtige Rolle gespielt haben, über die Schauspieler, die in den Filmen dabei waren (sogar über die Nebendarsteller, z. B. Hans Clarin aus den Pippi-Filmen), über die teilweise mißglückte Verarbeitung des Lindgren-Stoffs in Comics und Zeichentrickfilmen, über die teils sehr unterschiedlichen Reaktionen auf ihre Werke (es wird viel aus Zeitungsartikeln zitiert) u.v.m. Ich habe nur eine vermißt - nämlich die Krimiautorin Karin Alvtegen (Astrid Lindgrens Großnichte, Enkelin ihres Bruders Gunnar).

Das Lexikon verschweigt auch unschöne Dinge nicht - z. B. die Tatsache, daß es einigen der Kinderstars, die in den Verfilmungen mitgewirkt haben, übel ergangen ist, vor allem der Pippi-Darstellerin Inger Nilsson. Sie hat versucht, sich als Schauspielerin zu etablieren - vergeblich, denn das Pippi-Image ist sie nie mehr losgeworden. Die Leute wollen noch heute Pippi Langstrumpf sehen und sind enttäuscht, wenn eine erwachsene Frau auf der Bühne steht! Sie ist mittlerweile 50 und muß immer noch erklären, daß sie nicht Pippi ist - grusel! Zum anderen ist da das liebe Geld: Die Kinder waren die eigentlichen Stars der Filme.
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