Nach drei Jahren Funkstille gibt es nun endlich ein neues Lebenszeichen von Darkseed. Stilistisch orientiert sich "Astral Adventures" am Vorgänger. Harte Gitarren treffen auf leichte elektronische Sounds mit wechselndem Gesang zwischen aggressiven und melodischen Vokals. Die Tracks sind nur leider etwas monoton ausgefallen und die Melodien, die von Darkseed ansonsten immer im Ohr beiben, sucht man hier vergeblich. Ausnahmen sind die ersten vier Lieder, die aber trotzdem den Songs des Vorgängers nicht das Wasser reichen können. Mich stören auf diesem Album auch die Vocals. Zwar singt Stefan im Wechsel zwischen klaren Gesang und Death-Vocals, aber der aggressive, melodische Gesang, der auf "Midnight..." und "Spellcraft" überwiegt, fehlt auf diesem Album völlig. Die Death-Vocals sind auch noch teilweise verzerrt, was mich ziehmlich nervt. Nungut, es ist kein schlechtes Album. Ich habe nur nach so langer Pause einfach mehr erwartet. Nur schade, dass Stefan die Band (seine Band!) verlassen hat, da er aus beruflichen Gründen keine Zeit zum Touren hat.