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Unter den vom teNeues Verlag publizierten großformatigen Bildbänden mit den begeisternden Fotografien von René Staud stellt dieses etwa 4 kg schwere Opus über Aston Martin zweifellos den bisherigen Höhepunkt dar. Auf 304 Seiten werden insgesamt 225 Fotos reproduziert, überwiegend doppelseitig und ausnahmslos in einer Qualität, die einem die Sprache verschlägt. Im Gegensatz zu früheren Bänden hat Staud die Sportwagen des britischen Nobelherstellers Aston Martin nicht nur vor nüchternen Farbhintergründen sondern auch vor überaus reizvollen Landschaften, Stadtsilhouetten oder Bauwerken positioniert, so dass sich der Blick des Betrachters zwar auf die automobilen Kunstwerke konzentriert, aber durchaus auch von diesen auf angenehme Weise abschweifen kann.

Der Band gliedert sich nach einer Einführung durch den bekannten Designwissenschaftler Paolo Tumminelli, der auch für die folgenden sehr knappen und pointierten Texte verantwortlich zeichnet, in sechs Abschnitte. Das Kapitel "Classic Days" zeigt die Entwicklung vom Aston Martin DB2 bis zum DBS Vantage, deckt also den Zeitraum von 1950 bis etwa 1972 ab. Natürlich findet der legendäre DB5 - nicht zuletzt als Fahrzeug von James Bond zu großer Berühmtheit gekommen - breiten Raum. Der Teil "Modern Times" widmet sich den Modellen vom V8 Volante bis zum DB7 Vantage. Das ausführlichste Kapitel "The Future Reloaded" präsentiert die modernen Aston Martin vom Vanquish des Jahres 2001 über DB9, V8 Vantage, DBS, One 77 bis zum Vanquish von 2012 und den neuen V8 und V12 Vantage des Jahrgangs 2013. "Gentleman Drivers" hat historische Aston Martin und die für den Rennsport entwickelten Typen DB2, DB3, DB3S, DBR1, DBR2, DBR4, DB4GT, DP212, DBR9 bis zum LMP1-Projekt zum Gegenstand. Im Abschnitt "Royal Family" werden die Limousinen vom Atom des Jahres 1939 über die zahlreichen Lagonda-Modelle bis zum aktuellen Rapide S gezeigt. "Zagato's Mark" schließlich präsentiert die außergewöhnlichen Aston-Martin-Versionen des italienischen Designers und Karossiers Zagato.

In einem knappen Anhang werden alle 52 abgelichteten Objekte mit ihren wesentlichen Daten erfasst - vom 40 PS starken A3 von 1921 bis zum gewaltigen One 77 mit 760 PS aus dem Jahr 2012.

Die berauschenden Bilder bestechen nicht nur durch ihre kunstvolle Gestaltung und durch die von den Fahrzeugen ausgehende Faszination, sondern auch durch die nicht zu übertreffende Qualität der Reproduktion, die durch die Hochwertigkeit des fast seidenartigen und schweren Papiers noch unterstrichen wird. Dieser mächtige Bildband ist kein technisches Kompendium, er ist ein reines "Genussbuch" - nicht billig, aber jeden Cent wert!
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So werden die Autos von Aston Martin oft genannt. Und daran ist viel Wahres, denn sowohl bei den Motoren als auch beim Design sind starke italienische Einflüsse vorhanden. James Bond fuhr Aston Martin, insbesondere die DB-Modelle, benannt nach ihrem Schöpfer David Brown. Später, unter anderer Führung, kamen andere Modelle hinzu, beispielsweise die V8-Reihe, die dann in Virage umbenannt wurde. Als Ford die Manufaktur übernahm, wurde David Brown wieder Programm, und neue DB-Modelle erblickten das Licht der Welt.

Dieser Bildband stellt all diese Autos in sehr schönen Fotografien von Rene Staud vor. Zunächst stehen die 1950er Jahre im Mittelpunkt, von denen sich der Band bis in die Neuzeit vorarbeitet. Später folgt ein historischer Teil, der mit dem A3 aus dem Jahre 1921 beginnt und ebenfalls bis ins Moderne führt.

Ein Aston Martin ist keinesfalls ein Auto für den gewöhnlichen Mitbürger, eher für Lebemänner oder englische Lords. Dazu heißt es im spärlichen Text: "Aston Martin, Männerautos für die Jagd. Am liebsten Frauen an Bord, ab und zu Wild. Heiraten, Kinder, eine Familie? Unvorstellbar." Das beschreibt die Dinge wohl sehr treffend.

Und wenn man sich am Ende dieses Bandes die technischen Daten der einzelnen Modelle ansieht, dann findet man dort auch oft die produzierten Stückzahlen. Sie gehen nur sehr selten über die Tausend hinaus. Da muss man nicht über die heutigen Preise reden. Andererseits kann man dabei natürlich auch ins Grübeln kommen. Und tatsächlich: Aston Martin wurde erst 2004 nach fast hundert Jahren erstmals wirklich profitabel. Unter der Führung des deutschen Ingenieurs Ulrich Bez stiegen sowohl die Verkaufszahlen als auch die Qualität der Autos. Aston Martin wurde international konkurrenzfähig. Doch darüber erfährt man in diesem Buch nichts.

Für Kenner und an der automobilen Geschichte Interessierte ist dies ein wunderbarer Bildband, bei dem allerdings nur die einzelnen Modelle im fotografischen Blickpunkt stehen. Ich hätte gerne mehr über die Firmengeschichte von Aston Martin erfahren. Doch die Texte sind leider sehr kurz, wenig informativ, dafür aber umso schwärmerischer. Zum Schwärmen gibt es (besonders in den letzten Jahren) allerdings auch genügend Anlass.
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am 25. Juni 2014
Wurden die einzelnen Fahrzeuge in Szene gesetzt, ich kann mich da nur in das Lob der Vorredner einreihen. Einzig stört mich, dass die Bilder großteils über zwei Seiten gehen und der Umbruch die Harmonie des Bildes etwas stört. Sonst ist aber nichts auszusetzen... Und eben ein Lust- und kein Sachbuch.
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