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Asterix Werkedition, Bd.6, Tour de France: Mit Asterix-Lexikon
 
 
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Asterix Werkedition, Bd.6, Tour de France: Mit Asterix-Lexikon [Gebundene Ausgabe]

Rene Goscinny , Albert Uderzo
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770413253
  • ISBN-13: 978-3770413256
  • Größe und/oder Gewicht: 29,4 x 22,3 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.004.190 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier". Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo).
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977.

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5.0 von 5 Sternen Römer am Rande des Nervenzusammenbruchs, 22. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Asterix Werkedition, Bd.6, Tour de France: Mit Asterix-Lexikon (Gebundene Ausgabe)
Im fünften Band der Asterix-Serie -- nach dem "Gallier", der "Goldenen Sichel", den "Goten" und dem "Gladiator", so die tatsächliche Reihenfolge -- widmen sich Asterix und Obelix ihrem eigenen Land: Gallien in den Grenzen des heutigen Frankreich.
Die Vorgeschichte: Caesars Sonderbeauftragter Lucius Nichtsalsverdrus will das verschlafene Lager Kleinbonum auf Vordermann bringen und lässt zur Attacke auf das unbeugsame gallische Dorf blasen. Die Folgen für die bedauernswerten Legionäre kann man sich ausdenken. Um die Gallier wenigstens von der Außenwelt zu isolieren, errichten die Römer nun eine Palisade um das Dorf. Das lassen die Gallier sich nicht gefallen; Asterix wettet: Er und Obelix werden trotz der Palisade Gallien bereisen und von allen Teilen des Landes Spezialitäten mitbringen.
Und nun geht's los -- Asterix und Obelix' "Tour de Gaule" (so der O-Titel) führt sie durch die antiken Versionen von Rouen, Paris, Cambrai, Reims, Lyon, Nizza, Marseille, Agen, Bordeaux und Le Conquet zurück in ihr Dorf. Von ihrer Reise bringen sie aber nicht nur einen Sack mit Spezialitäten mit, sondern auch Idefix, der Obelix mit dem wohlriechenden Spezialitäten-Sack ab Lutetia treulich folgt.
Neben den witzigen Abenteuern der beiden Helden und den immer neuen Ideen, mit denen sie den Römern und ihren Kollaborateuren sowie den Piraten zusetzen, bietet dieser Asterix-Band aber noch französische, pardon, gallische Landeskunde vom Allerfeinsten; auf jeder Etappe begegnen sie den regionalen Eigenheiten, die witzig in die Antike versetzt wurden. Natürlich herrscht in Lutetia (Paris) wildes Verkehrschaos, auf der Römerstraße VII nach Nicea (Nizza) erleben sie die zweifelhaften Freuden des Urlaubsverkehrs, in Lugdunum (Lyon) dient das Gassenlabyrinth dazu, die Römer außer Gefecht zu setzen (Die Résistance nutzte die verwinkelte Altstadt von Lyon erfolgreich, um die deutschen Besatzer während des Zweiten Weltkrieges zu überlisten), Gesocribate (Le Conquet) ist ein wichtiger Marinestützpunkt... und noch vieles mehr; ich konnte längst nicht alles herausbekommen. Aber darauf kommt es vielleicht gar nicht so sehr an; auch ohne einschlägiges Hintergrundwissen kann man sich hier königlich amüsieren über sinistre Gebrauchtwagenhändler, bräsige Strandurlauber, und natürlich allerorten verzweifelte Römer am Rande des Nervenzusammenbruchs.
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