Tja, zwar fehlte Goscinny und leider merkt man das. Doch trotzdem schwingt in diesem Asterix-Band immer noch einiges an kreativer Genialität mit, wie sie Uderzo schon so oft zeigte. So werden die Römer veräppelt wie eh und je, die Frauenbewegung kriegt ihr Fett weg und die Männeremanzipation will auch nicht so recht gelingen, und erst der arme Troubadix! Die Zeichnungen sind einfach köstlich, Miniaturen grandioser Szenen, die andere Comicserien auch heute noch neben sich verblassen lassen. So gibt es keinen besseren Zeitvertreib für verregnete Stunden, und auch dieses Heft bietet die beste Garantie dafür, dass auch im sprödesten Erwachsenen wieder einmal das Kind im Manne erwacht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)