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Asterix Mundart (Plattdeutsch 2), Bd.2, De Törn för nix
 
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Asterix Mundart (Plattdeutsch 2), Bd.2, De Törn för nix [Gebundene Ausgabe]

Albert Uderzo , René Goscinny
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 377040467X
  • ISBN-13: 978-3770404674
  • Größe und/oder Gewicht: 29,5 x 22,3 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 228.797 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Wi schrievt dat Johr 50 v. Chr. Heel Gallien is in röömsche Hand... Heel Gallien? Nee! Dor gifft dat een Dörp vull mit opsternaatsche Mannslüüd un Frons, de sik wehrt un sik vun de Butenlanners nich ünnerkriegen laat.

Autorenportrait

Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier". Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo).
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hohe Sprachhürde für Nichtmuttersprachler - Hinüberhüpfen lohnt sich da aber ..., 20. Mai 2009
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Asterix Mundart (Plattdeutsch 2), Bd.2, De Törn för nix (Gebundene Ausgabe)
Vergessen Sie Hochdeutsch oder diverse Lautverschiebungen - lassen Sie sich ein auf Plattdeutsch. Asterix "De Törn for nix" hatte die Ehre, gleich 1996 Band 2 der Mundart-Reihe zu werden.

Wie das dann klingt? "Wi schrievt dat Johr 50 v. Chr. Heel Gallien is in röömsche Hand ... Heel Gallien? Nee! Dor giff dat een Dörp vull mit opsternaatsche Mannslüüd un Froons, de sik wehrt un sik vun de Butenlanners nich ünnerkrieg"

Der Unterschied zum ober-/mitteldeutsch geprägten "Hochdeutschen" ist also offenkundig, und das hat ja auch etwas Schönes. In dieser Variante der "Odyssee" wird der Reichtum des Platt offengelegt. "De sünd mall" etwa drückt gefühlt noch etwas anderes aus als "Die spinnen" - jau!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bretonen und Norddeutsche - vereint im Widerspruchsgeist, 26. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Asterix Mundart (Plattdeutsch 2), Bd.2, De Törn för nix (Gebundene Ausgabe)
Nur die Einwohner eines kleines Dorfes am nordwestlichen Zipfel Europas hatten bis zuletzt heldenhaft der römischen Besetzung widerstanden, als in der plattdeutschen Ausgabe der "Odyssee" (Band 26) Cäsars intriganter Spion Nullnulllsix auftaucht, um für die römischen Truppen das Rezept des Zaubertranks zu erfahren. Die Auswahl des 26. Bandes für die Übersetzung ins Plattdeutsche zeigt tiefe Einsicht der Redaktion des Ehapa-Verlags in den Nationalcharakter von Nordfriesen, Ostfriesen und anderen Nordlichtern. Wer könnte die standhaften Bretonen als seefahrende Nation besser verstehen als die Nachkommen windzerzauster und sturmfluterprobter Küstenbewohner? Ihre Vorfahren waren als Kapitäne zur See gefahren, hatten Deiche gebaut und über mehrere Generationen hinweg Moore trocken gelegt. Die Ururenkel stehen heute als Demonstranten gegen die Zwischenlagerung abgebrannter radioaktiver Brennstäbe und Verteidiger einzelner Apfelbäume in der Elbmarsch im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Nicht zu vergessen der Landkreis, der sich das wirtschaftliche Überleben der gesamten deutschen Regenbogenpresse auf die Fahne geschrieben hat, das er mit dem unermüdlichen Kampf um nationale Unabhängigkeit seines Fürstentums sicherstellen wird. Gerade vor Landtags- und anderen Wahlen besinnt man sich nördlich von Hannover stets der Empfindlichkeiten nationaler Minderheiten. Mit der Verpflichtung eines dreisprachigen Talkshow-Moderators (deutsch, plattdeutsch, arabisch(?)) hat das Norddeutsche Fernsehen diesem Trend gerade wieder Tribut gezollt.

De Törn för nix begeistert sein plattdeutsch-verstehendes Publikum nicht nur durch die gewitzte Übersetzung (in zwei Stufen aus dem Französischen ins Deutsche, vom Deutschen ins Plattdeutsche), sondern durch die gekonnte Verknüpfung heimeliger Dorfatmosphäre mit hintergründigem Wortwitz. Der lokale Bezug findet sich in Details wie dem hochprozentigen Erzeugnis aus der Stadt an der Förde oder einer spionierenden Fliege mit dem Namen gerade des Produkts, für dessen Herstellung die oben genannten Apfelbäume weichen müssen. Allein dass Cäsar, auf der Ottomane lümmelnd, gestattet wird, die Sprache der von ihm Unterdrückten zu sprechen, kann den Lesegenuß leicht trüben. Ich hätte erwartet, dass wenigstens Cäsar statusbewusst an den s-pitzen S-tein s-tösst. Auch für den fiesen Nullnullsix ist Plattdeutsch ein viel zu freundliches Idiom. Vermutlich haben die Übersetzer sich zugunsten der Lesbarkeit für eine gemeinsame Sprache aller "guten" und "bösen" Figuren entschieden.

Ein wichtiges Dokument deutscher Mehrsprachigkeit, unbedingt empfohlene Trostlektüre für in der nicht-plattdeutschen Diaspora lebende Nordlichter und ein Spass für die ganze Familie.

Nicks för Ungut!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Die hochdeutsche Variante des Abenteuers ist viel besser!, 26. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Asterix Mundart (Plattdeutsch 2), Bd.2, De Törn för nix (Gebundene Ausgabe)
Ein grafisch gewohnt schönes Abenteuer wird mit plattdeutschen Texten versehen. Kann das gut gehen? Was in vielen Mundart-Versionen humorvoll und spannend zu lesen ist, funktioniert in dieser plattdeutschen Variante nicht. Immer wieder werden Ausdrücke verwendet, die man im „Lexikon" auf Seite 1 nachschlagen muss, dieses Idiom ist (zumindest für die meisten Leser) weit weg von der täglichen Erfahrung und erweist sich als sehr schwer zu verstehen. Der köstliche Wortwitz und die daraus resultierende Situationskomik eines Goscinny ist (größtenteils) verschwunden. Mühsam und stockend liest es sich, dieses Abenteurer und verliert dadurch viel von seinem Charme.

Leider ist mein Fazit ein wenig betrüblich: Dieses Abenteuer verdient es nicht in Plattdeutsch vermarktet zu werden - es leidet darunter. Lesen Sie die hochdeutsche Variante, sie ist um Längen besser zu verstehen und schlicht witziger, als diese Mundart-Variante.

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