Gmoin (gezeichnet/ gemalt) wurde der Band von Albert Uderzo, Ausdengd und gschrim (ausgedacht und geschrieben) vom Rene Goscinny. Die Müncherische Übersetzung stammt vom Carl-Ludwig Reichert und vom Urmünchner Udo Wachtweitl. Reichert spielt übrigens in der bairischen Rockgruppe Sparifankal mit, dies nur zur Information seiner Fans. Hochdeutsch sprechen im neuen Asterix nur die Römer, die im "Le Combat des chefs" ("Kampf der Häuptlinge" lautet der original hochdeutsche Titel) die im "umara Fuchzge voa Krisdus vo de Rema bsezd" gehalten Gallien die unbeugsamen Bewohner des Dorfes Giasing (Giesing) umzingelt halten.
Stationiert sind die Römer in Rechtsrum (Trudering), Rundumadum (Sendling), Linxrum (Schwabing) und Aquarium (Pasing), die Münchner natürlich als ihre Stadtteile wiedererkennen. Wohl aufgrund der "roten" Vergangenheit des in den 20er Jahren volksaufständischen Giasing (Giesing) hat man wohl die Namenswahl für das gallische, pardon: hier münchnerische Dorf getroffen. A Milli-Dorf, ein Millionendorf hat es ja schon mal im Volksmund geheißen, nachdem die Mio. Einwohner Grenze überschritten war.
Eine wichtige Rolle spielt "Indem dass no drainiad waed, baun d Rema auf da Theresia Wiesn scho amoi d Arena fias Heibdlings Kädschn auf", nicht wahr, der Aufbau der Catch-Arena und der Ablauf des großen Volksfestes auf der "Theresienwiese. Austragungsort eines alljährlichen internationalen Gerstensaft Wettsaufens, bei dem Hopfen und Malz verloren ist. Ursprünglich als Fest für die Einheimischen gedacht, die jetzt an den hirnlosen Exzessen der Kiwis, Aussies und Amis sowie hiesiger und sonstiger Schluckspechte gut mitverdienen". Besondere Sorgfalt widmen die Übersetzer den Untertiteln, die der zeitlos gut gemachten alten Asterix-Tradion entsprechen.