Aus der Amazon.de-Redaktion
Asterix und Kleopatra gilt bis heute unter den Fans des kleinen Galliers als die beste Verfilmung eines seiner Abenteuer. Zu Recht, denn keiner anderen Verfilmung ist es gelungen, den Geist der Comics ebenso adäquat auf die Leinwand zu bannen wie diese zweite Verfilmung eines Asterix-Abenteuers.
Abgesehen von Asterix, der Gallier kommt auch keine andere Geschichte derart nah an die literarische Vorlage heran wie Asterix und Kleopatra. Viele der späteren Filme kranken daran, dass teilweise verschiedene Geschichten zusammengeführt wurden -- Geschichten, die einfach nicht zusammen gehören. In Asterix und Kleopatra ist jedoch noch die Handschrift und der Einfluss von René Goscinny zu spüren, der bis zu seinem Tode 1977 Texter aller Asterix-Comics gewesen ist.
Goscinny war ein Genie. Selbst ein Comiczeichner, hat er sich bereits Anfang der 50er-Jahre entschieden, nur noch als Texter zu arbeiten. Da er jedoch auch das Zeichnen erlernt hatte, besaß er ein ungeheueres Gespür für das Wesen des Comics, seine Sprache, seine Ausdrucksformen. Auch in das Medium Film hat er diese Erfahrungen eingebracht. So begeistert in Asterix und Kleopatra die Darstellung der Charaktere. Sie alle haben ihre kleinen Unzulänglichkeiten, sie alle haben ihre Stärken. Sie wirken in jeder Szene lebendig, schnell vergisst man beim Anschauen, dass es sich nur um gezeichnete Figuren handelt.
Die Geschichte als solche ist recht simpel, jedoch äußerst charmant: Um Cäsar zu beweisen, dass Ägypten nicht nur eine von vielen römischen Provinzen ist, sondern nach wie vor eine Hochkultur, schließt Königin Kleopatra mit dem römischen Kaiser eine Wette ab. Innerhalb weniger Monate soll ein Palast entstehen, der in Sachen Schönheit und Anmut jeden römischen Palast in den Schatten zu stellen vermag. Cäsar geht auf die Wette ein. Kleopatra gibt den Auftrag, den Palast zu errichten, an einen ihrer Baumeister weiter, der an der Aufgabe verzweifelt und schließlich seinen alten Freund, den Druiden Miraculix, um Hilfe bittet. Keine Frage, dass dieser nach Ägypten kommt und zusammen mit Asterix, Obelix und Idefix ein knackiges Abenteuer zu bestehen hat. Schließlich sieht es Cäsar gar nicht gerne, dass Kleopatra gewinnen könnte.
Mit Humor, Ironie und liebevollen Charakteren besitzt der Film alles, was einen gelungenen Zeichentrickfilm ausmacht. Zwar erreichen die Zeichnungen nie das Niveau von Disney-Zeichentrickfilmen, jedoch beweist Asterix und Kleopatra, dass es auch im Animationsgenre zunächst auf eine knackige Geschichte ankommt. Der Rest ergibt sich dann von selbst. --Christian Lukas
Video Jakob Kurzinhalt
Asterix und Obelix reisen zusammen mit dem Druiden Miraculix und dem kleinen Hund Idefix nach Ägypten, um einem Freund, dem Architekten Numerobis, beim Bau eines Palastes zu helfen. Kleopatra hat, um ihren Gast Julius Cäsar zu beeindrucken, die Errichtung des Palastes innerhalb von drei Monaten befohlen - eine Aufgabe, die der geplagte Architekt nur mit Hilfe der Gallier bewältigen kann. Natürlich haben sie zwischen Nil, Sphinx und Pyramiden eine Menge gefährlicher und komischer Abenteuer zu bestehen, die sie aber, dank ihrer Schlagkraft und Schlauheit und gedopt mit Miraculix' Zaubertrank, siegreich bestehen.
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Hochmütig nennt Cäsar das ägyptische Volk "dumm und unfähig". Diese Beleidigung kann die schöne Königin Cleopatra nicht auf sich sitzen lassen. Sie gibt dem Architekten Numerobis den Auftrag, innerhalb von drei Monaten einen Palast, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, zu errichten - oder er fällt unter die Krokodile. Ein Glück, dass er mit Asterix, Obelix und Miraculix befreundet ist, die nach Ägypten reisen und den Palast trotz Sabotage durch Cäsars Männer mit Hilfe des Zaubertranks bauen.
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Der Trickfilmspaß von 1968, nach "Asterix, der Gallier" zweiter in der Reihe, ist immer wieder schön anzusehen und der beste der Reihe. Genau wie Kleopatra, die bekanntlich eine hübsche Nase hat und deren ungeschickter Panther im Palast allerlei Schabernack treibt und auf der Seife ausrutscht. Die Animation traf exakt den Geist der Comic-Book-Vorlage, schwelgt in Hieroglyphenkunst. Obelix träumt nach Magerkost mit Linsensuppe von tanzenden Wildschweinen. 2001 entstand eine kongeniale Realverfilmung mit Monica Bellucci als Cleopatra.
Blickpunkt: Film
Auch bei Kleopatra helfen Asterix und die Gallier den Unterdrückten und machen auch dort die Römer nieder. Prädikat wertvoll.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
"Oh, diese Nase" - Kongeniale Asterix-Comic-Book-Verfilmung.
Kurzbeschreibung
Asterix und Obelix reisen zusammen mit dem Druiden Miraculix und dem kleinen Hund Idefix nach Ägypten, um einem Freund, dem Architekten Numerobis, beim Bau eines Palastes zu helfen. Kleopatra hat, um ihren Gast Julius Cäsar zu beeindrucken, die Errichtung des Palastes innerhalb von drei Monaten befohlen - eine Aufgabe, die der geplagte Architekt nur mit Hilfe der Gallier bewältigen kann. Natürlich haben sie zwischen Nil, Sphinx und Pyramiden eine Menge gefährlicher und komischer Abenteuer zu bestehen, die sie aber, dank ihrer Schlagkraft und Schlauheit und gedopt mit Miraculix' Zaubertrank, siegreich bestehen.
(moviemaster.de, 7. Juli 2005)
Der zweite "Asterix"-Zeichentrickfilm ist wohl auch der beste: Nicht nur das Drehbuch bzw. die Comic-Vorlage ist witzig und unterhaltsam, auch die Zeichnungen sind - vor allem gemessen am damaligen Standard Ende der 1960er Jahre - besonders bei den Hintergründen und Massenszenen außerordentlich gut gelungen, aber auch die Charaktere sind sehr gut aus den Comics übertragen und wirken "lebendig".
(dvdcheck.de, 29. Januar 2002)
Ganz ähnlich wie im ersten Teil, so wird auch hier eine einfach aufgebaute Geschichte geboten, die dank einer hohen Spur an Komik und viel Witz ihren Charme und die durch die stimmungsvollen Zeichnungen entstandene Atmosphäre nicht aufs Spiel setzt. Viel Unterhaltungswert durch lustige Inszenierungen und guten Humor, der vielen Altersklassen gerecht wird und somit nicht nur Kinder in seinen Bann zieht. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Comic, dass 1959 in Frankreich erschien und ein Riesenerfolg war.
Produktbeschreibungen
Die ägyptische Königin Kleopatra will Cäsar beeindrucken und so schließt sie mit ihm eine Wette ab: In nur drei Monaten soll ein prächtiger Palast fix und fertig erbaut sein. Kleopatra beauftragt nun den Architekten Numerobis, der angesichts dieser schier unlösbaren Aufgabe völlig verzweifelt. In seiner Not wendet sich Numerobis an seinen Freund Miraculix. Nur mit Hilfe von dessen Zaubertrank ließe sich der Termin einhalten. In Begleitung von Asterix und Obelix macht sich Miraculix nun auf den Weg nach Alexandria, um dort nicht nur die Bekanntschaft der reizende Ägypterkönigin