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Asterix HC 06 Tour de France: BD 6 [Gebundene Ausgabe]

René Goscinny , Albert Uderzo
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection; Auflage: 9 (1. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770400062
  • ISBN-13: 978-3770400065
  • Größe und/oder Gewicht: 29,7 x 22,5 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.440 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier". Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo).
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Französische Landeskunde im Komikformat 11. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der Asterixband "Die Tour de France" ist ein ganz großer Wurf, den Goscinny und Uderzo da getätigt haben. Es gibt allerdings einen Wehmutstropfen. Der Band ist ohne Kenntnisse des französischen Kontextes zu sehr auf die Rauf- und Hauaspekte reduziert, um wirklich zu faszinieren. Ein frankophiler Mensch hingegen muß von der spaßigen Darstellung der verschiedenen Regionen Frankreichs einfach begeistert sein. In einem einzigen Komik befinden sich die wichtigsten, landläufigen Informationen zu Land, Leuten, Regionalcharakter und regionalen Spezialitäten. Gerade letzteres spielt in Frankreich eine bedeutende Rolle. Die Reiseroute führt Asterix und Obelix von der Bretagne nach Rouen, Paris, Cambrai, Reims, Lyon, Nizza, Marseille, Toulouse, Agen, Bordeaux und wieder zurück ins heimatliche Armorika. Die ganze Geographie Frankreichs wird in einem Zug durchquert. Seitenhiebe auf z.B. die Autoverleiherbranche und den Abschleppdienst leisten ihr Übriges an Komik. Dieser Band ist ein gefundes Fressen für alle Französischlehrer, die das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden wissen. Die Lektüre kann sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch geschehen, je nach Kenntnisstand der Schüler. Es lohnt sich auf jeden Fall. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gloire, Grandeur, Geschichtsbewusstsein 12. August 2011
Von Arne123
Format:Gebundene Ausgabe
"Nos ancêtres les Gaulois." Unsere Vorfahren, die Gallier. Diese Worte, die in Frankreich seit langem geflügelt sind, entstammen einem der langlebigsten französischen Schulbücher. Fast über die gesamte Dritte Republik (1871 - 1940) hinweg war "Le Petit Lavisse" in Gebrauch und sollte französisches Geschichts- und Selbstbewusstsein über Generationen prägen. Dabei vermittelt das Buch eine sehr mythisch geprägte Geschichte Frankreichs, die vor allem zur "gloire nationale" beitragen soll. Kein Schulkind kam an diesem Buch vorbei, auch nicht René Goscinny und Alberto Uderzo. Selbst für Kinder in den Schulen der französischen Kolonien Afrikas oder Indochinas begann der Geschichtsunterricht häufig mit diesem Satz, auch wenn ihre Vorfahren alles andere als Kelten waren. Hier zeigte sich die mission civilisatrice französischer Kolonialpolitik besonders stark. Neben diesem Geschichtsbuch war es ein erstmals 1877 erschienener, bis 1917 über 7 Millionen mal verkaufter Roman, der für diesen Asterix-Band unabdinglich werden sollte: "Le tour de la France par deux enfants", von Augustine Fouillée unter dem Pseudonym G. Bruno veröffentlicht, erzählt die Geschichte zweier Lothringer Halbwüchsiger im Jahre 1872, die, nach dem preussisch-französischen Krieg ihrer Heimat "beraubt", auf der Suche nach ihrer Identität durch Frankreich reisen - schliesslich war "France" das letzte Wort ihres verstorbenen Vaters. Der Ton beider Bücher ist aus heutiger Sicht reichlich nationalistisch und revanchistisch, aber auf deutscher Seite sah es damals bekanntlich nicht besser aus.

Vor diesem Hintergrund erschien 1965 mit "Tour de France" eine der vielleicht besten Asterix-Folgen. Die Rahmenhandlung des Bandes ist eine Wette des verbarrikadierten Dorfes gegen Lucius Nichtsalsverdrus (Danke an Übersetzerin Gudrun Penndorf für diese grossartigen Einfälle!), Asterix und Obelix eine Tour durch ganz Gallien machen zu lassen und aus jeder Gegend eine kulinarische Spezialität mitzubringen. Eine Tour, die allerdings in so manchen Belangen eher an das heutige Frankreich als an Gallien erinnert. Auf zahlreiche Anspielungen zur heutigen Welt ist bereits an anderer Stelle hingewiesen worden: die sommerlichen Staus im Rhonetal auf der "Römerstrasse VII" (Route nationale 7), die Rolle der Résistance und der Gastronomie in Lyon, die verschiedenen regionalen Spezialitäten, von denen es übrigens zu gallisch-römischen Zeiten keine einzige in dieser Form gab (Weine aus Bordeaux, Austern aus Arcachon, Champagner aus Reims, etc.). Deshalb an dieser Stelle ein paar vielleicht weniger bekannte Winke: der Befehl des Zenturions in Burdigala zur Aufstellung im Fünfermuster ("en quinconce") spielt auf die Place des Quinconces an, den grössten Platz in Bordeaux. Die Kneipenszene in Massilia ist von der Verfilmung der Marseiller Trilogie von Marcel Pagnol inspiriert. Mit dem "höllischen Pflaster", auf dem ein römischer Soldat im Norden Galliens einen Radbruch erleidet, ist vermutlich das Radrennen Paris-Roubaix gemeint. Da selbstverständlich auch die Tour de France nicht fehlen darf, wird das Eintreffen von Asterix und Obelix in Aginum als Bergankunft inszeniert (sehr schön: "Gute Idee, die Tour de Gaule. Vielleicht werden wir auch Etappenstadt."). Der Diebstahl des Pferdewagens vor der "Herberge Zur Post" in Lugdunum ist schliesslich eine Anspielung auf den Lyoner Postkutschenüberfall, einen der berühmtesten Kriminalfälle im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Gleichwohl verweigern sich einige besonders schöne Wortspiele der Übertragung ins Deutsche. Der Name der Stadt "Divodurum" klingt wie ein hingelalltes "tu veux du rhum?". Ein Pariser Tourist, dessen Boot von Asterix und Obelix gekapert wird, bedankt sich für das Mitnehmen im Boot, wobei im Französischen "mené en bateau" identisch ist mit reingelegt werden. Der von einem Hinkelstein getroffene Hafenangestellte zählt drei Dutzend Steine und sieht zugleich die Sterne beziehungsweise "trente-six chandelles". Die vieldeutigen und nichtssagenden Aussagen der Bewohner von Rotomagus nennt man im Französischen möglicherweise normannische Antworten, "réponses de Normand", vielleicht aber auch nicht.

Fast einhundert Veröffentlichungen über die Asterix-Reihe sind bis heute in historischen, soziologischen und literaturwissenschaftlichen Zeitschriften erschienen. Dabei gibt es kaum einen Aspekt, der bisher nicht beleuchtet wurde, von römischer Architektur bis hin zum USA-Bild der Autoren. Ein Gesichtspunkt, der bei vielen Asterix-Interpretationen bisher möglicherweise vernachlässigt wurde, ist die ostjüdische Herkunft Goscinnys. Als Sohn polnischer Juden gelangte er über den Umweg von Buenos Aires, wo er die französische Schule besuchte, und New York, wo er als Werbezeichner arbeitete, nach Paris. Vor diesem Hintergrund betrachtet, erscheint das von feindlichen Lagern umgebene gallische Dorf nicht wie ein osteuropäisches Schtetl? Und die Schlitzohrigkeit, mit der sich seine Bewohner gegen ihre Besatzer wehren, anstatt rohe Gewalt zu benutzen (Obelix vielleicht ausgenommen), ist das nichts anderes als altbekannte Chuzpe? Auch Alberto Uderzo hatte Migrationshintergrund und daher einen besonderen Blick auf Frankreich. Als Sohn italienischer Einwanderer erlebte er Fremdenfeindlichkeit gegenüber den zahlreichen italienischen Immigranten einerseits, aber ebenso das Integrationspotenzial einer stolzen Nation. Wie auch René Goscinny kannte er die französische Kultur bestens, behielt aber als Einwandererkind immer auch die Möglichkeit der Perspektive von aussen. Als Uderzo und Goscinny sich Anfang der fünfziger Jahre in Paris kennenlernten, war dies der Beginn einer wunderbar produktiven Freundschaft. Die in den folgenden Jahrzehnten entstandene Asterixserie sollte zu Frankreichs Trivialepos schlechthin werden.

Der Held der Serie, Asterix, stellt zum einen das alte Ideal eines intelligenten, blonden gallischen Kriegers dar, andererseits trägt er, unter anderem durch seine kleine, kaum muskulöse Statur, Züge eines Anti-Helden. Die anti-intellektuelle, eher den leiblichen Freuden zugetane Seite des Nationalcharakters wird durch Obelix repräsentiert, der sich zudem in naiv-sympathischer Weise weigert, andere in ihrer Andersartigkeit zu akzeptieren. Der Rest des Dorfes verkörpert verschiedene Aspekte des esprit gaulois - von der Disziplinlosigkeit über Völlerei bis hin zu gelegentlichen Raufereien. Gleichwohl werden die Stereotype, auch über andere Nationalitäten und Bewohner verschiedener gallischer Regionen, häufig dermassen überstrapaziert, dass sie unglaubwürdig werden und sich dadurch wieder selbst disqualifizieren. Das ist vielleicht eines der besonderen Erfolgsrezepte der Asterix-Geschichten: Sie laden zur Identifikation ein, ohne doktrinär zu sein. Man ist stolz, sehr stolz auf Frankreich und seine Bewohner, Geschichte und Traditionen, aber gleichzeitig belächelt man doch die eigene Einstellung ein wenig..., denn dass die pax romana in Wirklichkeit kein gallischer Frieden war, weiss man nur zu gut. Vielleicht ist es gerade dieses Spannungsverhältnis aus selbstbewusstem Geschichts- und Selbstverständnis und ironischer Distanz zu eben demselben, das die Asterix-Bände auch für Nicht-Franzosen lesenswert macht. Für 48 Seiten, bis hin zum obligatorischen Festbankett, sind wir darum alle gerne Gallier. Wie schliesslich auch unsere Vorfahren.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kann nur sagen " ABSOLUT TOP" !!! 22. Oktober 2005
Von Gernleser
Format:Gebundene Ausgabe
Jedes Jahr sehe ich sie wieder auf der Tour der Leiden, wenn sich die gestählten, durchtrainierten und vom Schweißgeruch umwölkten Athletenkörper, sinn- und verstandlos auf ihren Fahrrädern bei Maximalpuls auf den Col de Dingsbums hinaufquälen, von Zuschauern rechts und links belauert, nur um anschließend neben irgendeinem dumpfbackigen Blondinchen in einem Trikot, dessen Farbe nur noch grauslich ist in die Kamera zu grinsen. Und genau in diesen Augenblicken denke ich an unseren großen, so liebenswürdigen Freund Obelix und seinen schlauen Partner Asterix in dem gleichnamigen Asterix Comic.

Ich liebe sie alle, aber ohne irgendeinen Zweifel gehört die Tour de France zu den absoluten Spitzenreitern der Asterix Serie.

Die Geschichte in knappen Worten : Die Römer probieren es halt mal wieder und kriegen eine auf die Mütze. So nicht, sagen diese und bauen schwuppdiewupp einen Pallisadenzaun um das Dorf der Unbesiegbaren herum. Null problemo meinen unsere Freunde, brechen aus und unternehmen als Wette gegen die Römer eine Tour durch ganz Gallien, wo sie als Beweise dafür, dass sie alle Orte besuchten, jeweils entsprechend typische Spezialitäten einsammeln. Naturalmente gewinnen unsere Freunde die Wette und feiern zum Abschuß mit dem römischen Kommandanten das übliche Abschlußfest und hier bekommt dieser eine besondere Feigenart vorgesetzt. Laßt Euch überraschen, wobei es sich hier handelt.

Fazit : Unbedingt kaufen und lesen; auch für den Einsteiger ohne Vorkenntnisse bestens geeignet.

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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Schlechte Beschreibung
Der Titel ist auf französisch aber alles andere ist auf Deutsch und ich habe extra einen Asterix auf französisch gesucht für Jemand, der kein Deutsch kann. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von mekarnia veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen typisches Frühwerk
Dieser Asterix hat einen hohen Nostalgiefaktor, der etwas darüber hinwegtäuscht, dass er zwar wunderbar gezeichnet ist, die Geschichte aber eigentlich recht dürftig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2010 von Myrna4Loy
5.0 von 5 Sternen ausgezeichnet
ein traum von einem comic! vor allem die buch ausgabe ist extrem praktisch und sieht zudem noch gut im regal aus
Veröffentlicht am 18. März 2009 von Gernot Leitinger
5.0 von 5 Sternen Wir lassen uns nicht sagen, wohin wir zu gehen haben...
In Band 5 der Orginalreihe versucht ein römischer Generalinspektor namens Lucius Nichtsalsverdrus die Gallier auf Vordermann zu bringen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. August 2007 von berti2
5.0 von 5 Sternen Mehr Travelguide als Abenteuer - aber liebenswert schräg
Es gehört wohl zu den erstaunlichsten soziologischen Phänomenen, dass jede größere Nation interne Volksstreitigkeiten austrägt; diese scheinen jedoch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2007 von Koyaanis
5.0 von 5 Sternen Wun - der - bar !!!
Ich liebe dieses Comic. Es hat eine fantastische Atmosphäre, ist wunderschön gezeichnet und es geht wieder um eine aufregende Reise, leider ohne das Team... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2005 von tomtimtam87
5.0 von 5 Sternen Römer am Rande des Nervenzusammenbruchs
Im fünften Band der Asterix-Serie -- nach dem "Gallier", der "Goldenen Sichel", den "Goten" und dem "Gladiator", so die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2005 von weiser111
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