Aus der Amazon.de-Redaktion
Seit sechs Jahrzehnten ist der mittlerweile 78 Jahre alte Uderzo im Geschäft. Und natürlich wünschen wir ihm noch viele produktive Jahre. Kaum vorstellbar, dass jemand anders ihn als Asterix-Zeichner jemals wird ersetzen können. Er selbst aber wird als Geschichtenerfinder und Texter niemals an Goscinny heranreichen, auch wenn er die Gallier ganz nach dessen Vorbild immer wieder Römer verprügeln, Wildschweine jagen und rauschende Siegesfeste feiern lässt, das macht Band 33 überdeutlich. Doch auch zeichnerisch weiß er diesmal nicht wirklich zu überzeugen. Insofern ist Gallien ganz im Sinne des deutschen Titels tatsächlich und ganz ernsthaft in Gefahr, auch wenn die Geschichte natürlich auch diesmal wieder gut ausgeht. In einer auf Vollständigkeit angelegten Asterix-Sammlung darf auch dieser Band natürlich nicht fehlen -- an die alten aber reicht er nicht heran! --Alexander Dohnberg
Kurzbeschreibung
Über den Autor
Albert Uderzo erhielt im Juni 2004 den Max-und-Moritz-Preis des Comic-Salons Erlangen für sein herausragendes Lebenswerk.René Goscinny, geb. 1926 in Paris, wuchs in Buenos Aires auf und arbeitete nach dem Abitur erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur. 1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics.