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Asterix Geb, Bd.28, Asterix im Morgenland (Grosser Asterix)
 
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Asterix Geb, Bd.28, Asterix im Morgenland (Grosser Asterix) [Taschenbuch]

Rene Goscinny , Albert Uderzo
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 48 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime (1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770400283
  • ISBN-13: 978-3770400287
  • Größe und/oder Gewicht: 29,5 x 22,2 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.803 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier". Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo).
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen geniale Bilder - mäßiger Text!, 5. Januar 2010
Von 
S. Erlemann "Media-Mania.de" (Good old Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.28, Asterix im Morgenland (Grosser Asterix) (Taschenbuch)
Asterix und Obelix kehren von der Wildschweinjagd ins Dorf zurück. Wie immer gibt es aus nichtigem Anlass eine heftige Rauferei. Troubadix der Barde stimmt auf seiner neuen Leier ein Lied an. Da beginnt es heftig zu regnen. Plötzlich stürzt ein braunhäutiger und verhärmt aussehender Mann vom Himmel. Er fällt den Dörflern direkt vor die Füße und er dankt den Göttern dafür, dass er das Dorf des "Regenmachers" gefunden hat. Asterix, Obelix und Miraculix nehmen ihn mit in die Hütte ihres Chefs Majestix.
Dort erzählt der Inder eine seltsame Geschichte: Die reizende Tochter seines weisen Sultans soll in 1001 Stunde hingerichtet werden, wenn es nicht bis dahin beginnt zu regnen. Niemand versteht den Sinn der Rede dieses Mannes. Doch endlich versteht Miraculix ihn. Ihm ist bereits aufgefallen, dass die neue Saite der Leier des Barden und sein Gesang Regen verursachen. Der hinzutretende Troubadix bestreitet das energisch und stimmt ein Lied an, um es zu beweisen.
Da beginnt es in der Hütte von Majestix zu regnen.
Fluchtartig verlassen alle die Hütte und wenig später beginnt die lange Reise nach Indien. Zum großen Erstaunen der Gallier fliegen sie mit einem Teppich zum Ganges. Die gefahrvolle Reise bewältigen Asterix, Obelix, Troubadix und der kleine Inder in Rekordzeit. Doch am Orte der großen Dürre angekommen versagt Troubadix? Stimme, er hat sich erkältet und ist aphon.
Der böse Großwesir, der die Weissagung, dass der Tot der Prinzessin dem Volk des Sultans den ersehnten Regen bringen würde, aus eigenem Machtstreben erfunden hat, frohlockt.
Doch um ganz sicher zu gehen lässt er Troubadix entführen und zu einem Elefantenfriedhof bringen. Dort werden ihn die Elefanten voller Wut über den Frevler zu Tode trampeln.
Asterix und Obelix müssen sich sputen um ihren Freund zu retten und die Geschichte zu einem guten Ende zu bringen.

Das 28. Abenteuer der gallischen Freunde erschien 2004, sehnlichst erwartet von einer treuen Fangemeinde. Doch das Ergebnis enttäuschte viele. Ein fliegender Teppich, ein Flug ins Morgenland, Leier-Saiten, die Regen verursachen, ein Asket, der sich betrinkt, ein Wesir, der verdächtig wie ISNOGUD (berühmte Comicfigur) aussah und handelte, waren Zutaten, die eines gallischen Zaubertranks nicht würdig waren.
Die gewohnt erstklassigen Zeichnungen harmonieren nicht mit dem geschwätzigen Text. Der aus früheren Abenteuern geschätzte Wortwitz, die Ironie und Leichtigkeit der Texte wich einer platten und weitschweifigen Rede.
Die Geschichte ist nicht gradlinig, sondern immer wieder mit Füllseln in die Länge gezogen und zerfasert.
Leider bewahrheitet sich auch in diesem Album die Weisheit, dass ein genialer Texter, wie Goscinny es war, nicht zu ersetzten ist. Und schon gar nicht durch einen (anerkanntermaßen genialen) Zeichner.
Als Fan der Gallier möchte man Uderzo zurufen: "Such dir einen Texter!". Doch leider führt er die Abenteuer in Personalunion weiter. Und drein reden lässt er sich schon lange nicht mehr.
Das Ergebnis ist frustrierend. Aber ein wahrer Fan gibt die Hoffnung nicht auf.

Stefan Erlemann
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8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nocheinmal ein großartiges Abenteuer, 17. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.28, Asterix im Morgenland (Grosser Asterix) (Taschenbuch)
Irgend ein Dorf im Keltischen mit lauter Verrückten, deren Barde angeblich in der Lage sein soll, Regen herbei zu singen (na wer wohl), ist vielleicht eine letzte Rettung für Orandschade, der süssen Prinzessin in einem von Dürre bedrohten Königreich am Ganges, deren Leben verwirkt, wenn es nicht in den nächsten 1001 Tagen regnet.
Wie schon bei "Asterix bei den Belgiern" dauert es keine drei Seiten, bis zunächst die übliche Keilerei im Gange ist (und auch mit dem üblichen Verlauf, z.B. die bei der Schlägerei mitwirkenden Fische vom Vorjahr). Man erlebt einen vielleicht noch nie so "geladenen" Obelix im indischen Dschungel und einen asketischen Fakir, der alle Hände voll zu tun hat, seinen Teppich mit der hauptsächlich schweren Last "Obelix" und seinen Eskapaden im Lot zu halten (zumal eine größere Palette gebratener Wildschweine die Reise zum Ganges definitiv nicht antreten wird).
Asterix müßte man nicht rezensieren. Diese Ausgabe nicht, und nicht die anderen. Die Qualität spricht für sich. Das weltweit vielleicht bekannteste Comic ist in jedem Fall - und lückenlos mit jeder Ausgabe! - höchstwertige Unterhaltungslektüre, selbstverständlich umso mehr mit dem leider verstorbenen Texter Goscinny, aber auch mit dem großartigen Zeichner Uderzo im Alleingang. Jeder der Asterix liest und kennt, wird nach anderen persönlichen Kriterien die Ausgaben bevorzugen, und es liegt in der Natur der Sache, daß die meisten Kenner die älteren Ausgaben (mit Goscinny und Uderzo als kongeniales Team) zuerst lasen und bevorzugen, und die neueren Ausgaben nach diesen bewerten. Man hört oft, daß die jüngeren Ausgaben nicht so "gut" sind wie ältere, was immer auch mit "gut" gemeint ist. Aber, wie gesagt, auch die nicht so "guten" Ausgaben sind auf einem so hohem Niveau, daß - von ein paar anderen Kultcomics einmal abgesehen - für das Gros dieses Genre unerreichbar bleiben wird.
Unverständlich ist mir, daß diese Ausgabe im Gesamtschnitt nur drei Sterne, also auch sehr schlechte Bewertungen hat. Gerade diese Ausgabe, eine der letzten, ist nocheinmal großartig geworden.
Es ist mir noch wichtig, eine Stange für Herrn Uderzo zu brechen. Es ist mehr als niveaulos, und im höchsten Maße unfair, einem so großartigen Zeichner wie Uderzo vorzuwerfen, daß Goscinny die besseren Texte geschrieben hat, und seit seinen bedauerlichen Ableben die Asterix-Ausgaben nur noch grottentiefer, qualitativer Absturz wären. Dem ist erstens nicht so, zweitens was kann Uderzo dafür, drittens wäre Asterix im umgekehrten Falle ohne Zeichner Uderzo noch weniger Asterix, bzw. gar nicht mehr! Ich für meinen Teil, bin froh, daß Uderzo noch alleine weitergemacht hat.
Wie ich es schon in einer anderen Rezension gelesen habe, ist "Asterix im Morgenland" ein spätes Meisterwerk. Ich muß dem unbedingt zustimmen. Fünf Sterne.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen nicht mehr Asterix, 29. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.28, Asterix im Morgenland (Grosser Asterix) (Taschenbuch)
Asterix im Morgenland ist nicht mhr mit den ersten Asterix-Bänden zu vergleichen. Das Ableben Goscinnys hat doch eine große Lücke bezüglich der Texte hinterlassen, so fehlt auch hier ein wenig von der funkensprühenden Satire der ersten Bände. Es geht in dieser Episode darum, daß das Leben der lieblichen indischen Prinzessin Orandschade ernsthaft in Gefahr geröt, wenn die große Dürre in dem kleinen Königreich am Ganges noch länger anhält. Schon fordert der schurkische Guru Daisayah ihren Kopf, um die Götter günstig zu stimmen. In seiner Not schickt der gute Radscha Nihamavasah seinen Fakir Erindjah auf die weite Reise ins gallische Dorf. Dort soll es jemanden geben, dessen markanter Gesang sogar die Schleusen des Himmels zu öffnen vermag... Wir wissen natürlich wer damit gemeint ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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