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Asterix Geb, Bd.25, Der große Graben
 
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Asterix Geb, Bd.25, Der große Graben [Gebundene Ausgabe]

Rene Goscinny , Albert Uderzo
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime; Auflage: 2., Aufl. (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770400259
  • ISBN-13: 978-3770400256
  • Größe und/oder Gewicht: 29,4 x 22,2 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.747 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo).
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977. Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier".

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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Si tacuisses, Uderzo! 22. August 2005
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Nach Goscinnys Tod 1979 machte sich der Zeichner Uderzo allein ans Werk -- keine glückliche Entscheidung, wie bereits sein erstes Solo, "Der große Graben", deutlich macht; zwischen den ersten 24 Goscinny-Bänden und den folgenden sechs "Uderzos" tut sich wirklich ein großer Graben auf.
In "Der große Graben" machen sich Asterix, Obelix und Miraculix auf, um ein anderes gallisches Dorf zu retten, das durch einen großen Graben geteilt ist. Die Bewohner der beiden Dorfhälften sind tief verfeindet; Grobianix, der Häuptling der einen Dorfhälfte, steht außerdem unter dem Einfluss des perfiden Intriganten Greulix, der aus Machtgier heimlich mit den Römern paktiert. Aber dann sind da ja noch die beiden Königs..., pardon, Häuptlingskinder Grünix und Grienoline: Sie sind heimlich ineinander verliebt wie weiland Romeo und Julia und holen Hilfe in unserem wohlbekannten Gallischen Dorf... Natürlich bringen Asterix, Obelix und Miraculix schließlich alles zum guten Ende, aber die Hindernisse, die Greulix ihnen zwischen die Füße wirft, wollen erst beiseite geräumt sein. Der Leser sei aber gewarnt: Greulix' Intrigen bestehen aus einem etwas kruden Konglomerat an Ideen, die nicht so recht ineinanderpassen.

Die Ursache für den innerdörflichen Zwist erfährt man nicht; die nicht ganz unwitzigen Ansprachen der beiden Häuptlinge Griesgramix und Grobianix (es gab schon komischere Namen) am Anfang spielen aber deutlich auf die rhetorischen Gepflogenheiten von NATO bzw. Warschauer Pakt zu Zeiten des Kalten Krieges hin. Leider wird diese Idee nicht weiterverfolgt im Heft. Überhaupt scheint mir hierin das Manko dieses Heftes zu bestehen: Uderzo schichtet ohne Sinn und Verstand Unmengen von Ideen aufeinander; aus einigen davon hätte ein besserer Texter (z.B. Goscinny) Hervorragendes machen können. Uderzo konnte das leider nicht. Er schaufelt ganz einfach eine Idee nach der anderen in die Handlung, rettet sich so über die nächsten zwei, drei Seiten, bis ihm dazu nichts mehr einfällt und die nächste Idee verbraten werden muss. Irgendwann kommen auch noch die bewährten Versatzstücke dran, etwa Schlägereien im gallischen Dorf wegen Verleihnix' Fischen, oder die Piraten... -- nicht, weil's in die Handlung passen würde, sondern weil's die halt auch noch gibt und man damit die nächste Seite füllen kann. Richtig weh tut dann aber Miraculix' Coup mit den Risiken und Nebenwirkungen seiner Zaubertränke; dieser Gag ist ganz einfach plump und witzlos -- und insofern symptomatisch fürs ganze Heft.

Einen zweiten Stern gibt's für den ein oder anderen wider Erwarten gelungenen Gag (z.B. die bereits erwähnten Ansprachen der verfeindeten Häuptlinge) und die ein oder andere nette Anspielung ("Romeo und Julia", Ludwig XIV). Aber mit Klamauk allein kann man nun einmal keine komische Geschichte zustande bringen. Si tacuisses, Uderzo!

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
schwach! 5. Januar 2010
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein kleines Dorf in Gallien liegt friedlich in einer wunderschönen Landschaft. Doch seltsame Dinge gehen dort vor sich. Ein tiefer Graben durchzieht das Dorf und teilt es in zwei gleich große Teile. Keine Brücke verbindet die Dorfhälften und deren Bewohner sind sich spinnefeind.
Chef der linken Dorfhälfte ist Griesgramix und Chef der rechten Dorfhälfte ist Grobianix. Einzig der Sohn von Griesgramix, Grünix genannt, und die Tochter von Grobianix, Grienoline, sind mit der Situation unzufrieden.
Doch der Berater von Grobianix, Greulix, hat einen Plan. Er überredet seinen Chef, die römische Armee aus der benachbarten Garnison zu Hilfe zu rufen, um Chef des ganzen Dorfes zu werden. Niederträchtig wie er ist, verrät Greulix nicht seinen ganzen Plan. Er will die Dörfler der anderen Hälfte den Römern als Sklaven überlassen, Grienoline heiraten und selbst Chef des Dorfes werden.
Grinoline lauscht von oben an der dünnen Zimmerdecke und läßt Grünix eine Nachricht zukommen. Sie bittet ihn um Hilfe und gibt ihm einen Kuss, liebt sie Grünix doch heimlich und sehnt sich die Einheit des Dorfes herbei um ihn zu heiraten.
Beide werden wiederum von Greulix belauscht, und Grienoline wird eingesperrt. Grünix aber entkommt und wird von seinem Vater zu einem alten Freund geschickt.
Dieser Freund ist Majestix, der Chef des wohlbekannten gallischen Dorfes, dass so erfolgreich den Römern Wiederstand leistet. Er soll Zaubertrank mitbringen und den Streit beenden. Kurz darauf brechen Miraculix, Asterix und Obelix auf, um dem geteilten Dorf zu helfen.
Ehe sie eingreifen können, erreichen die Römer das Dorf. Als sich Grobianix weigert die Dörfler der verfeindeten Seite den Römern als Sklaven zu überlassen, wird er kurzerhand mit seinen Dörflern von den Römern in Ketten gelegt und in die Garnison abtransportiert.
Miraculix, Asterix und Obelix lassen sich zum Schein von den Römern festnehmen, um die Gallier aus deren Händen zu befreien. Nun geht der Kampf zwischen Galliern und Galliern und Galliern und Römern erst richtig los.

Der 25. Asterix-Band, 1980 erschienen, ist von Albert Uderzo gezeichnet und getext. Er ist eine Allegorie auf die geteilten Städte dieser Welt (Beirut, Berlin, Nikosia).
Menschen gleicher Herkunft und Provinienz scheinen verfeindet, weil es ihre Führung, ihre Politik so will. Im Grunde verstehen es die einfachen Menschen nicht. Es bleibt ihnen aber nichts anderes übrig, als zu folgen. Die Lösung dieses Problems wird hier kurz und bündig in einem Zweikampf zwischen den "Führern" gesucht und gefunden. Eine Lösung, die der Volksmund auch bei realen Problemen als Königsweg vorschlägt. Leider bedarf es in der Wirklichkeit wie in der Comicwelt des äußeren Anstosses - hier der Bedrohung von Außen und der Hilfe der gallischen Freunde - um diese Lösung in Betracht zu ziehen.
Die Geschichte ist sehr stringent erzählt und verwendet sparsame Textblasen und quillt über vor charmanten Ideen. Einzig der Einfall, das ganze Geschehen in Wohlgefallen aufzulösen, indem man die Römer erst zu Gummibällen werden läßt und dann zu Däumlingen schrumpft, ist zu sehr Fantasy und Science-Fiction, um wirklich originell zu sein. Schade, ist die Geschichte und ihre Umsetzung doch ansonsten gelungen zu nennen.
Eindeutig ist dieser Band der Beste der von Uderzo allein herausgegebenen Abenteuer. Schwächen in der pointierten Rede weiß er geschickt durch Kürze und Situationskomik zu umgehen.

Stefan Erlemann
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Der Große Graben" ist der erste Asterixband, dessen Texte und Zeichnungen von Uderzo stammen. Der leider zu früh verstorbene René Goscinny konnte nichts mehr zu dieser Geschichte beitragen. Und eigentlich ist das auch gut so. Der Asterixfan hätte sich wohl sehr wundern müssen, denn es besteht ein großer Qualitätsunterschied zwischen den ersten zwanzig Heften der Reihe und den nachfolgenden von Uderzo allein geschaffenen. Die Geschichte spielt diesmal aber nicht in fernen Landen. Ein benachbartes Dorf hat Schwierigkeiten und Asterix, Obelix und Miraculix machen sich dorthin auf den Weg. Auch der Übersetzer aus dem Französischen hat sich keine sonderliche Mühe gegeben, die sonst immer vorbildlich übertragenen Namen auch auf Deutsch lustig zu gestalten. So sind z.B. die Namen der benachbarten Gallier beschränkt auf schale Gags wie Greulix, Grobianix, Grünix etc. Welten liegen zwischen diesen gewöhnlichen mit -ix versehenen Wörtern und dem Humor, den z.B. Fünfuhrteefix versprüht. Gewiß, es gibt auch Details, übder die man schmunzeln kann wie z.B. die Anspielungen auch Ludwig XIV. von Frankreich oder auf die Balkonszene aus Shakespeares "Romeo und Julia". Die Geschichte bleibt aber ein Flickenteppich. Es fehlt das einigende Ganze. Der Plan des Ganzen ist nicht zu erkennen. Unverbundene Handlungsstränge werden wild miteinander verwoben, koste es, was es wolle. Kommerz statt Komik. Schade. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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