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Asterix Geb, Bd.20, Asterix auf Korsika (Grosser Asterix)
 
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Asterix Geb, Bd.20, Asterix auf Korsika (Grosser Asterix) [Taschenbuch]

Rene Goscinny , Albert Uderzo
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 40 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime; Auflage: 6th edition (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770400208
  • ISBN-13: 978-3770400201
  • Originaltitel: Asterix en Corse
  • Größe und/oder Gewicht: 29 x 22,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.793 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo).
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977. Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier".

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wie man das auf Korsika macht mit den Römern..., 13. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.20, Asterix auf Korsika (Grosser Asterix) (Taschenbuch)
Im gallischen Dorf feiert man den Jahrestag der siegreichen Schlacht in Gergovia über die Römer und hat illustre Gäste geladen, die "sich im Kampf gegen die Römer ausgezeichnet haben". Der Leser kennt sie aus den früheren Heften und erlebt ein amüsantes Déjà vu. Höhepunkt des Festes: Der Überfall auf eines der benachbarten Römerlager; diesmal trifft es Babaorum, wo auch noch ein renitenter korsischer Rebell gefangen gehalten wird.
Klar, der gefangene Korse Osolemirnix wird befreit, und Asterix, Obelix (und Idefix) werden ihn in seine Heimat begleiten, als Studienreise gewissermaßen: Man will sehen, wie man das auf Korsika macht mit den Römern.
Bis Osolemirnix die vereinten korsischen Stämme zum Angriff gegen den korrupten römischen Statthalter führen kann, erleben Asterix und Obelix etliche Abenteuer und lernen -- und mit ihnen lernt auch der Leser -- allerlei korsische Sitten und Bräuche kennen, wunderbar anachronistisch in Szene gesetzt. Goscinny und Uderzo schwelgen in den Korsika-Klischees, das es eine Wonne ist; natürlich findet man jede Menge Anspielungen auf den großen Korsen Napoleon, aber auch andere Stereotypen bekommen den breiten Raum, der ihnen zusteht; kurz: Es gibt keine Heilige Kuh, die hier nicht lustvoll durch den Kakao gezogen würde.
"Asterix auf Korsika" gehört nicht nur zu den gelungensten Heften der Serie, sondern auch zu den detailverliebtesten. Das beginnt schon mit der Korsika-Karte am Anfang, wo das Prinzip der asteringinischen Namensgebung wahre Orgien feiert, was die Benennungen der römischen Garnisonen angeht. Um nur einige zu nennen: Ultimatum, Actienbum, Tschuingum, Dibegum, Iamaicarum, Saudum... Auch wenn man die Asterix-Übersetzerin Gudrun Penndorf für die Übersetzung j e d e s Heftes loben muss: Hier hat sie sich selbst übertroffen. Aber die Anspielungen auf den französischen Napoleon-Mythos und die Stereotypen über das an Stereotypen wahrlich nicht arme Korsika finden nicht nur auf Text-Ebene statt (was allein schon ein Bringer wäre), sondern auch auf der zeichnerischen. Selten war Uderzo so gut wie hier.
Und dann gibt es noch als running gag die vier Alten, die auf ihrem Bänkchen beieinandersitzen und das jeweilige Geschehen kommentieren. Eine feine Parodie auf den Chor im antiken Drama, gewiss -- aber man braucht nichts üer das antike Drama zu wissen, um sich göttlich über diese vier und ihre bissigen Kommentare zu amüsieren.
Weiter soll hier nichts weiter gesagt werden. Wer diesen Band noch nicht kennt, sollte diesen Zustand schleunigst ändern.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen superlustig!, 1. Dezember 2009
Von 
S. Erlemann "Media-Mania.de" (Good old Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.20, Asterix auf Korsika (Grosser Asterix) (Taschenbuch)
Zenturio Parvulus und seine Untergebenen wollen gerade geschlossen das Römerlager Babaorum verlassen, als ihnen ein Soldat gegenübersteht. Der Sonderbeauftragte von Prätor Crassus Vampus findet es äußerst verdächtig, dass alle Soldaten das Römerlager verlassen wollen. Er verlangt Aufklärung.

Die Römer haben schlicht Angst, verprügelt zu werden. Jedes Jahr werden alle befestigten Römerlager rund um das gallische Dorf am Jahrestag der Schlacht von Gergovia überfallen und niedergemacht. Dem wollen sie durch ihre Flucht ins Hinterland entgehen. Doch daraus wird in diesem Jahr nichts. Der Sonderbeauftragte übergibt dem Zenturio einen Gefangenen, der von Korsika verbannt wurde, und verlässt eilig das Lager.

Die verzweifelten Römer wollen den Gefangenen sogar frei lassen, um der Prügelei mit Asterix, Obelix und den anderen Dorfbewohnern zu entgehen - der aber verweigert dies mit dem Hinweis, dass nun Zeit für eine Siesta sei und er keinesfalls voller Hast sein Heil in der Flucht suchen würde, ehe er sich nicht genügend erholt hätte.

Derweil treffen im gallischen Dorf gute Freunde ein. Der Seewirt aus der Schweiz, Costa y Bravo und sein Sohn aus Spanien, Verratnix aus Rom, Teefax, Sebigbos, O'Fünfuhrteefix, Mac Teefürzweifix und Relax aus Britannien, Schönfix aus Lugdunum, Kneipix aus Massilia, Numalfix aus Gescribate und Alcoholix der Averner freuen sich schon auf die versprochene Überraschung. Und zum Erstaunen von Asterix und Obelix sind die Römer aus Babaorum nicht wie jedes Jahr zu ihrem Fest verschwunden, sondern in ihrem Lager. Die "kleine Schlacht" für die Freunde muss also nicht ausfallen.

Zu ihrer grenzenlosen Überraschung finden sie im Lager den verbannten Korsen. Der erzählt ihnen den Grund seiner Festnahme und Verbannung. Osolemirnix ist Anführer der Korsen und bereitete gerade den Diebstahl des gesamten, vom bösartigen Prätor Crassus Vampus in seinem Jahr als Gouverneur zusammengerafften Goldes vor, das sich in den Schatzkammern der Hauptstadt Aleria befindet. Just da wurde er verhaftet und verbannt.

Asterix und Obelix zögern keinen Moment und sichern Osolemirnix ihre Hilfe zu. Die drei brechen unverzüglich auf, um dem Prätor sein widerrechtlich angeeignetes Vermögen zu entreißen.

Selten beginnt ein Abenteuer der Gallier mit einem Vorwort. Dieses Mal aber widmen Uderzo und Goscinny den Korsen und ihrer göttlichen Insel Korsika eine warmherzige und liebevolle Rede. Sie schließt mit der ironischen und für den Verlauf der Geschichte sehr wichtigen Bemerkung, dass die Korsen vieles sind, aber vor allem: Sie sind leicht beleidigt!

Das eigentliche Abenteuer beginnt nach einer köstlichen Einleitung in Gallien, die viele Helden vergangener Alben auftreten lässt, in Korsika. Hier herrscht Blutrache, sind sehr seltsame Landessitten zu beachten, herrscht ein bedingungsloses Patriarchat und haben es die Römer wirklich nicht leicht. Aus diesen Zutaten entwickelt sich eines der witzigsten Abenteuer der Gallier. Immer wieder fallen den Machern Uderzo und Goscinny köstliche Varianten dieser Ingredienzien ein. Wundervoll charakterisiert sind eine große Zahl Korsen, einige Römer und vor allem die Insel Korsika. Selten sind in einem Abenteuer so viele schöne Landschaften, Dörfer und Szenarien enthalten wie in "Asterix auf Korsika".

Vor allem die Freundschaft zwischen Osolemirnix und Obelix ist so köstlich in Szene gesetzt, so feinsinnig begründet und so effektvoll bebildert wie kaum eine "Partnerschaft" zuvor.

Absolut brillant ist die ironische, teils aber auch abgrundtief böse Persiflage auf die in Korsika herrschende Blutrache. Diese an sich so ernste Sache wird von den Autoren derart lächerlich durch den Kakao gezogen, dass sie eine einzige Lachnummer abgibt. Die Gründe für die Blutrache zwischen den einzelnen Sippen sind so mannigfaltig wie albern und selten wurde ein solches Thema so treffsicher aufs Korn genommen. "Astérix en Corse", 1973 in Frankreich und 1975 in Deutschland erschienen, ist ein weiteres Highlight der Serie und mit Sicherheit eines der witzigsten.

Fazit: Diesen Band muss man einfach gelesen haben. So liebevoll und ironisch, so komisch und vergnügt wird selten mit den Korsen, die sehr leicht beleidigt sind, umgegangen. Sowohl der äußerst pointenreiche Text als auch die elegischen, traumhaft schönen Landschaftsbilder Uderzos, die Vielzahl der köstlichsten Charaktere und die zahllosen kleinen Witze und Anspielungen am Rande der Bilder - hier stimmt einfach alles.

Stefan Erlemann
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5.0 von 5 Sternen Sie sind empfindlich, die Korsen!, 1. Februar 2012
Von 
Helmut Barro "Great Sage Surpassing Heaven" (Saarbrücken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.20, Asterix auf Korsika (Grosser Asterix) (Taschenbuch)
Während der Feier des Jahrestags von Gergovia, die mit allen Freunden und Bekannten der Vorgängerbände mit einem Überfall auf ein römisches Feldlager gefeiert wird, finden die Gallier einen Gefangenen. Nachdem seine Siesta vorbei ist, wollen sie ihn zurück in seine Heimat begleiten, um den römischen Statthalter nicht mit ungerechten Steuern durchkommen zu lassen. Und so machen sie sich auf nach Korsika...

Wer die anderen Bände der Reihe kennt, freut sich auf das Zusammentreffen mit vielen bekannten Gestalten. Doch eigentlich liegt der Reiz dieses Bandes in der unterhaltsamen Schilderung der Sitten und Bräuche Korsikas. Vom Klappmesser über den aromatischen Käse und den grimmigen Dorfältesten bis hin zur Blutfehde und der Rolle der Frau in dieser Gesellschaft findet der Leser ein breites Panorama an korsischer Kultur, präsentiert mit einem mal mehr, mal weniger großen Augenzwinkern. Besonders gelungen ist dann schließlich die Anspielung auf den großen Sohn der Insel am Ende - wie in der ganzen Reihe begeistern die dezenten, aber immer komischen Referenzen auf die moderne Geschichte.

Dass bei dieser Homage an Korsika die Freunde Asterix und Obelix mehr Nebenpersonen sind, fällt einem dann gar nicht mehr auf.

Goscinny war ein ganz Großer, je mehr man von ihm liest, desto klarer wird einem das.
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