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Asterix Geb, Bd.16, Asterix bei den Schweizern
 
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Asterix Geb, Bd.16, Asterix bei den Schweizern [Gebundene Ausgabe]

Rene Goscinny , Albert Uderzo
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime; Auflage: 8., Aufl. (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 377040016X
  • ISBN-13: 978-3770400164
  • Größe und/oder Gewicht: 28,8 x 22,2 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.004 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier". Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo).
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977.

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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
"Asterix bei den Schweizern" ist einer der allerbesten Bände der an Meisterstücken nicht gerade armen "Asterix"-Reihe. Man hat auch beim x-ten Wiederlesen den Eindruck, die Zusammenarbeit von Goscinny und Uderzo habe hier einen einsamen Gipfel erreicht (kein Wunder, der Band spielt ja in den Alpen...).

Falls jemand diesen Band noch nicht kennen sollte: In eine heftig an Fellini erinnernde Orgie mit lauter übergeschnappten Teilnehmern bei Agrippus Virus, dem Statthalter von Condate, platzt ein Quästor (Rechnungsprüfer), der sofort vergiftet wird -- man hat offenbar Routine mit derlei. Der Quästor kann aber noch einen Diener ins gallische Dorf schicken, um Hilfe zu holen. Miraculix, Asterix und Obelix fahren nach Condate; Miraculix bringt den Quästor in Sicherheit, während Asterix und Obelix nun schnell ein Edelweiß finden müssen, damit Miraculix den Römer heilen kann. Während die beiden in Richtung Helvetien (Schweiz) aufbrechen, schickt auch der Statthalter einen Boten zu seinem nicht minder korrupten Statthalter-Kollegen Raclettus ins helvetische Geneva (Genf). Das Abenteuer kann beginnen, denn wie man sich denken kann, erweist sich die Suche nach dem Edelweiß als nicht ganz so einfach...

Die gut durchdachte Handlung von "Asterix bei den Schweizern" nimmt natürlich jedes Schweiz-Klischee mit, und die nur geringfügig verfremdeten und herrlich überspitzten Anspielungen auf Schweizer Gepflogenheiten der Gegenwart sind ganz einfach zum Brüllen komisch. Die Helvetier wienern und bohnern ihr Land, dass es eine Art hat, zelebrieren Pünktlichkeit, Kuckucksuhr, Reserveübung, Bankgeheimnis und Neutralität; es wird gejodelt und Fondue angesetzt, wo immer es sich anbietet (oder auch nicht anbietet...); im "Palast der Stämme" -- man befindet sich immerhin im dermaleinstigen Genf -- werden im Plenum Reden gehalten und in allen nur denkbaren Posen geschlafen, Asterix führt natürlich den Apfelschuss ein, zufällig am 1. August... Und wer sich noch an den Latein-Unterricht erinnert, wird mit einem schönen running gag belohnt: Die Brücke, die Caesar hatte zerstören lassen, ist nämlich wieder aufgebaut -- nur hat sich das zum Leidwesen der Helvetier anscheinend noch nicht so recht rumgesprochen.
Die Schlusspointe darf diesmal Obelix setzen. Gefragt, wie Helvetien denn so als Land sei, antwortet er: "Flach!" -- während der Bergtour hat er einen Rausch ausgeschlafen.

"Asterix bei den Schweizern" ist ganz einfach herrlich. Der Band platzt schier vor Gags (und der Leser vor Lachen), die liebenswürdigen kleinen und großen Spitzen gegen das Helvetiervolk spielen sich auf allen Ebenen ab, und bei alledem bleibt der Plot klar strukturiert.
Weltkulturerbe!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
"Asterix bei den Schweizern" ist ein absolut köstlicher Band aus der Asterixreihe. Wieder einmal wird eine benachbarte Nation zur Zielscheibe der amüsanten Beschreibung durch das Autorenduo Goscinny und Uderzo. Ausgangspunkt für das Abenteuer bietet die Geldgier eines römischen Provinzgouverneurs, der in einem Jahr der Verwaltung sich gesund stoßen will, eine Praktik, die tatsächlich aus klassischer Zeit belegt ist. Neben einer ekelhaften aber durchaus akkuraten Beschreibung einer römischen Orgie bietet die Fahrt in die Schweiz über das gut ausgebaute Straßensystem der Römer Anlaß, sich über die heutigen Verkehrsverhältnisse lustig zu machen. Die Übertragung und die dadurch entstehende Verfremdung von Details aus der Gegenwart ist wie immer Hauptfaktor für das Gelingen von Unterhaltung auch in diesem Asterixband. Die Schweiz wird mit allen ihr anhaftenden Stereotypen dargestellt. Vom Sauberkeitsfanatismus, dem Uhrenfetischismus über das Bankgeheimnis bis zu den landestypischen Eß- und Singgewohnheiten findet sich alles konzentriert auf den 48 Seiten. Dieser Band gehört mit Fug und Recht zu den lesenswertesten der Reihe und ist in geistiger Qualität wesentlich höher stehend als die letzten neun Bände. Man merkt, daß die Autoren mehr Witze auf Lager hätten, von denen sie aber gezwungen waren nur die besten zu verarbeiten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Während im gallischen Dorf Asterix und Obelix als Träger ihres Häuptlings eingesetzt werden, beginnt in der Provinzhauptstadt Rennes ein neuer Orgien-Abend. Der Statthalter Aggripus Virus, wie unter Caesar üblich für ein Jahr ernannt, lebt in Saus und Braus. Er bereichert sich gnadenlos durch immer mehr Steuern und Abgaben, feiert eine Orgie nach der anderen und leitet an Caesar nur wenige Münzen Ertrag ab. Er hofft, in einem Jahr bereits reich und fern von Rom und Caesars Macht zu sein. Doch unvermittelt trifft ein Quästor in seiner Residenz ein. Der Steuerprüfer Claudius Incorruptus will seine Buchführung überprüfen, denn Rom glaubt nicht an die Mär von der armen Provinz.
Virus muss handeln. Er streut ein wenig Gift in die Suppe des Quästors und noch in der Nacht scheint der Steuerprüfer im Sterben zu liegen. Die gerufenen Ärzte erweisen sich als eine habgierige und nur auf ihr Wohlergehen fixierte Meute von Quacksalbern. In seiner Not lässt Incorruptus seinen treuen Untergebenen nach Miraculix rufen. Der weise Druide ist dem Quästor aus den Schilderungen Caesars bekannt und gilt ihm als letzte Hoffnung, denn ihm ist klar, wer seine "Krankheit" verschuldet hat.
Auch dem herbeieilenden Miraculix ist sofort klar, dass der Quästor vergiftet wurde. Einziges Heilmittel ist ein Trank mit der entscheidenden Ingredienz "Leontopodium alpinum". Er schickt Asterix und Obelix auf der Stelle auf die gefahrvolle Suche nach einer Edelweiß-Blüte. Sie brechen auf, um im Schweizer Bergland danach zu suchen.
Der Quästor wird - zu seinem eigenen Schutz - als Geisel mit ins gallische Dorf transportiert. Nur hier hofft Miraculix ihn noch eine Weile am Leben erhalten zu können.
Der Statthalter Aggripus Virus setzt nun alles daran, die beiden Gallier auf ihrer Suche nach dem Edelweiß zu behindern. Er hofft, dass der Quästor entweder an dem von ihm verabreichten Gift oder durch die Hand der Gallier stirbt. Für Asterix und Obelix beginnt ein gefährliches Abenteuer, das sie in die Schweiz und direkt in die Fänge des Statthalters von Geneva (Genf), einem alten Freund von Agrippus Virus, führt.

Die Grundidee des sechzehnten Asterix-Bandes ist fein ersonnen. Ihm liegt die Machtgier der römischen Provinzfürsten, ihre Allmacht und ihre Skrupellosigkeit zu Grunde. Goscinny und Uderzo nutzen dies, um die Gallier in die Schweiz zu leiten. Auf der Suche nach einem Heilmittel karikieren sie auf das Köstlichste die Eigenheiten der Schweizer Nation aus der Sicht eines Franzosen. Mit höchst amüsanten Bildern, einer äußerst abwechslungsreichen Geschichte und köstlichen Charakteren versehen, ist dieses Album eines der lustigsten, geistreichsten und in sich geschlossensten der Reihe.
Die extreme Pünktlichkeit der Schweizer, ihr "Reinigungsfimmel", ihre berühmte Strenge, im schwitzerdütschen Sinn von "anstrengend", werden wundervoll auf den Arm genommen und liebevoll dargestellt. Ob es die Liebe der Schweizer zum Käsefondue, zur Herstellung von Uhren, die Strenge der Grenzkontrollen, ihre Neutralität oder das Bankgeheimnis ist, das Abenteuer lässt eine Unzahl an Eigenschaften und Marotten der Schweizer Revue passieren. Humorvoll und pointiert, nie aber beleidigend oder sarkastisch beleuchten die Autoren die Schweiz und ihre einmaligen Bewohner.
Zu dem brillanten Text gesellt sich eine derartige Fülle an herrlichen Bildern, dass es immer wieder Spaß macht, sich dieses Abenteuer anzusehen. Immer wieder fällt ein neues Detail auf, jedes Mal muss man über die lustigen Begebenheiten lachen. Wenn einem der Orgienteilnehmer zum dritten Mal das Brot ins Käsefondue fällt, möchte man mit den anderen Gästen gemeinsam ausrufen - und tut es sogar manchmal -: "In den See mit ihm, mit einem Gewicht an den Füßen!"

Fazit: Neben "Asterix bei den Briten" ist dies eines der besten Alben aus der Feder von Goscinny und Uderzo. Humor und Akkuratesse von Text und Bild sind absolut einmalig. Und wenn Obelix auf der letzten Seite gefragt wird, wie die Schweiz denn so war und er antwortet: "Flach!", möchte man sich kringeln vor Lachen.

Stefan Erlemann
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wenn Sie diesen Band erwerben. Stilvoller Spaß, Wortwitz, Situationskomik und geistreiche Anspielungen erwarten Sie zuhauf. Lesen Sie weiter...
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Ein ungetrübter Spaß - spitzenklasse
"Asterix bei den Schweizern" ist ein absolut köstlicher Band aus der Asterixreihe. Wieder einmal wird eine benachbarte Nation zur Zielscheibe der amüsanten... Lesen Sie weiter...
Am 20. August 1999 veröffentlicht
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