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Asterix Geb, Bd.11, Asterix und der Arvernerschild
 
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Asterix Geb, Bd.11, Asterix und der Arvernerschild [Sondereinband]

Rene Goscinny , Albert Uderzo
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Sondereinband: 48 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime; Auflage: 8., Aufl. (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783770400119
  • ISBN-13: 978-3770400119
  • ASIN: 3770400119
  • Größe und/oder Gewicht: 29,1 x 22 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.104 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Asterix 11. Asterix und der Arvernerschild

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Comic der Spitzenklasse 20. August 1999
Von Ein Kunde
"Asterix und der Arvernerschild" ist ein Riesenspaß. In diesem Asterixband stellen Uderzo und Goscinny einen französischen Landstrich, die Auvergne, mit all ihren Attraktionen dar. Die regionalspezifische Küche und die Aussprachegewohnheiten lassen sich genauso finden wie die industriell gefertigten berühmten Produkte der Gegend. Selten so gelacht habe ich allerdings bei der Vorgeschichte. Wer einmal hautnah miterleben möchte, wie eine Kur an den Nerven zehrt, der ist wohl beraten, sich diesen Band genauer anzusehen. Ein Gag jagt den anderen. Und die dargestellten Figuren sind alle nur ach so menschlich. Ein Labsal für diätgeschundene Zeitgenossen. Alles, was die Auvergne zu bieten hat, wird aufgeboten. Besonders pfiffig fand ich den Einfall, Clermont Ferrand als Sitz des größten europäischen Reifenherstellers auch in diese Liste aufzunehmen. Unvergessen wird wohl das spezielle "Hausmitteilungssystem" in Keuchhustus' Räderfabrikation bleiben, dessen Unterbrechnung Obelix nicht im geringsten schwerfällt. Letztendlich ist dieser Asterixband auch eine Abrechnung mit der großen gallischen Niederlage bei Alesia. Die von den wenigsten Galliern in der Reihe verdaute Niederlage, denken wir nur an Methusalix, wird quasi verarbeitet und schließlich noch in einen kleinen Triumph umgemünzt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Dasch waren noch Tscheiten... pardon, Zeiten, als ein Asterix-Band platzte vor witzigen Einfällen -- und vor allem mit einer e c h t e n Handlung aufwartete. Mit einer Handlung, die sprühte vor witzigen Einfällen und Seitenhieben auf Vergangenheit und Gegenwart, verknüpft und witzig verkompliziert durch nicht minder komplexe und komische Nebenhandlungen, und dargeboten mit einem Sprachwitz, der seinesgleichen sucht (und nicht findet).
In "Asterix und der Arvernerschild" treffen zwei Handlungsstränge der allerwitzigsten Art zusammen: Zum einen muss Majestix im schönen Arvernerland Diät halten, und zum anderen findet ein Wettlauf zwischen Galliern und Römern auf der Suche nach dem berühmten und unauffindbaren Schild des Vercingetorix statt. Als ob das noch nicht ausreichte, wird hier alles ins Visier genommen, was die Auvergne zu bieten hat, und gekonnt um 2000 Jahre zurückversetzt: gutes Essen und Diätkuren, nuschelige Aussprache, das Stammhaus von "Michelin" in Clemont-Ferrant, die Fuhrleute aus der Auvergne, die im 19. Jahrhundert in fast ganz Frankreich mit Wein und Kohlen handelten... und den französischen Nationalstolz gab's -- in gallischem Gewande -- auch damals schon. Bereits das allererste Bild zeigt, wo's langgeht: Nicht Cäsars Version von Vercingetorix' Kapitulation nach der Schlacht bei Alesia wird hier ins Bild gesetzt, sondern die der Gallier -- komisch nicht nur für die, die die Stelle mal im Lateinunterricht übersetzen mussten.
Die Haupthandlung zunächst: Cäsar will die ewig renitenten Gallier dadurch in die Schranken weisen, dass er auf dem Schild der Vercingetorix durch Gergovia, dem Schauplatz des gallischen Triumphes, ziehen will. Dumm nur, dass der Schild verschwunden ist. Die Römer beginnen ihre Suche in Gergovia, wo gerade Asterix und Obelix auf die Genesung ihres Häuptlings warten, und es kommt, wie es kommen muss: Auch sie machen sich auf die Suche und lernen das schöne Arvernerland mit all seinen skurrilen Eigenheiten kennen. Dass dieser Wettlauf mit auserlesenen Gags gepflastert ist, kann man sich denken: mehr oder weniger versoffene römische Legionäre, eingefleischter gallischer Chauvinismus ("Wir wischen nicht, wo dieschesch Aleschia ischt!") und was noch alles. Jedes Bild ein neuer Überraschungsangriff aufs Zwerchfell.
Dazu kommen Majestix' Nöte (die sind schließlich der Grund dafür, dass Asterix und Obelix zur rechten Zeit am rechten Ort auftauchen): Schon die Eingangssequenz mit seiner schmerzenden Leber ist vom allerfeinsten, seine veritable Schlemmertour durchs Arvernerland nicht minder. Wenn dann Asterix und Obelix mit ihren Essgewohnheiten die darbenden Kurgäste schier zum Aufstand schreiten lassen und Obelix ganz nebenbei experimentell eine aristotelische Erkenntnis über den Erhalt der Masse bestätigt, fühlt man glucksend die Nöte der Kurgäste mit.
Und, ach ja: Dass Cäsar am Ende den kürzeren zieht, kann man sich denken. Aber auch wenn das "Dass" feststeht -- das "Wie" sollte man sich nicht entgehen lassen!
Wieder mal ein Asterix-and der Extraklasse! Schalut schuschammen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klassiker Nr.11 20. August 1999
Von Ein Kunde
In vielerlei Hinsicht setzt dieser Asterix-Band Maßstäbe, seine herausragende Qualität, die ihn doch von einigen, insbesondere früheren Bänden abhebt, ist der hohe Gag-Faktor. Allein schon über das Nuscheln der Averner kann man sich, nachdem man ihm zum ersten Mal begegnet ist, erst einmal überhaupt nicht mehr beruhigen, fantastisch auch die Szene, in der sich Bild für Bild die Verkleidung eines Legionärs auflöst, wobei man besonders auf die "Stadien" des Bartes achten sollte! Herausragen aber auch die Texte, die mit einem enormen Wortwitz aufwarten, den man insbesondere in den ersten Bänden nach dem Lesen der späteren ein wenig vermißt, sind diese doch teilweise sehr story-orientiert - was andererseits natürlich andere Vorteile hat. Dennoch verselbständigt sich der prägende Humor diese Bandes nicht, bleibt die Geschichte eine der wendungsreichsten im Asterix-Gesamtwerk und wartet die Geschichte zudem mit einer enormen Pointe auf. Wirklich jedem sei also dieser Band ans Herz gelegt, allein schon die Freß- und Sauftour von Majestix, die meine absolute Lieblingssequenz aus Asterix überhaupt ist, lohnt schon die Anschaffung! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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