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Asterix Geb, Bd.1, Asterix der Gallier
 
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Asterix Geb, Bd.1, Asterix der Gallier [Gebundene Ausgabe]

Rene Goscinny , Albert Uderzo
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime; Auflage: 10., Aufl. (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770400011
  • ISBN-13: 978-3770400010
  • Größe und/oder Gewicht: 28,8 x 22 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.245 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von Römern besetzt ...
Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

Autorenportrait

Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier". Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo).
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kultstatus, 20. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.1, Asterix der Gallier (Gebundene Ausgabe)
"Asterix der Gallier" ist auf Grund seiner kultauslösenden Wirkung aller Kritik eigentlich entzogen. Hier stellen Goscinny und Uderzo zum ersten Mal ihre beiden Helden Asterix und Obelix in einem kompletten Komikband vor. Für alle die, die sich schon immer gefragt haben, wie es denn mit dem Zaubertrank und der Römern begonnen hat, die seien auf diesen Band verwiesen. Viele der später immer wieder auftauchenden Versatzstücke der Asterixreihe haben hier ihren Ursprung. Die durchtriebenen und vor allem gierigen und machtbesessenen römischen Verwaltungsbeamten, Julius Cäsar, die weichgeprügelten Legionäre, die ganze gallische Dorfgemeinschaft und der nicht enden wollende Kampf zwischen beiden Gruppen. Wer allerdings besonders gern die pfiffigen, liebevollen Detailzeichnungen von Obelix' treuem vierbeinigen Gefährten Idefix sucht, den muß ich auf die späteren Folgen verweisen. Auch die Liebhaber der Peripetien um die glücklosen Piraten müssen auf den nächsten Band vertröstet werden. Der Kampf zwischen Römern und Galliern wird aber nie zum ernsten Gemetzel. Es menschelt sehr auf beiden Seiten der Palisadenzäune. Und gerade diese wohltuende Atmosphäre legt sich wie ein amüsementtrunkener Nebel um den geneigten Leser. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Alles hat seinen Anfang...die spinnen, die Römer!, 27. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.1, Asterix der Gallier (Gebundene Ausgabe)
"Wir schreiben das Jahr 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt..."

Wer kennt nicht die Einleitung zu den Abenteuern des heimlichen französischen Nationalhelden mit Schnurrbart und Flügelhelm, der seit nunmehr fast fünfzig Jahren mit Witz und Intelligenz die römische Besatzermacht in Schach hält und den geplagten Julius Cäsar zur ständigen Verzweiflung treibt.

Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters wirkt der Einführungsband auf den ersten Blick etwas hausbacken: Die Zeichnungen sind noch sehr grob gestrickt, die Farbgebung mehr als gewöhnungsbedürftig und die Charaktere (besonders die von der ersten Seite, deren Konterfei direkt aus den zuvor nur in Frankreich erschienenen Kurzgeschichten übernommen wurde) plump und teilweise grottenhäßlich.

Ist die erste Abneigung jedoch überwunden, erwartet den Leser eine geniale quasi-historische Satire, die den Kampf eines unterdrückten Volkes gegen eine gnadenlose Besatzungsmacht dermaßen augenzwinkernd und ironisch darstellt, dass wirklich kein Auge trocken bleibt.

Da die thematische Einführung einigen Platz beansprucht, bleiben die meisten Charaktere, die zu späteren Zeiten ihren eigenen Kultstatus erlangen sollen, noch im Dunkeln und tauchen (wie Häuptling Majestix und Troubadix der Barde) nur am Rande auf; auch Obelix spielt im ersten Band eine eher untergeordnete Rolle. Diese Tatsache machte es jedoch möglich, dass jeder Einzelcharakter in den Folgebänden schrittweise ausgebaut und fortentwickelt werden konnte.

Der Leser erhält einen ersten Einblick in die Listigkeiten des Titelhelden und die Zauberkünste des Druiden und erfreut sich an der später in allen Formen variierten Darstellung des römischen Militärapparates, der grundsätzlich Legionäre als gebeutelte Lakaien und Zenturios als ruhmsüchtige Volldeppen karikiert.

Seine besondere Faszination gewinnt der Auftaktband zusätzlich aus der Tatsache, dass die Story bereits wenige Jahre später auf diese Weise nicht mehr umsetzbar gewesen wäre...spätestens seit ASTERIX ALS GLADIATOR wissen wir schließlich, dass Römerlager + Insassen im Bedarfsfall durch die Hand von Obelix oder der gesamten Dorfbevölkerung zu Kleinholz verarbeitet werden.

Alea jacta est...die Würfel sind gefallen!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Was für ein Auftakt!, 14. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.1, Asterix der Gallier (Gebundene Ausgabe)
Wir befinden uns im Jahre 1968 n.Chr. Alle deutschen Comic-Ständer sind von Kinderkram und illustriertem Blödsinn besetzt ("Tim und Struppi" ignorieren wir mal)... Alle Comic-Ständer? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkerter Comic schickt sich an, dem grassierenden Flachsinn Widerstand zu leisten.
So ungefähr muss man es sich wohl vorstellen, das Erscheinen des ersten Asterix-Bandes.
Aus der Tatsache, dass dies der erste Band der Serie ist, erklärt sich vieles.
Zunächst mal müssen natürlich die Protagonisten vorgestellt werden; im Interesse der Handlung sind dies die Vertreter der Vernunft: Asterix, das "Sternchen" (astérisque), die Kampfansage an all die "großen" Sterne/Stars, und Miraculix, das augenzwinkernde Gegenbild zu allen bis dato bekannten Druiden-Beschreibungen, der seinem überhaupt nicht mythenumwaberten Zaubertrank auch mal Hummer beifügt (des Geschmacks wegen)... Im ersten Band dominieren also bei den Galliern die "Vernünftigen"; eine kluge Entscheidung, denn mit Klamauk allein lässt sich noch kein Plot konstruieren. Die personifizierten Kampfansagen an die Vernunft, zuvörderst Obelix, Majestix und Troubadix, sind noch recht farblos. Aber deren Ausgestaltung wäre schließlich auch ein wenig zu viel für einen Band gewesen, denn es müssen ja nicht nur die Protagonisten vorgestellt werden.
Die ganzen Whereabouts der Serie werden mitgeteilt: Obelix fiel als Kind in den Zaubertrank, die Gallier leben von Wildschweinbraten usw.; und der Kampf gegen die Römer wird niemals blutiger Ernst, dazu menschelt es viel zu sehr in der Serie.
Vor allem aber muss erklärt werden, warum die Gallier unbesiegbar sind: Ihr Druide braut einen Zaubertrank, wie ein römischer Spion herausfindet. Der Zenturio des Lagers Kleinbonum und sein Adlatus wiederum haben eigene Machtpläne ("Und wir zwei bilden dann ein Triumvirat") und lassen Miraculix entführen, nun tritt Asterix auf den Plan, nistet sich ebenfalls in Kleinbonum ein, und jetzt haben die Römer nichts mehr zu lachen -- der Leser aber umso mehr.
Auch wenn in "Asterix der Gallier" die Zeichnungen noch nicht perfekt sind -- die Gags sind es sehr wohl! Da wäre z.B. gleich mal ein Klassiker in Sachen Gag: die Erdbeeren... Und dann natürlich Wortspiele vom Feinsten, z.B. wenn's um den abnormen Haarwuchs der Legionäre geht. Undundund...
Ein ganzes Heft als Auftakt, wenn man so will -- aber was für ein Auftakt!
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