Die Bände, die ausschliesslich von Albert Uderzo getextet und gezeichnet worden sind, werden oft stark kritisiert. Zwar enthält die Reihe bestimmt die eine oder andere bessere Folge, aber insgesamt finde ich dieses Band sehr unterhaltsam.
Die Zeichnungen sind gewohnt gut und die Geschichte konnte mich überzeugen, obwohl sie diesmal nicht in fernen Ländern spielt, wie so oft, sondern im heimischen Dorf von Asterix, Obelix und Co. Zum einen sind Asterix und Obelix als 'Pflegeeltern' recht lustig und zum anderen ist die weitere Entwicklung der Story durchaus spannend, denn bis zuletzt bleibt unklar, um wessen Sohn es sich eigentlich handelt. Selbst die Römer sind hinter ihm her und zum Schluss gibt es eine riesige Überraschung und ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten:
Asterix und Obelix finden eines Tages ein Findelkind vor ihrer Hütte. Während Asterix denkt, dass es sich um ein Witz handeln würde, glaubt Obelix daran, dass der Storch sich bei der Lieferung des Babys geirrt hätte. Dennoch kommen sie nicht drum herum, sich nach und nach mit ihrer neuen Rolle als 'Väter' vertraut zu machen. Asterix wickelt den Kleinen, Obelix gibt ihm das Fläschchen. Bei der Suche nach den Eltern zeigen allerdings auch die Römer plötzlich ein verdächtiges Interesse. Was steckt dahinter...