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Asterix, Bd.7: Asterix und die Goten
 
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Asterix, Bd.7: Asterix und die Goten [Taschenbuch]

Rene Goscinny , Albert Uderzo
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 47 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime; Auflage: 8., Aufl. (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770400070
  • ISBN-13: 978-3770400072
  • Größe und/oder Gewicht: 28,8 x 21,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.895 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier". Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo).
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Asterix bei den Goten" ist eine unterhaltsame Komikgeschichte von Goscinny und Uderzo. Die Figuren sind noch in der Frühform der Asterixzeichnungen gehalten. Kaum zu glauben: die Piraten verlieren nicht ihr Schiff. Sie kommen gar nicht vor. Das Buch ist als Auseinandersetzung zwischen Galliern (Franzosen) und Goten (Deutschen) konzipiert. Die Komik entsteht zum einen durch die Ereignisse im Karnutenwald, zum anderen durch die herrlich klischeehafte Parodie des wilhelminischen deutschen Reiches. Diese äußert sich einmal sprachlich in der Verwendung von gotischen Schriftzeichen, zum andern auch in der zeichnerischen Umsetzung der Goten als exerzierende Pickelhaubengermanen. Karikiert wird zudem die Machtbesessenheit einzelner Goten. Es lassen sich auch einige vor allem gezeichnete Anspielungen auf das Dritte Reich finden. Die Römer spielen in diesem Band keine große Rolle. Sie tauchen nur auf, um sich lächerlich zu machen, oder um Hiebe einzustecken, die Obelix mit seiner gleichbleibend freundlichen Art gerne an sie weitergibt. In diesem Band reizen die Autoren die bildliche Darstellung in den Sprechbalsen voll aus. Die Übersetzungen der gallischen Wutausbrüche in das germanische Zeichensystem sind einfach sehenswert. Diese Übersetzungen haben mir auch in den anderen Bänden immer Spaß gemacht. Solche visuellen Sprachspiele bietet eben nur die Kunstform des Komiks. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein kurzer Exkurs: 1. Dezember 2009
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Asterix und Obelix begleiten Miraculix zum jährlichen Treffen der Druiden im Karnutenwald. Dort findet ein Wettbewerb statt. Jeder der gallischen Druiden stellt einen Zaubertrank vor und der Beste unter ihnen bekommt einen goldenen Hinkelstein verliehen.
Wie Asterix und Obelix bald erfahren, war die Vorsichtsmaßnahme, Miraculix zu begleiten, berechtigt. Eine Horde von Goten treibt sich in der Gegend herum. Während die beiden unbesiegbaren Gallier vor dem Wald auf den Ausgang des Wettbewerbs warten, treten die Goten im Wald in Aktion. Sie entführen den besten Druiden - Miraculix - nach Germanien, um mit der Hilfe seiner Zauberkräfte eine Invasion Galliens vorzubereiten. Schnellstens eilen Asterix und Obelix hinterher, um ihren Druiden zu befreien.

Die Goten stehen in diesem Band für Deutsche und werden als invasionsfreudig, militaristisch und barbarisch dargestellt. Wahrhaft köstlich karikieren Uderzo und Goscinny die vermeintlichen deutschen Stereotype und mehr als einmal sieht sich der (deutsche) Leser mehr als ertappt. Irgendwie haben diese Franzosen recht mit ihrer, allerdings humorvollen, Abrechnung mit den Deutschen, Pardon, den Goten.
Dies ist der dritte Band der Reihe nach Zählweise der französichen Originalausgabe, in Deutschland erschien er als siebter Band. Hier wurden die ersten sieben Abenteuer in veränderter Reihenfolge editiert - vor allem durch den Erfolg des Kinofilms "Asterix und Kleopatra". Das entsprechende Album, das sechste in Frankreich, wurde in Deuschland vorgezogen und als zweites Album herausgegeben.

Ab der Gesamtausgabe wurde zur Darstellung der gotischen Sprache eine andere Fraktur-Schriftart als gewählt. Die in den ersten Ausgaben verwendete muss eindeutig unter "schwer lesbar" eingeordnet werden, hatte aber ihren Reiz. Nun wurde auch auf die Benutzung des "langen s" verzichtet, welches normalerweise im Anlaut und in der Mitte von Silben sowie in festen Buchstabenverbindungen (sp, ss, st) steht. Statt dessen wird (fast) durchgängig das "runde s" verwendet, das normalerweise nur im Auslaut von Silben steht und sehr viel besser zu erkennen ist. An zwei Stellen wird allerdings trotzdem noch das korrekte "s" der Fraktur-Schrift benutzt: Seite 10/Bild 8 im Wort "spannend" sowie Seite 31/Bild 10 und folgende im Wort "Sackgasse".
Weiter Änderungen am Text sind auf Seite 13, Bild 9 (alt: Hast du gesehen?, neu: Hast du ihn gesehen?) und Seite 20, Bild 4 (alt: *Lat.: Ich sehe das Bessere, aber ich folge dem Schlechteren., später: *Lat.: Wider besserer Einsicht tue ich das weniger Günstige., neu: *Lat.: Ich sehe das Bessere und heiße es gut, dem Schlechteren folge ich. zu finden.
Eine große Ausnahme bildet die Änderung eines Stadtnamens. Aus "Dariorigum? wurde ab 2000 "Darioritum?. Beide Namen sind in der Bretagne geläufig, der letztere ist der häufiger verwendete. Dieses Beispiel zeigt auf, mit welcher Genauigkeit jede einzelne Ausgabe und Sprachversion überprüft und kontrolliert wird. Uderzo legt allergrößten Wert auf Korrektheit und Authentizität.

Die Zeichnungen und der Text bezeugen weiterhin, dass sich allmählich das Erscheinungsbild der Hauptfiguren festigt und den heutigen ähnlich wird. Doch Majestix (Majestix (de) = Abraracourcix (fr) = Vitalstatistix (en) = Macroeconomix (us-en) = Abraracourcix (it)), der Chef des Dorfes und Troudadix (Troubadix (de) = Assurancetourix (fr) = Cacofonix (en) = Malacoustix (us-en) = Assurancetourix (it)), der Barde treten zwar auf, sind aber mit den liebenswürdigen und charmanten Persönlichkeiten der späteren Abenteuer nicht zu vergleichen.
Des weiteren sind Witz und Charme dieses Abenteuers hoch zu loben und ein Stück weit gelungener als in den ersten beiden Abenteuern der gallischen Helden ("Asterix der Gallier" und "Die goldene Sichel").
Doch immer noch sind wenig Anspielungen, ein geringer Detailreichtum der Zeichnungen und sparsame Verwendung von Charakteren zu bemerken.

Fazit: Das Niveau dieses Abenteuers liegt leicht über dem der beiden Vorgänger, ist aber - wie die späteren Alben von Uderzo und Goscinny belegen - noch steigerungsfähig. Dennoch ein zu empfehlendes Abenteuer der Gallier, vor allem das Treffen und die "Zaubershow" im Karnutenwald ist ein Highlight dieses Comics, dass niemand verpassen sollte.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Entfesselte Komik 6. Juli 2005
Von weiser111
Format:Taschenbuch
In "Asterix und die Goten" (so der korrekte Titel) begegnen Asterix und Obelix zum ersten Mal einem fremden Volk -- den Goten. ("Asterix und die Goten" ist nur nach "deutscher Zählung" Band 7 der Reihe; tatsächlich handelt es sich hier um den 3. Band. Noch kein Idefix also, und auch noch keine Piratendresche)
Im Gegensatz zu späteren Abenteuern bekommen es Asterix und Obelix hier aber nicht mit witzig in die Vergangenheit versetzten Gegenwarts-Deutschen zu tun, sondern mit einer Melange aus wilhelminischem und Nazi-Deutschland. Der Qualität und dem Witz tut das keinen Abbruch.
Hier in Kürze der Plot: Miraculix hat beim jährlichen Druidentreffen im Karnutenwald den ersten Preis für seinen Zaubertrank gewonnen. Dummerweise hat das eine Truppe Goten mitbekommen, die mit dem Auftrag losgeschickt worden war, den besten Druiden zu kidnappen. Schließlich hegen die Goten Weltmacht-Ambitionen... Asterix und Obelix müssen also ihren Druiden wieder befreien und schleichen sich ins Land der Goten, und nach einigen turbulenten Abenteuern gelingt das natürlich. Dabei leisten die drei Gallier ganze Arbeit: Die Goten sind "entfesselt" und erstmal für einige Jahrhunderte damit beschäftigt, sich untereinander zu verprügeln...
Was sich bereits in "Die goldene Sichel", dem 2. Band (!) der Serie, andeutet, setzt sich hier fort: Die einzelnen Figuren gewinnen an Kontur, und die Charaktere profilieren sich -- auch wenn sie grafisch noch nicht so perfekt wirken wie einige Bände später. Vor allem aber entsteht die Komik durch herrliche Anachronismen: Wie gesagt werden die Weltmachtambitionen des wilhelminischen Deutschen Reiches herrlich auf die Schippe genommen, und zwar nicht nur en gros, sondern auch en détail: In gotischen Kasernenhöfen herrschen Marschmusik und teutonischer Drill, die Helme der Goten erinnern an Pickelhauben, und auch der klapprigste alte Straßenkehrer entwickelt diktatorische Instinkte, wenn er einen Schluck Zaubertrank intus hat. Die Anspielungen auf Nazi-Deutschland sind weniger deutlich, aber auch vorhanden -- den perfiden Dolmetscher Holperik etwa kann man durchaus als Hitler-Parodie sehen.
Hinzu kommen Gags, wie man sie nur im Comic finden kann: Das den Galliern unverständliche Gotisch wird natürlich in Frakturbuchstaben "gesprochen", und geflucht wird natürlich auch in Frakturschrift; die allbekannten einschlägigen Sprechblasen haben einen explizit gotischen Touch.
Last but not least die Römer: Auch wenn sie nicht so viele Auftritte haben wie üblich -- Germanien gehört schließlich nicht zum Imperium Romanum -- ihre obligatorischen Prügel bekommen sie dennoch ab. Und ihre unglaubliche Begriffstutzigkeit ist auch wieder für einige Gags der Extraklasse gut, etwa bei den überhand nehmenden gegenseitigen Verhaftungen der Römer auf der Suche nach Asterix und Obelix, und das Ringen um die Definition von "Invasion" zieht sich als herrlicher running gag durchs Heft. Man versteht ihn schon gut, den entnervten Zenturio mit seinem verzweifelten "Sie sind alle so dumm, und ich bin ihr Chef!"
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