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Albert Uderzo hat für den vorliegenden Band gottseidank wieder einen etwas realistischeren Hintergrund gewählt. Man erinnere sich an den Ausflug in das sagenumwobene Atlantis, der für mich aus einer Funnyserie mit geschichtlichem Hintergrund eine mehr schlechte als rechte Fantasystory machte. Aber Schwamm drüber, mit diesem neuen Werk kann Uderzo mich wieder überzeugen.
Asterix und sein Freund Obelix sind ja bekanntlich am selben Tag geboren. Und so kommt es, dass zu ihrem Geburtstagsfest ihre Mütter Praline und Popeline aus Condate ins Dorf zurückkehren, um den Festtag mit ihren Söhnen zu feiern. Die Väter Astronomix und Obelodalix hingegen betreiben erfolgreich ein Souvenirgeschäft in Condate und können aufgrund dieser Verpflichtung dem Festtag nicht beiwohnen. Und hier beginnt die eigentliche Geschichte. Ihr Laden wird eines Nachts von den Römern auf den Kopf gestellt. Diese sind auf der Suche nach nach einer wertvollen goldenen Römerrüstung. Doch wie es das Schicksal will, dienten der Helm und das Schwert als Geburtstagsgeschenke der Eltern an Asterix und Obelix. So landen die beiden Väter im Kerker von Condate.
Die Römer entwickeln einen teuflischen Plan, ins Dorf unserer unbesiegbaren Freunde einzudringen und ihr Eigentum zurückzuholen. Mit einer Doppelgängerin der aus dem Band Asterix als Legionär bekannten blonden Falballa, gespielt von der begnadeten Schauspielerin Latraviata, erschleichen sich die Römer das Vertrauen unserer Gallier. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht über den Inhalt verraten. Lesen sie doch einfach selber nach.
Uderzo nimmt in diesem Band an vielen Stellen humorvoll Bezug zu aktuellen Themen unserer Zeit. Wobei natürlich anzunehmen ist, dass diese nur in der deutschen bersetzung Platz gefunden haben. BSE, Guido Westerwelle und ICE sind nur ein paar der Schlagworte, die er im Laufe der Handlung gekonnt verballhornt. Ich höre schon Kritiker und manchen Fan stöhnen ob dieser eingestreuten Gags, die es ja in früheren Bänden so nicht gegeben hat. Sollen sie sich doch drüber aufregen, ich find es lustig. Endlich mal wieder ein Asterix-Album, das sein Geld wert ist! --Stefan Schätz
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ojeoje...,
Rezension bezieht sich auf: Asterix, Bd.31: Asterix und Latraviata (Gebundene Ausgabe)
Enttäuschend! Wenn Asterix sich nicht gewaltig steigern kann, wäre es besser, er würde eingestellt werden.Asterix und Obelix bekommen zu Geburtstag Besuch: ihre Mütter, die ihnen als Geschenk einen kostbaren Helm mit Schwert mitbringen. Die gehören dummerweise Cäsars römischem Gegenspieler Pompeius, der Schauspielerin Latraviata - verkleidet als Falbala - ins gallische Dorf einschleusen lässt, um Obelix zu bezirzen und so die Trophäen zurück zu bekommen. Schon die beiden Vorgänger schwächelten deutlich, jetzt folgt der totale Einbruch. Wahrscheinlich trifft die Übersetzer hier eine gewaltige Mitschuld - ich glaube kaum, dass Uderzo selbst deutsche Werbesprüche genommen und seinen Figuren in den Mund geschoben hat. „Das verleiht Flügel!" schreit Asterix nach einem Schluck Zaubertrank - niveaulos und peinlich! Auch die tumben Schenkelklopfer über ICE und BSE passen einfach nicht in die Welt der pfiffigen Gallier, sie sind einfach zu plump. Aber auch Uderzo langt oft genug daneben. Er lässt Obelix von einem zwar nicht gerade klugen, dafür aber liebenswert menschlichen Kerl zu einem reinen Deppen verkommen. Und die Passage, in der Asterix nach einem Schluck Zaubertrank anscheinend völlig stoned durch die Gegend springt, aufs Meer hinaus schwimmt und von einem Delfin gerettet werden muss - was soll das? Leider ist dies tatsächlich der schlechteste Band von Asterix. Uderzo ist nach wie vor ein super Zeichner (obwohl die Zeichnugen auch schon mal besser waren!), aber besonders in diesem Band wird klar, wie sehr Asterix früher von Goscinny geprägt war - und wie ungenügend seine Lücke ausgefüllt wird. Die zwei Sterne bekommt „Asterix und Latraviata" nur, weil wir hier Asterix'und Obelix'Eltern kennelernen, was aber auch das einzig Originelle ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
zum Heulen,
Von bjoernesass@hotmail.com (San Diego, Kalifornien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Asterix, Bd.31: Asterix und Latraviata (Gebundene Ausgabe)
Lieblos vollgeklatschte 48 Seiten, Selbstzitate aus früheren Heften statt neuer Ideen, platte Zeitgeist-Anbiederung (BSE, ICE, Westerwelle) und dann diese grauenhafte Übersetzung - warum hatte niemand der Macher den Mut, während der Produktion einzusehen, dass die Reise mit diesem neuen Asterix-Band qualitativ in den tiefsten Keller gehen würde, den Mut, zu sagen: Halt, Stopp, das können wir unseren Lesern nicht zumuten!?? Hätten die unsere Gallier doch in Würde altern lassen, wir hätten ab und zu auf den Dachboden schleichen können, wir hätten die alten Hefte herausgeholt, den Staub heruntergepustet, uns festgelesen und kringelig gelacht wie früher. Und niemand hätte sich dafür schämen müssen. Jetzt, nach Latraviata, wird man leise sagen müssen, ja, Asterix war sehr lustig, aber das ist lange her. Bleibt nur die Frage: Warum kann man bei Amazon nicht "Null Punkte" vergeben?
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schiessen Sie nicht auf den Übersetzer...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Asterix, Bd.31: Asterix und Latraviata (Gebundene Ausgabe)
... gebietet die Menschlichkeit. Aber verdient hätte er es wohl. Diese jämmerlichen Politikerwortspiele und Werbeslogans versetzen einem ohnehin schon schwachen Asterixband den Todesstoss. Zu Uderzo kann man nur sagen, dass er offenbar keine Geschichten zu erzählen hat und sich deswegen wie seinerzeit Carl Barks auf das Anfertigen von Asterix-Gemälden verlegen sollte, denn Zeichnen kann er schließlich. Der Verlag Ehapa gehört für die unglaubliche deutsche Version geschmäht. Neben der lieblosen Übersetzung fällt dann noch das erstmalige Weglassen der lateinischen Nummerierung ins Auge. Offenbar war man in Stuttgart (jetzt Berlin) davon überzeugt, so oder so Millionen des neuen Asterix absetzen zu können. Wozu sich also Mühe geben? Das hat Asterix nie und nimmer verdient. Schämt Euch!
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