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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
lustig!,
Von S. Erlemann "Media-Mania.de" (Good old Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 10 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.22, Die große Überfahrt (Grosser Asterix) (Taschenbuch)
Wieder einmal prügeln sich die Gallier. Der Grund ist diesmal der stinkende Fisch von Verleihnix. Denn er hat nur noch ziemlich alten Fisch und eine neue Lieferung "frischer Fische" aus Lutetia ist noch nicht angekommen. Miraculix vernimmt dies mit großem Ärger, denn er braucht für seinen unbesiegbar machenden Zaubertrank ein Stück frischen Fisch.Obwohl ein Sturm aufzieht, der sich bedrohlich der Küste nähert, stechen Asterix und Obelix auf der Stelle in See, um Fisch zu fangen. Doch für diese Aufgabe erweist sich Obelix als die falsche Wahl. Er wirft auf den Befehl Asterix das Netz aus und zwar so weit weg, dass es endgültig verloren ist. Währenddessen treibt der Sturm das kleine Boot der beiden Gallier immer weiter von der Küste weg. Als sie endlich, nach einer kurzen Episode auf einem kreuzenden Piratenschiff, eine Küste erreichen, suchen sie nach ihren Freunden. Doch sie finden nur seltsame schwarze Vögel und einen Braunbären. Wo sind sie nur gelandet? Als Obelix versucht, einen weiteren Vogel von einem der hohen Bäume zu schütteln, wird Asterix hinterrücks niedergeschlagen und von grimmigen, rothäutigen Wilden entführt. Was soll Obelix nur machen ohne ihn? 1975 erschien La Grande Traversée, in Deutschland als Die große Überfahrt schon 1976. Goscinny und Uderzo karikieren und persiflieren die Entdeckung Amerikas auf das Vergnüglichste. Sie lassen noch vor den Wikingern einfach zwei Gallier diesen Kontinent und seine Bewohner entdecken. Zwar sind die Indianer in diesem Album reinste Klischees und nur Nebenfiguren, doch der Humor, der in den Zeichnungen und den Texten steckt, ist beachtlich. Keine Seite vergeht ohne Lacher und hintersinnige Gags. Der beste Einfall aber ist die "Entführung" von Asterix und Obelix durch die sich auf Entdeckungsreise befindenden Wikinger. Diese nehmen die Gallier kurzerhand mit in ihre Heimat und präsentieren sie als Bewohner des neu entdeckten Kontinents. Leider endet diese erfolgreiche Reise für Erik, den Anführer der Wikinger mit einer faustdicken Überraschung, die einer der Sklaven in seiner Heimat ihm bereitet. Leider muss man die Grundidee dieses Albums als äußerst schwach bezeichnen. Es ist zwar lustig aber völlig irreal und fast schon schwachsinnig, zu behaupten, der Fischverkäufer würde nur Fisch aus Lutetia verkaufen und keinen Fisch aus dem Meer direkt vor dem Dorf. Eine Reise anzutreten, obwohl ein Sturm tobt, nur um aus eben diesem Gewässer auf der Stelle Fisch zu holen, ist absurd. Fazit: Trotz der schwachen Einleitung entwickelt sich Die große Überfahrt zu einem lustigen, spannenden und abwechslungsreichen Abenteuer. Das Auftreten der Wikinger und ihre Rolle in der Geschichte ist sogar fast genial zu nennen. Alles in allem ein Album, an dem niemand vorbeikommt, der die beiden Gallier kennt und schätzt. Dieses drittletzte Album, an dem Goscinny mitarbeitete, beweist einmal mehr, dass dieser geniale Texter in Zusammenarbeit mit dem grandiosen Zeichner Uderzo Comic-Geschichte geschrieben hat. Die überaus fruchtbare Zusammenarbeit dieser zwei Könner lässt sich an unzähligen, kleinsten Details festmachen. So exakt wie sich hier Text und Zeichnungen ergänzen, gegenseitig verstärken, harmonieren oder gar zitieren, sind sie in der Comic-Welt ihrer Zeit einmalig und bis heute unerreicht. Eines der Highlights des Albums findet der Leser auf Seite 37, Bild Sieben. Hier kann man Asterix als eine Art Freiheitsstatue bewundern - und das schon im Jahre 50 vor Christus. Stefan Erlemann Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungene Expedition nach Amerika,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.22, Die große Überfahrt (Grosser Asterix) (Taschenbuch)
Wer hat Amerika zuerst entdeckt? Columbus? Oder doch die Wikinger? Weit gefehlt. Asterix und Obelix waren es. Auch wenn sie (ähnlich wie Columbus) ihre Entdeckung zunächst noch nicht so ganz verstanden... Dieser Asterix-Band unterscheidet sich ein wenig von den vorhergehenden. Er ist teilweise ein wenig gewagt was die Zeichnungen betrifft, aber er ist durchaus lesenswert und lustig. Die lange Reise von Asterix und Obelix auf dem Meer, bei der vor allem der arme Obelix sehr geplagt wird, ist wirklich amüsant; ihr Aufenthalt in Amerika ist ebenfalls unterhaltsam, wenn er auch streckenweise etwas zu überladen mit Anspielungen wirkt. Es gibt in diesem Band massenweise Zitate aus der amerikanischen Neuzeit, die leider manchmal auf Kosten der Handlung zu gehen scheinen. Brilliant erscheint dann aber wieder die Darstellung der Wikinger: der kühne Entdecker, der zweifelnde Skeptiker und der rauhe und brutale Häuptling sind wirklich interessante Figuren, denen man fast einen eigenen Band hätte widmen können. Die in " Die große Überfahrt" dargestellten Indianer bleiben hingegen ein wenig fremd, so wie Amerika überhaupt ein bißchen fremd bleibt-schließlich ist es für die Galionsfiguren des europäischen Comics ja auch ein bißchen Feindesland. Abschließend läßt sich sagen, daß dieser Asterix-Band durchaus nicht zu den Besten, aber zu den guten Bänden aus der Asterix-Reihe gehört. Asterix und Obelix haben sich eigentlich ganz tapfer im Heimatland von Micky Maus und Donald Duck geschlagen... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Unterhaltung aus der Spätphase von Asterix und Obelix,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Asterix Geb, Bd.22, Die große Überfahrt (Grosser Asterix) (Taschenbuch)
Es ist fast erstaunlich. Ein Asterixband aus der Spätphase der Autoren Uderzo und Goscinny, der Spaß macht. Angefangen von den dadaistisch anmutenden weißen und schwarzen Bildkästchen bis hin zu den amerikanischen Sternchenformationen, die die von Oblix besiegten Indianer zu sehen bekommen. Erfrischend leicht und intelligent sind die Anspielungen in diesem Band. Wer nicht etwas genauer hinsieht, der wird sie übersehen oder überlesen: die Freiheitstatue oder das Hamletzitat. Auch der Ausgangspunkt von "Die große Überfahrt" ist gut in den Gesamtgeschichtenrahmen integriert. Verleihnix, der Fischhändler mit der umstrittenen Ware, hat Lieferprobleme. Auch Obelix hat wieder einmal ein amouröses Problem. Aber diesmal ist er derjenige, der eine füllige Schönheit verschmäht. Wie immer mit viel Einfühlungsvermögen dargestellt ist die Freundschaft zwischen Asterix und Obelix. Sie sind zwar die dicksten Kumpane, aber streiten sich doch trotz alledem auch kräftig. Das macht diese beiden Helden so menschlich, so sympathisch. Wie viel mehr Phantasie, Lebenserfahrung und Intelligenz sind in dieses Asterix'sche Seeabenteuer eingeflossen als z.B. in "Obelix auf Kreuzfahrt"! Es kommt also nicht so sehr auf den Schauplatz der Handlung an, sondern vielmehr auf das, was man daraus macht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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