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Asterix Geb, Bd.21, Das Geschenk Caesars (Grosser Asterix)
 
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Asterix Geb, Bd.21, Das Geschenk Caesars (Grosser Asterix) [Taschenbuch]

Rene Goscinny , Albert Uderzo
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 48 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime; Auflage: Nachdruck. (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770400216
  • ISBN-13: 978-3770400218
  • Originaltitel: Asterix. Le cadeaux de Cesar
  • Größe und/oder Gewicht: 29,5 x 22,3 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.905 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo).
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977. Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier".

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Das Geschenk Cäsars" ist eine durchaus lesenswerte Geschichte. Sie gehört aber meines Erachtens nicht zu den allergrößten Erzählung von Goscinny und Uderzo. Wieder einmal spielt die Handlung innerhalb des kleinen gallischen Dorfes. Die Komik des Bandes entsteht vor allem dort, wo die heutigen politischen Verhältnisse karikiert werden. Methusalix als Polithardliner, Majestix als Spitzenkandidat. Wie die Wahlkampfveranstaltungen im Dorf der rauflustigen Gallier ausfallen, muß wohl nicht mehr näher erläutert werden. Es geht dort ja so unverblümt menschlich zu. Auch die Floskeln der Politiker und ihre Reden über die Wirtschaft und das Fischereiwesen werden im Kontext von Verleihnix' Fischladen ad absurdum geführt. Aber nicht nur Politikerschelte wird betrieben, sondern auch leisere Töne vernimmt der Leser. Obelix hat es einmal wieder erwischt, den armen Kerl. Ein anderer armer Kerl hat am Ende des Bandes wieder die Hosen an, die vorher das Beinkleid seiner Frau waren. Ich persönlich freue mich immer, wenn in Asterix und Obelix neben der Karikatur der Jetztzeit auch noch Elemente der römischen Kultur in die Komikwelt einfließen. Technische Errungenschaften der Römer sowie die typisch römische Altersversorgung der ausgedienten Legionäre finden Aufnahme in die Geschichte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1:0 für Cäsar 11. August 2008
Von Meggie TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Diesmal hat Cäsar die Nase vorn; mit der Altersversorgung für 20 Jahre Legionsdienst geht das kleine gallische Dorf in den Besitz des größten Trunkenboldes der römischen Armee über.
Das Dorf wechselt dann für einen Krug Wein in den Besitz des Gastwirtes Orthopädix und der versucht, seinen Besitzanspruch durchzusetzen. Nicht so leicht auf dem letzten Flecken Gallien, der nicht erobert wurde.....

Jedenfalls wird die gesamte Poltik durch den Kakao gezogen. Jeder für sich, und alle für keinen....? oder so.
Majestix läuft Gefahr, von einem Fremden als Häuptling abgelöst zu werden. Aber was ist eigentlich ein Fremder..(mal Methusalix fragen).
Mit Wahlversprechen, Geschenken oder einem kurzen Rock wird auf Stimmenfang gegangen. Ich will nicht zuviel verraten; der Band stellt eine hinreißende Parodie auf unsere heutige Politiklandschaft dar.

Und der einzige Band, bei dem Cäsar wirklich die Nase vorn hat. Er erteilt dem versoffenen Legionär Keinentschluss eine Lektion und sorgt ganz nebenbei für Chaos im aremorischen Dorf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Ein alter Suffkopp bekommt von Cäsar als "Belohnung" für seine unschätzbaren Dienste als römischer Legionär ein ganz besonderes Stück Land für seine Altersversorgung geschenkt: Das wohlbekannte gallische Dorf... Sollen die doch den Veteranen Keinentschlus vermöbeln! Aber wieder mal hat Cäsar nicht mit den Tücken des Alltags gerechnet; diesmal hat er nicht vorausgesehen, durch welche Hände diese Besitzurkunde noch gehen soll, und welche ungeahnten Folgen diverse Transaktionen haben können...

Zunächst einmal lockt die schicksalsträchtige Besitzurkunde den Gastwirt Orthopädix mit seiner Familie ins gallische Dorf, und da seine Gattin Gelatine von ähnlicher Durchschlagskraft ist wie Majestix' Hausdrachen Gutemine, wenn es um das angemessene gesellschaftliche Ansehen geht, entbrennt bald ein Wahlkampf um den Posten des Chefs -- ein Wahlkampf, bei dem's mit harten Bandagen zur Sache geht und in dem man heutigen Absurditäten in antikem Gewand begegnet: Schließlich bietet das kleine, uns wohlbekannte gallische Dorf jede Menge Ansatzpunkte für Kulturpolitik (Troubadix!) und Themen wie Förderung der Schwerindustrie und des Handels. Sogar eine Podiumsdiskussion findet statt, deren Verlauf einen irgendwie nur allzu gut an Kanzlerduelle (bzw. das französische Äquivalent) erinnert. Und natürlich gibt's auch unzufriedene Wähler und Wähler, die eher auf weibliche Reize ansprechen als auf Argumente...

Während also Verleihnix und Jellosubmarine einerseits und Automatix andererseits von den Kandidaten aufs hartnäckigste umworben werden, die weiblichen Reize der kleinen Zechine (Orthopädix' Tochter) dem armen Obelix ganz besondere Seelenqualen bescheren und der Hardliner Methusalix eine hinreißende Karikatur auf heutige Rechtsaußen abgibt ("Ich hab' nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden da sind nicht von hier!"), dräut sich ein Unwetter überm gallischen Dorf zusammen, denn der Veteran Keinentschlus taucht im Römerlager Laudanum auf und pocht auf sein Recht -- nicht unbedingt zur Begeisterung von Zenturio Zusammenschlus.

Wieder mal präsentieren sich die unbesiegbaren Gallier mit ihren außergewöhnlichen Macken als zwerchfellerschütterndes Vergrößerungsglas für die Absurditäten der heutigen Welt; diesmal geht es um Politik und Politiker, um Spiegelfechtereien und deren Antriebskräfte. Wenn diese Urgewalten nun auf die schrägen Charaktere der Gallier treffen, bleibt kein Auge trocken, und das nicht nur, weil man vielem Bekannten wiederbegegnet. Goscinny und Uderzo haben mit dem 21. Asterix-Band eine glänzende Satire hingelegt, die außerdem auch schon vor allem Gegenwartsbezug aufgrund ihrer Handlung und Situationskomik hinreißend komisch ist.

Für die Weiterbildung ist ebenfalls gesorgt; diesmal lernt man die Belagerungstechniken der Römer und ihre Form der Veteranenpension kennen.

Natürlich müssen auch diesmal wieder die Piraten dran glauben, wenn auch leider nur im Off, und einige Kulturgüter obendrein: Cyrano de Bergerac ist ebenso fällig wie Zorro, Ludwig XIV. und archäologische Entdeckungen. Und dass am Ende die Römer auch noch ihr Fett abkriegen, versteht sich von selbst... "Idefix! Hierher!"
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