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Asterix Geb, Bd.18, Die Lorbeeren des Cäsar (Grosser Asterix)
 
 
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Asterix Geb, Bd.18, Die Lorbeeren des Cäsar (Grosser Asterix) [Taschenbuch]

Rene Goscinny , Albert Uderzo
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 48 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime; Auflage: 6., Aufl. (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770400186
  • ISBN-13: 978-3770400188
  • Größe und/oder Gewicht: 29,5 x 22,3 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.148 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo).
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977. Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Oh, wie sehr muß Majestix in diesem Asterixband leiden. Gutemiene ist in Lutetia auf dem Einkaufstrip und besucht dabei ihren erfolgreichen Bruder, den Majestix auf den Tod nicht leiden kann. Uderzo und Goscinny geben hier ein Stück französische Realität wieder. Die Leute aus Paris und die aus dem Rest Frankreichs, kurz die Provinz genannt, vertragen sich nicht besonders gut untereinander. Dieser innerfranzösische Konflikt wird im Hause des Homöopatix in Lutetia ausgetragen. Der Witz des ganzen liegt wie immer in der Übertragung der heutigen Verhältnisse in die Zeit der Gallier. Eine wunderbare Persiflage auf das Leben in Rom bieten die Szenen, in denen Asterix und Obelix versuchen, an die Lorbeeren Cäsars heranzukommen. Straßencafé, Cäsarenpalast, Sklavenmarkt, Stadtvilla, Gerichtssaal und schließlich die Arena sind die Schauplätze der Handlung. Einen kleinen Triumphzug mit allem Drum und Dran darf der Leser auch erleben. Cäsar war nämlich erfolgreich gegen die Piraten unterwegs. Na dämmert's schon? Auf jeden Fall setzt "Die Lorbeeren des Cäsar" die Reihe der Asterixhefte fort, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, das römische Leben karikierend aber korrekt darzustellen. Eine rundweg saubere Leistung! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Asterix und der Untergang Roms 2. September 1999
Von Ein Kunde
Weiß der Asterix-Leser, warum Rom untergegangen ist? Latürnich! Schließlich bildet Asterix-Lesen. Dieser Asterix-Band bietet jedoch nicht nur unterschwellige Wissensbereicherung, er ist vor allen Dingen ein Angriff auf das Zwerchfell. Die Darstellung des Aufenthalts von Asterix und Obelix in dem Haus der mittelmäßig dekadenten, dennoch gutmütige Familie des wohlhabenden römischen Bürgers Tiberius Graccus wäre es schon Wert, den Band zu lesen. Aber auch der Sklavenmarkt, die Gerichtsverhandlung, und, und, und... Nein, dieser Band wimmelt von wirklich lustigen running gags und humorvollen Darstellungen über die römische Dekadenz. Vielleicht gehört "Asterix und der Lorbeerkranz" nicht zu den allerbesten Asterix-Bänden, er gehört jedoch zumindest zu den besseren, und ganz gewiß zu den lustigsten. Wenn die Unterhaltung durch die spaßige Geschichte, bei der Asterix und Obelix auf ihrer Jagd auf den originalen Lorbeerkranz Julius Caesars nicht so gut wäre, könnte man die feinen Anspielungen vermissen, die einige Asterix-Bände zu Comics der Extraklasse erheben. So wird man "nur" unterhalten, aber daß wirklich gut!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
klasse! 11. Dezember 2009
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Häuptling Majestix ist mit seiner Frau Gutemine in Lutetia zu Gast bei Homöopatix. Der Bruder von Gutemine ist ein Geschäftsmann und macht deutlich, dass er Geld und Besitz höher schätzt als das Dorfleben seiner Besucher. Majestix gerät in Zorn über das überhebliche Verhalten seines Schwagers. Da der Häuptling zuviel Wein getrunken hat, entschließt er sich zu einer folgenschweren Wette: Sein "Gefolge" Asterix und Obelix werden den Lorbeerkranz von Julius Cäsar ins gallische Dorf bringen und dem arroganten Homöopatix als Beilage zu einem Ragout servieren. Dann muss Gutemines Bruder zugeben, dass Majestix der erfolgreichere der beiden Männer ist.
Zum Entsetzen von Gutemine und Galantine, der Frau des Homöopatix, stimmt auch der ebenso wie Majestix betrunkene Obelix dieser verrückten Wette zu.
Nun also brechen Asterix und Obelix nach Rom auf, um den besagten Lorbeerkranz zu finden. Das erweist sich aber als nicht so einfach wie gedacht. Wie in den Palast gelangen und wie den Lorbeerkranz finden?
Asterix hat den glänzenden Einfall, sich als Sklaven an Tulius zu verkaufen. Dieser versorgt Caesars Palast mit Sklaven. Sind die beiden Gallier erst einmal im Inneren des gewaltigen Gebäudes, werden sie schon den Lorbeerkranz finden - so zumindest die Hoffnung von Asterix. Aber es kommt ganz anders, als sich der kleine Gallier das gedacht hat. Sogar den Löwen werden die beiden zum Fraß vorgeworfen ohne das sie ihrem Ziel näher gekommen wären.

1972 erschien in Frankreich "Les Lauriers de César", der achtzehnte Band der erfolgreichsten Comic-Reihe Frankreichs. 1974 folgte die deutsche Ausgabe des Abenteuers unter dem Titel "Die Lorbeeren des Cäsar". Wie alle anderen Asterix-Abenteuer bis 1993 wurde auch dieser Band von Gudrun Penndorf äußerst versiert übersetzt. Wobei Goscinny und Uderzo, wie bei allen Asterix-Bänden, Wert auf die Feststellung legen, das es weniger eine Übersetzung als eine Adaptation ist, denn Wortspiele, sprachliche Feinheiten und französische Besonderheiten sind nicht nur in die jeweilige Landessprache zu übersetzen, sondern für die dortige Leserschaft in ihren Sprachkontext einzupassen. Beispielsweise sind einige Trinklieder in der deutschen Übersetzung andere als in der französischen Originalausgabe ("Der schönste Platz ist immer an der Theke" und "Heute blau und morgen blau, und übermorgen wieder").
Das Abenteuer beginnt mit einem genialen Schachzug der Autoren. Eine kurze Sequenz von Asterix und Obelix wird ähnlich einem Filmausschnitt "angehalten", ein Bild "zurückgespult" und nach der eingeschobenen mehrere Seiten umfassenden Erklärung, warum die beiden Gallier durch Rom laufen, mit genau der gleichen Szene fortgesetzt.
Ansonsten krankt die Grundidee an folgendem Problem: Immer wieder verhindert Asterix eine direktere Vorgehensweise mit der Begründung, dass diese Römer andere sind und sie mit ihren Waffen verletzen würden. Daraus entstehen absurde Wendungen und Knicke der Geschichte. Dies aber ist nicht kongruent mit allen anderen Abenteuern. Nie ist ein Speer ein Hindernis oder eine Waffe in der Hand eines Römers eine Gefahr. Warum die Autoren immer wieder zu dieser "Notlüge" greifen, um die Geschichte zu verkomplizieren ist schleierhaft und unglaubwürdig.

Fazit: Einige köstliche Einfälle, absurde Wendungen und brillante Szenen machen noch keinen guten Comic-Band. Immer wieder hat man das Gefühl, dass die Geschichte hingebogen wird um einzelne Sequenzen unterzubringen. Diese sind zwar absolut genial, aber der Zusammenhang ist nicht vorhanden oder wird nur vorgetäuscht.

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Stefan Erlemann
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