Als ich mir das Buch kaufte, war ich auf der Suche nach einem Buch, das mir hilft, meinen Schreibstil zu verbessern. Manchmal wirken Texte irgendwie langatmig und langweilig und man weiß nicht so recht warum. In diesem Buch hat man den idealen Leitfaden gefunden. In einfacher, verständlicher Sprache (also ohne geschwollenes Fachchinesisch) wird erklärt, was gute Texte ausmacht, was man weglassen sollte, was sprachlich gar nicht geht und was gut ist. Anhand vieler Beispieltexte wird direkt in einer vorher/nachher Version verdeutlicht, was der Autor meint, wodurch man es als Leser dann ganz einfach nachvollziehen kann. Der Autor vertritt die Meinung, dass es nicht schwierig ist, geschwollen im Fachjargon zu schreiben, sondern in einfachen klaren Worten, die dennoch nicht primitiv oder langweilig sein sollen. Klasse finde ich zudem eine Auflistung der typischen Wortdoppelungen, die wir wohl alle gern verwenden: ultimatives Ergebnis, persönlicher Freund, einige Wenige, zukünftiger Plan, leblose Leiche etc. Klar, man weiß ja eigentlich, dass das Wort ohne die Verben bereits den gewünschten Sinn ergibt, neigt aber vielleicht dazu, das Ganze noch verdeutlichen zu wollen, wodurch es dann zu solchen Doppelungen kommt.
Also knapp gesagt: das Buch macht Spaß zu lesen und ist sehr hilfreich. Ich blättere zwischendrin immer mal wieder rein, da sich im Alltag dann doch oft Routine einschleicht und ich dann einige der in dem Buch aufgeführten Sachen in meinem Text entdecke und sie dahingehend verbessern kann. Ich denke, dass jeder, der irgendetwas schreibt, sei es jetzt die Mitarbeiter Zeitung im Betrieb oder professionell in der Medienbranche, aus diesem Buch viel hilfreiches ziehen kann.