Der Bastard Assistant from Hell (BAfH) ist die umtriebige Person die dafür sorgt, daß es an einem Institut der Universität München niemals langweilig wird, und der seinen Mitmenschen auf gekonnte Art und Weise mit seinen beiden mächtigen Waffen - dem Wort und dem Computer - das Leben aufwirbelt (um nicht zu sagen schwer macht). Doch wie der Titel schon sagt, der BAfH geht nach Übersee, denn im sonnigen Kalifornien, genauer gesagt in Berkeley, wird ein neuer Systemverwalter gesucht und auf diesem Sektor hat er sich ja einen Namen gemacht...
Und so bringt er auch in Berkeley das Leben der Mitarbeiter und der Studenten auf Trab, und das immer mit einer gewissen Häme und Schadenfreude, daß man mit den armen Opfern schon fast Mitleid haben sollte...
Wer den „Bastard Assistant from Hell" gelesen hat sollte auch hier zugreifen, denn während der erste Teil meiner Meinung nach auch einige schlechte Seiten hatte kommt der rabenschwarze Humor in Übersee nicht zu kurz, vor allem da diverse amerikanische Klischees (die in jeder zweiten US-Serie auftauchen) gekonnt aufs Korn genommen werden (um beim Klischee zu bleiben: quasi mit deutscher Gründlichkeit...). Jedoch gibt es auch diesmal etwas zu meckern (sonst würde es ja auch fünf Sterne geben), denn es hätten ruhig noch ein paar mehr Episoden dabei sein können, schließlich kostet das fast postkartenformatige Büchlein knapp 20 DM (und auf der Rückseite steht „Garantiert Clinton-freie Literatur" was aber nicht stimmt...). (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)