Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Einmal so tough sein wie die anderen, 26. Mai 2008
Marty hat ein Problem; er ist einfach zu nett. Und die coolen Jobs, die Beförderungen und die besten Mädels bekommen immer die anderen. Marty will so sein wie sie; hart, egoistisch, zielstrebig und erfolgreich. Aber der Weg dahin ist weit, denn im Moment hört noch nicht einmal der Hund auf ihn.... Und die Zeit drängt, denn schon bald wird der Pitch um einen wichtigen Kunden entscheiden, wer in der Firma die nächste Beförderung bekommt: Marty oder sein großer Gegner, der "Erzrivale".
Weil Härte so gar nicht in seinen Genen vorgesehen ist, sucht Marty fremde Hilfe - beim Boxen und bei einem sehr unkonventionellen Schauspieltrainer.
Am Ende kommt es wie geplant, und doch ganz anders. Der Weg dorthin birgt manch urkomische Situation und manch überraschende Erkenntnis. Nicht nur für Marty, sondern auch für den Leser.
Das Buch kommt als Sachbuch daher, ist aber nicht wirklich eines. Es ist eine äußerst unterhaltsame Suche nach den Wurzeln des Erfolgs, mancherorts ein wenig zu pointiert geschrieben und ein wenig zu plakativ. Aber trotzdem; bei aller Komik gibt es immer wieder Passagen, die nachdenklich innehalten lassen. Asshole ist mehr als nur Klamauk.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut lesenswert!, 10. Juli 2008
Ich habe dieses Buch gekauft, weil der Titel einfach zu provokant war. Schon nach wenigen Seiten war mir klar, dass ich dieses Buch liebe. Der Autor versteht es sehr gut das Leben und seine Tücken sehr humorvoll zu beschreiben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Entwicklung zum perfekten Schwein und die unerwartete Wende am Ende des Buches zu verfolgen.
Wer etwas weniger Humor besitzt und Sachbücher zum Thema "reich und glücklich" bevorzugt, der sollte von diesem Buch die Finger lassen.
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41 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine witzige Parabel, 7. April 2008
Die Frage, ob man selber ein Arschloch ist, wenn man ein Buch mit diesem Titel liest, lässt sich leider kaum vermeiden. Die Antwort an mich selbst, verschweige ich vornehm. Öffentlich gestehen kann ich jedoch die Einsicht, dass mit meinem Humor etwas nicht ganz stimmen kann. Denn während Robert I. Sutton auf dem Klappentext mit den Worten zitiert wird, dass Asshole eines der lustigsten Bücher ist, das er je gelesen hat, wurde mir einmal mehr klar, dass mich Dauerhumor langweilt. Darüber kann ich mich höchstens damit hinwegtrösten, dass mir das Ansehen deutschsprachiger Comedy-Shows erspart bleibt. Hie und da Harald Schmidt, und meine Humorseele ist im Gleichgewicht.
Martin Kihn, seines Zeichens Best Comedy Writer of the year, schreibt für die New York Times, GQ, Cosmopolitan und das Forbes Magazine. Nur schreibt er da keine Romane, sondern Kolumnen und Artikel. Dass diese Textformen etwas anderes sind als Romane, kreist mein Humorproblem zum Glück etwas ein. Denn es ist ja nicht so, dass mich der ehemalige Unternehmensberater Kihn nicht zum Lachen brachte. Ich ertrage es offenbar nur nicht, mich 286 Seiten lang über gelungene Formulierungen, Vergleiche und Wortbilder zu amüsieren. Wieso dem so ist, kann ich leider nicht beantworten. Es war schon immer so.
Wer nicht unter meinen Defekt leidet, bedauert bestimmt, dass nur die Erdbebenskala nach oben offen ist und Amazon bei der Ziffer Fünf endet. Denn außer einer geballten Ladung Humor erhält der Leser dieses Buches auch die unterhaltsame Geschichte von einem netten Menschen, der auszog, um das Dasein eines unangenehmen Zeitgenossen zu lernen. Wie diese Reise schließlich ausgeht, verschweige ich, um den Spannungsbogen bei der Lektüre nicht frühzeitig zu zerstören.
Mein Fazit: Schreibt ein bekannter Kolumnist einen Roman, kann Qualität auch kippen. Besonders häufig passiert dies, wenn sich die Figuren dauernd so lustig ausdrücken und verhalten müssen, dass sie zu Karikaturen werden. Da dieser Effekt nicht von allen so gesehen wird und die erzählte Geschichte auch von mir geteilte Werte transportiert, erhält dieser Unterhaltungsroman trotzdem vier Sterne.
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