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Im ersten Kapitel wird der Stresstest vorgestellt, wobei der unbedarfte Leser mit der Aufzählung der verschiedenen Übungen nicht allzu viel anfangen kann. Dann folgt das Modul „Selbstpräsentation" mit Tipps fürs bessere Gelingen. „Gruppendiskussionen" sind Gegenstand des vierten Kapitels. Ob der Leser Führungsstärke und Kundenorientierung in die Waagschale werfen kann, mag er nach den nächsten beiden Abschnitten besser entscheiden können. Mit einem Vortrag wird in der Regel die Präsentationsstärke der Kandidaten geprüft. Aber auch hier genügen zehn Seiten Lektüre natürlich nicht, um vom Lehrling zum Meister zu werden. Das berufliche Profil wird anhand eines Interviews gezeichnet, die Grafik der Problemlösungsstärke nach den Resultaten von Fallstudie, Postkorb, Konstruktionsübung und Auffassungstests. Unter der Rubrik „Ihr Durchhaltevermögen" gehen die Autoren auf heimliche Übungen ein, die den Assessment-Kandidaten so bewusser werden. Und unter „Ihr Reflexionsvermögen" zeigen die Autoren auf, wie bei solchen Auswahlverfahren die Selbsteinschätzung überprüft wird. Ganz zum Schluss folgen noch Informationen zum Online-Assessment.
Was bringt die Lektüre? Den versprochenen Einblick und daher eine erste Übersicht, wo eigene Lücken am gravierendsten sind und wie man solche Auswahlverfahren ganz generell angehen soll. Dazu dienen Checklisten, grafisch ansehnliche Zusammenfassungen, Hinweise auf Fallen und vor allem die grosse Erfahrung der Autoren, die zum Schluss denn auch ihre Coaching- und Beratertätigkeit, ihre Seminare und Bücher feilbieten.
Fazit: Viel Information für wenig Geld, aber kein umfassendes Übungsbuch.
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