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Kundenrezensionen

226
4,6 von 5 Sternen
Assassin's Creed 4: Black Flag - Special Edition (exklusiv bei Amazon.de) - [PlayStation 3]
Plattform: PlayStation 3Version: Special Edition (exkl. bei Amazon.de)Ändern
Preis:19,95 €-888,05 €
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Seit ich zum ersten mit Altair über die Dächer von Städten gesprungen und auf riesige Gebäude geklettert bin, liebe ich die Assassin‘s Creed Reihe. Mit Ezio durch Italien gereist zu sein gehört für mich zu den schönsten Momente meiner Gamingzeiten. Die Begeisterung nahm leicht ab, als Revelations veröffentlicht wurde und sich langsam Ermüdungserscheinungen andeuteten. Als dann Assassin’s Creed III in den Startlöchern stand, konnte das Spiel an sich zwar überzeugen, jedoch war der Hauptprotagonist so sympathisch wie ein toter Fisch.
Ehrlich gesagt dachte ich, dass die Reihen sich nicht mehr fängt, doch ich habe mich geirrt. Mit Black Flag ist Ubisoft ein Meisterwerk gelungen, welches mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Zwar habe ich auch hier ein paar Kritikpunkte, doch diese wirken für mich – in Anbetracht des Gesamtwerkes – zu banal, um dem Spiel weniger als 5 Sterne zu geben.

Negatives:
Etwas störend finde ich ehrlich gesagt, dass es recht viele Schleichmissionen gibt. Abgesehen davon, dass hier oft nichts existenziell Wichtiges gesagt wird, dauern die Passagen das ein oder andere mal zu lange.

Neutrales:
Mit Edward Kenway (unser Assassine) bekommt man einen – von Anfang an – tödlichen Charakter. Somit ist der Schwierigkeitsgrad bei Kämpfen überschaubar. Aber ich persönlich bin der Meinung, dass Assassin’s Creed gar nicht durch Schwierigkeit bestechen will, sondern durch Optik und Story… und dies schafft es auch ;).

Positives:
Wenn man auf Piraten steht, kann man schon mal nichts falsch machen ;). Die Möglichkeit nach Schiffwracks zu tauchen, Hai- & Walfang zu betreiben und Seeschlachten auszutragen, lassen einen ein völlig neues Assassin’s Creed erleben, welches einen stundenlang beschäftigen kann. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Stunden ich seit Release auf See verbracht habe… ich denke, dass ich geschockt wäre ;).
Edward Kenway ist wieder ein Protagonist zum gerne haben. Mit Ecken und Kanten und seinem ganz eigenem Charme, hat er sich in mein Herz gekämpft. Mit Ezio einer der besten Charaktere der Reihe.

PS3 only:
Grafisch ist Assassin’s Creed auf einem sehr sehr hohen Niveau. Der Detailreichtum ist umwerfend. Hier hat man aus der PS3 rausgekitzelt, was man aus der PS3 rauskitzeln konnte. So eine tolle Optik kann sich nur positiv auf die Spielfreude auswirken.

FAZIT:
Wer ohnehin einen Narren an Assassin’s Creed gefressen hat, wird dieses Spiel ohnehin lieben und alle andere sollte zumindest einmal einen Blick riskieren. Schon alleine wegen der Story und dem wohl besten Ende der ganzen Reihe, lohnt es sich die Segel zu setzen und ein Shanty anzustimmen.
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54 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2013
AC4 - Das wohl am besten gelungenste Spiel seit langem!

Wäre nicht als einziger Satz gültig, daher gehe ich dabei ein wenig ins Detail. Ein Assassins Creed der feinsten Klasse! Das Spiel vereint bisherige Highlights aus der Reihe wie zB Seeschlachten, Erkunden verdammt vieler Orte, Schätze bergen, Höhlen erforschen, Dörfer und Siedlungen erforschen usw usw.

- Voll wirklichkeitsnahe Seeschlachten, die im Laufe des Spiels immer mehr an Spielspaß zunehmen, je stärker die Jackdaw wird
(Schiffe entern/plündern = definitiv für mich der meiste Suchtfaktor!)
- Absolut gelungene und glaubwürdige Darstellung des Piratenlebens
- Seewetter und Wellengang bzw die physikalische Umsetzung von Schiff/Wetter fantastisch gemacht.
- Man fühlt sich definitiv so, als wäre man wirklich dort! Ich konnte bisher nie so gut in die Rolle eintauchen, als bei AC4.
- Die Crew, das Schiff, die Lieder die gesungen werden... einfach 100% authentisch, man will gar nicht mehr runter vom Schiff nach einer Weile
- Abseits vom Schiff gibt es Unmengen zu entdecken (Schätze, Flaschenpost, Schatzkarten usw)
- Viele Missionen - von den Hauptmissionen abgesehen, gibt es eine Vielzahl Dinge, die man erledigen kann. Ob an Land oder auf hoher See.
- Edward Kenway... ein absolut glaubwürdiger Charakter, den man schnell mag und auch lieben lernt. ER wird seiner Rolle als Kapitän gerecht.
- Aufrüsten: Die Jackdaw aufrüsten macht Laune, die Ressourcen zu sammeln ebenfalls. Hier macht Sammeln echt Sinn! Man braucht Fracht und man braucht Geld.
- Die Tierwelt, die Landschaft, die Karibik... absolut toll gemacht!

- Kritik gibts, aber nur so minimal, dass man es vernachlässigen könnte. Da wäre zB, dass es bei den kleineren Inseln (NUR unkartierte!) keine Anlegestellen gibt, und man sich nur vorsichtig nähern sollte, um das Schiff nicht an Land zu setzen (Schaden an der Jackdaw), da man öfters durch die schlechte Sicht das Land übersieht (wobei die Crew hier zwar VORWARNT, aber oftmals zu spät). In dem Fall muss man etwas weiter weg "landen" und zur Insel schwimmen, was oft etwas nervig ist (die Schwimmerei)
- Das Wetter auf See ändert sich ein wenig zu schnell

Fazit: Auf alle Fälle - Kauft euch das Ding! Ihr werdet es lieben :) Jeder der AC3 gespielt hat und jetzt denkt, dass die olle Seefahrerei wieder langweilig wird, dem sei gesagt - HIER gehts viel mehr ums Piratenleben. Fühlt euch als Pirat und tragt Verantwortung über Schiff und Crew. IHR seid der Kapitän und IHR beherrscht irgendwann die AC4-Karibik! Es liegt an dir, diese kleine Welt untertan zu machen :) Erwartet keine milde Behandlung, sondern macht EURE Crew stolz und kämpft ;)
Vergiss nicht, zuviel Rum ist nicht gesund!

Am Ende noch ein Tip:
Zu Beginn hat man viele "Pflichtmissionen" auf See mit einem eher bescheiden aufgerüsteten Schiff. Wer sich anfangs schwer tut bei Seeschlachten, und oft desynchronisiert wurde/wird - Kopf hoch - Ich selbst dachte zuerst: "Ach herrje, diese Seefahrerei schon wieder. Kenn ich aus Teil 3 schon. Unfaire Gegnerschiffe, Spaßbremse..." - Aber ich wurde schnell vom Gegenteil überzeugt. Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Vielmehr eines: Investiert das Geld und die Ressourcen, die ihr bekommt, auf JEDEN FALL so oft ihr könnt GLEICH VON BEGINN AN in euer Schiff (vorwiegend Rumpfverbessungen und schwere Kugeln) und investiert auch viel Zeit für Erkundungen, erobert so früh als möglich Forts (beginnt die leichten Forts in den nördlichen Gewässern), dann wird es immer leichter. Ich hab die Hauptstory zuanfang eher links liegen gelassen und mich eher um Aufrüsten gekümmert. Hier der Tip: Nach Beendigung von Sequenz 3 kann man schon sehr weit herumfahren (bis auf die südlichen, schwereren Gewässer). Ihr könnt in leichten und mittleren Gewässern bereits zu Beginn Sequenz 4 sehr viel unternehmen auf hoher See. Auch ist es von Vorteil Edward so schnell als möglich zu verbessern. Dann werdet ihr schnell das Gefühl haben, dass diese bedrohlich aussehende AC4-Karibik schneller EUCH gehört, als ihr denkt :) Der Suchtfaktor ist jedenfalls sehr groß!

ALSO - Sauft nicht zuviel Rum, Matrosen! Die See ruft, also an die Segel! Arrrrr :)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2014
Ich gebe es zu: Dieses Spiel hatte bei mir einen Stein im Brett, schon seit ich gehört habe, dass es um Piraten geht. Assassinen und Piraten - wenn das nicht großartig klingt, was dann? Andererseits war ich skeptisch, nachdem Assassin's Creed III der erste Teil meiner absoluten Lieblings-Videospielereihe war, der mir wirklich gar nicht mehr gefallen hat. Die Handlung hatte mich von einem bestimmten Punkt an nur noch aufgeregt, und während ich zu Altair und Ezio sofort eine Verbindung hatte, konnte ich mit Connor nicht so recht warm werden. Nun sollte es also erstmals in der Zeit zurückgehen, zum wilden Leben des Großvaters Edward Kenway. Eine gute Entscheidung?

Obwohl sich am Gameplay seit AC III nicht viel geändert hat und man sich als Fan der Reihe sofort im AC IV-Universum zurechtfindet, unterscheidet sich Black Flag nicht nur durch den chronologischen Rückschritt von seinen Vorgängern. Die Assassinen stehen hier nicht im Mittelpunkt - AC IV ist ganz klar ein Charakterspiel, in dem wir Edwards Leben mitverfolgen. Und wie wir das tun! Nach der Enttäuschung des Vorgängers haben sich Ubisoft mit Edward Kenway wieder einmal selbst übertroffen. Solch ein charismatischer, menschlicher, herrlich unperfekter Charakter ist mir selten untergekommen! Edwards Entwicklung, sein unbedingter Willen, dem Schicksal zu trotzen, aber auch sein wunderbarer Sinn für Humor tragen das ganze Spiel. Ich habe so sehr mit Edward mitgefühlt, mitgelitten und einige Male auch -geweint, wie ich es kaum bei einem anderen Videospiel erlebt habe. In Sachen Emotionalität weckte AC IV wirklich Erinnerungen an FF VII oder an AC II in seinen besten Momenten. Assassin's Creed lebt für mich zu einem großen Teil von den Charakteren, und da hat Ubisoft in Black Flag endlich wieder alles richtig gemacht.

Noch ein Punkt, der mich begeistert hat: Nach und nach fallen in Assassin's Creed die spielerischen Grenzen! Passend zur seeräuberischen Freiheit stellt nun auch das Meer keine Barriere mehr da. Und damit greift AC IV den Teil auf, der mir an AC III mit Abstand am Besten gefallen hat: Schiffe! Edwards Schiff, die Jackdaw, ist gewissermaßen der zweite Hauptcharakter des Spieles. Ein besonderes Highlights sind dabei die Shantys, die man sammeln und sich dann von der Crew vorsingen lassen kann. Bei welchem anderen Spiel verzichtet man freiwillig auf Schnellreisen, nur um sich all die wunderbaren Lieder anzuhören?

Ansonsten bietet Black Flag all das, was an der Assassin's Creed-Reihe so unglaublich viel Spaß macht: Zahllose Nebenmissionen und Herausforderungen, atemberaubende Landschaften und detailverliebt gestaltete Städte. Neben dem Land und der Meeresoberfläche lässt sich sogar die Tiefsee erobern, und mit Sammelgegenständen, Upgrades und Missionsherausforderungen ist für reichlich Motivation gesorgt. In Sachen Grafik wird aus der PS 3 noch einmal alles herausgeholt, um die Karibik und ihre Bewohner zum Leben zu erwecken.

Selten habe ich ein Spiel mit einem so bittersüßen Gefühl zuende gespielt. Eigentlich wollte ich immer weiter mit Edward und seiner Jackdaw segeln, es hat mich traurig gemacht, als die 100 % Synchro erreicht und alle Winkel der riesigen Weltkarte erkundet waren. Das wilde, freie Piratenleben macht unglaublich viel Spaß, die Atmosphäre des goldenen Zeitalters der Piraterie ist perfekt eingefangen und in bester Assassin's Creed-Manier segelt man durch ein emotionales Auf und Ab, das einen so schnell nicht mehr loslässt - eben eines der Spiele, an das man nach Jahren noch zurückdenken und das man immer wieder gerne zur Hand nehmen wird.

Jedem AC-Fan kann Assassin's Creed IV bedenkenlos empfohlen werden, da es meiner Meinung nach einer der absoluten Höhepunkte der Reihe ist. Aber auch alle anderen, die sich nach grenzenloser Freiheit sehnen und auf der Suche nach einer packenden Story und einem genialen Charakter sind, sollten die Segel setzen und in See stechen. Harr!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2013
Assassin's Creed Black Flag ist eine würdige Erweiterung der Assassin's Creed Serie.

Mir liegt sowohl die PS4- als auch die PS3-Version vor. Black Flag spielt sich auf der PS3 grandios. Klar sieht das Spiel auf den Next-Gen-Konsolen(PS4 / Xbox One) etwas besser aus und auch die Ladezeiten sind etwas reduziert aber das tut dem Spielspaß auf der PS3 keinen Abbruch.

Was mir besonders gut an Black Flag gefällt, ist der Freiraum den der Spieler genießt. Der Spieler hat die Möglichkeit, die eigentliche Story für eine Zeit lang zu vergessen und das zu machen worauf er gerade Lust hat. Im Vergleich zu den vorherigen Teilen der Assassin's Creed Serie bietet Black Flag eine Menge mehr "freie" Spielinhalte.
Beispielsweise könnt ihr euch einfach euer Schiff schnappen und die über 50 Orte der Karibik erforschen. Das ganze funktioniert permanent ohne zusätzliche Ladezeiten.

Weiterhin finde ich die Kombination aus Video und Gameplay in diesem Teil herausragend gut gemacht. Die eingespielten Videosequenzen sehen wie richtige kleine Filmabschnitte aus und nicht wie portierte in-Game Sequenzen.
Diese Filmabschnitte lassen den Spieler stärker an der Story teilhaben.

Die Spielmechanik wurde in Black Flag durch Ubi Soft deutlich entschlackt. Beispielweise springt und klettert ihr jetzt mit dem gleichen Button. Lauft ihr gegen eine Wand, beginnt der Charakter zu klettern. Mir gefallen diese kleinen Neuerungen richtig gut.

Mir ist auch aufgefallen, dass die Kämpfe in Black Flag deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Das komplette Kampfsystem wurde überarbeitet und anspruchsvoller gestaltet. Der Spielcharakter Edward hält weniger aus als in allen Vorgängern und auch die Heiltränke wurden abgeschafft.

Insgesamt gefällt mir Assassin's Creed 4: Black Flag sehr gut. Langeweile kommt durch die offen gestaltete Spielwelt nicht auf. Die Missionen sind spannend und machen eine Menge Spaß. Das Piraten Flair hat mir persönlich sehr zugesagt.
Kauft euch das Spiel, ihr werdet eine Menge Freude damit haben !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 50 REZENSENTam 14. Februar 2015
Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Nachtrag: Die 60 Minuten exclusives Bonus-Gameplay, ließen sich nur bis zum 31.03.2014 einlösen. Soll letztendlich heißen, das diese hier als Bonus-Edition angepriesene Version, real nur das Standardgame beinhaltet.

Nachdem ich mit Altair Kreuzzüge begleitete, mit Ezio Rom unsicher machte, und Amerikas Sezessionskrieg als Connor überlebte, mir jedoch bei keinem dieser Teile der Funke innerhalb der ersten Stunde so richtig überspringen wollte, ergab es sich, das ich diese Teile mehrmals angespielte, aber außer „Brotherhood“ keine der Folgen vollkommen beendet habe. Seitdem fristen die noch nicht abgeschlossenen Folgen der Assassins Creed Reihe, ein freudloses Dasein in meinem Regal. Nach beenden dieses Monumentalwerks befürchte ich jedoch, das ich einige unvollendete Teile, mir nochmal zu Gemüte führen werde.

Nach den ganzen guten Kritiken über Assassins Creed Black Flag, ließ ich mich dann doch hinreißen mir auch diesen Teil zuzulegen, zumal man diesen nicht mehr zum Vollpreis erwerben muß, und desweiteren zur Vollständigkeit meiner Videogamesammlung auch dieser Teil gehört.. Mit ungläubiger Begeisterung schaute ich mir die Einführung an, welche mich dann auch kurzerhand in eine Seeschlacht einbezog, welche steuerungstechnisch leicht zu meistern war, und sich mir der Vergleich zur Kino-Filmserie „Pirates of the Carribian“ geradezu aufdrängte. Nach dem ersten Landgang in Havanna, der dann Schritt für Schritt durch Tutorials begleitet wurde, und mir die Bewegungsmöglichkeiten des Hauptprotagonisten eröffneten, hatte ich selten so schnell die Steuerung, welche leicht und intuitiv zu bedienen ist, des Helden im Griff gehabt.

Es dauerte nur eine Stunde und ich war von dem Game gefangen, konnte mich mit dem Helden identifizieren und das, obwohl sich mir bis zu dem Zeitpunkt nur ein Bruchteil der Gameplaymöglichkeiten eröffneten. Das letzte Mal, wo ich einen so rasanten spielerischen Einstieg in ein Game erleben durfte, war bei „The Last of Us“. Was die Charakteridentifikation angeht, werden sich bei diesem Teil wohl die Geister scheiden. Wer keinen, oder nur einen der Vorgänger gespielt haben sollte, wird den Handlungsrahmen welcher in der Zukunft spielt, wohl nur als geschichtlich sekundäres Beiwerk sehen. Freunde der Serie werden hier jedoch schnell merken, das der schwerpunktliche Handlungsrahmen vom Kampf der Assassinen und Templer, hier im Gegensatz zu den Vorgängern eine wesentlich unbedeutendere Rolle einnimmt. Der Animus, der die geschichtliche Grundlage der Serie bildet, da man mit ihm die genetischen Erinnerungen der Vorfahren miterleben darf, wird in diesem Teil zu einem Accessoire. der nichts mehr mit den hochtechnisierten Labors der vergangenen Teile zu tun hat.

Die Grafik, darf man getrist zu dem bestem zählen, was bisher auf der PS3, neben „The Last of Us“ erschienen ist. Selbst GTA 5 zieht hier aufgrund der detailverliebten Grafik den kürzeren. Flüssig, detail- und abwechslungsreich, nur mit leichten Tearingproblemen, wird hier größter visueller Genuß geboten, insbesondere was die Darstellung des Wassers, und die verschiedenen Licht und Schatteneffekte angeht. Umgebungsgeräusche, wie aber auch die immer passende Musikuntermalung unterstreichen die gesamte Inszenierung, die sich auch in den fantastischen Zwischensequenzen keine Blöße gibt. Die verschiedenen Locations glänzen mit Authenzität. Die Umwelt ist nicht steril und leblos, sondern wird durch eine artenreich, detailliert dargestellte Fauna und Flora nie langweilig. Auch die Weitsicht, die sich am besten geniessen läßt wenn man einen der verschiedenen Aussichtspunkte erklimmt, wodurch sich gleichzeitig die Karte vervollständigt bzw. wie im Game genannt „synchronisiert“ wird, und versteckte Gadets, wie Schatztruhen, Musikstücke (Shantys), Tierreviere usw. freilegt, läßt einen das ein oder andere mal verweilen, um einfach nur die wunderschön gestaltete Umgebung mit ihrer enormen Fernsicht zu bewundern. Popups, Clippings, Einbrüche in der Framerate, wie auch andere gravierende Bugs fielen mir während der gesamten Spielzeit nur selten, vereinzelt auf. Dieses trübt jedoch nur das Spielvergnügen, wenn man zu den absoluten Pedanten gehört, zumal dieses ein Openworld Game ist, wo vereinzelte Fehler als normal anzusehen sind. Auch die deutsche Synchronisation überzeugt, indem sie nicht wie von einem Blatt abgelesen, und aus dem Kontext gerissen wirkt, sondern immer stimmig der Situation und Handlung anpaßt wurde.

Die Steuerung des Hauptprotagonisten ist intuitiv, und geht dementsprechend leicht von der Hand. Alle Bewegungsabläufe gehen nahtlos ineinander über, so das man kaum einmal gezwungenermaßen, den flüssigen Bewegungsablauf unterbrechen muß. Die Lebens bzw. Synchronitätsanzeige regeneriert sich mit der Zeit wieder von selbst, sollte man einmal während des Gefechts, oder durch einem falsch getimten Sprung, einen Teil seines Lebens verlieren. Beim virtuellem Tod, der ja asynchron zu den vergangenen Erinnerungen steht, beginnt man wieder vom letzten Speicherpunkt, die aber alle ausnahmslos fair verteilt worden sind. Gefundene Schatztruhen, besiegte Gegner, wie auch erlegte Tiere, lassen das eigene Vermögen steigen. Eine kleine Kartendarstellung am linken unterem Bildrand, gibt Auskunft über den eigenen Standort, wie auch über die in der Nähe befindliche Gadgets. Die wichtigste Funktion ist jedoch die Darstellung der Gegner auf der Karte, wodurch sich ihre Laufwege entschlüsseln lassen. Da diese als rote Pfeile dargestellt werden, kann man auch ihre Blickrichtung erkennen, welches für einen Stealthangriff von hinten sehr hilfreich ist. Eine weitere Anzeige gibt Aufschluß über Entfernung, und Richtung des zu verfolgenden Hauptziels. Die Karte läßt sich auch bildschirmfüllend anzeigen, und gibt dann über eine einschaltbare Legende Informationen über Haupt- und Nebenziele, Aussichtspunkte, wie auch viele andere optionale Nebenaufgaben und Orte. Sie zeigt jedoch nur die Gebiete differenziert an, die schon synchronisiert, also von einem Aussichtspunkt entdeckt wurden. Eine Vergößerungsfunktion steht natürlich auch zur Verfügung, wie auch die Möglichkeit duch eine Markierung sein Ziel selbst festzulegen. Im frühem Verlauf bekommt man Zugriff auf die Schnellreisefunktion, die einem dann viele Wege nicht wiederholt laufen lassen, die man schon einmal aufgesucht hat.

Das Menü gibt Auskunft über vergangene Erinnerungen, Fortschritt, Waffen-Upgrades, Inventar und Datenbank. Interessant ist auch das Herstellungsmenü, welches einige Rollenspielelemente implementiert, so das man seinen Avatar in Bereichen, wie Gesundheit, Tragfähigkeit, Kleidung usw. aufleveln kann. Natürlich hat man auch Zugriff auf alle Optionen, die während des Games verändert werden können. Die Abstergo-Herausforderungen, teilen einem Titel zu, wie z.B. Entdecker oder Goldjunge usw., wenn man gewisse Herausforderungsziele erfüllt, die dann auch in verschiedener Form belohnt werden. Abstergo ist ein fiktiver Konzern, der im Game in der Zukunft angesiedelt ist, und mit Hilfe des Animus historische Geschichtsverläufe erforscht, die er dann in seine Unterhaltungsmedien (wie z.B. Games) integrieren kann.

Das Gameplay erschöpft sich nicht nur, in der von mir schon beschrieben, einfach und intuitiven Steuerung des Hauptprotagonisten. Im Gegensatz zu den Vorgängern, nehmen hier die Stealthpassagen noch mehr Raum ein. Dieses mögen viele begrüßen, andere wiederum vielleicht nicht. Die Möglichkeit, die ganze Stadt fast nur über die Dächer zu begehen, und somit auch größeren Wachenansammlungen aus dem Wege zu gehen, wie die häufigen Versteck- und Tarnmöglichkeiten, die automatisch erfolgen sobald man sich in ein Gebüsch oder auch einen Heuhaufen begibt, bietet viele Möglichkeiten zum ausführen eines Stealthangriffes, zumal wenn die Gegner doch noch zu weit entfernt für einen solchen Angriff stehen, kann man diese mit einem Pfeifen auf sich aufmerksam machen, und in die greifbare, überraschend tödliche Falle locken kann. Die Kämpfe bei erfolgter Entdeckung, sind selbst bei einer Überzahl von Standardgegnern, meist einfach zu meistern, da sich die Angriffs- und Abwehraktionen auf das wesentliche, wie Angriff, Konter und Verteidigungsdurchbrechung beschränken, und somit auch Videogameneulinge, wie auch Gelegenheitsgamer nicht vor unlösbare Herausforderungen stellt. Auch hier wurde auf stylische Kampfanimationen wert gelegt. Gamer-Cracks werden mit diesem Kampfsystem aber eher unterfordert sein, und werden dann eher die Herausforderung in der unerkannten/getarnten Fortbewegung suchen, um ein Ziel ohne Alarm auszulösen zu erreichen, um mit einem unbemerktem Stealthkill den Gegner in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Hierbei hilft auch die aus den Vorgängern bekannte Tarnfunktion, wenn man sich zum Beispiel innerhalb einer sich fortbewegenden Menschenmenge nahezu unsichtbar für die Wachen macht, welches dann auch visuell dargestellt wird. Verschiedene Ablenkungsmanöver die man einleiten kann, wie z.B. das anheuern von Huren, die dann Wachen für sich einnehmen, lassen einen oft scharf bewachte Laufrouten unerkannt passieren. Zum fortkommen stehen zudem z.B. Fahrstühle zur Verfügung, die einen schnell aus einer Gefahrenzone herausbringen können, aber auch Ablenkungs-Items wie Rauchgranaten, die einem bei einer Flucht einen Zeitvorteil einbringen, aber auch die in der Stadt verteilten Sprengstofffässer, die sinnvoll eingesetzt, mit einer Schußwaffe zum explodieren gebracht werden können, um im Idealfall, eine ganze Gruppe von Gegnern eliminieren zu lassen.

Stadtteile die rot markiert dargestellt werden, bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit, da sich diese in Feindeshand befinden. Sollte man sich in so einem Gebiet auf die Suche nach Gadgets machen, sollten vorher möglichst alle Gegner ausgeschaltet werden, so das man danach in Ruhe seiner Aufgabe nachgehen kann. Man kann man in vielen in der Stadt verteilten Läden, sein schwer erbeutetes Geld, in Ausrüstungsgegenstände jeglicher Art investieren. Die Stärken diese Games liegen im Gameplay hauptsächlich darin, das einem jegliche Art von Vorgehensweise zur Verfügung gestellt wird. Renne ich als Rambo durch die Stadt, und metzle alles nieder was sich als Gegner anbietet, oder bevorzuge ich doch eher die ruhigere, hinterhältige Spielweise, bei der man unerkannt bleibt, wird dem Spieler selbst überlassen, wie auch die Reihenfolge in der er seine Aufträge abarbeitet, oder sie aus welchen Gründen auch immer, nicht in Angriff nimmt. Hauptmissionsaufträge müssen natürlich erfüllt werden, da sich nur so die Geschichte weiterentwickelt. Man sollte jedoch alle Nebenmissionen, wie auch Schätze und Geheimnisse z.B. in Form von Liedertexten (Chanty`s) erfüllen, da sie das Game aufgrund der gewonnenen Spielerfahrung, wie auch des erbeuteten Geldes , den späteren Verlauf des Spieles erheblich vereinfachen können. Zudem läßt man sich natürlich auch eine Menge an Spielspaß entgehen. Alle versteckten Gadgets müssen jedoch nicht gleich zur dringlichen erfüllbaren Aufgabe gemacht werden, sondern können auch noch später, bei einer Rückkehr zu einem solchem Ort, immer noch eingesammelt werden.

Da dieses Spiel ja auch ein Piratenabenteuer ist, verbringt man natürlich auch viel Zeit auf den Weltmeeren. Auch hier wieder eine einfache, auf Basisaktionen reduzierte Steuerung, die es einem wirklich einfach macht, das Schiff zu steuern, und gleichzeitig auch Angriffsmanöver auszuführen. Auch hier wieder eine bemerkenswerte Detailverliebtheit, die sich nicht nur dadurch erschöpft, das die Darstellung des Wassers, wie auch die sehr realistisch anmutenden Wendemanöver einen Realismusgrad erreicht haben, der einen staunen läßt. Das alleine ist schon preisverdächtig, wenn einem dann aber während der Reise ein Buckelwal die Route kreuzt, und dieser mit einem Sprung aus dem Wasser, wieder in dieses hinabtaucht, schlägt das Gamerherz, zumindest bei mir, höher. Man kann sein Geld in den Ausbau seines Schiffes stecken, wie z.B. verstärkte Rümpfe zur Verteidigung, oder schwerere Eisenkugeln, um beim Gegner mehr Schaden anzurichten. Die Kaperfahrten sind ein wesentlicher Bestandteil des Games, und machen diebischen Spaß. Mit dem Fernrohr läßt sich schon auf weite Distanz erkennen, ob es sich lohnt ein Schiff zu entern, oder nicht. Hierbei sollte man auf die Ladung, aber insbesondere das Level des Schiffes berücksichtigen, welches man kapern möchte. Umso höher der Level, umso größer die Wahrscheinlichkeit bei einem Kampf den kürzeren zu ziehen. Im Verlaufe des Games kann man noch eine eigene Handelsflotte aufbauen, die es einem dann ermöglicht gekaperte Schiffe in die eigene Flotte aufzunehmen, anstatt diese zur Reparatur des eigenen Gefährts auszuschlachten. Nach einem jedem Kampf erscheinen die möglichen Optionen, wozu man das gegnrische Schiff verwenden möchte. Mit der Handelsflotte kann man dann auf relativ einfache Weise ein bischen Geld machen, welches dann wieder investiert werden will. Auch die Möglichkeit sich einen eigenen Hafen aufzubauen, ergibt sich im späterem Verlaufe des Games.

So wie es an Land eine Menge an Tieren gibt die sich erlegen lassen (Wildschwein, Krokodil, Jaguar usw.) , um dann daraus nützliche Gegenstände herzustellen, kann man auch auf dem Meer seinem Jagdinstinkt freien Lauf lassen. Buckelwal, Schwertwal, Hammerhai, weißer Hai usw. bieten sich als Jagdsubjekte auf den „sieben Weltmeeren“ geradezu an, und da dieses ein Game ist, ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber des realen Artensterbens haben zu müssen. Hierzu muß man nur ein Beiboot zu Wasser lassen, und schon kann der Spaß mit der Harpune beginnen. Auch dieses ist wieder sehr bedienerfreundlich gehalten, und läßt keine Fragen offen.

Gesamtfazit:

Was Ubisoft hier auf die Beine gestellt hat, ist von der Grafik, die detail- und abwechslungsreicher nicht sein könnte, ein augenschmeichlerisches Wunderwerk. Man kann einen Vergleich zu „The Last of Us“ ziehen, muß bei einer Bewertung jedoch mit einbeziehen, das es sich hier um ein Open-World Game handelt. Die Locations könnten abwechslungsreicher nicht sein, sei es auf dem festem Land, oder auf der hohen See. Was die Soundkulisse, wie auch die immer stimmige Musikuntermalung angeht, gibt sich das Game auch hier keinerlei Blöße, und weiß damit die spielerische Inszenierung, wie aber auch die Darstellung der Zwischensequenzen, immer passend zu unterstreichen, ohne sich zu sehr dabei in den Vordergrund zu drängen.

Das Gameplay, wie die gesamte Steuerung ist einfach und intuitiv, so das auch Videogame-Neulinge, wie auch Gelegenheitsspieler hier selten Frustmomente erleben, sondern durch viele Erfolgserlebnisse zum weiterspielen animiert werden. Die einzige Überforderung für Gamer die noch kein Open World Game gespielt haben könnte darin bestehen, das man sich mit der Fülle der Aufgaben nicht arrangieren kann, und somit nicht weiß wo man anfangen, oder aufhören soll. Hier sollte man dann einfach nach seinem Gefühl handeln, da es in der Reihenfolge der zu lösenden/auszuführenden Aufträge und Nebenaufgaben keinen festgelegten Plan gibt, von dem Hauptziel, welches einen in der Geschichte jedoch weiterführt, mal abgesehen.

Für den erfahrenen Gamer läßt das Spiel durch seine vielfältigen Herangehensweisen, auch spielerischen Anspruch zu, zumal einige Nebenmissionen, schon ein wenig Gehirnschmalz erfordern. Wie bei Assassins Creed üblich, läßt sich fast alles erklettern, während man dann auf den Dächern fast die ganze Stadt begehen kann. Im Gegensatz zu den Vorgängern, ist hier der Stealthanteil ein wenig höher, welches mir persönlich jedoch sehr gut gefiel.

Die Kartendarstellung läßt keine Fragen offen. Alle Ziele, Aussichtspunkte usw. werden dargestellt. Vor allem jedoch auch die Gegner und ihre derzeitige Blickrichtung. Einige Orte jedoch erst, wenn man einen der noch nicht erklommenden Aussichtspunkte erreicht hat, die einem dann weitere Bereiche der Karte eröffnet, welche dann auch Ziele freilegt, die vorher nicht ersichtlich waren. Eine Vergößerungs- und Wendefunktion ist mit implementiert, wie auch eine aussagekräftige Legende. Das Menü enthält alle spielerelevanten Daten, angefangen bei der Fortschrittsanzeige, übers Inventar und die Datenbank, wie auch den Optionen usw.

Jedem, der bis jetzt noch kein Assassins Creed gespielt haben sollte, vielleicht auch beruhend auf Vorurteile gegenüber Triple A-Mainstreamtiteln, sollte hier eine Ausnahme machen, da alleine die visuelle Inszenierung, einen doch desöfteren mit offenem Mund staunen läßt. Aber auch das Gameplay weiß mit spielerischer, einfacher und intuitiver Perfektion zu überzeugen. Die verschiedenen Herangehensweisen, wie ich an ein Ziel herankomme, und in welcher Art ich dann meinen Auftrag ausführe, läßt keinen Wunsch offen. Hier wird sogar viel individuelle Kreativität gefördert, die man ja selbst heute noch den meisten Spielen abspricht. In vielen Fällen allerdings auch zu Recht.

Die Story, wie auch die Charakteridentifikation mag vielleicht nicht so ausgeprägt sein wie bei einigen der Vorgänger, dieses wird jedoch durch alle anderen Bewertungskriterien wieder ausgeglichen, da man dort in fast allen Belangen höchsten Maßstäben gerecht wird. Auch hat mich nur selten ein Spiel so schnell gefangen genommen, so das ich mich nach einer halben Stunde schon voll im Game zuhause fühlte. Dieses ist natürlich ein von mir sehr subjektiv empfundenes Urteil, glaube aber, das es vielen anderen Gamern auch so ging.

Für Fans der Serie sowieso Pflichtkauf. Für alle anderen, die mit der Vielfalt eines Openworld Games keine Schwierigkeiten haben, und Assassins Creed bisher gemieden haben, sollten spätestens hier einen Einstieg in die Seirie versuchen, da es gerade bei diesem Teil, kaum eine Rolle spielt, einen der Vorgänger gespielt haben zu müssen. Auch Fans der Filmreihe „Pirates of the Carribian“, dürften hier ihr spielerisches Glück finden, da Paralellen zu dem Film unverkennbar vorhanden sind.

Spieler, die einen linearen Spielablauf bevorzugen, oder auch einseitig auf ein Spielegenre festgelegt sind, sollten sich den Kauf überlegen, oder sich das Game einfach aus der Videothek für ein Wochenende ausleihen, da man sich hier nach einer bis zwei Stunden Spielzeit schon ein Urteil, in Form von „Kommt für mich in Frage, oder nicht“, bilden kann.

Für Videogame-Sammler, wie ich es bin, ein „MUSTHAVE“, welches in keiner gut sortierten Spielesammlung fehlen dürfte.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!
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am 6. April 2014
Hallo,

etwas verspätet, aber damit auch günstiger habe ich mir dieses wunderbare Spiel endlich gekauft.

WOW. Ich habe alle Teile gespielt und nochmal WOW. Es gab aber auch einige mal ein BÄH, aber das WOW dominiert.
An diesem Spiel werde ich Landratte noch lange Freude haben das ist ganz sicher.

Nicht jedes Detail werde ich erwähnen, aber das was mir absolut positiv/negativ aufgefallen ist, findet hier Erähnung

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* TOP *
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- Grafische Darstellung der Karibik und die authentische Städte, Ortschaften und die Wildnis, der Schiffe, der See bei Wind und Wetter, Weitsicht und und und...einfach der Hammer!!!
- Die Jackdaw als eigene Instanz, mit absolut spannenden Seeschlachten und dem realistischen Gefühl wie sich das Schiff wohl auf dem Meer anfühlen mag, lässt sich aufrüsten und alles macht sich optisch bemerkbar
- wenn auch schon erwähnt, aber der Part zur See ist Suchtfaktor pur!
- es gibt viel zu tun, sehr viel und es sorgt für Abwechslung
- Der Hauptdarsteller ist toll gesprochen und ist wahrlich das Herz der Story
- Der Sound, die Musik/Gesänge ist über jeglichen Zweifel erhaben
- die Städte wirken noch lebendiger und das Setting trägt enorm dazu bei
- Die Kämpfe sind trotz ihrer Einfachheit immer noch schön spektakulär
- Spielwelt ist wunderbar groß

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*FLOP*
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- einige unliebsame Bugs und Clippingfehler, die den Spielfluss beeinträchtigen
- viel Leerlauf trotz reichlich Aufgaben
- den Wirtschaftsaspekt mit dem Handeln hätte man ausbauen sollen und nicht nur ankratzen
- Kämpfe an Land chaotisch und selten fordernd
- Gegner KI immer noch zu fehlerhaft, ich schalte einen aus, ein anderer findet ihn und nach kurzer Zeit hat sich der Tote auch erledigt(nur ein Beispiel von vielen).
- Schleichmissionen zwar gelungener, aber immer noch zu halbherzig, warum kann man nicht wirklich schleichen?
- nicht wertungsrelevant aber ich finde das Abschlachten von Tieren sehr unpassend und auch sinnfrei. Man wird irgendwie auch dazu gezwungen. Die Relationen sind seltsam...Kann mir auch nicht nicht aus einem riesigen Nilkrokodil eine Geldbörse machen und wenn, dann wäre sie ziemlich groß!

Also ohne Frage die positiven Aspekte machen das negative wett. Selbst wenn ich mich immer wieder mal ärgere....sobald ich auf See bin und eine Schlacht habe, interessiert mich mein Gejammer nicht mehr!

Wer es noch nicht hat und was mit dem Setting und der Serie anfangen konnte....schlagt bloß noch zu!!! Die old Gen Version ist wirklich erstaunlich geworden, angesichts der angestaubten Hardware.

Segel setzen!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2014
Bisher habe ich alle Teile der Asassins Creed-Reihe gespielt. Grafisch gefällt mir Black Flag am besten. Das Karibik-Feeling ist einfach perfekt umgesetzt. Weiße Strände, blaue manchmal auch raue See, ab und zu mit Windhosen oder Tornados, denen es auszuweichen gilt und jede Menge zu entdeckende Orte. Was hier technisch abgeliefert wird, ist für die PS3 wirklich hervorragend. Kaum Kantenflimmern, so gut wie kein Tearing und selten mal ein Ruckler mit akzeptabler Framerate. Dynamische Tageszeit- und Wetterwechsel.

Die Story wird wie immer sehr interessant erzählt. Zahlreiche Zwischensequenzen bescheren uns Bekanntschaft mit einigen mehr oder weniger bekannten Zeitgenossen der Freibeuterszene des 18. Jahrhunderts. Zeitlich ist die Geschichte vor AC 3 angesiedelt. Auch das Ende fand ich ziemlich ansprechend. Natürlich gibt es auch hier wieder Platz für Interpretationen und dementsprechende Fortsetzungen.

So sehr mich das Setting und die Technik auch begeistern konnte, die Hauptmissionen konnten es nicht. Die meisten Hauptmissionen bestehen aus Belauschen, dann Verfolgen und schließlich Eliminieren. Abwechselung ist hier Fehlanzeige. Nervig sind hierbei vor allen Dingen die Heerscharen von Soldaten, die einem permanent den Weg versperren. Da diese mal wieder auch auf den Dächern rumlungern und so ziemlich jeden Heuhaufen bewachen (weiß der Geier warum), ist man permanent damit beschäftigt, nicht entdeckt zu werden.
Dabei macht es einem die Steuerung nicht gerade einfacher. Denn diese wird (so mein Empfinden) mit jedem Teil schlechter. Speziell bei Verfolgungsjagden zu Fuß, ist diese viel zu ungenau und dank der automatischen Kletterfunktion teils sogar frustrierend. Da rennt man seinem Ziel hinterher und klettert ungewollt und viel zu oft an Fassaden, Brückengeländern, oder sonstigem entlang. Das kostet natürlich wertvolle Zeit und hat bei mir mehrmals zum Scheitern einer Mission geführt.

Extrem enervierend fand ich auch die wenigen Ausflüge außerhalb des Animus. Hier läuft man in der Ego-Perspektive durch die Räume von Abstergo, um diverse Computer zu hacken. Gut, dass das im Laufe des Spiels nur drei Mal eine Pflichtübung ist. Dem Ein oder Anderen mag das gefallen, ich empfand es nur als lästige Unterbrechung.

Waffentechnisch ist das Ganze nicht so ergiebig. Das ist allerdings auch nicht notwendig. Ich bin während des ganzen Spiels mit meinen Schwertern aus der Bonus Edition herumgerannt (die kann man bei UPlay freischalten) und konnte damit alle Kämpfe recht mühelos bestreiten. Ich habe den Protagonisten Edward Kenway nur ein oder zweimal mit einem größeren Lebensbalken versehen und mir Holster für 3 Pistolen besorgt. Alles andere konnte man sich sparen. So sind die Verbesserungen für Edward eher schmuckes Beiwerk.

Wirklicher Spaßbringer sind eigentlich die Nebenmissionen bzw. die Möglichkeit die "Open World" zu erkunden und sein Schiff aufzurüsten. Die Nebenmissionen wie Geleitschutz, Assassinen-Aufträge, Schatzsuche etc. empfinde ich als sehr viel interessanter als die Hauptmissionen. Allen voran gilt es natürlich, sein Schiff aufzurüsten, was sich als relativ zeitaufwändig erweist; denn die ganzen Goodies kosten jede Menge virtuelles Geld und Rohstoffe, die es sich mit Schiffe entern zu verdienen gilt.
Auch gut gemacht sind die Nebenmissionen unter Wasser und die Möglichkeit, mit der Harpune auf die Jagd zu gehen.
Wie gesagt: Abwechslungsreicher als die eigentlichen Hauptmissionen.
So habe ich jetzt nach dem ersten Durchspielen eine Spielzeit von ca. 30 Stunden auf der Uhr und dabei noch bei weitem nicht alles entdeckt. Langzeitspaß ist also garantiert.

Fazit:
Grafisch und vom Setting her der für mich beste Teil der Serie. Die Hauptmissionen sind auf Dauer sehr eintönig und haben mit dem Assassinen-Dasein nur noch relativ wenig zu tun. Dafür wird man mit vielen Möglichkeiten neben der Story entschädigt. Empfehlenswert für jeden, der auch nur ein bisschen was mit dem Thema Piraten und Karibik anfangen kann. Eigentlich eine der Spieleperlen des Jahres; leider aufgrund der hakeligen Steuerung und der trockenen Hauptmissionen einen Stern Abzug.
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2013
Ahoiiiii Ihr Landratten,

nun kehren wir ein weiteres mal zurück nach Nassau, unsere geliebte Jackdaw zum Bersten gefüllt mit Gütern aller Herren Länder.

Was wir nicht an Zucker und Rum verkauften ... ach war dies Gold leicht erbeutet. Und doch nie geung.
Mit Metall Holz und Seide Rüsteten wir unser geliebtes Schiff auf, um den Spaniern und Engländern zu zeigen, aus welchen Holz wir sind. Um Sie zu lehren das Freibeuter der Meere mehr sind als Ihr Kanonenfutter.

Aye, dann gab es noch diese selbsternannten .... "Piratenjäger" .. welch Grünschnäbel sag ich euch.Denn jeder der es auch nur im Ansatz wagte uns zu folgen wurde sofort zu unserem freund Davy Jones zurück auf den Grund des Meeres geschickt. ... Törichtes Pack ....

Unsere Feinde waren Zahlreich , die Raue See Wechselhaft wie das Gemüt der Frauen Havannas und doch konnte uns nichts aufhalten. Wir Trotzen jedem Sturm jeder Welle und jeder noch so dichten Nebelbank.
Zuerst spotteten Sie als Sie unsere neue Galleonsfigur sahen ... doch nun wird sie gefürchtet und das mehr denn je. Der Feind erkannte uns an vielerlei Merkmalen unsere neuen Segel die Galleonsfigur und unsere Flagge stehts Stolz wehend im Winde.

Und nun meine Freunde ersuche ich euch, seid Ihr bereit auf meinem Schiff anzuheuern ? Bereit den Salzigen Geschmack von Freiheit zu Schmecken und jeden zu Geißeln welcher es wagt sich gegen uns zu Stellen?!
Wetzen wir die Säbel, beladen die Kanonen und Entern und Plündern wir alles was nicht schneller ist als unsere geliebte Jackdaw so stimmt ein Lied ein und hisst erneut die Segel Ihr faulen Hunde Arrrrrwwwwww

UND WEN MUSS ICH HIER KIEL HOLEN LASSEN FÜR NE NEUE FLASCHE RUM !

Fazit:

Hat weniger mit AC zu tun als man denkt aber das Frische Setting sind eine sehr gelungene Abwechslung und es gibt so unendlich viel zu tun. Schatzkarten... Animus Puzzelstücke... Notenbläter.... usw. usw. usw.
Es ist Fordernder als seine Vorgänger aber immernoch ein wenig zu Leicht die Kämpfe an Land nahmen etwas ab dafür ist man mehr auf See Unterwegs und die Welt ist riesig und wunderschön.Die Story naja da war Ubisoft nicht so einfallsreich .. aber sie ist ok.
Der Soundtrack ist sehr Stimmig auch wenn die Mannschaft auf see Lieder singt erzeugt das eine super Atmosphäre.
Einige Grafikfehler sind schon da (Krümlige schatten u. Pop Ups) man bemerkt auch das die PS3 nun an ihre Grenzen stößt.
Unwichtigere Materialien verkauft man einfach am nächsten Hafen.
Der Rest wird meist zum aufrüsten und personalisieren des Schiffs benötigt. (Segel, Steuerrad, Kanonen, Rumpf etc.)Die Grafik selber ist wirklich sehr sehr klasse !
Natürlich leidet es unter den altbekannten schwächen wie z.b. Framerate einbrüchen in größeren städten auch nicht alles ist perfekt aber dennoch :
Klare Kaufempfehlung für PS3 ODER PS4 ! (Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen.)

9 von 10 Piraten Punkten ;)

Ich muss Los ich sehe eine Flotte am Horizont und diese gibt uns nicht Freiwillig Ihr hab und gut ! Tja Pech für sie gut für uns! Hoffe ich....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2014
Als alter Pirates!-Fan, damals noch zu C64er-Zeiten, musste ich dieses Spiel testen.
Es ist quasi mein erstes Spiel auf einer Konsole, da ich mir die PS3 neu gekauft habe.

Und es macht wirklich Spaß!
Ich kenne die anderen Assassinteile nicht, aber ich denke hiernach werde ich mir auch mal die anderen Teile angucken.

Zum Spiel: Ich habe jetzt ein Wochenende durchgespielt und das Piratenfieber hat mich gepackt!
Einfach nur super. Es macht richtig Spaß die open world zu erkunden während euer Schiff (im Reisemodus) durch die Karibik schippert. Da fühlt man sich wie auf See und genießt richtig die Landschaften. Leider kann man diesen Modus nicht verlangsamen oder mal Pause drücken um diese herrliche Aussicht zu genießen. Aber sonst ist alles stimmig. Die Kämpfe, die Aufgaben, die Atmosphäre. Einfach super!!!

Und jetzt der 1 Punkt Abzug: Dieser ganze Abstergo-Müll ist ein richtiger Abtörner. Was soll der Blödsinn? Das hat mich immer wieder übel aus meinem Piratenfeeling raus gerissen. Auch wenn ab und zu der Charakter "krisselt", so nach dem Motto "alles nur ein Hologramm", könnte ich kot...
Anfangs hat es mich total verunsichert, jetzt nervt es nur noch.
Nee Ubisoft, das muss nicht sein!

Ansonsten KLARE Kaufempfehlung.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 7. Dezember 2013
Nach 1 Stunde spielen, war ich echt erleichtert das "AC Feeling" wieder zu haben, denn AC III war in dieser Hinsicht ein wenig enttäuschend. Das Gameplay war hammer, aber wenn man die schillernden Renaissance Städte und Playboy Ezio mit den etwas farblosen Gründersiedlungen und "ich-hab keinen-Spaß-im-Leben-weil-mein Volk-am-Aussterben-ist" Connor gegenüberstellt, fällt der Vergleich etwas ernüchternd aus...aber Gott sei Dank reißen die traumhafte Karibik und "ich-fahr-mal-schnell-in-die-Karibik-um-so-richtig-auf-die-Kacke-zu-hauen"-Edward das Ruder wieder rum, im wahrsten Sinne des Wortes. Trotzdem findet man am Ende des Tages immer noch was zu meckern, wenn auch auf sehr hohem Niveau. Mein Plus und Minus zusammengefasst:

PLUS:
- Grafik ist der Hammer. Allein wie das Wasser animiert ist...auch alles andere mega.
-Die Story ist gut aufgebaut, Charakterentwicklung gegeben, und auch die Gegenwartsmissionen halten die eine oder andere Überraschung bereit.Vorallem der subtile Humor macht Spaß, z.B. wie Edward zu den Assassinen kommt oder Ubisofts Parodie auf sich selbst.
-Der "flüssige" Bewegungsmodus. Theoretisch muss man fast gar keine Schnellreise benutzen. Man kann aufs Schiff hüpfen, zum nächsten Ort fahren und wieder runter hüpfen.
-Die kleinen Details, die nix mit dem Gameplay zu tun haben, aber zur Atmosphäre beitragen: der Crew kann man Shantys beibringen, man kann sich mit Rum besaufen...
-Die Nebenmissionen "Templerjagd" sind in mehrere Episoden aufgeteilt, d.h. sie fallen etwas umfangreicher aus.

MINUS:
-Es gibt gefühlt nicht so richtig viel neues im Vergleich zu III. Ok, das Jagen ist um Harpunieren erweitert, man kann sein Schiff ein bisschen mehr pimpen, es gibt ein paar andere Waffen (ok, Betäubungspfeile fand ich echt praktisch), aber ausser Tauchen (was ich in anderen Spielen schon konnte), gab es nichts, wo ich jetzt sagen könnte, woah das hab ich jetzt überhaupt noch nicht bei AC gesehen.
-Ich weiß nicht, ob das jetzt wirklich negativ ist, aber das Angebot an Nebenmissionen ist im Gegensatz zu den Vorgängern reduziert.Dafür verlagert sich die Spielzeit auf das Wirtschaftssystem, denn da sich das Geld nicht selbst verdient, ist man ständig am Kapern und plündern, was echt Spaß macht, aber auch schnell ein bißchen eintönig werden kann.

Insgesamt bekommt man aber mal wieder echt was geboten für sein Geld und ich bin schin echt gespannt auf das nächste Spiel.
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