Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zur Hälfte perfekt ..., 30. April 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed - Director's Cut Edition (DVD-ROM) (Computerspiel)
... die andere Hälfte jedoch. Nun, eines nach dem anderen und die Pointe zum Schluss. 1. Unnachahmliche Animationen Assassin's Creed scheint beinahe perfekt, wenn man Altair dabei zusieht, wie er katzengleich einen Turm erklimmt oder wie ein Parkour-Läufer über die Dächer der Hafenstadt Akkon huscht. Animation und Detailgrad machen tatsächlich sprachlos. Selbiges gilt für die spektakulären Kämpfe - flüssig, blutig und erstklassig choreografiert lassen sie nur wenige Wünsche offen. Hier bleibt das Spiel unnachahmlich, was vor allem an der selbstverständlichen Steuerung liegt. Die akrobatischen Einlagen ließen mich in den ersten Trailern vor dem Release noch glauben, es sei ein besonderes Maß an Timing und Übung vonnöten, das Auftragsmorden mehr ein Jump 'n' Run, denn Geheimniskrämerei. Stattdessen krabbelt er wie von selbst ganz geschmeidig Fassaden und Mauern empor. 2. Glaubwürdiges Design Die Welt wirkt einfach echt durch und durch. Die Straßen der Städte sind mit Menschen gestopft und pulsieren vor stetig schnatterndem Leben. Man glaubt in der Tat, man könne - verfolgt von einem Mob Soldaten - in der Masse untertauchen. Man fühlt sich unauffällig, weil sich die Welt um einen herum unaufhörlich bewegt. Das kommt dem Grundbedürfnis eines Assassinen nach Anonymität natürlich prächtig entgegen. 3. Die ganz besondere Story Die Story ist der eigentliche Geniestreich der Entwicklerschaft, die natürlich wusste, was sie dem gemeinen spielenden Pöbel damit antut, ihn nicht mit einem vorbildlichen Happy End zu versorgen, von dem es sich zuckersüß träumen lässt. Spannung von einem Teil in den nächsten zu tragen, wo dieser doch glatt auf sich warten lässt, ist schließlich gar nicht "nett". Ich empfand die Handlung als angenehm erfrischend, weil sie einfach anders ist. Altair ist ein typischer Antiheld und Opfer seines Daseins. Ihm fehlt es an Eloquenz und Pathos, an Charme und Raffinesse. Er ist ein Werkzeug größerer Herren und bleibt es bis zum zweiten Teil. Wieso sollte das Arrangement des Plots daran rütteln? 4. Problemzone Spieltiefe Das Spiel hat im Grunde genommen nur ein markantes Problem. In puncto Spieltiefe hat man es einfach nicht mit Animation und Geschichte aufnehmen wollen. So bleibt es dabei, sich wieder und wieder durch kleinere Trupps Soldaten zu schlachten und Aussichtspunkte zu erklettern. Die Aufgaben zum Auftreiben wichtiger Informationen sind wiederkehrend die selben, die Vorbereitung ebenso. Hier versagt auch der Schwierigkeitsgrad. Irgendwann legt Altair sich nämlich auch locker mit zwanzig Soldaten auf einmal an und bleibt doch immernoch Sieger. Man ist nicht länger gezwungen, verborgen zu agieren und unentdeckt anzugreifen. Aus einem Meuchelmörder wird ein gottgleicher Schwertmeister. Die glitzernden Fähnchen, die einzusammeln vertane Liebesmüh ist, karikieren die Einfallslosigkeit der Leveldesigner beinahe spöttisch. 5. Die versprochene Pointe Der Witz ist, so man denn lachen möchte, dass Ubisoft ausgerechnet bei einem so essentiellen Punkt wie der Abwechslung bei der Aufgabenstellung kläglich versagt hat. Ich habe das Spiel nur noch durchgespielt, weil ich wissen wollte, wie die Story ausgeht, nicht, weil es mir Spaß gemacht hat, wieder und wieder das selbe zu tun. Die Herausforderung wird mit zunehmender Spieldauer nicht größer; wenigstens habe ich es nicht so empfunden. Abgesehen davon ist Assassin's Creed die Aufmerksamkeit allemal wert. Und schließlich verheißen die ersten Informationen auf den Nachfolger, dass sich gerade bezüglich der Spieltiefe viel getan hat. Da wäre es doch schade, die Vorgeschichte verpasst zu haben.
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248 von 266 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Prince of Persia 4D (obwohl mir das Spiel gefällt, ein kritischerer Blick), 13. April 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed - Director's Cut Edition (DVD-ROM) (Computerspiel)
Das Spiel macht mir Spass, doch ich frage mich andauernd warum? Es scheint tatsächlich an der Grafik, den schönen Animationen und der Umherspringerei zu liegen, denn, wie viele schon sagten, von den Aufträgen und allgemeinen Möglichkeiten wird nicht viel geboten. Gerade im Vergleich zu der "Hitman" Serie ist die Ausführung der Attentate sehr simpel geraten und verläuft meistens gleich. Von den immer wiederkehrenden "Minispielchen" ganz zu schweigen. Hätte das Spiel nicht diese Präsentation wäre es wahrscheinlich von Kritikern und Spielern in der Luft zerrissen worden. Auch meine Erwartungen waren in Bezug auf die spielerischen Möglichkeiten zur Planung der Auftragsmorde höher, bin ich doch davon ausgegangen, dass man die Zielperson und dessen Tätigkeiten selbst ermitteln muss, wie zum Beispiel in einem Rollenspiel. Stattdessen klettert man auf einen Turm, dadurch wird ein neues (altes) Minispiel freigeschaltet, dann klettert man wieder auf einen Turm, macht ein weiteres Zwischenspiel, und dieses setzt sich soweit fort, bis man sich genügend Hintergrundwissen angeeignet hat, um den Hauptauftrag ausführen zu dürfen. Aber wie gesagt, man muss weder die Zielperson selbst finden, noch deren Geh-Route ausspähen, Vorbereitungshandlungen vornehmen oder in irgendeiner Form sein Gehirn fordern. Man arbeitet wie ein Roboter die immer gleichen Kletter- und Kampfeinlagen ab. Hm, ich denke, dass es tatsächlich an der Präsentation liegen muss, ansonsten würde man nicht lange weiterspielen. Und das ist eigentlich schade, denn wenn alles etwas freier wäre in Richtung Rollenspiel/ Hitman Serie, wäre es perfekt. Warum laufe ich immer in der gleichen Robe herum? Sie sieht zwar stark aus, aber eigentlich müsste jede Wache den Spieler auf 100m sofort erkennen. Warum kann ich keine zusätzlichen Waffen kaufen? Warum kann man nicht irgendetwas an den Markständen kaufen? Warum kann ich mich nicht in Schatten verstecken? Also, auf der einen Seite ist man ein flinker Attentäter der nur so durch die Welt huscht und aus dem Verborgenen agiert, aber andererseits habe ich wenig Freiheiten auf diese Art zu agieren. Warum soll ich mich zwischen Zivilisten verstecken (was im vorhinein so angepriesen wurde), wenn ich die Wachen in viel kürzerer Zeit über die Dächer abhängen kann? ...Oder mich völlig ungetarnt einfach durch die Hundertschaften von Gegnern schnetzele? Storymässig wurde ich direkt auf dem falschen Fuß erwischt als ich die Anleitung las, während das Spiel installiert wurde. "Der Animus ermöglicht es dem Subjekt, seinen Vorfahr durch eine Kombination von Standard- und Kontexttasten zu kontrollieren." Hä? Ich dachte ich spiele ein Spiel, welches im Mittelalter angesiedelt ist. Gut, dieses Cyber, Sci-Fi Szenario scheint jawohl den meisten Spielern zu gefallen, denn man hat darüber kaum was negatives gelesen. Jedoch muss ich sagen, dass es für micht absolut atmosphäretötend wirkt wenn man nach einer temporeichen Hetzjagd in Jerusalem in einem sterilen Labor aufwacht und nichts weiter zu tun hat, als den Dialogen zu lauschen. Genauso stören mich die aufflackernden Datenanzeigen um einen anvisierten Bürger/ Gegner herum. Das passt doch nicht zum Kreuzzugszeitalter, wer hat sich sowas denn ausgedacht? Oder will man damit die harten Kampfszenen verharmlosen? Dann plädiere ich für eine "ab 18" Ausgabe! Auch die Energieleiste in Form einer sich drehenden DNA Helix empfinde ich als unpassend für ein Spiel was im Mittelalter angesiedelt ist. Sehr gut gefällt mir, dass man Gebäude an beliebigen und nicht vorgegebenen Stellen erklettern kann. Die Kampf- und Kletteranimationen sind wirklich gut gelungen. Die unterschiedlichen Gruppierungen (Sarazen, Johanniter, Templer usw.) kommen im Spiel vor und sprechen (zumindest in der englischen Sprachversion) ihre landestypische Sprache (auch französisch und deutsch). Die Größenverhältnisse der Gebäude sind imposant. Zum ersten Mal durch ein Stadttor zu gehen brachte mich schon zum Staunen. Auch die Kathedrale in Akkon und die dortige Zitadelle von Richard Löwenherz sind eindrucksvolle Kletterspielplätze. Die Zwischensequenzen vor den Attentaten sind abwechslungsreich und (in englischer Sprache) sehr gut gesprochen, aber auch dort stören mich die aufflackernden "Animus" Datenanzeigen und reißen mich persönlich immer wieder aus der Gesamtatmosphäre des Schauplatzes und der Zeit heraus. Aber anscheinend musste diese Art der Geschichtenerzählung implementiert werden, um etwas neues präsentieren zu können. Also, für Spieler, die Spaß an "Prince of Persia" und "Tomb Raider" haben, ist "Assassin`s Creed" durchaus zu empfehlen. Diejenigen die etwas mehr Substanz wollen und spielerische Abwechslung benötigen sollten sich das Spiel lieber erstmal ausleihen, denn ALLE gebotenen Zwischenspielchen wiederholen sich ständig und bieten für sich gesehen keinerlei Abwechslung. Als kurzes Beispiel zum Schluss "Der Taschendiebstahl": Es sind nur zwei Unterarten möglich, einmal um an einen missionrelevanten Hinweis zu gelangen und zum zweiten, um an neue Wurfmesser zu kommen. Das war`s. Keine weiteren Bonusgegenstände oder womöglich Geld. Einfach nichts. Man wählt einen (vorgegeben) Charakter aus, läuft ihm hinterher, drückt eine Taste und das wars, jedes Mal aufs neue. Also bitte nicht zuviel Hoffnung in die ach so abwechslungsreichen Minispiele stecken. Kein Vergleich zum Stehlen von Gegenständen in Rollenspielen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutes Spiel !! Aber die Missionen sind immer gleich, 21. März 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed - Director's Cut Edition (DVD-ROM) (Computerspiel)
Also ich finde dieses Spiel echt super, hab mir auch gleich den 2. teil gekauft obwohl es viele boykottieren wegen des kopierschutzes. Pro: -gute grafik (wie ich finde) -einigermaßen gelunge Story -Spielspaß -Spannung -unerwartetes Ende Kontra: -immer wiederkehrenden Ablauf der Missionen Fazit: Ich finde das Spiel super obwohl (fast) alle Missionen gleich aufgebaut sind.Ich kann es nur weitermepfehlen. Aber wegen des oben gennannten Problem´s gibts 1* Abzug
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