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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
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am 21. November 2013
Auch wenn dieses AC mit den Vorgängern rein garnichts am Hut hat, außer natürlich das Gameplay,
ist es vom Setting her wie auch vom Hauptcharakter das beste Spiel dieser Serie.
Das Piratensetting wird dermaßen perfekt eingefangen und inszeniert,
daß das alte Venedig und Rom dagegen in jeder Hinsicht abschmiert.
Auch der neue Hauptcharakter entschädigt mehr als gekonnt den Eziofan in mir.
Edward ist einfach ne coole Socke, und es hat nicht lange gedauert, daß ich zu seinem Charakter
eine gute Bindung fand, was die Spieltiefe für mich enorm erhöht.
Grafisch haben die Entwickler einiges verbessert, auch wenn hier und da noch so mancher NPC
fast aus dem nichts plötzlich vor einem steht,
so krass wie in den Vorgängern ist es bei Weitem nicht mehr mit den aufpoppenden Texturen, im Gegenteil.
Kräftigere Farben, phantastische Weitsicht und eine Karibikwelt,
die an Abwechslung und Größe Ihresgleichen sucht.
An Aufgaben und spannenden Missionen mangelt es wahrlich nicht, und es macht wahnsinnig Spaß,
seine Recourcen auszubauen und zu erweitern, seien es die persönlichen Upgrades
oder die des eigenen Piratenschiffes.
Das Aufwerten seines Helden oder des Schiffes ist übrigens mehr als sinnvoll gestaltet.
Ihr werdet schnell merken, daß es allein bei den Seegefechten höchst erbaulich ist,
ein top getuntes Schiff am Start zu haben,
damit ihr nicht permanent von einer Übermacht auf den Grund geschickt werdet.
Man ist also aufs Höchste motiviert, so viel Geld und Recourcen wie möglich zu erbeuten,
sei es über Aufträge, Nebenmissionen, Jagd, Schätze usw,
denn man fühlt sich, entsprechend ausgestattet, weitaus sicherer für die nächsten Abenteuer der Hauptquest.
Allein die optischen Veränderungen des Schiffes gefallen schon,
fühlt man sich doch irgendwie mit seinem eigenen Fortbewegungsmittel recht verbunden:-).
Anders als in den letzten AC-Teilen hat man auch ENDLICH wieder ALLE Möglichkeiten,
seine vielfachen Eigenschaften und Talente nach völlig eigenem Gutdünken einzusetzen.
Keine vorgeschriebenen Regeln die zuvor immer wieder zur frustrierenden Desynchronisation führte
und einen erneuten Missionsbeginn verlangte.
Man hat alle Freiheiten, die man sich denken kann, um ans gewünschte Ziel zu kommen.
Ich bestimme die Reihenfolge und die Art, wie und wann ich etwas tu,
etwas, das für ein Spiel diesr Art absolut gegeben sein muss, es aber in den Vorgängern nicht mehr war.
Die Seeschlachten sind grandios inszeniert und die Steuerung des gesamten Spieles
läuft herrlich leicht von der Hand.
Alles in Allem ist Black Flag ein klasse Spiel, das Abenteuer- und Piratenspiel schlechthin.
Gewaltiger Spielumfang, klasse erzählte Story, hohe Motivation auch außerhalb der Hauptquest,
und Abenteuer ohne Ende, was will man mehr.
Ein AC-Titel, aber ich will es eigentlich nur Black Flag nennen,
da es absolut eigenständig ist, das absolut keine Wünsche mehr offen lässt.
Danke an die Entwickler für einen mehr als würdigen Abschluss der Reihe,
und wiedermal gilt, das Beste kommt zum Schluss. Das Allerbeste!
Kaufen!!!
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am 13. Februar 2014
Das Spiel „Assassin's Creed 4 – Black Flag“ von Ubisoft führt den Spieler in die Karibik des 18. Jahrhunderts, wo er diesmal als Pirat den Assassinen spielen darf.
Der abenteuerlustige Hauptcharakter Edward Kenway ist der Großvater von Connor Kenway, dem Protagonisten aus Assassin's Creed 3. Er ermordet zu Beginn des Spiels den Assassinen Duncan Walpole und gibt sich fortan als selbiger aus. Mit seinem Piratenschiff macht der Spieler bald die Karibik unsicher, erkundet malerisch schöne Inseln und durchlebt eine spannend und abwechslungsreich gestaltete Story.

Das Gameplay entspricht weitgehend den Vorgängern, so dass man sich schnell in die Steuerung einfindet. Als neue Waffe kommt ein Blasrohr hinzu, mit welchem man Gegner betäuben oder in um sich schlagende Berserker verwandeln kann. Das umgebungsabhängige Klettern und Springen funktioniert recht gut. Allerdings kann es des öfteren passieren, dass der Charakter plötzlich sinnloserweise an einer Wand hochklettern will, was bei einer Flucht oder Verfolgungsjagd wertvolle Sekunden kostet. Die Steuerung der Schiffskämpfe ist intuitiv und bietet viele taktische Möglichkeiten. Reibungslose Übergänge zwischen der Steuerung des Schiffes und des Charakters lassen einen glaubhaft in die Welt eines Piratenkapitäns eintauchen.

Eine große Schwachstelle des Spiels stellt die KI dar. Die Soldaten sind offensichtlich alle schwerhörig, kurzsichtig und besitzen einen sehr begrenzten Sichtkegel. Meuchelt man einen halben Meter hinter oder neben einem Wachsoldaten seinen Kameraden, so bemerkt er davon nichts. Dreht sich der Wachsoldat dann um, wundert er sich nicht im Geringsten über das Verschwinden seines Kumpanen und lässt sich vom Spieler mit einem simplen Pfeifen zu einem Gebüsch locken, wo ihm ein schnelles Ende bevorsteht. Dass die Truppen, welche etwa 10m entfernt direkt in Richtung des Spielers schauen, von beiden Morden nichts bemerken, versteht sich da schon fast von selbst. Diese von den Entwicklern vermutlich absichtlich aufgesetzte Dummheit der Gegner sorgt zwar immer wieder für Lacher, zerstört aber regelmäßig die ansonsten sehr gelungene Immersion.

Die Grafik macht einen großartigen Eindruck. Es ist eine wahre Freude, die wunderschönen Städte zu erkunden oder auf erklommenen Höhen den Blick über die Landschaft zu genießen. Wenn man mit seinem Piratenschiff in Richtung Sonnenuntergang fährt, möchte man sich die malerische Kulisse am liebsten ausdrucken und als Poster an die Wand hängen.

Im Ergebnis ist Assassin's Creed 4 trotz Schwächen bei der KI eine gelungene Fortsetzung der Serie. Da eigentlich keine Vorkenntnisse zur Story notwendig sind, eignet sich der Titel auch hervorragend für Neueinsteiger. Die schöne Grafik und stimmige Spielwelt lassen echtes Karibikfeeling aufkommen.
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am 17. März 2014
Diese Bewertung bezieht sich auf die PC-Version, gespielt mit Tastatur und Maus!

Bin sehr skeptisch an das Spiel heran gegangen, weil mich schon sein Vorgänger nicht gerade vom Hocker gehauen hat. Aber dann musste ich sehr schnell feststellen, dass ich das neue Setting absolut liebe!
Natürlich ist es als Piratenserie ganz anders, als die anderen AC Teile und da muss jeder für sich selbst entscheiden, ob ihm das gefällt oder nicht. Mir jedenfalls gefällt der "Schifffahrtssimulator" unglaublich gut. Das Wichtigste ist doch eh, dass er nach wie vor die Heuhaufen trifft wie ne 1 :)

Positiv:

- Eine riesige Welt, die mit dem Schiff frei zu erkunden ist
- Auch wenn man keine Wasserratte ist, gibt es auf den Inseln viele Nebenaufgaben und Schätze
- Tolle Grafik mit faszinierenden Licht- und Wassereffekten und sehr natürlich gestalteter Pflanzenwelt (Läuft auch auf meiner nicht ganz so neuen AMD 5000+ mit höchsten Einstellungen)
- Synchronsprecher können sich hören lassen :)
- Tolle Schiffskämpfe, mit unvorhersehbaren Ausgängen (Wenn z.B. ein übermächtiges Schiff von dir locker eingenommen werden kann, weil zuvor eine riesige Windhose einfach hindurchfährt :D)
- Wieder größere Kletterpassagen als in AC3
- Bin noch nicht sehr weit in der Hauptmission, da ich fast nur Nebenaufgaben mache um mein Schiff aufzuwerten etc., aber bis jetzt finde ich die Geschichte ganz gut

Negativ:

- Es gibt immer noch keine richtige Abgrenzung beim Rennen und Klettern der Figur, was dazu führt, dass sich der gute Herr unbeabsichtigt des Öfteren an irgendwelche Bäume, Schiffsmasten oder Häuserwände hängen will
- Natürlich gibt es auch viele Stellen, wo er plötzlich einfach mal nicht mehr klettern kann und vor dem Kletterpunkt hin und her hüpft, was besonders in einer Hauptmission sehr viel spaß macht..
- Ich mochte die Schiffskämpfe sehr, sie sind auch nicht all zu schwer, doch fand ich persönlich es manchmal umständlich, das Schiff mit der Tastatur zu steuern und gleichzeitig zu kämpfen (oder ich bin einfach zu doof dafür :D)

Eine Sache ist mir erst gestern leider passiert, die einfach unglaublich ärgerlich war:
Nichts ahnend starte ich das Spiel und dann der Schock: 6 Stunden vom Spiel waren gelöscht! Sofort im Internet geforscht und dann festgestellt, dass es an UPlay lag, also AUFPASSEN! Bei vielen Spielern, so auch bei mir, ist es bereits passiert, dass die Cloud-Synchronisation fehlerhaft war und deswegen der Spielstand einfach nicht gesichert oder zerstört wurde. Ich würde allen empfehlen, einfach aus Sicherheitsgründen die Cloud-Synchro abzuschalten und das Spiel nur auf dem Computer zu sichern, weil der UPlay-Server sehr instabil ist!

Fazit: Das Spiel ist einfach Assassins Creed, mit seinen Stärken und Schwächen, ob mit Piraten oder ohne und selbst wenn man vielleicht kein Fan der Vorgänger war, kann man gefallen an dem Spiel finden, wenn man einfach ein gutes Open-World-Game mit ganz viel Wasser zocken möchte :)
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am 5. Dezember 2013
"Unter allen Glücksrittern, die hier im Karibischen Meer kreuzen, gehört er ganz klar zu den Gerissensten ... Dieser Mann ist ein verschlagener Hund ... nährt sich von Tod und Terror ... kämpft wie ein Teufel in Gestalt eines Menschen ..."
So beschreibt "Blackbeard" mit einprägsamer, beschwörender Stimme Kapitän Edward Kenway im Trailer. Und nicht nur die drastisch-bildhafte Charakterisierung des Spielhelden, auch das geheimnisumwitterte Aussehen und die äußerst lebendig gestaltete Gesichtsmimik von "Blackbeard" ließen mich auf ein ungemein spannendes und auch grafisch blendend gestaltetes Piratenabenteuer hoffen. Ich konnte es kaum erwarten, das Spiel in den Händen zu halten. Und durch sehr "freundliche" Umstände war es am 19.11.2013, gleich früh am morgen, soweit - aufgeregt hinein ins Laufwerk geschoben und installiert:
Registrierung bei "uplay" erforderlich - leider ist dieses Ubisoft-System im Vergleich zum oft kritisierten, meiner Meinung nach aber wesentlich besser auszuführenden "Steam" recht umständlich. Von den ca. 23,4 GB des Spiels wird der größte Teil von den 3 DVD's installiert, der restliche Teil (ca.1,6 GB) aus dem Internet heruntergeladen. Die gesamte Installationszeit betrug rund 82 min.
Vor Spielbeginn noch ein kurzer Gedanke: "Hoffentlich hält das Spiel, was der Trailer verspricht. Aber nun: ready, steady, go!"

Meine ungeheuer hochgeschraubten Erwartungen wurden zunächst enttäuscht. Die kleine Insel (Cape Bonavista), auf der Edward Kenway nach einem Sturm strandet, war zwar hervorragend gestaltet, aber die anschließende Verfolgungsjagd nach einem Assassinen, den der noch unerfahrene Kenway viel zu leicht töten kann, um sich dann die typische Assassinenkleidung anzulegen, war mir ein wenig zu stark aufgetragen.
Und "Abstergo Entertainment", wo dem neuen Mitarbeiter, der sich für Kenway interessiert, die französischen Arbeitskollegen und der "Animus" - nicht wie in den Vorgängerspielen ein Art Operationstisch, sondern ganz einfach ein PC-Arbeitsplatz mit großem Monitor - vorgestellt werden, wirkt glatt und ziemlich plakativ.
Der neue Mitarbeiter setzt sich, und verfolgt im Animus-Programm Edward James Kenways Auftreten im sonnenüberströmten Havanna und taucht damit ins farbige, abenteuerträchtige und gefährliche Piratenleben der Karibik ins frühe 18. Jahrhundert ein. Und dieses Havanna schaffte es meine anfängliche Enttäuschung vergessen zu lassen.
Die Sequenzen in "Abstergo" sind kurz gehalten(oft nur "Hacker-Tests"), so dass das Piraten-Abenteuer ausgiebig und äußerst umfangreich den Vorrang erhält. Und in Verbesserung zu AC III sind diesmal die Wechsel zu See- und Landabenteuern größtenteils fließend und fast ohne Ladezeiten. Es bleibt zumeist dem Spieler überlassen (natürlich abhängig von der Spielsituation): Bleib ich auf See oder geh ich besser an Land?

Die Weitläufigkeit dieses Open-World-Games ist riesig. Viele Orte, an denen der Piraten-Assassine-Kapitän seine zum größten Teil "verruchten Taten" ausüben kann: stehlen, rauben, töten, Forts erobern, Schiffe entern, Attentate durchführen, Schatztruhen plündern ... und je erfolgreicher man dabei ist, umso tat - und schlagkräftiger wird Captain Kenway, das Schiff "Jackdaw" und dessen Crew. Und das wichtigste: Kirchtürme und Aussichtspunkte erklettern und "synchronisieren", um die jeweiligen "Sammelobjekte" sichtbar zu machen.
Der Schiffsname "Jackdaw" (Dohle, ein diebischer schwarz-grauer Krähenvogel) wurde von Kenway für die "finstere" Zunft der Piraterie sinnvoll und treffend gewählt. Man lernt im Laufe des Abenteuers die Piratenrepublik Nassau, deren Gründer Benjamin Hornigold und den legendären, furchterregenden "Blackbeard", Edward Thatch, kennen.

Doch nun zur Sache an sich: Die Bewegungsabläufe sind sehr lebendig programmiert, man glaubt regelrecht durch den Monitor ins Geschehen zu springen. Die Darstellungen auf dem Meer, die Deckaufbauten der Schiffe, Unterwasserabenteuer und Abenteuer an Land - alles ist ziemlich realistisch - besonders die Stadt Havanna. Diese wirkt durch die vielen Bewohner, welche die Stadt zu farbenfrohen, betriebsamen Leben erwecken, ziemlich naturgetreu, dass einem unwillkürlich die retrospektive Empfindung überfällt, "oh Mann, war das noch romantisch, bezaubernd und malerisch schön". Auch Kingston wurde wirklich ausgezeichnet gestaltet. Und Nassau ist eine Anhäufung von Holzbauten, zwar grafisch recht gut in Szene gesetzt, aber lange nicht so schön wie Havanna.

Eventuell ist es etwas zu pingelig, wenn ich trotzdem folgendes bemängle, was mir gleich beim ersten Anblick sofort ins Auge fiel:
Die Gesichter sind nicht ganz so gut strukturiert wie "Blackbeards" Aussehen im Trailer, vor allem die Augen sind zu hell und unangenehm "stechend".
Auch Kenways Schwimm-Einlagen wirken recht unnatürlich. In voller Montur und bis an die Zähne bewaffnet krault er in Olympiagoldverdächtiger Geschwindigkeit durch die Fluten. Aber letztlich akzeptabel - warum sollte es gerade hier seinen ansonsten hochleistungsartistischen Bewegungsabläufen widersprechen?
Zum Sound kann man sagen, dass er leise und relativ unauffällig dem Spielverlauf und den Spiel-Situationen angepasst wurde. Die Mono- und Dialoge, Musik, Gesang, Hintergrund - und Effektgeräusche schallen auch aus einer Standard-Lautsprecheranlage deutlich in die Ohren. Und die deutsche Sprachsynchronisation ist eigentlich wieder sehr professionell, wenn man großzügig von den Lippenbewegungen absieht, die sich nicht immer synchron zu den gesprochenen Worten bewegen.

Die umsichtige und wohlüberlegte Handhabung des Ausrüstungsmenüs ist nicht nur außerordentlich bedeutsam, sondern schlechthin "überlebenswichtig". Sowohl das Schiff, die "Jackdaw", als auch die persönliche Ausrüstung müssen unbedingt verbessert werden, um die immer schwerer einzunehmenden Küstenbefestigungen "kleinzukriegen" und den Kampf "Mann gegen Mann" effizienter führen zu können. Auch Seegefechte gegen hochgerüstete, feindliche Schiffe, schwierig durchzuführende Attentate und Entdeckungs- und Jagdaufträge sind dann um einiges leichter.
Aus diesem Grund besitzt die Geldbeschaffung absolute Priorität. Die Suche nach Schätzen und Karten, die oft Baupläne zur Verbesserung der "Jackdaw" und der eigenen Ausrüstung enthalten, ist also sehr wichtig. Oft auf einsamen, kleinen Sandbänken sind die Hinweise für Standorte der verborgenen Dinge zu finden, die man sich dann ungesehen vorbeihuschend (alternativ auch mit Gewalt) aneignen kann.
Das erfolgreiche Entern von Schiffen, die Befreiung von Piraten und deren Anheuerung, die mühevolle Unterwassersuche nach Truhen, die gefahrvolle Wal -und Haiejagd, raffiniert und unerkannt durchgeführte Attentate und vor allem die Eroberung der Küstenforts sind für Ausrüstung und Aufrüstung äußerst lohnende Ziele. Wobei die Küstenforts nach erfolgreicher Übernahme für Edward Kenway und seine Crew zukünftig einen sicheren Unterschlupf gewähren. Die Aufrüstung der "Jackdaw" ist mit wirkungsvollen Verbesserungen möglich. Wobei es unbedingt notwendig ist, Zusatzmaterialien wie zBspl. Holz und Metall bei den Kaperfahrten in entsprechenden Mengen zu erbeuten, um das Schiff zu verbessern. Darüber hinaus wurde die Kanonen - und Granatwerfer- Zieleinrichtung optimiert. Die Bekämpfung feindlicher Schiffe, als auch die Vernichtung der Küstenbastionen kann damit noch schlagkräftiger erfolgen.

Als Handwaffe erhält Kenway etwas später die versteckten Klingen. Weiterhin kann man vier Pistolen bei sich tragen, bei den Hieb-und Stichwaffen ist es möglich, situationsbedingt zwei Waffen gleichzeitig zu benutzen. All diese Waffen kann Kenway mit entsprechend dickem Geldbeutel bei den Händlern erwerben bzw. hochrüsten. Hier ist es im Vergleich zu "FarCry3" sogar der Handlungszeit entsprechend sinnvoll, Tiere zu jagen, um aus den Häuten Pistolenholster herzustellen, um mehr Pistolen bei sich tragen zu können. Und es steht eine neue Handwaffe zur Auswahl: das Blasrohr mit speziell getränkten Pfeilen. Schlafpfeile, die einen Getroffenen kurzzeitig einschlafen lassen. Und Berserkerpfeile, die Aggressionen in den gegnerischen Reihen verursachen. Wer von solch einem Pfeil getroffen wird, schlägt sofort auf seine Mitstreiter ein. Das ist zur Ablenkung von Gegnern ungemein dienlich und hilft enorm beim Schleichen durch feindliche Lager. Allerdings "ertappte" ich mich bei dem Gedanken, dass diese Neuerung zwar hilfreich, aber für einen Piratenkapitän doch recht merkwürdig ist - scheint doch wohl eher eine Waffe für Amazonas-Indianer zu sein? Aber was soll's, das Blasrohr ist in einigen Situationen außerordentlich nützlich.

Die Steuerung per Tastatur und Maus ist im Grunde genommen für versierte und geschickte Spieler ziemlich locker und flüssig zu handhaben. Doch hier muss ich selbstkritisch bekennen, dass die instinktive Automatisierung von Tastenfunktionen und Fingerfertigkeit nicht gerade zu meinen positiven Fähig- und Fertigkeiten gehören. Besonders bei zeitbegrenzten Aktionen hatte ich einige Probleme mit der doch recht umständlichen Handhabung der Tastatur. So passierte es bei Verfolgungsjagden in der Stadt, dass ich, anstatt durch die Torbogen zu rennen, einen Torbogen hochsprang, oder auf einer Mauer sitzen blieb u.ä. Ungeschicklichkeiten mehr. Auch sonst lief es bei mir mit der Bewegungssteuerung nicht ganz rund. Muss oft eine Art "Drück jetzt dies - dann das - Fingertechnologie" praktizieren, um die jeweilige Situation erfolgreich zu bestehen. Aber nach wie vor ist es sehr seltsam, dass Kenway nicht gebückt schleichen kann. Außer in Gebüschen, da kann er sich ducken. Und auf Mauern oder Ruinenbruchstücken läuft er gebückt. Doch sobald er sie verlässt, steht und läuft er wieder sichtbar kerzengerade. (Dieser Schleichmodus ist wirklich eigenartig, denn "Splinter Cell" ist doch auch von Ubisoft?)

Ein paar Anmerkungen zur Spielzeit:
Gehöre vom Prinzip her zu denen, die sich immer mal wieder genüsslich an fantastisch gestalteter Umgebung "ein Auge holen". Also ein durchschnittlicher, sogar eher ein "gemütlicher" Spieler, dessen vornehmliches Interesse mehr dem Inhalt, dem Ablauf und der Aufmachung eines Spiels gilt, als dessen möglichst schnellen, durchrasenden Absolvierens. Allerdings habe ich nicht allzu großen Wert auf das Einsammeln von Shantys und Animus-Fragmenten gelegt, will die Story des Abenteuers ohne zeitraubende nebensächliche Ablenkungen durchleben.
Wenn ich die in "uplay" aufgeführten Zeiten meiner bisherigen "Spiel-Sitzungen" zusammenrechne, habe ich rund 32 Stunden benötigt. Und wie schon genannt, hat mein "Alter Ego Edward" einige der Sammelobjekte und Nebenaufgaben liegenlassen. Doch die Attentate ließ er nicht aus. Trotzdem erreichte ich gerademal eine durchschnittliche Synchronisation von 80% der jeweiligen Level.

Fazit:
Wenn man dieses filmreife Piraten-Survival-Abenteuer mit vielen ereignisreichen, kurzweiligen Stunden "durchlebt ", bleiben sehr intensive Erinnerungen an spannende, oft beschwerliche, dennoch hochinteressante Situationen. Ein sowohl emotional als auch optisch recht ansprechendes - also ein fast rundum nachhaltiges Erlebnis. Allerdings haben mich die Kaperfahrten und Seegefechte, die ich mehrmals, oder ganz ehrlich gesagt, sehr oft wiederholen musste, ein wenig genervt. Deshalb gebe ich dem Spielspaß nur vier Sterne.
Aus diesen Gründen bin ich sehr gespannt, in welche Gefilde es die Hauptfigur beim nächsten Abenteuer verschlägt. Sollte es tatsächlich so ausgehen:
Noch einmal auf See, noch einmal Pirat?
Das wäre angesichts der beiden vorangegangenen Abenteuer ein gewagtes Unternehmen, denn auch die letzte Fortsetzung der Erfolgsfilmreihe "Pirates of the Caribbean" hatte einige Schwächen, weil es meines Erachtens zu stark mit gespenstischem Beiwerk überfrachtet wurde.
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am 2. Juni 2014
Das Spiel hat einfach Spaß gemacht!
Auch wenn das Menü deutlich für eine Konsole und nicht den PC ausgelegt ist
und hier und da ein paar nervende Sachen sind - einfach ein super Spiel.

Vor allem das tolle Open-World-Feeling!
Und mit dem Schiff durch die Wellen zu brechen!
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am 21. Februar 2015
Habe bisher ALLE ACs durchgespielt und mir gefällt dieser Teil mit am Besten. Grafik ist auf höchsten Einstellungen ein Genuß. Die Piratenszenerie gefällt ebenso. Die Umsetzung mit dem Schiff übers Meer zu fahren, andere zu versenken oder zu entern, inkl. Wirbelstürme, Monsterwellen und Meeresbewohner die man dort trift, ist einfach nur genial! Ebenso die Unterwasser- Levels sind gut gemacht. Wer sich hier über sinnlose Minispiele aufregt hat AC nicht kapiert bzw. schätzen gelernt. Die Story ist ebenfalls gut, auch das Ende war sehr überraschend und lies mich doch schmunzeln.
Achtung:
Abspann durchlaufen lassen, denn sonst verpasst ihr etwas :-)

Einzig der Onlinezwang und dieses Uplay ist wirklich Dreck aber es ist ja gang und gäbe mittlerweile, also lohnt aufregen nicht. Also daran gewöhnen oder auf Konsole umsteigen bzw. nen Buch lesen. UBISOFT hatte ich auch schon mal boykottiert bezüglich eines anderen Spiels was mich in den Wahnsinn getrieben hat mangels Funktionalität. Ist aber lange her und trotzdem sind alle Teile der AC Reihe und erst recht AC4 uneingeschränkt zu empfhelen. Ich hatte rund 80 Std. Spielspass was bei anderen Titeln ja eher selten ist.
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am 25. August 2014
habe das spiel meinem freund geschenkt. er hat sich auch riesig darüber gefreut. allerdings konnte er es eeewig nicht spielen, da es auf windows 8 nicht kompatibel ist! so etwas hatte ich bei einem relativ neuen spiel nciht erwartet und das hat uns auch sehr enttäuscht! nach vielen versuchen und hin- und herprobieren, hat er es nun endlich geschafft, allerdings gibt es noch immer ab und an probleme mit dem sound und/oder der grafik.
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am 17. Dezember 2013
Hallo,

ich habe bis jetzt jedes Assassin's Creed spiel dieser Reihe durch gespielt, abgesehen vom Dritten Teil (Nur angespielt). Bis jetzt hatte mir jeder Teil sehr gefallen, abgesehen vom Dritten bei dem ich das Setting nicht mochte.

Black Flag hat mich genauso wie Assassin's Creed 2 in den Bann gezogen und mir tierischen spaß gebracht. Im gegensatz zu den vorgängern hat sich Teil Vier ein wenig von dem Traditionellen gelöst und endlich etwas abwechslung in das, sonst recht öde, Gameplay gebracht. Das Piratenschiff lässt sich komplett upgraden und ein wenig selbst gestalten, es steuert sich tadellos (mit Maus und Tastatur) und es macht höllischen spaß kämpfe auszutragen und Schiffe zu kapern. Allgemein kann man: Jagen an Land, Jagen mit Harpune im Wasser, nach Schätzen tauchen, Lagerhäuser überfallen (Stichwort: Schleichen!), Insel Schätze finden (Schatzkarten) und und und! Es gibt reichlich zu tuhen.

Die Story ist überraschenderweise ÄUßERST Spannend! Mir hat diese sehr gefallen und ich wollte ständig wissen wie es weiter geht. Für die, die etwas abgeschreckt gegenüber Assassin's Creed sind eine kleine Info: Man spielt nicht mehr Desmond Miles, soviel sei gesagt. Der neue protagonist in der vergangenheit ist Edward Kenway und dieser hat es wirklich in sich. Super Charakterentwicklung, Charaktertiefe und typisch Pirat. Die Story macht an und für sich Sinn und das Ende fand ich persönlich sehr befriedigend... Leider muss ich erwähnen, dass es mal wieder sehr offen ist und es wird ein DLC geben in welchem die Geschichte weiter geht.
Ich hoffe, dass Ubisoft zumindest eine ordentliche Menge an Inhalten zur Story beipackt, denn ein Vollpreis Titel PLUS geschätzte 15€ nur für das Ende der Geschichte fänd ich etwas happig...

An sich hat sich Ubisoft auch ein wenig von den Assassinen und Temlern entfernt. Der Protagonist ist dieses mal kein Assassine von Geburt an und verhält sich sogar recht Menschlich... Woher auch immer er seine Kletterfähigkeiten hat und wozu er die versteckten Klingen braucht ist mir zwar schleierhaft, aber was soll's... Mir wären ja Dolche und eine eigene Art des Kletterns lieber gewesen. Er hat praktisch die IDENTISCHEN moves drauf wie Ezio, Altair oder Connor...
Templer und Assassinen spiele natürlich eine Rolle, aber das Interessante bei diesem Spiel ist, dass das Millitär und die Templer eine Partei bilden und die Assassinen und Piraten jeweils andere Parteien. Der Protagonist hat endlich mal wieder beweggründe etwas zu tuhen oder zu lassen und trifft selbst entscheidungen! Was bei einem Assassin's Creed spiel nicht gerade üblich ist.

Wie auch immer. Zum Kernstück meiner Rezension: Das Gameplay. Es mag zwar Abwechslungsreich sein und die Story mag ja noch so gut sein, das Gameplay jedoch ist viel zu einfach und unrevelutionär. Seid SECHS Teilen (Ja, Assassin's Creed 4 ist eigentlich der 6te Teil) hat sich das Gameplay kein Stück verändert. Es ist sogar etwas stumpfer/einfacher geworden. In Assassin's Creed IV hat man Zwei Hauptwaffen und ein paar Spielereien wie das Blasrohr mit Zwei verschiedenen Giftpfeilen. Man ist an und für sich fast unbesiegbar, kann alles mit einem Knopfdruck im richtigen moment Kontern und jede Abwehr durchbrechen. Die AI ist wie immer stroh dumm und das Entdeckungssystem wurde simplifiziert.
Man hat keinen richtigen "Gesucht" Status, den man durch abhängen von z.B. Suchblättern verringert. Stattdessen muss man sich nur kurz verstecken wenn man gesucht wird und ALLE haben einen sofort vergessen! Ich laufe vor Wachen weg um ein zwei mal um die Ecke und versteck mich in einer kleinen Gruppe aus Alkoholikern und schwupp! Nicht mehr gesucht. Ich stell mich vor die Typen und die merken nichts. Allgemein kann ich einfach rum rennen und alles Umbringen was mir vor die Flinte kommt, da es eh niemanden interessiert! Das einzige was mich abhält sind Stealthmissionen und selbst da ist man prakitsch unbesiegbar.
Der einzige Ansporn den man haben könnte, sich durch alle Missionen nicht einfach durchzu prügeln sind die 100% die man durch erfüllen von bestimmten Zielen erreichen kann (zum Beispiel: Bleibe unendeckt), jedoch habe ich diese nie gesehen außer ich habe ausversehen eine dieser aufgaben angefangen (z.B. Huch! 'Wächter: 1/4 mit der versteckten Klinge getötet').

Das ganz ganz große Problem was Assassin's Creed IV hat ist, dass es zu leicht ist. Ich hätte mir ja gewünscht, dass es einen schwierigkeitsgrad gäbe, Stealth in einem Spiel welches sich selbst als ASSASSINS's Creed bezeichnet mehr zur geltung kommt und dadurch Morde auch endlich mal Konsequenzen mit sich bringen! Ein Assassine hat gefälligst kein Massenmörder zu sein! Normalerweise hat man eine Person als Ziel und versucht so unauffällig wie möglich dieses Ziel zu erreichen. Wenn es im Spiel doch nur eine driftige Konsequenz hätte, dass ich einfach auf meine Gegner zu renne und recht einfach gegen eine Armee von Millitärischen Personen gewinne.
Ubisoft hätte meiner Meinung nach ein neues Franchise erschaffen sollen oder das Konzept/die Formel von Assassin's Creed komplett um arbeiten müssen. Das Gameplay ist zu sehr auf diese Formel abgestumpft und praktisch copy&paste. Es sieht zwar schick aus, ist aber im Grunde Button Smashung mit gelegentlichem reaktionsspiel. Black Flag geht auf jedenfall in die richtige Richtung und ist meines Erachtens auch das beste Assassins's Creed bis jetzt, jedoch wird es langsam lächerlich.

Zusammenfassung in Pro-/Contra:

++ Story!
++ Schiffe
+ Abwechslung
+ größe/feeling der Openworld
+ Charaktere
+ Atmosphere
+ Szenario

- Gameplay (Kämpfe)
- fehlende Schwierigkeitsgrade (zu leicht)
- AI

Es ist eigentlich DAS Piratenspiel und DAS Assassin's Creed welches ich immer haben wollte, jedoch etwas spät. Nach 5 Teilen die ich gespielt habe wird man langsam Müde von dem veralteten/einfachen Kampfsystem. Jedoch hat es durch die abwechslungsreichen Missionen, Nebenbeschäftigungen und die interessante Story durch aus mal wiederspielwert!

Allein für die Story würde ich eine Kaufempfehlung aussprechen, doch das Kampfsystem und das zu leichte Gameplay an sich sollte beachtet werden. 30-40€ ist Assassin's Creed IV: Black Flag auf jedenfall wert. Wem das Kampfsystem gefällt und gern auch mal ein übermächtiger Pirat sein wollte, sollte vielleicht sogar sofort zugreifen!

Frohe Kaperfahrt!
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am 24. Mai 2015
Assassins Creed Black Flag ist einer der wenigen guten Spiele von Uplay. Die Grafik ist echt gut und die Story mitreißend. Das Kampfsystem ist super und es macht echt Spaß ohne Mission durch die Karibik zu fahren, zu entern usw. Die Diamanten für die Flotte sind jedoch etwas lästig. Dies wurde in Rogue besser gelöst. Im Vergleich zu meinem Rogue läuft Black Flag bisweilen ohne Abstürze. Vor allem nach einer Filmsession Fluch der Karibik möchte man selbst gerne in See stechen und fantastisch animiert kämpfen.

Ich warne hiermit alle Kunden vor Spielen von Uplay, da dort sowohl der Multiplayer als auch viele andere Features nicht wirklich funktionieren und die Spiele oft Probleme machen
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. April 2015
Als Assassinen-Fan der ersten Stunde dachte ich, es könnte kein „Assassins Creed“ (=AC) geben das mich NICHT begeistern könnte. Die wechselnden Epochen der Menschheitsgeschichte, die unterschiedliche Helden mit der berühmten Assassinen-Klinge, die gut durchdachte Verknüpfung von Spiel-Vergangenheit und Spiel-Gegenwart, und dann dieser faszinierende Plot rund um den Krieg gegen die Templer, der sich über Jahrhunderte erstreckt… Das alles sprach mich seit der Geburt von Ubisofts mittlerweile größten Games-Marke direkt an, ich konnte mich vor soviel Unternehmenslust in meinem liebsten Open-World-Paradies kaum retten.
Tja… Bis „Assassins Creed 4: Black Flag“ (=BF) kam. Ich möchte nicht sagen dass BF abgrundtief schlecht ist und überhaupt keinen unter den alten AC-Hasen entzücken könnte, aber meines Erachtens hat sich das langlebige Assassinen-Epos mit diesem Teil soweit von seinen primären Wurzeln entfernt wie noch nie. Es weiss sicherlich auf seine Art zu unterhalten, es bietet auch den gewohnt üppigen Umfang, aber wegen gewisser Schwächen im Gameplay, Abwechslungsarmut und schwer anfreundbaren Konzeptänderungen hält es nicht so stark bei Laune wie seine Vorgänger.

Eigentlich hatte ich es ja schon kommen sehen, als ich mit AC3 durch war und Ubisoft verkündete, dass die darin noch optionalen Seeschlachten im Nachfolger eine wesentlich größere Gewichtung erhalten würden. Schon da überkam mich das unwohle Gefühl dass BF einen schweren Stand bei mir haben wird. Und so kam es auch. Leider.

Kommen wir gleich zur Sache: Was genau missfällt an BF?
Zuallererst wäre da die Story als Ganzes. Diese hat hier und da seine (wenigen) starken Momente, ja, doch sie dreht sich sehr um Edward Kenways unstillbaren Verlangen nach nem durch Piraterie „erwirtschafteten“ Leben in Wohlstand. Dessen Motivation war sehr unbefriedigend, da der eigentliche Part rund um die Assassinen und Templer hier nur die zweite Geige spielt. Edward funktioniert dank einiger ambivalenter Züge als Protagonist, und trotzdem bleibt er über weite Strecken des Spiels ein ziemlich uninteressanter Charakter zu dem man schwer Zugang findet. Mit den alten Helden Altair, Ezio, Connor, ach selbst mit dem (meiner Meinung nach zu Unrecht gescholtenen) Desmond konnte ich mich wesentlich besser identifizieren als mit diesem Freibeuter, u.a. auch deshalb weil im Spiel nie richtig erklärt wird warum ausgerechnet er Assassinen-Fähigkeiten wie den Adlerblick besitzt obwohl er bis zu seiner ersten Begegnung mit eben diesen nichts mit deren Credo zu tun hat. Dafür stehlen ihm andere Nebenfiguren wie Blackbeard, Hornigold oder James Kidd glatt die Show. Sowas kennt man aus einem Spiel, das ein AC sein möchte, nicht.
Soviel zum historischen Part der BF-Handlung.
Beim Gegenwartsplot hat Ubisoft mal so richtig verk****. Soll satirisch gemeint sein, diese Anspielung auf sich selbst, aber für mich ist der erzählerische Kniff, als namenloser Niemand bei Abstergo Entertainment (!) in der Ahnengeschichte Desmond Miles herumzuschnüffeln um ein Spiel (!!) für die Templer (!!!) zu entwickeln (!!!!), schlicht und ergreifend sinnlos, absurd und absolut nicht mit den vorherigen Spielen/Ereignissen vereinbar. Spannungsärmer und langweiliger geht’s nimmer. Es fehlt eine würdige Nachfolge für Desmond, und ich frage mich warum man nicht auf die Idee gekommen ist einen neuen Assassinen-Nachkommen einzuführen. Desmond war Subjekt Nr. 17, es gab die „Farm“, wo sich weitere Assassinen-Jünger der Jetzt-Zeit versteckt hielten… Warum hat Ubisoft dort nicht angesetzt? In der jetzigen Form geht all das was außerhalb des Animus geschieht völlig am A*** vorbei.

Die Missionen? Gefallen mir zu Lande immer noch am besten, nur sind diese in ihrer Vielfalt arg zusammengeschrumpft worden. Ich vermisse vor allem die herausfordernden Aufgaben abseits der Haupthandlung, sowas wie die tollen Assassinen-Gräber, wo noch viel Gekraxel, Tempo und Orientierung gefragt waren. Die Schleichmechanik wurde deutlich verbessert, was insbesondere gut zu sehen ist wenn Kenway sich im dichten Gestrüpp fast unsichtbar machen kann. Schade nur dass davon zu selten Gebrauch gemacht werden kann.
Zu Wasser? Ein echter Hingucker, wenn Edwards Schiff, die Jackdaw, über den Wellen reitet, den Launen des Meeres standhält und gen Sonnenuntergang segelt. Die See-Schlachten sind wahrhaftig spektakulär und wuchtig, keine Frage, doch das ständige Schiffe-Versenken bzw. –Entern spielt sich stets gleich – eine Endlosschleife ganz nach „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Die ersten zwei, drei Kämpfe machen vielleicht noch Fun, später aber ödet es schnell an. Und leider zwingt BF den Spieler mehr oder weniger dazu sich mit diesen Schlachten zu beschäftigen, ob man nun will oder nicht, denn für bestimmte Hauptmissionen ist es unabdingbar die Jackdaw immer weiter aufzurüsten um später überhaupt ein Kraut gegen ganz schwere Pötte feindlicher Flagge zu sehen – und das geht nur mit genug Cash und Material. Sicher könnte man sich die notwendige Beute auch auf anderem Wege beschaffen, die gigantische Seekarte weist genug Quellen auf, sei es auf dem Festland oder in den Tiefen des Meeres, aber für den einen oder anderen Schatz verlasse ich doch nicht das Schiff um eine der unzähligen Mini-Inseln abzusuchen oder mit der Tauchglocke die Hinterlassenschaften versunkener Wracks zu bergen. Das ist eine ähnlich repetitive Spielmechanik die die Spielmotivation nicht lange aufrecht hält. Am Ende bleibt es einem selbst überlassen, für welches kleinere Übel man sich entscheiden will.

Aufgrund dieser ganzen hemmenden Spielkomponenten hab ich mich auch weitestgehend nur mit der raschen Abarbeitung der Story-Missionen und den Flotten-Aufträgen (das 1:1-Pendant zu dem Bruderschafts-Gameplay aus „AC – Brotherhood“, nur das hier statt verbündeter Assassinen Kenways eroberten Kähne zum Einsatz kommen) beschäftigt. Der große Entdeckungsdrang, den ich sonst in jedem anderen AC verspürte, war hier einfach nicht vorhanden.
Ubisoft hätte dieses Spiel „Pirates’ Creed“ oder „Assassins of the Carribean“ taufen sollen, den für ein echtes AC sind einfach zu viele See-Schlachten und zu wenige Assassinen-Missionen drin. Während meiner gut 30-stündigen Gesamtspielzeit kam bei mir immer diese fixe Einbildung die Franzosen hätten sich mit Sid Meier zusammengetan und ein actionlastigeres Remake seines Wirtschaftssimulationsklassikers „Pirates“ geschaffen, in welchem sich versehentlich einige AC-Zutaten verirrt haben. Vielleicht wäre das besser gewesen… Also die AC-Komponenten hier raus zu lassen, meine ich. ;)

Immerhin enttäuscht BF nicht wenn es um die technischen Kriterien geht und macht genau auf diesem Gebiet der bisher immer schon äußerst ansehnlichen AC-Reihe alle Ehre. Optisch wie akustisch vorzüglich, wodurch auch die Freibeuter-Atmo recht gut eingefangen wird. Die Dichte und Detailverliebtheit der Insel-/Dschungellandschaften ist überwältigend, die spiegelnden, schäumenden Meereswellen, das Vorbeiziehen von Stürmen, das sichtbare Plätschern des Niederschlags auf den Böden, die dicken Rauchwaden wenn die Kanonen gezündet werden und das eigene Schiff in eine einzige Wolke hüllen… Besser sah ein AC mit der Anvil-Next-Engine noch nie aus – außer vielleicht die Neuzugänge „Unity“ und „Rogue“, die bestimmt nochmal eine ordentliche Schippe drauflegen dürften, denn noch konnte ich mir kein Bild von beiden machen, aber ich liege mit den AC-Spielen eh mindestens 1 Jahr zurück *g*. Der einzige dicke Bug der mir aufgefallen ist: Der in Spielerkreisen bestens bekannte, fast schon legendäre Schiffs-Glitch, wo ein einziges Loch im Meer zu sehen ist in welchem sich irgendwann doch mal die Jackdaw „zurückbeamt“ (inklusiver schwebender Mannschaft). Ein kurioses Schauspiel das immer einen Lacher wert ist. *g*
Die Dialog-Regie hat mal wieder einen ausgezeichneten Job gemacht und zahlreiche Profi-Sprecher aus Film und Fernsehen engagiert und die Musik und Soundeffekte sind auf gewohntem Blockbuster-Niveau. Ein erneutes Zeugnis dafür dass Ubisoft wie so oft und nur zu Recht als Top-Adresse für herausragende Lokalisationsarbeit und Tontechnik gilt.

Fazit:
Für Veränderungen und/oder Verbesserungen bin ich immer offen, nur sollten diese den originären Charakter einer so bekannten wie beliebten Spiele-Serie nicht bis zur Unkenntlichkeit verfälschen. Bedauerlicherweise ist genau das im Falle BF passiert. Kenways Abenteuer sieht aus wie ein AC, es spielt sich zuweilen auch wie eines, doch Ubisoft hat hier zu viele essentielle Zöpfe abgeschnitten und ein Spiel herausgebracht das zu sehr auf seinen maritimen Schwerpunkt setzt - und auch inhaltlich einen gewaltigen Schritt zurück macht. Als eine Art Spin-Off zur echten AC-Reihe hätte ich es noch wohlwollend aufgenommen, da ich aber ein AC der alten Schule erwartet hab kann ich mich mit BF nur bedingt zufrieden geben.
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