2.231 von 2.324 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Ständiger Online Zwang, 4. März 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 2 (D1 Version) (Computerspiel)
Der Kopierschutz des Spiels besteht auf einer ständig aktiven Internet Verbindung. EIn Abbruch der Verbindung stoppt das Spiel sofort und setzt einen an den letzten Speicherpunkt zurück (wenn die Verbindung wiederhergestellt ist)
Der Publisher versucht uns das als Feature zu verkaufen: Keine CD benötigt, unlimitierte Installationen, Savegame auf dem Server gespeichert.
Man sollte sich da nicht täuschen lassen. Das sind keine Vorteile - das gesamte System ist eine Zumutung für den Kunden. Unendlich viele Installationen ist bereits ein RECHT des Käufers und kein Bonus des Herstellers. Spieler mit wackeliger Internetverbindung oder gar ohne Internet können dieses Spiel nicht spielen. Mal ganz abgesehen davon dass man nicht darauf verzichten kann Ubisoft seine persönlichen Daten mitzuteilen um einen Account zu kreieren.
Selbst der Registrationszwang bei Steam ist fast harmlos gegen das, was Ubi uns hier verkaufen möchte. Steam besitzt einen offline Modus. Hier ist es nicht möglich das Spiel mal auf einem Laptop im Urlaub zu spielen. Hier wird dem Kunden ein Zwang auferlegt, der voraussichtlich auch dafür sorgen wird, dass von diesem Titel viel mehr Raubkopieen in Umlauf kommmen werden als vom ersten Teil. Was macht Ubisoft dann? Kann man die Spiele dann nur noch in einem "Ubicafe" spielen in dem uns ein Mitarbeiter bewacht?
EA hat bereits aufgrund der vielen negativen Reaktionen der Kunden wieder zurück gerudert und geht nun einen anderen und großteils auch besseren Weg. Das zeigt, dass viele negative Bewertungen ihre Wirkung erzielen. Ich kenne jetzt wieder die ganzen Vorwürfe die kommen werden, dass dies ja nicht das Spiel an sich beurteilt und ich es nicht kaufen muss wenn ich das nicht akzeptiere. Aber jeder der es nicht kauft sollte hier kund tun warum nicht. Jeder der ein solches Verfahren als unzumutbaren Zwang empfindet sollte seinen Protest auf jeder möglichen Platform veröffentlichen.
Wer meiner Meinung ist, klickt bitte alle 1* Bewertungen als Hilfreich an und schreibt am besten selbst noch eine.
Kunden - wehrt Euch!
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162 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Bodenlos, 16. März 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 2 (D1 Version) (Computerspiel)
Vorerst mal: Schade dass Ubisoft trotz so vieler schlechten Bewertungen noch genug Gewinn machen wird, dass sie das nächste spiel unspielbar machen werden. Aber auch wenn ich hiermit nur 1 Kunden vom Kauf des Spiels abbringe, hats sich gelohnt.
Wer eine bewertung des Spiels an sich lesen will, kann sich gern eine der 5-Sterne wertungen durchlesen, das Spiel ist extrem gut. Die DRM-Maßnahmen machen es aber so unspielbar dass sie mich dazu bewegen, meine 1. rezension auf amazon zu verfassen: Ich persönlich habe eine relativ gute internetverbindung, weshalb ich Steam eigentlich akzeptabel finde, es hat ja auch seine vorteile, weshalb ich mir ACII gleich dort gekauft habe, so dass ich das Spiel jetzt nicht mehr zurückgeben kann, was ich inzwischen sehr bereue.
Wie erwartet muss man das Spiel erst mal online bei steam aktivieren, der download und die installation gingen sehr flüssig was mich sehr freute, da ich Modern Warfare 2 nicht downloaden musste, aber allein das Updaten 3 stunden dauerte. Danach durfte ich es sogar nochmal installieren weil "ein Problem aufgetreten" ist (kennt man ja bei Steam). Aber das nur am Rande.
Nach der Online-Registrierung klickte ich auf "Spiel starten", worauf ich zur Online-Registrierung gelangte.
Offenbar reicht heutzutage 1 registrierung nicht mehr, eine 2., direkt bei Ubisoft, muss auch noch sein. Das war der zeitpunkt, bei dem mir der Titel dieser Rezension zum 1. Mal in den Sinn kam.
Nach der 2. Registrierung hab ich das Spiel ca 1,5 h gespielt:klasse. dann ausgeschaltet, ubisoft synchronisiert die Spielstände, und beendet sich danach automatisch selbst.
Beim nächsten Start waren meine Spielstände weg.
BODENLOS. aber man lässt sich ja nicht entmutigen. Ich hab das Spiel noch paar mal gespielt, speichern hat danach immer gut geklappt. Vor 10 minuten wollte ich dann weiterspielen, und meine Spielstände sind weg. Beide Profile (mein bruder hat auch Gespielt, so viel Freiraum lässt Steam einem noch) gelöscht.
Wenn Ubisoft sein DRM-Maßnahmen beim nächsten mal weglässt oder wenigstens auf Steam beschränkt, haben sie wieder 1 Kunden mehr. Bis dahin: Auf wiedersehen, Ubisoft.
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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Genie und Wahnsinn so nah beieinander, 8. Mai 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 2 (D1 Version) (Computerspiel)
Ich war bereits fest entschlossen, Assassins Creed 2 (AC2) zu erstehen, als mich Teil eins ohne Happy End halbfertig sitzen gelassen hatte. Misstrauen und Skepsis allein hielten mich davon ab, mich prompt für Teil zwei anzustellen. Stattdessen wartete ich geduldig und blätterte dann in den Rezensionen. Ich schwinge die Feder auf Amazon schließlich, um anderen bei der Kaufentscheidung zu helfen, und dankbar nehme ich Rat von denen an, die bereits das Vergnügen hatten. Der Tenor drang deutlich durch. Von Vergnügen war nicht viel zu lesen - im Gegenteil - für mich Grund genug, die Finger davon zu lassen.
Mit meiner geliebten Schwester hatte ich allerdings nicht gerechnet. Sie glaubte, mir eine Freude mit eben diesem Spiel zu machen und ich wagte nicht, ihr das Herz zu brechen. Im Folgenden möchte ich möglichst fair und knapp schildern, was sich im Vergleich zum Vorgänger getan hat, und mit der Begründung enden, weshalb AC2 trotz netter Augenblicke nicht über das Mitleidssternchen hinauskommt.
1. Gut gelungene Neuerungen
- In puncto Grafik und Animation reitet AC2 ruckelfrei die dicksten Wellen und erklimmt noch spielend Vorsprünge, die die ächzende Konkurrenz schon für den Gipfel des Berges hält. Ein bemerkenswerter Fortschritt verglichen mit dem Vorgänger ist dennoch nicht pronto auszumachen, wird aber spätestens bei dem neueingeführten Tag-Nacht-Wechsel offensichtlich. Zur Zeit der Kreuzzüge schien in Damaskus noch stets die Sonne und alle Farben drängten sich schwitzend aneinander. Wer Heimweh bekam und kühleres Flair ersehnte, musste in die Hafenstadt Akkon reisen. In Italien erweist sich nun jede Stadt je nach Wetter und Tageszeit als aufregend wandlungsfähig. Ein Sonnenaufgang schmeichelt dem Auge hier beinahe wie in Wirklichkeit.
- Hauptkritikpunkt im ersten Abenteuer war bekanntlich die fehlende Abwechslung. Ständig wiederholten sich Mord und Vorbereitung, das Sammeln kleiner Fähnchen glich einer einfallslosen Beschäftigungstherapie. Nun, hier hat sich etwas bewegt. Es bleibt gleichwohl ein Konsolenspiel, das Eigeninitiative und Selbstorganisation nach wie vor in Grenzen zu halten versucht. Mehr Abwechslung meint vor allem viele kleine Spielereien, wie das Geldverdienen und der mögliche Ausbau einer eigenen Stadt sowie anspruchslose Rätsel, die Informationen zum Hintergrund liefern. Die Planung großer Attentate wurde gar noch gradliniger inszeniert. Man muss sich die Informationen nicht länger peu à peu selbst zusammentragen, sondern wird idiotensicher angewiesen.
- Wirklich lobenswert: Die Macher wissen das alte Italien stimmungsgeladen zu verkaufen. Bisweilen ein wenig zu kitschig und doch mit gefühlter Nähe zum Original, wozu nicht zuletzt die guten deutschen Synchronsprecher beitragen. Als eine der schönsten Städte, die ich virtuell jemals bereist habe, behalte ich Venedig in Erinnerung. Es wirkt so lebendig und reizvoll, pulsierend vor Menschen und doch mit stillen Ecken. Das lebenswahre Arrangement der Metropolen drängte mich auch insgeheim, wirklich anonym zu bleiben und damit einem Assassinen verdächtig nahe zu kommen. Im Vorgänger war es mir häufig einerlei, ob ich mich nun mitten auf der Straße mit zehn Wachen anlegte und alle in einem bescheidenen Blutbad zu Boden schickte. Durch simple Suggestion empfand ich die Stealth-Komponente dieses Mal also deutlich intensiver.
2. Ein Schritt zurück
- Die Jump & Run-Passagen, an denen man nicht vorbeikommt, wenn man es beispielsweise auf die beste Rüstung abgesehen hat, gingen mir hin und wieder doch ordentlich auf die Nerven. Auch hier versuchte Ubisoft augenscheinlich, Abwechslung zu generieren, zwingt dem Spieler aber somit auch ein Genre auf, das nicht jedermanns Sache ist, zumal einige Hüpf-Quests echte Hartnäckigkeit verlangen. Ich habe die Zähne zusammengebissen und mich da durchgequält.
- Ein schlechter Witz: Man hat allen Ernstes an der so eingängen Steuerung des Vorgängers geschraubt. Was vorher selbstverständlich war, darf nun zuteilen ganz neu erlernt werden. Probleme bereitete mir auch die miese Portierung der Anzeigen, welche Taste nun gedrückt werden müsse. Die ersten Stunden verbrachte ich damit zu büffeln, dass eine offene Hand für die Shift-Taste steht, ein Kopf für Q und eine geschlossene Faust für die linke Maustaste. In vielen Quicktime-Momenten bleibt viel zu wenig Zeit, sich das "Who is Who?" vor Augen zu rufen. So habe ich es doch glatt versäumt, den guten Leo in die Arme zu schließen.
- Die wichtigeren Meucheleien waren mir ganz klar zu einfach. Die armen Schlachtlämmer sind fahrlässig schlecht bewacht, kaum gepanzert und somit meist kinderleicht um die Ecke zu bringen. Nur selten gilt es, selbst eine Strategie zu erarbeiten. Innerhalb weniger Minuten ist man in jeden Palazzo eingedrungen und munter mit der Klinge zugange.
Assassins Creed 2 das Werk eines Geniusses zu heißen, wäre demnach zu viel der Ehre. Es schien mir lediglich eine nette Metapher, um zu erklären, wie widersprüchlich dem hier und da offensichtlich so liebevoll entworfenen Spiel diese Anmaßung von einem Kopierschutz gegenübersteht. Mit einem Verbindungsverlust ist in der Tat Schicht im Schacht. Wie unheimlich frustrierend es ist, in einem Moment, in dem man sich einmal mehr mit bis zum Reißen gespreizten Fingern an einer Wand-hoch-und-rechts-ab-Schikane versucht, einfach ausgebremst zu werden, obwohl man den Dreh langsam heraus hat, ist schwer in Worte zu fassen. Normalerweise zwinge ich mich durch solche Momente, indem ich es immer und wieder versuche, bis ich es endlich geschafft habe. Der direkte Lerneffekt ist dabei ausgesprochen wichtig. Hier nahm mir Ubisoft zeitweise wirklich den Wind aus den Segeln sowie die Lust am Spiel.
Mein Fazit klingt demnach nicht anders als das so vieler Leidgeplagter zugegen. Zwar war es mir wichtig, auch auf die Vorzüge hinzuweisen, doch Punkte für den Spielspaß zu geben, wobei ich nicht behaupten wollte, keinen gehabt zu haben, bringe ich angesichts der verordneten Zwangspausen nicht übers Herz. Zu bevormundet sah ich mich selbst. Wäre mir wie anderen auch noch der Speicherstand abgeschmiert, hätte ich das Ende mit Sicherheit nie zu Gesicht bekommen. Mein Credo an dieser Stelle: Tut euch das nicht an - wenigstens nicht zu diesem Preis. Und um Himmels Willen: Weiht eure Mütter und Schwestern ein! Die lesen, wie's scheint, unsere Rezensionen nicht.
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