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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen320
3,9 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:19,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 8. November 2012
!!! ACHTUNG: Ubisoft hat das Spiel mittlerweile aktualisiert und die meisten der unten angesprochenen Fehler korrigiert. Siehe dazu auch den letzten Absatz "Update vom 22.07.2013" !!!

Dieses Game scheint die Spieler in zwei Lager aufzuteilen. Die Einen sagen, es ist das Spiel des Jahres und das beste Assassin's Creed bisher. Die Anderen klagen über schwere Fehler und keinen Spielspaß.

Ich bin irgendwo dazwischen. Ich habe AC3 mittlerweile durch gespielt (Story) und muss sagen, es kam für mich nicht an die vorherigen Teile heran. Ich habe die Xbox Version gespielt und es verging kaum eine Viertelstunde ohne gravierende Fehler.

Ich persönlich habe zwar keine "game-breaking" Bugs erlebt. Also solche, welche den Spieler daran hindern die Story zu beenden, aber in den Ubisoft Foren gibt es dazu viele Berichte.

Aber um mal konkret zu werden.

Was ist gut:

- Es ist ein Assassin's Creed Spiel und bringt die Story um Desmond Miles zumindest irgendwie zum Ende
- Die Grafik ist teilweise wirklich schön
- Die Story hat zumindest Potential
- Die Seeschlachten sind beeindruckend
- Die offene Welt ist enorm groß und es gibt unheimlich viel zu tun. Wer sich an den unten stehenden Dingen nicht stört wird viele viele Stunden Spaß haben.

Was ist nicht gut:

Nun, hier wird es schwierig. Einige Dinge sind natürlich sehr subjektiv. Daher lasse ich mal Dinge weg, welche direkt die Handlung betreffen. Die kann man gut oder schlecht finden. Ist eben Geschmackssache. Ich persönlich fand sie zu flach und zu langsam. Vor allem die ersten 2 bis 3 Stunden ziehen sich doch sehr in die Länge. Obwohl der Charakter äußerst interessant ist.

Aber unabhängig von der Handlung, gibt es eine Sache die ich für schlechtes Spieldesign halte. Und zwar hat die Story kaum Bezug zu den Nebenmissionen. Man kann sie machen oder nicht, auf die Hauptstory hat das praktisch keinen Einfluss. Es gibt keine bessere Rüstung oder sonst irgend eine Möglichkleit den Charakter zu entwickeln. Es ist eigentlich vollkommen egal.
Die Hauptstory ist etwa 30% des gesamten Spielumfangs. 70% eines Spiels so zu gestalten, dass es quasi keine Rolle spielt ob ich das tue oder nicht, ist in meinen Augen der falsche Fokus. Klar, wer Achievements oder Trophies sammeln will, für den sind diese 70% dennoch interessant. Aber für das Spiel selber ist es einfach eine endloss scheinende Reihe von Aufgaben. Die zum Großteil aus irgendo hinlaufen und Ladescreens besteht.

Die Nebenmission werden auch während der Hauptstory auch nur sehr kurz vorgestellt. Die Betonung liegt hier auf kurz. Die Erklärungen sind wirklich sehr sehr minimal gehalten. Mehr als einmal stand ich da und wusste nicht was ich tun sollte.
In Anbetracht der Tatsache, dass "mal eben" die Tastenbelegung der vorherigen 4 (vier) Teile über den Haufen geworfen wurde, ist das eher suboptimal. Auch das, ohnehin schon einfache, Kampfsystem wurde nochmals eingedampft. Aber damit kommt man recht schnell klar.

Neben diesen Dingen leidet das gesamte Spiel unter massiven Inkonsistenzen.

So passen etwa häufig Gameplay und Cutscenes nicht zusammen. Weder stimmt die Umgebung, noch das Wetter oder die Tageszeit. Im Spiel ist es nacht und die Cutscene dann am hellichten Tag. Oder man reitet durch ein Kriegsgebiet mit flüchtenden Menschen und viel Lärm. Man erreicht den Zielpunkt -> Cutscene -> Keine Menschen mehr da, totenstille und man redet gemütlich mit so nem Typen. Wenn das ein mal passiert okay, aber es passiert ständig und solche Anschlussfehler reissen einen irgendwie immer wieder aus der Stimmung heraus die das Spiel eigentlch schaffen will.

Jagen ist neues Feature welches mir auch aufgesetzt erscheint. Warum man einfach meuchelnd durch die Wälder zieht ist mir persönlich nicht klar. Okay, man die Felle verkaufen und Dinge herstellen um Geld zu verdienen. Aber warum ich das tun sollte, ist mir absolut unklar. Ich habe das komplette Spiel durch gespielt ohne auch nur ein Pfund ausgegeben zu haben. Das komplette Wirtschaftssystem in diesem Teil ist nur da, damit eins da ist. Es hat keinerlei Relevanz im Spiel selber.
Nun kann man zwar Waffen und Munition kaufen, aber auch das ist vollkommen unnötig da man alle Waffen automatisch im Spiel bekommt und diese auch super mächtig sind. Es besteht also keinerlei Grund sich mit dem wirklich schlecht umgesetzten Handelssystem zu beschäftigen.

Ähnliches gilt für Assassinen, die man ausbilden kann. Auch hier, warum sollte ich das tun? Es bringt mir keine kaum Vorteile, weil die Kämpfe noch leichter sind als früher und abgesehen davopn ist Connor selbst in der Ausbildung. Aus welchem Grund bildet er Assassinen aus? Er will ja eigentlich nicht mal selber einer sein.
Das Alles wirk ungemein zusammen geschustert ohne über das Gesamtbild nachzudenken. In frühreren Teilen hatte das alles irgendeinen Storyrelevanten Hintergrund oder zumindest konnte es dem Charakter weiter entwickeln. Das alles gibt es nicht mehr. Keine Rüstungen die einem in einer Stadt permanent inkognito hielten. Keine eroberten Gebiete in denen man Läden kaufen kann. Alles weg rationalisiert und zur Wnwichtigkeit degradiert.

Nach etwa 25 Stunden Spielzeit bleibt für mich leider nur das Fazit, dass Assassin's Creed 3 sehr langweilig aufgemacht ist. Die Story besteht aus einer Anreihung von Cut-Scenes die durch Ladescreens und kurzen Gameplay Passagen unterbrochen werden. Gefühlt ist man ausschließlich dabei von einem Ende der Karte zum nächsten zu laufen.

Der Vollständigkeit halber, hier noch "kleinere" Bugs, die vielleicht mit weiteren Patches behoben werden können.
Ich beschränke mich hier auf Fakten. Alle beschriebenen Dinge, habe ich selbst während meines Spieldurchgangs erlebt. Die Liste könnte noch um Einiges verlängert werden, wenn man die Berichte anderer Spieler glaubt.

(Ich habe auf deutsch gespielt und der "Day 1 Patch" war installiert, Disk 1 installiert)

Allgemein:
- Hin und wieder Freezes
- Einige Nebenmissionen können nicht beendet werden weil bestimmte Bedingungen nicht korrekt erkannt werden
- Die Kollisionsabfrage (besonders bei Pferden) ist extrem schlecht
- Pferde bleiben praktisch an jedem Stein kleben
- Conner bleibt in Bäumen stecken und an niedrigen Objekten wie Grasnarben hängen
- Die Menüs wurden eher verschlimmbessert, wobei das noch nie eine AC Stärke war. ;-)
- Gefühlt kaum Gameplay. Man hangelt sich so von Cut-Scene zu Cut-Scene und dazwischen wird man mächtig an die Hand genommen was man als nächstes zu tun hat. Wirkliche Freiheit wie man eine Mission spielt hat man leider nicht mehr. Zumindest macht das Spiel, das sehr deutlich indem es in großen roten Buchstaben das misslingen von Nebenzielen aufblinken lässt.
- Aussichtstürme decken nicht mehr die komplette Karte auf. Geschätzt 50% der Karte (Hauptsächlich im Grenzland) muss man sich erlaufen.
- Schnellreise Stationen muss man sich ebenfalls erlaufen in dem man in einem Labyrinth unter den Städten andere Ausgänge sucht. Es passiert nichts, man läuft einfach durch ein Labyrinth. (Da muss mir auch noch mal jemand genauer erklären wie man an so etwas Spaß haben soll)
- Bayonette haben die Präzisin von aktuellen Scharfschützengewehren
- Es ist häufig unklar wo man klettern kann und wo nicht.
- Und die Aussichtspunkte sind alle exakt gleich. Der exakt selbe Baum an 7 Stellen im Grenzland. ^^

Grafik:

- Die Framerate kommt gefühlt nur selten über 20fps. Das ist nicht gerade noch unkritisch für das Spiel aber alle Bewegungen fühlen sich irgendwie hakelig und falsch an (Die PS3 Version hat wohl noch viel massivere Probleme)
- Grafikbugs wohin man schaut.
- Conner hat mal Haare und mal nicht
- Objekte sind sichtbar und im nächsten Augenblick verschwunden (oder anders rum)
- Pferde stehen auf Zäunen
- Objekte schweben einfach in der Luft
- Personen machen vollkommen unkontrollierte Bewegungen
- Objekte (Personen/Tiere) bewegen sich durch andere Gegenstände / stehen in anderen Gegenständen. Ich bin einmal mit meinem Schiff quer durch eine Insel gefahren! ^^
- Desmond hat einen Buckel, der durch seinen Rucksack durchguckt
- Die Kamera verhakt sich während Kämpfen öfter hinter Objekten so das man nicht sehen kann was passiert

Story / NPCs (keine Spoiler!):

- Personen denen man folgen soll, bewegen sich einfach nicht und stehen nur da. (Mehrfacher neustart der Mission half irgendwann)
- Wachen in den Städten greifen teilweise einfach an, selbst wenn man inkognito ist und sich in keinem Sperrgebiet befindet.
- Die ausgewählte Rüstung spiegelt sich nicht in den Cutscenes wieder
- Wachen können teilweise durch Wände schauen

Audio:

- Die Sprachausgabe wird häufig ganz plötzlich leise und dumpf und ist kaum noch zu verstehen.
- Die sprechenden Personen bewegen den Mund nicht mehr wenn sie reden
- Dialoge werden mitten im Satz abgebrochen weil ein Checkpoint erreicht ist
- Allgemein gibt es kaum noch Musik

Was kann man also sagen? Dass Spiel ist definitiv nicht fertig und es wurde zum testen an die Kunden gegeben. Es ist wahrschienlich nicht einmal die Schuld der Entwickler, denn die mussten wissen wie der Status des Spiels ist. So etwas veröffentlicht niemand freiwillig mit seinem Namen drauf.
Wahrscheinlich kann man sich beim Ubisoft Management bedanken. Die werden sich gedacht haben, "die Kunden werden das schon fressen".

Ich kann derzeit nur von diesem Titel abraten, obwohl mir das in der Seele weh tut. Ich mag die Serie wirklich gerne und ich hatte so auf ein würdiges Ende der Desmond Reihe gehoft. Aber leider haben mir all diese Fehler und die vollkommen Belanglosen Nebenmission den Spielspaß doch massiv verdorben.

Als wenn du mit einem tollen Auto fährst und überall klappert und knarzt es. Die Fenster sind undicht, es regnet rein. Zur Krönung sticht eine Feder im Sitz durch das Polster. ;-) (Ich weiß, Autovergleiche hinken immer)

Hoffen wir auf Patches, so dass zumindest die technischen Probleme beseitigt werden.

Ob die Story es wert ist gespielt zu werden muss dann doch jeder für sich selbst entscheiden.

-- UPDATE vom 22.07.2013 --

Seit dem ich dieses Review geschrieben habe, ist einige Zeit ins Land gegangen und vieles ist passiert. Das Wichtigste an dieser Stelle ist, dass Ubisoft fast alle oben genannten Fehler korrigiert hat und ich das Spiel nun wirklich guten Gewissens weiter empfehlen kann. So ein paar kleinere Probleme gibt es natürlich immer noch, aber das sind wirklich nur noch Kleinigkeiten die aufgrund der Seltenheit nicht mehr wirklich eine Rolle spielen.

Daher hebe ich die Bewertung auf 4 Sterne an. Das ist jetzt durchaus gerechtfertigt. Einen Stern weniger gibt es trotzdem aufgrund der natürlich immer noch vorhanden Designschwächen.
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am 25. Juli 2013
Nachdem Assassins Creed in seiner beliebtheit ungebrochen ist habe ich mich hingesetzt und auch Teil 3 durchgezockt... Das Ergebniss is ehrlich gestanden ernüchternd

Story: Die Story vom eigentlichen Protagonisten der Spiele: Desmond Miles, dürfte zwar eigentlich bekannt sein, aber für die Unwissenden unter euch, nochmal schnell zusammengefasst: Desmond Miles ist ein Junger Mann der in den Assassinen Orden hineingeboren wurde. Die Assassinen sind ein Verbund von Freiheitskämpfern, die seit Ewigkeiten einen Krieg gegen die bösen Templer führen. Eines Tages wird er von den Templern (oder wie sie sich jetzt nennen: Abstergo Industries) entführt und an eine Maschine angeschlossen, die es ihm ermöglicht die Erinnerungen seiner Vorfahren nachzuerleben. So durchstreifte er das Heilige Land als Altair, das Italien/die Türkei der Renaissance oder wie in diesem Fall, Amerika zur Zeit der Revolution. Der Zweck dieser Geschichtsexkursionen? Die Templer versuchen die sogenannten Edensplitter zu finden, Artefakte mit Gottgleichen Kräften um die Menschen zu kontrollieren. Desmond gelingt jedoch die Flucht und taucht gemeinsam mit seinem Assassinen Team weiter in die Geschichte ein, nur um herauszufinden, dass die die wir Götter nennen tatsächlich auf der Erde wandelten und nun versucht er diese zu finden um eine große Katastrophe abzuwenden, die die Welt vernichten würde. Sein Alter Ego in diesem Spiel ist Connor ein junger Mann der zur Hälfte Indianer und zur anderen Brite ist und zur Zeit der Amerikanischen Revolution sein Unwesen treibt.

Lustige Randnotiz: An jene Spieletester da draussen, die AC3 als den letzten Teil der Serie anpreisen und meinen damit würde alles abgeschlossen (z.B. Ö3.orf.at, uvm)... Denen sei gesagt: Spielt das ver***** Spiel durch und schreibt bitte dann erst den Test. Oder Schaut euch bitte zumindest ein Youtube Video vom Ende an oder sowas....

Grafik:Joah. Ganz schön anzusehen, aber eigentlich um ehrlich zu sein, nicht der Augenöffner auf den ich gehofft hätte. Leider sind viele Schritte in die falsche Richtung zu erkennen im Vergleich zu den letzten Teilen. Selten schlechte Pappaufsteller als Gebüsch, unkontrollierte und nicht schön anzuschauende Schatten, gemixt mit einem komplett uninteressanten Boston bzw. New York. Das wäre auch besser gegangen. Wobei die meiner Meinung nach unglückliche Wahl der Epoche oder des Schauplatzes später noch genauer beschrieben wird. Versteht mich jetzt nicht falsch! AC3 ist kein hässliches Spiel! Gar nicht, nur werden einfach die Erwartungen die man da (vollkommen zu Recht) an Ubisoft richtet nicht erfüllt. Es sieht immer noch besser aus als 80% aller anderen X-Box /Ps3 Spiele aber es spielt nicht mehr in der Königsklasse.

Sound: Auch hier kann man leider kein Vollkommenes Plus austeilen. Auf der einen Seite hat man hier den genialen Jesper Kyd der schon den Soundtrack zu den anderen Teilen beigesteuert hat und auch hier absolut geniale, mitreißende Momente kreiert und dass bloß durch seine Musik. Auf der anderen Seite der Medaille stehen, die Synchronsprecher. Die machen auch dieses Mal wieder einen soliden Job, jedoch fehlen dem ganzen irgendwie die Charmebolzen wie die Synchronstimme eines Ezio oder ein ewig, fröhlicher Leonardo. Somit : auch hier ein Rückschritt zu den Humorlosen und eher stoischen Zeiten von Altair.
Steuerung: Hier stellt sich mir eine Frage die ich gerne an Ubisoft schicken würde. WARUM?!?!? Warum verändert man ein Kampfsystem dass seit Jahren so funktioniert wie es ist? Warum? Es war so herrlich... aber jetzt? Man hat das Layout der Kampfbuttons komplett verändert, das Kontern in zwei Teile zerrissen und glaubt offensichtlich auch noch damit etwas Gutes vollbracht zu haben, wenn man den Entwicklern in den Developer Diaries so zuhört. Und nicht nur dass das kontern jetzt unnötiger weise in zwei Schritten abläuft, nein nein, man muss auch noch froh sein, dass er die Tastenkombination auch so annimmt wie man sie ihm eingibt und nicht ungefähr 5 Sekunden auf den Bildschirm starrt, weil man den Block zwar durchgebracht hat, aber das kontern dann nicht Funktioniert. Gut gemacht Ubisoft *sarkastisches Schulterklopfen*

Präsentation/Gameplay:
Das Gameplay von AssassinsCreed wurde schon vieles genannt: repetitiv, eintönig, usw. aber Langweilig war eigentlich nie dabei. Nun ich versuche hier mal ein kleines Experiment. Ich versuche mich mal in die Köpfe der Leutchen bei Ubisoft Montreal reinzuversetzen um herauszufinden was da schiefgegangen ist.

Entwicklermeeting Ubisoftgebäude in Montreal 3er Stock Meetingraum C:

Entwickler A: Hey wir sollten ein neues AssassinsCreed rausbringen. Was waren die Dinge die bei den alten teilen am besten funktioniert haben?
Entwickler B: Naja. Das Kampfsystem, Die Assassinengräber bzw. die Romulusverstecke, Die Assassinengilde... hmmm... OH ja und die tollen Traditionsträchtigen Epochen und Schauplätze, die für Entwicklung der ganzen Geschichte der Menschheit wichtig waren.
Entwickler A: Jaja da haben wir schon ganze Arbeit geleistet. Darauf Sollten wir aufbauen.
Chefentwickler: NEIN! Das Kampfsystem wird verändert, die Assassinengräber lassen wir komplett weg, die Gilde machen wir einfach zu einem netten Seiteneffekt wo die Leute weder Personalisierungsmöglichkeiten haben, noch sie wirklich brauchen würden und was die Schauplätze angeht...hmmm....Oh ich hab`s! Lasst uns einen Schauplatz wählen, der damals nicht viel mehr als eine Ansammlung von Häusern ohne hervorstechende Merkmale war... und als Epoche nehmen wir den Amerikanischen Revolutionskrieg, der NIEMANDEN (!!!) außer die Ammis interessiert.
Entwickler A&B: Is gebongt Chef!
Ich glaube das trifft es sehr gut.

Das einzig wirklich positive neue an AC3 sind die Marinemissionen wo du ein Boot selber steuerst. Die sind witzig... aber sonst....

Fazit: Abschließend bleibt zu sagen, bzw. zu wiederholen dass AC3 mit Sicherheit kein schlechtes Spiel ist. Doch wieder und immer wieder frage ich mich warum diese unnötigen Rückschritte da sind. Wenn man nicht so viel von dem was die alten Teile groß gemacht hat weggenommen hätte wäre es sicher das beste AC von allen geworden... aber so?

Bewertung:
Single Player 7/10 (mit Bauchweh und auch nur weil es halt doch ein AC Teil ist)

An alle die meine Tests kommentieren wollen: Ihr seid herzlich darzu eingeladen, aber bitte nicht wie Kinder benehmen, diese Tests spiegeln nur meine persönliche Meinung wieder.

Gruß Numendor
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Dezember 2012
Als ASSASSIN’S CREED III angekündigt und erklärt wurde, dass man die Geschichte in den Zeiten der amerikanischen Revolution ansiedeln wolle, war ich sehr, sehr skeptisch. Immerhin hatte ich mich zuvor mit mehreren Assassinen durch mehrere Jahrhunderte gekämpft und dabei zahlreiche orientalische und europäische Orte besucht, in welche die Meuchelmörder sehr gut gepasst haben. Ich fürchtete, dass der jüngste Assassinen-Spross in der neuen Welt eher wie ein Fremdkörper wirken würde. Mein Interesse war bis zum Erscheinungstag daher gleich Null. Dies sorgte auch dafür, dass ich über die Geschichte und die Personen des Spiels ziemlich wenig Informationen hatte, als ich es mir in einem Moment (von befürchteter) geistiger Umnachtung dann doch gekauft habe -> ich habe es NICHT bereut.

POSITIV:
- Grafik, Sound, Gameplay auf dem gewohnt hohen AC-Niveau.
- Filmreife Story, sehr emotional, mit Twists, die mich - da zuvor uninformiert - komplett aus den Socken gehauen haben.
- Außergewönlich gut inszenierte Schlachten zwischen Royalisten- und Rebellenarmeen.
- Neue Seemissionen: tempo-, action- und abwechlsungsreich inszeniert -> bitte mehr davon!
- Inkl. aller Haupt- und Nebenmissionen gefühlt das bisher umfangreichste AC-Spiel.
- Nervige Wettrennen wurden ersetzt durch die durch weit interessantere Jagd nach Almanachseiten
- Multiplayermodus: Spannend und an den passenden Stellen optimiert -> abwechslungsreicher als in den Vorgängern
- Hervorragender Mix aus historischen Fakten (zeitlicher Ablauf, Ereignisse, Personen wie z.B. George Washington) und inhaltlicher Fiktion

NEGATIV:
- Nervige Bugs: Ich fiel nicht nur einmal aus der Spielwelt ins Nirvana.
- Fortbewegung zu Pferd verbesserungswürdig: Die Steuerung ist hakelig und öfter bin ich auf scheinbar offenen Flächen an nicht vorhandenen Hindernissen hängen geblieben.
- Zu einfache Steuerung: Das Absolvieren der Jump & Run-Passagen ist keine echte Herausforderung mehr = sehr schade
- Das Spiel ist beinahe schon ein bisschen zu groß und zu komplex: Meucheln, schleichen, Waren handeln, (komplexe) Warenherstellung, Konvois entsenden, Minispiele, unzählige Gegenstände sammeln, Seeschlachten -> inmitten dieser gigantischen Vielfalt läuft der Storykern Gefahr, unterzugehen
- Die Geschichte um Desmond in der Gegenwart als Hintergrundgeschichte wirkt nach wie vor sehr aufgesetzt.

>>> FAZIT <<<
ASSASSIN’S CREED III war für mich, quasi ein AC-Veteran der ersten Stunde, eine positive Überraschung. Sehr skeptisch ging ich das Spiel an und brauchte auch ein wenig Zeit, um Zugang zu der Geschichte zu finden. Als mich das Spiel jedoch nach knapp 4 Stunden Spielzeit mit einem grandiosen Storytwist darauf hinwies, dass ich bis dahin quasi nur an dessen Oberfläche gekratzt hatte, ließ es mich bis zum Ende hin nicht mehr los.
Mein persönliches Highlight bleibt AC: BROTHEROOD. Allerdings macht ASSASSIN’S CREED III im gesamten AC-Universum eine mehr als gute Figur!
55 Kommentare|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Mai 2013
[...]

Dieses Game scheint die Spieler in zwei Lager aufzuteilen. Die Einen sagen, es ist das Spiel des Jahres und das beste Assassin's Creed bisher. Die Anderen klagen über schwere Fehler und keinen Spielspaß.

Ich bin irgendwo dazwischen. Ich habe AC3 mittlerweile durch gespielt (Story) und muss sagen, es kam für mich nicht an die vorherigen Teile heran. Ich habe die Xbox Version gespielt und es verging kaum eine Viertelstunde ohne gravierende Fehler.

Ich persönlich habe zwar keine "game-breaking" Bugs erlebt. Also solche, welche den Spieler daran hindern die Story zu beenden, aber in den Ubisoft Foren gibt es dazu viele Berichte.

Aber um mal konkret zu werden.

Was ist gut:

- Es ist ein Assassin's Creed Spiel und bringt die Story um Desmond Miles zumindest irgendwie zum Ende
- Die Grafik ist teilweise wirklich schön
- Die Story hat zumindest Potential
- Die Seeschlachten sind beeindruckend
- Die offene Welt ist enorm groß und es gibt unheimlich viel zu tun. Wer sich an den unten stehenden Dingen nicht stört wird viele viele Stunden Spaß haben.

Was ist nicht gut:

Nun, hier wird es schwierig. Einige Dinge sind natürlich sehr subjektiv. Daher lasse ich mal Dinge weg, welche direkt die Handlung betreffen. Die kann man gut oder schlecht finden. Ist eben Geschmackssache. Ich persönlich fand sie zu flach und zu langsam. Vor allem die ersten 2 bis 3 Stunden ziehen sich doch sehr in die Länge. Obwohl der Charakter äußerst interessant ist.

Aber unabhängig von der Handlung, gibt es eine Sache die ich für schlechtes Spieldesign halte. Und zwar hat die Story kaum Bezug zu den Nebenmissionen. Man kann sie machen oder nicht, auf die Hauptstory hat das praktisch keinen Einfluss. Es gibt keine bessere Rüstung oder sonst irgend eine Möglichkleit den Charakter zu entwickeln. Es ist eigentlich vollkommen egal.
Die Hauptstory ist etwa 30% des gesamten Spielumfangs. 70% eines Spiels so zu gestalten, dass es quasi keine Rolle spielt ob ich das tue oder nicht, ist in meinen Augen der falsche Fokus. Klar, wer Achievements oder Trophies sammeln will, für den sind diese 70% dennoch interessant. Aber für das Spiel selber ist es einfach eine endloss scheinende Reihe von Aufgaben. Die zum Großteil aus irgendo hinlaufen und Ladescreens besteht.

Die Nebenmission werden auch während der Hauptstory auch nur sehr kurz vorgestellt. Die Betonung liegt hier auf kurz. Die Erklärungen sind wirklich sehr sehr minimal gehalten. Mehr als einmal stand ich da und wusste nicht was ich tun sollte.
In Anbetracht der Tatsache, dass "mal eben" die Tastenbelegung der vorherigen 4 (vier) Teile über den Haufen geworfen wurde, ist das eher suboptimal. Auch das, ohnehin schon einfache, Kampfsystem wurde nochmals eingedampft. Aber damit kommt man recht schnell klar.

Neben diesen Dingen leidet das gesamte Spiel unter massiven Inkonsistenzen.

So passen etwa häufig Gameplay und Cutscenes nicht zusammen. Weder stimmt die Umgebung, noch das Wetter oder die Tageszeit. Im Spiel ist es nacht und die Cutscene dann am hellichten Tag. Oder man reitet durch ein Kriegsgebiet mit flüchtenden Menschen und viel Lärm. Man erreicht den Zielpunkt -> Cutscene -> Keine Menschen mehr da, totenstille und man redet gemütlich mit so nem Typen. Wenn das ein mal passiert okay, aber es passiert ständig und solche Anschlussfehler reissen einen irgendwie immer wieder aus der Stimmung heraus die das Spiel eigentlch schaffen will.

Jagen ist neues Feature welches mir auch aufgesetzt erscheint. Warum man einfach meuchelnd durch die Wälder zieht ist mir persönlich nicht klar. Okay, man die Felle verkaufen und Dinge herstellen um Geld zu verdienen. Aber warum ich das tun sollte, ist mir absolut unklar. Ich habe das komplette Spiel durch gespielt ohne auch nur ein Pfund ausgegeben zu haben. Das komplette Wirtschaftssystem in diesem Teil ist nur da, damit eins da ist. Es hat keinerlei Relevanz im Spiel selber.
Nun kann man zwar Waffen und Munition kaufen, aber auch das ist vollkommen unnötig da man alle Waffen automatisch im Spiel bekommt und diese auch super mächtig sind. Es besteht also keinerlei Grund sich mit dem wirklich schlecht umgesetzten Handelssystem zu beschäftigen.

Ähnliches gilt für Assassinen, die man ausbilden kann. Auch hier, warum sollte ich das tun? Es bringt mir keine kaum Vorteile, weil die Kämpfe noch leichter sind als früher und abgesehen davopn ist Connor selbst in der Ausbildung. Aus welchem Grund bildet er Assassinen aus? Er will ja eigentlich nicht mal selber einer sein.
Das Alles wirk ungemein zusammen geschustert ohne über das Gesamtbild nachzudenken. In frühreren Teilen hatte das alles irgendeinen Storyrelevanten Hintergrund oder zumindest konnte es dem Charakter weiter entwickeln. Das alles gibt es nicht mehr. Keine Rüstungen die einem in einer Stadt permanent inkognito hielten. Keine eroberten Gebiete in denen man Läden kaufen kann. Alles weg rationalisiert und zur Wnwichtigkeit degradiert.

Nach etwa 25 Stunden Spielzeit bleibt für mich leider nur das Fazit, dass Assassin's Creed 3 sehr langweilig aufgemacht ist. Die Story besteht aus einer Anreihung von Cut-Scenes die durch Ladescreens und kurzen Gameplay Passagen unterbrochen werden. Gefühlt ist man ausschließlich dabei von einem Ende der Karte zum nächsten zu laufen.

Der Vollständigkeit halber, hier noch "kleinere" Bugs, die vielleicht mit weiteren Patches behoben werden können.
Ich beschränke mich hier auf Fakten. Alle beschriebenen Dinge, habe ich selbst während meines Spieldurchgangs erlebt. Die Liste könnte noch um Einiges verlängert werden, wenn man die Berichte anderer Spieler glaubt.

(Ich habe auf deutsch gespielt und der "Day 1 Patch" war installiert, Disk 1 installiert)

Allgemein:
- Hin und wieder Freezes
- Einige Nebenmissionen können nicht beendet werden weil bestimmte Bedingungen nicht korrekt erkannt werden
- Die Kollisionsabfrage (besonders bei Pferden) ist extrem schlecht
- Pferde bleiben praktisch an jedem Stein kleben
- Conner bleibt in Bäumen stecken und an niedrigen Objekten wie Grasnarben hängen
- Die Menüs wurden eher verschlimmbessert, wobei das noch nie eine AC Stärke war. ;-)
- Gefühlt kaum Gameplay. Man hangelt sich so von Cut-Scene zu Cut-Scene und dazwischen wird man mächtig an die Hand genommen was man als nächstes zu tun hat. Wirkliche Freiheit wie man eine Mission spielt hat man leider nicht mehr. Zumindest macht das Spiel, das sehr deutlich indem es in großen roten Buchstaben das misslingen von Nebenzielen aufblinken lässt.
- Aussichtstürme decken nicht mehr die komplette Karte auf. Geschätzt 50% der Karte (Hauptsächlich im Grenzland) muss man sich erlaufen.
- Schnellreise Stationen muss man sich ebenfalls erlaufen in dem man in einem Labyrinth unter den Städten andere Ausgänge sucht. Es passiert nichts, man läuft einfach durch ein Labyrinth. (Da muss mir auch noch mal jemand genauer erklären wie man an so etwas Spaß haben soll)
- Bayonette haben die Präzisin von aktuellen Scharfschützengewehren
- Es ist häufig unklar wo man klettern kann und wo nicht.
- Und die Aussichtspunkte sind alle exakt gleich. Der exakt selbe Baum an 7 Stellen im Grenzland. ^^

Grafik:

- Die Framerate kommt gefühlt nur selten über 20fps. Das ist nicht gerade noch unkritisch für das Spiel aber alle Bewegungen fühlen sich irgendwie hakelig und falsch an (Die PS3 Version hat wohl noch viel massivere Probleme)
- Grafikbugs wohin man schaut.
- Conner hat mal Haare und mal nicht
- Objekte sind sichtbar und im nächsten Augenblick verschwunden (oder anders rum)
- Pferde stehen auf Zäunen
- Objekte schweben einfach in der Luft
- Personen machen vollkommen unkontrollierte Bewegungen
- Objekte (Personen/Tiere) bewegen sich durch andere Gegenstände / stehen in anderen Gegenständen. Ich bin einmal mit meinem Schiff quer durch eine Insel gefahren! ^^
- Desmond hat einen Buckel, der durch seinen Rucksack durchguckt
- Die Kamera verhakt sich während Kämpfen öfter hinter Objekten so das man nicht sehen kann was passiert

Story / NPCs (keine Spoiler!):

- Personen denen man folgen soll, bewegen sich einfach nicht und stehen nur da. (Mehrfacher neustart der Mission half irgendwann)
- Wachen in den Städten greifen teilweise einfach an, selbst wenn man inkognito ist und sich in keinem Sperrgebiet befindet.
- Die ausgewählte Rüstung spiegelt sich nicht in den Cutscenes wieder
- Wachen können teilweise durch Wände schauen

Audio:

- Die Sprachausgabe wird häufig ganz plötzlich leise und dumpf und ist kaum noch zu verstehen.
- Die sprechenden Personen bewegen den Mund nicht mehr wenn sie reden
- Dialoge werden mitten im Satz abgebrochen weil ein Checkpoint erreicht ist
- Allgemein gibt es kaum noch Musik

Was kann man also sagen? Dass Spiel ist definitiv nicht fertig und es wurde zum testen an die Kunden gegeben. Es ist wahrschienlich nicht einmal die Schuld der Entwickler, denn die mussten wissen wie der Status des Spiels ist. So etwas veröffentlicht niemand freiwillig mit seinem Namen drauf.
Wahrscheinlich kann man sich beim Ubisoft Management bedanken. Die werden sich gedacht haben, "die Kunden werden das schon fressen".

Ich kann derzeit nur von diesem Titel abraten, obwohl mir das in der Seele weh tut. Ich mag die Serie wirklich gerne und ich hatte so auf ein würdiges Ende der Desmond Reihe gehoft. Aber leider haben mir all diese Fehler und die vollkommen Belanglosen Nebenmission den Spielspaß doch massiv verdorben.

Als wenn du mit einem tollen Auto fährst und überall klappert und knarzt es. Die Fenster sind undicht, es regnet rein. Zur Krönung sticht eine Feder im Sitz durch das Polster. ;-) (Ich weiß, Autovergleiche hinken immer)

Hoffen wir auf Patches, so dass zumindest die technischen Probleme beseitigt werden.

Ob die Story es wert ist gespielt zu werden muss dann doch jeder für sich selbst entscheiden.
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am 9. November 2012
Da wäre es also das neue Assassins Creed Szenario ...

Amerika spätes 18 Jahrhundert, Kolonisten, Royalisten und mittendrin ein neuer Assassine und wo diese sich zeigen, dort sind auch die Templer bekanntlich nicht fern.

Zuerst die Neuerungen im direkten Vergleich zu AC2 und dessen Ablegern ACB und ACR!

- Da wäre u.a. Pakoureinlagen nun auch möglich im offenen Gelände, d.h. in der Wildnis. Egal ob Fels, ein umgestürzter Baumstamm oder direkt im Geäst man schwingt sich elegant durch das Terrain. Bestenfalls sogar ohne überhaupt den Boden zu berühren! Toll gemacht und speziell zur Winterzeit (Stichwort Tiefschnee waten...) nicht nur ein Gimmick sondern sogar ein sehr nützliches Werkzeug.

- Die Verwaltung der Assassinen Bruderschaft etwas entschlackt und punktuell verbessert. Im Laufe des Spieles kann man bis zu max. 6 weitere Assassinen finden die einem die treue schwören. Diese haben nun jeder einen eigenen Charakter und sind nicht mehr wie zuvor beliebig austauschbar. Jeder Assassine bringt eine Zusatzfähigkeit mit die über das Menü vorgeschaltet werden kann, ruf ich z.B. per (Xbox) "lb" um Unterstützung greifen bei passender Einstellung meine Weggefährten nicht mehr das nächste Ziel an sondern flankieren mich in Rotrockmontur (britische Soldaten). Das suggeriert ich bin ein Gefangener, perfekt um feindliche Gebiete unbehelligt zu betreten. AC3 hat viele solcher kleiner Spielerein gut kaschiert und versteckt!

- Seechlachten, hier und da sind solche Abschnitte auch in den Storymissionen zufinden! Jedoch speziell der Nebenquestbereich bietet eine Fülle an kurzweiligen Einsätzen. Das System hat großes Potential! Sobald man die ersten Breitseiten mit dem gegnerischen Schiff austauscht ist man Feuer und Flamme, speziell in vorhandenen "schlecht Wetter" Szenarien offenbart sich einem wahrlich ein visuelles Fest... wirklich richtig richtig gut!

- Das neue Szenario selbst... die "alte Welt" hat vorerst ausgedient. Das koloniale Nordamerika besticht durch wunderschöne Landschaftspanoramen muss jedoch deutliche Abstriche bei der Städtearchitektur verzeichnen. Kurzum Boston und das New York des späten 18 Jahrhunderts haben einfach zu diesem Zeitpunkt noch keine wirklich Chance gegen ein Venedig, Florenz oder gar Konstantinopel ergo Rom ... AC3 macht dennoch das best mögliche daraus.

Fazit:
Connor ist nicht Ezio ... der alte Italiener hat dem Halbblut doch noch einiges an Charme und Charakter voraus! Jedoch Connor ist ja auch erst am Anfang seiner Entwicklung, man muss ihm aufjedenfall eine weitere Chance geben! Für meine Begriffe ist das Halbblut "zu ernst", berücksichtigt man den Storyverlauf, könnte man sagen "kein wunder" aber trotzdem hätte ich mir gewunschen das Connor zu irgendeinem Zeitpunkt etwas über den Dingen steht, was nicht ist kann ja noch werden. Positiv die indianische Ausrüstung aus Bogen, Messer und Tomahawk, sehr stylisch sehr passend, ich hätte mir gewünscht das auf diese Art von Waffen mehr Focus gelegt würde leider hat Ubisoft das ganze dann etwas überladen mit Pistolen, Äxten und auch Schwerter, hier wurde meiner Meinung nach deutlich Potential verschenkt. Auch das letzte Drittel des Spiels wollte mich nicht so wirklich überzeugen, alle bis dahin aufwendig erzählten Geschichtssträngen enden plötzlich mitunter sehr abrupt, deutlich zu merken das UBISOFT wirklich scheinbar richtigen Terminstress hatte (Stichwort 21.12.2012). Daraus resultieren dann wohl auch die ungewohnt hohe Anzahl an Bugs die einen hier und da "ärgerlicher Weise" das ganze Spiel über Verfolgen. Es wird dadurch nicht unspielbar aber ist in dieser realtiv großen Anzahl für die Serie bisher sehr untypisch!

Spielspaß: 5 Sterne <- AC halt~
Insgesamt: 4 Sterne <- 1 Sternabzug für fehlende Schwerpunkte (Man kann viel machen bekommt aber keine wirkliches Nutzen daraus) und die genannte hohe Anzahl von Bugs.
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am 23. November 2012
Als ziemlich großer Fan dieser Reihe bin ich etwas entäuscht von Asassins Creed 3. Die Story kommt kaum in Fahrt,und dümpelt vor sich daher. Die Geschichten von Altair oder Ezio Auditore waren weit aus Spannender als die von Conner. Mich störte das die Bugs bei den NPCŽs ziemlich dumm ausehen zb. bei einer Einweisung für eine Mission ist ein NPC neben mir immer im Kreis gegangen durch einen "Heuwagen" ! Die Steuerung klappt auch manchmal nicht zu 100% , ich bin schon gefühlte 100 mal von einen Baum gestürzt. Auch zu Bemängeln wäre das die Steuerung zu leicht ist, ich meine in den Vorgängern war jeder Knopf belegt zb. für den Konter mußte man ja RT+X oder B drücken ! Als wäre das zu Schwierig gewesen wäre . Das Werfen der Gegner gegen Kisten usw. haben sie leider auch weggenommen ! Etwas was in Assassins Creed 3 wirklich gut geworden ist sind die unglaublich guten Seegefechte, sie sind sehr Spannend gescripted und ich hoffe das Ubisoft zb. ein Piratenspiel mit dieser Engine rausbringt !

Insgesammt ein Gutes Spiel aber nicht mehr !
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am 3. Januar 2013
Als ich zum ersten mal vor ca. 9 Monaten von dem Spiel hörte, war ich echt begeistert. Ein neues Kampfsystem, neue Waffen und eine frei begehbare Welt wurden angekündigt. Tja, was haben wir bekommen? Ein vercasualisiertes (jaja ich weiß das es das Wort nicht gibt :D) Spiel, das kaum Spielspaß bietet da Dinge, die mir an den alten Teilen wirklich wichtig waren einfach rausgenommen wurden. Vorab erstmal: Ich habe das Spiel noch nicht ganz durchgespielt, also entschuldige ich mich erstmal für Falschaussagen, aber mir fehlt echt der Reiz an dem Spiel.

Erstmal zu den Dingen die mir wirklich richtig gut gefallen haben:

+Sehr gute Grafik (zwar nicht die beste aber ich finde Licht-Effekte sind wirklich gut gelungen und dafür das ich das Spiel auf einer Xbox Spiele kann ich nicht meckern), aber die ist für mich nur nebensächlich

+Im Kampf sind Waffen mehr oder weniger "kombinierbar". Dies kann man aber leider nicht selbst kontrollieren (man kontert mit dem Tomahawk und Connor sticht dann nachher nochmal mit den versteckten Klingen zu)

+Landschaften sind sehr gut gestaltet, was auch mit den guten Licht-Effekten zusammenhängt

Und das war's dann auch mit den Positiven Punkten.

Und dann sind da noch die ganzen Kritikpunkte...

-Die Welt ist zwar "frei begehbar", aber wenn man die vorherigen Teile gespielt hat ist einem das irgendwie egal. Eigentlich finde ich die frei begehbare Welt doch etwas nervig, da man meistens nur von A nach B reist. Da wäre ich lieber nur in einer Stadt tätig und nicht irgendwo in der Pampa.

-Das Kampfsystem: Es ist VIEL zu einfach selbst für Assassin's Creed Verhältnisse. Was früher nur Tastendrücken erforderte erfordert jetzt eigentlich nichts mehr. Nachdem man einen getötet hat, kann man einfach per Kombo den nächsten und dann den nächsten und dann den nächsten töten. Das ist doch noch langweiliger als das alte Kampfsystem. Jetzt stirbt man so gut wie nie und kann nach ein bis zwei Jahren Training (ingame Zeit als Connor) ne komplette Armee auseinander nehmen. Das ist verdammt unlogisch wenn man bedenkt das man das als Altair nie geschafft hat, obwohl dieser der größte Assassine war der je gelebt hat.

-Ressourcen Management: Und jetzt komm ich zum größten Kritikpunkt, denn das hat Ubisoft am härtesten verkackt bzw. extra rausgelassen, damit das Spiel auch Casuals anspricht. Warum kann ich nicht mehr, wie in den alten Teilen, meine Rüstung verbessern? Und warum regeneriert sich meine HP? Das ist einfach nur langweilig und bietet keine Herausforderung. Von ner Klippe springen bis man nur noch einen HP hat? KEIN PROBLEM! Meine HP regenerieren sowieso in ca. 20 Sekunden. Oh man, wer sich HP-Regeneration generell ausgedacht hat gehört geschlagen. Ich vermisse die alten "Medi-Packs" dieser waren viel besser, auch wenn man davon auch sehr viele hatte.

-Charakter: Connor ist einfach nur total langweilig. Früher war man nicht irgendwer, man war Ezio Auditore bzw. Altair Ibnahad (jaja ich weiß, dass das falsch geschrieben ist). Man weiß kaum was über Connor und dadurch fühlt man sich nicht so stark in dem Charakter. Man fühlt sich nicht mehr wie die Spielfigur um die sich alles dreht, sondern wie irgendwer der irgendetwas mit der Story zu tun hat. Connor bzw. Rotakhthton oder wie das geschrieben wird hat nicht einmal einen Nachnamen und den Namen Connor generell prägt man sich nicht so gut ein wie Ezio oder Altair. Vielleicht werden jetzt einige lachen, aber das ist mir wichtig. Wenn ich Spiele möchte ich mich nicht fühlen wie in einem Film, was auch durch übertrieben viele Cutscenes hervorgerufen wird, aber dazu komm ich später, in dem ich einfach nur zuschau, sondern möchte mich fühlen wie die Spielfigur selbst.

-In dem Spiel wurde diesmal, sogar für Assassin's Creed Verhältnisse, mit Cutscenes einfach nur übertrieben und die sind meistens nicht mal Sinnvoll. Ich brauche nicht bei jeder Kleinigkeit eine Cutscene, wie oben schon gesagt will ich mich fühlen wie der Charakter selbst und nicht wie in einem Film. Das Spiel zeiht sich so nur unnötig in die Länge, denn man kämpft sich eigentlich nur noch von Cutscene zu Cutscene.

-Story: Diesmal wollte sich Ubisoft anscheinend keine tolle Story ausdenken. Sie haben einfach nur den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg genommen und die alte Desmond Story eingebunden. Einfach nur schwach Ubisoft... einfach nur schwach.

-Der letzte Kritikpunkte wäre da noch der etwas schlechte Zusammenhang zwischen Story und Gameplay. Dies fiel mir sehr stark in der Mission mit Stephane auf, aber ich will hier nicht spoilern. Connor findet töten falsch, aber warum ist Connor am Ende Stolz auf Stephane? Naja, so schlimm ist das nicht, aber ich wollte es noch mal erwähnen.

(Vorsicht hier ein kleiner Spoiler)
Ich denke nicht das dies der letzte Assassin's Creed Teil sein wird und hoffe einfach mal, dass der nächste Teil besser wird.
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am 8. Januar 2015
Nachdem "Assassin's Creed 1" eine interessante Story bot, spielerisch aber eher flau war, wurde im zweiten Teil endlich das versprochene Top-Spiel daraus, was sich auch durch die Ableger "Brotherhood" und auch noch "Revelations" zog. Hier hatte man wirklich Spielspaß und Motivation wunderbar kombiniert und somit waren die Erwartungen an den neuen Teil, der mit neuem Animus-Charakter und neuer Epoche aufwartet, nicht ohne.

Diesmal ist man in den Unabhängigkeitskrieg verwickelt und die Geschichte dreht sich wieder einmal um Rache. Ähnlich wie schon im zweiten Teil, muss man den Tod seiner Familie miterleben, und kombiniert dies mit Intrigen um die Templer, Assassinen, Patrioten und britische Rotröcke.
Die Wiederholung der Basis ist dabei wenig spannend, genauso dümpelt die restliche Geschichte vorhersehbar vor sich hin. Zusätzlich wird die Geschichte um Desmond in der Gegenwart weiter und zu Ende geführt. Wieder einmal mit dem schon routiniert enttäuschenden Ende. Und das Spiel leistet sich auch den schlimmsten Patzer gleich zu Beginn, wenn man 3 Levels erst mit einem anderen Charakter bestreitet, um dann den nächsten Level als Kind mit Fleißaufträgen zu verbringen.
Dramaturgie - Anfängerniveau!

Das ist aber alles egal, wenn das Spiel in anderen Regionen punkten kann.

Die Grafik ist besser als je zuvor, Nebelschwaden ziehen über die Wälder, die Gesichter sehen weniger kantig aus, der Wald wirkt lebendig, die Städte sind belebt, inklusive Haustiere. Toll - doch die amerikanischen Städte bieten zwar Fläche, aber wenig Wiedererkennungswert - und auch die Holzhäuser, Straßen und Gassen sind viel weniger imposant oder einprägsam, ganz im Gegensatz zu Venedig oder Rom. Dazu fehlen die grossen Bauwerke, die einem die Orientierung erleichtern. Was bleibt sind elends lange Laufwege. Und diese wird man viel zu oft gehen müssen im Spiel.

Hier auch gleich das größte Manko - ganz selten spielt man wirklich. Durch extrem viele Cutscenes wird die ersten Level gekonnt jeder Fluss untergraben - und auch die Missionen sind selten gekonnt inszeniert. So geht man zu oft einfach nur von A nach B oder muss Person C folgen oder nachspüren. Schnarch! Zwischendurch bekommt man dann wieder Freiheiten bzw. auch mal interessantere Missionen geboten, diese werden oft aber durch unnötige künstliche Erschwerungen im spielspaß gedrückt. Für mich war es meist so, dass man nach ermüdenden Laufarbeiten sogleich bei der ersten richtigen folgenden Missionen unzählige Male unnötig ins Gras biss, so als ob man jeden Spielspaß unterdrücken wolle.
Mit Schuld ist aber auch die Änderung des bekannten und funktionierenden Steuerungssystems. Hier wurde fast alles umgestoßen - und dass obwohl kein Nutzen, sondern nur Ärger daraus entsteht. Die Menüs sind zudem noch schlechter, selbst die Karte ist umständlicher zu bedienen geworden, vom Auswahl der Waffen (wo man nun in ein extra Menü wechselt, anstatt das im Spiel selbst zu tätigen) ganz zu schweigen.
Die Kletterpassagen sind durchweg Banane und können von gänzlich JEDEM gemeistert werden, denn man muss eigentlich nur eine Taste permanent gedrückt halten. Motivation sieht anders aus.

Und so könnte man leider weiter machen - lahme Story, ständige Unterbrechungen, selten Spielspaß und dann versagt das Spiel auch in der B-Note durch nutzlose Nebenaufgaben ein unmotiviertes Handelssystem (für was brauche ich Geld, wenn ich nichts kaufen kann?), der Abstinenz ehemaliger Rollenspielelemente (wie Ausrüstung, die jetzt extrem simpel ist), doofe, nicht funktionierende Minispiele beim Schatzkistenöffnen und sich wiederholende Fleißaufgaben für die Gebietsübernahmen.

Zu allem Übel ist das Ende auch komplett schnarchig, was noch kein AC-Spiel geschafft hat. ich verfolge zum Schluss den Bösewicht durch ein Schiff in der Reederei und wenn ich ihn eingeholt habe, ist's geschafft. Kein langsames annähern, keine finalen Bosskämpfe, nichts.

Ich kann der Reihe immer noch etwas abgewinnen, die Grafik ist schön und die neuen Schiffskämpfe gelungen und mit das Beste am Ganzen. Doch das Spiel lässt einen nie wirklich spielen, verweigert sich permanent und bringt zudem keinen gut entworfenen Abschluss der Desmond-Reihe.

Drei Sterne dafür, dass man sieht, was man hätte draus machen können, wenn man gewollt, wenn man Geschichte und Spielspaß mitgenommen und wenn man Qualitätskontrollen durchgeführt hätte. So bleibt das Spiel eine Enttäuschung, dies aber auf hohem Niveau.
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am 13. Januar 2014
Ich war seinerzeit begeistert von Assassin's Creed 1, und als Teil 2 herauskam, musste auch der ins Haus. Als dann aber nur ein Jahr später plötzlich ein weiterer Teil herauskam, der offenbar ein Assassin's Creed 2.1 darstellte, kam erste Skepsis auf - dennoch wurde das Spiel noch geholt. Bei Revelations passte ich dann aber, ein Teil 2.2 war mir dann doch zu blöd.
Umso größer war die Erwartung, als Assassin's Creed 3 angekündigt wurde und man somit auch endlich wieder auf größere Neuerungen hoffen durfte. Das Setting im Amerika zur Zeit der Kolonialisierung sah sehr vielversprechend aus.

Aber konnte das Spiel die Erwartungen erfüllen?

Zum Teil - ja. Aber die Begeisterung von damals aus den Anfangszeiten wollte sich dennoch nicht einstellen.
Aber ich gehe es mal Punkt für Punkt durch:

Zuerst zur Story:
Die Story dreht sich diesmal um das Machtgerangel zwischen England und den neuen Patrioten Amerikas, bei dem man als Assassine mehr oder weniger für die Unabhängigkeit Amerikas kämpft. Auch die eigene Figur hat eine Hintergrundgeschichte: Man ist der Sohn einer Ureinwohnerin und eines führenden Kopfes der Engländer - die später das Heimatdorf der Indianer überfallen. Der Hauptcharakter will zunächst Rache, bevor er dann für "edlere Ziele" kämpft...
Die Story braucht sehr lang, um in Fahrt zu kommen. Zu Anfang spielt man noch den Vater, um mit seiner Hilfe ins Spiel eingeführt zu werden. Schon diese Einführung zieht sich über ein paar Stunden hin. Dann wechselt man endlich zu seiner eigentlichen Figur, dem Halbblut Connor, und auch mit ihm spielt man zunächst noch Tutorialmissionen. Also schon eine Menge Zeit nur für Tutorials. Als dann das erste wichtige Ereignis auftritt - der Überfall auf Connors Dorf, da möchte man nicht fassen, mit welchem völligen Fehlen von Emotion die Entwickler diese Szenen gestaltet haben. Man nimmt überhaupt keinen Anteil an Connors Unglück, der selbst den Eindruck macht, als berühre es ihn kaum. Sein Rachefeldzug wirkt daher im Anschluss auch höchst unmotiviert und auch der Spieler fühlt nicht die nötige emotionale Anstachelung, um wirklich motiviert zu sein.
Danach zieht sich die Story über Jahre hinweg, und dabei werden immer wieder Sprünge über größere Zeiträume vorgenommen, die dem Spielfluss eher schaden als helfen. Das Ganze ist dabei auch noch völlig unausgegoren und schlecht zusammengeflickt. Es sieht immer so aus: Irgendwelche Ereignisse passieren. Man schließt ein paar Missionen ab, aber ohne das Gefühl zu haben, den Abschnitt auch wirklich beendet zu haben, springt das Spiel plötzlich mittendrin ein paar Jahre weiter und dort schlängt man sich plötzlich mit neuen Aufträgen herum, die eher lose mit dem bisherigen Spielverlauf verknüpft werden. Es spielt sich nicht wie EINE Geschichte, sondern einfach wie ein paar zusammengewürfelte Ausschnitte aus Connors Leben. Erst am Schluss kommt ein bisschen Spannung und auch ein wenig Emotionalität auf...
Die Story an sich ist also eher wenig motivierend. Das konnte Teil 1 noch um einiges besser, und Teil 2 auch.
Manches kommt mir auch etwas unstimmig vor - Connors Vater benutzt z.B. die versteckte Klinge der Assassinen - aber dabei ist er doch offenbar ein Templer?

Die Grafik:
Bei grafisch hochwertigen Spielen lassen sich ja heutzutage ohnehin schon nur noch wenige Weiterentwicklungen bei Fortsetzungen feststellen. Irgendwann kann man halt nur noch Details verbessern, die nicht jedem so auffallen.
So auch hier: Man hat nicht wirklich das Gefühl, jetzt einen Teil 3 zu spielen, sondern scheint sich rein vom grafischen Aspekt immer noch bei einer der zahlreichen Add Ons zu Teil 2 zu befinden. Aber ist ok, die Grafik sieht gut aus, wie bei den Vorgängern auch.
Die Städte - New York und Boston - scheinen mir aber nicht mehr ganz so liebevoll gestaltet, wie noch in den Vorgängern. Sie sehen sich beide sehr ähnlich und bieten wenig Abwechslung.
Die großen, bewaldeten Flächen Amerikas dagegen sehen atemberaubend aus! Und daß man diesmal auch endlich auf Bäume klettern kann, gefällt mir sehr gut.

Die Steuerung:
Die Steuerung ist wie aus den Vorgängern gewohnt und geht flüssig von der Hand.
Allerdings sind die ärgerlichen Aspekte erhalten geblieben: So kommt es schon mal vor, daß Connor an einem Gegner vorbeispringt, statt ihn voll zu erwischen - was dann unvorteilhaft ist, vor allem, wenn man nicht entdeckt werden sollte.
Auch verfehlt er gern bei Sprüngen sein Ziel, was dann in Abstürzen resultiert und gerade bei Missionen unter Zeitdruck problematisch ist.

Das Gameplay:
Im Prinzip spielt sich AC 3 eben wie man es von der Reihe gewohnt ist. Das Kampfsystem hat sich wenig verändert, die Waffen der neuen Zeit entsprechend schon ein wenig, aber nicht grundlegend. Auch diesmal braucht man aus der überschaubaren Zahl an Waffen wieder gar nicht erst auszuwählen, man hat schnell das Schwert, die Pistole, den Dolch, die Axt mit dem größten Potential gefunden und will dann auch nicht mehr umschwenken.
Man meuchelt immer noch hinterrücks oder aus Verstecken die Gegner oder stellt sich schon auch mal einer ganzen Truppe im Alleingang und erfreut sich an den tollen Schwertkämpfen.
Hat man sich zu oft bei strafbaren Handlungen erwischen lassen, steigt der Bekanntheitsgrad, den man durch die Bestechung von Druckern oder Rednern oder durch die Entfernung von Gesucht!-Plakaten verringern kann - bis dahin allerdings sollte man keinen Wachen über den Weg laufen, sie erkennen einen und greifen an.
Man erhält nach GTA- und mittlerweile auch AC-Manier Aufträge überall in der offenen Welt und führt diese aus.
Aber ein paar Neuerungen gibt es doch:
Nicht nur Gebäude, sondern auch Bäume kann man jetzt erklettern.
In ein paar Missionen befehligt man ein paar Battalione in einer Schlacht und darf sich wie ein General fühlen.
In jedem Abschnitt der Spielwelt findet man ein oder zwei Forts, die man befreien muss - dazu muss man unbemerkt eindringen, den Offizier töten und das Waffenlager zerstören - diese Fortbefreiungen gefallen mir besonders gut, hier kann man sich mal im Schleichen und im unbemerkten Vorgehen versuchen, da die Gegnermassen einen meist schnell überrannt haben, wenn man erwischt wird.
Die coolste Neuerung aber sind die Seeschlachten. Man steuert riesige Segelschiffe auf dem Ozean, befehligt seine Mannschaft und versenkt gegnerische Flotten, und das ist nicht einmal all zu einfach. Und wenn man sich dieser Herausforderung auch noch auf sturmgepeitschter See stellt, wo einen haushohe Flutwellen überrollen - die Atmosphäre ist einfach wunderbar!
Leider kommen die meisten dieser Missionen erst sehr spät im Spiel - aber sie machen einen Heidenspaß.
Wie schon seit Teil 2 sind auch wieder sehr viele Nebensächlichkeiten eingebaut: Minispiele zum Zeitvertreib, Läden, in denen man seine Ausrüstung aufstocken kann (was man aber schon sehr bald nicht mehr muss, weil noch vor der Hälfte des Spiels die Items nicht mehr besser werden) und man kann diesmal sogar ein eigenes Wirtschaftssystem nutzen, Karawanen mit Waren losschicken, um Geld reinzubekommen, man kann Handwerker beauftragen, neue Gegenstände aus gesammelten Ressourcen herzustellen. Das Ganze hat nur ein Problem: Es ist völlig unnötig. Geld hat man sowieso bald wie Heu, kann es aber nicht ausgeben, weil man ohnehin schon die beste Ausrüstung hat. Und auch ohne das ganze Crafting spielt man das Spiel ohne große Probleme durch. Hätte man sich also ebenso sparen können, wie den Immobilienkauf in den Vorgängern, ist völlig unnötig und passt meiner Meinung nach sowieso nicht in ein Spiel dieser Art.

Alles in allem ist AC 3 kein schlechtes Spiel. Das Gameplay macht durchaus Spaß, sich in der großen Spielwelt zu bewegen, ebenso. Und die Missionen bieten durchaus etwas Abwechslung.
Allerdings braucht das Spiel lange, bevor man richtig von der Leine gelassen wird und das alles auch genießen kann. Und die Story hätte man sehr viel ansprechender aufbereiten können.
Der zweite Handlungsstrang um Desmond Miles ist Geschmackssache. Mir persönlich gefiel diese in Teil 1 noch am besten, aber spätestens ab Teil 2 konnte ich damit nichts mehr anfangen - die Saga um den Edenapfel und seine Erschaffer aus einem untergegangenen, uns technisch überlegenen Volk konnte ich für mich nie so gut mit den scheinhistorischen, realistischer erscheinenden Handlungen um die Assassinen in Einklang bringen. Aber das ist verschmerzbar, auch wenn ich mir gewünscht hätte, nicht durch die eher langweiligen Missionen von Desmond in meinem Spielfluss als Connor unterbrochen zu werden.
Aber dennoch - auch wenn es wieder Spaß gemacht hat: Zusammen mit den Schwächen der Story fällt mir vor allem eines negativ auf: Die Reihe hat nun schon in zu kurzer Zeit viel zu viele Spiele hervorgebracht, die bis auf ein paar wenige Neuerungen doch immer wieder gleich ablaufen. Und nachdem sich auch Teil 3 nicht mehr viel anders angefühlt hat, als Teil 2 mit seinen zwei Add Ons, glaube ich nun, daß es für mich langsam Zeit ist, aus der Reihe auszusteigen. Denn es scheint sich eher zu lohnen, die bisherigen AC Spiele nochmal durchzuspielen, als Geld für einen weiteren lauwarmen Aufguss derselben Brühe auszugeben...
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am 19. März 2013
Ich habe begeistert AC 1, 2 & Brotherhood gespielt.
Logischer Schritt: Teil 3 kaufen.

Erster Shock:
Ubisoft hat die Steuerung komplett geändert. WARUM? So, wie sie vorher war, war sie gut und man hatte sich daran gewöhnt. Als Neueinsteiger muss man sich so oder so daran gewöhnen, aber alle, die schon die anderen Teile gespielt hatten müssen sich unnötigerweise komplett umstellen. Da das Kampfsystem noch einfacher wurde bestand hierfür m.E: absolut keine Notwendigkeit.
Aber sei's drum, man wird ja über ein Tutorial herangeführt.
Während des Tutorials bekommt man schon fast mehr Cutscenes präsentiert als im kompletten Brotherhood-Spiel. Naja, wird schon noch werden dachte ich mir, also weitergemacht.
Die Spielgrafik sieht immerhin gut aus, noch etwas schöner als in AC Brotherhood.

Und direkt zum nächsten Kritikpunkt gekommen: Das HUD.
In den vorherigen Teilen war die Karte grau/weiß mit grünen Punkten für Missionsziele und roten Punkten für Gegner. Wunderbar simpel und übersichtlich.
In AC3 ist die Karte in verschiedenen (dunklen) Blautönen gehalten, die Gegner werden als (dunkel)rote Punkte markiert.
Folge: Man sieht sie deutlich schlechter als auf dem alten HUD.

Aber ok, man kann sich damit arrangieren, zumal es durch das (ebenfalls unnötigerweise) vereinfachte Kampfsystem eh kein Problem darstellt, Gegner aus dem Weg zu räumen. Dabei ist es beinahe egal, welche Waffe man nutzt und wie viele Gegner es sind.
Nachdem man sich also über die Umstellung der Steuerung und das neue HUD geärgert hat konzentriert man sich also wieder aufs Spiel, die Story, die Athmosphäre.
Denkste!
In den ersten 2 Stunden habe ich mehr Zeit damit verbracht mir Cutscenes und Ladescreens anzusehen als wirklich selbst zu spielen.
Jeder Schauplatz, jede Mission, ja sogar das Absteigen vom Pferd wird mit einer Cutscene ein- oder ausgeleitet. Im schlimmsten Fall sogar beides.

So spannend ich auch den Wechsel vom Italien des 15. Jahrhunderts fand, so groß war die Enttäuschung darüber, dass man quasi gar nicht wirklich zum Spiel gekommen ist.
Dazu kommt, dass der charmante italienische Frauenheld, den man beim erwachsenwerden begleitet hat durch einen mürrischen Geheimniskrämer mittleren Alters ersetzt wurde.
Logisch, es musste ein neuer Held her. Aber hier hätte man ruhig etwas mehr Hirnschmalz einsetzen können um einen Charakter zu präsentieren, bei dem man mitfühlt, der einem sympathisch ist.

Mal abwarten, ob meine Langeweile irgendwann tatsächlich so groß werden wird, dass ich mich weiter mit AC 3 beschäftigen werde.
Momentan sieht es eher so aus, dass ich es nach 2.5h Spielzeit nie wieder anrühren werde und auch der Kauf von AC 4 ist erst einmal abgesagt.
Wirklich schade, was Ubisoft aus dem Spiel gemacht hat!
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