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Assassini. Der Vatikan-Thriller. Sonderausgabe
 
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Assassini. Der Vatikan-Thriller. Sonderausgabe [Taschenbuch]

Thomas Gifford , Wolfgang Neuhaus
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (197 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

"Meine Schwester Val war tot!" Man bekommt schon eine gehörige Gänsehaut, wenn der sympathische, aus zahlreichen TV-Serien- und Filmen bekannte Ulrich Pleitgen mit bebender, tonloser Stimme von seinem schrecklichen Fund berichtet. Die Schwester des Anwalts Ben Driskill, die lebenslustige Ordensschwester Valentine, Autorin zweier kirchenkritischer Bestseller und somit ein Dorn im Auge des Klerus, liegt erschossen zwischen den Kirchenbänken einer Kapelle in Princeton. Welchem schrecklichen Geheimnis war sie bei der Recherche zu ihrem neuen Buch auf die Spur gekommen?

Ein todgeweihter Papst, der sein Geheimwissen mit in die Krypta nimmt; ein abgelegenes Kloster in Irland, in dem ein ungeheures Dokument lagert -- Thomas Giffords Kirchenthriller geizt nicht mit mystisch-schaurigen Zutaten. Driskill, der den Mord an seiner Schwester aufklären will, taucht in den Archiven des Vatikan tief ein in Zeiten, in denen die finstere Macht Kirche mit noch finsteren Mächten paktierte: Driskill stößt auf die Existenz einer uralten mörderischen Bruderschaft, den Assassini. Treiben sie womöglich noch heute ihr Unwesen? Eine haarsträubend spannende Story, zusätzlich veredelt von Ulrich Pleitgens nuancenreichem Solovortrag! --Ravi Unger

Gekürzte Romanfassung; 7 CDs, Gesamtspielzeit: 555 Minuten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Der Mord an der jungen Ordensschwester Valentine läßt ihren Bruder Ben, einen Anwalt und früheren Jesuiten, nicht mehr ruhen. Sein einziger Hinweis ist ein verblaßtes Foto aus dem Paris des Jahres 1943. Auf der Suche nach den vier Männern, die auf dem Foto abgebildet sind und dem fünften, der es aufgenommen hat, stößt er auf eine Reihe unaufgeklärter Todesfälle. Interne Kirchenangelegenheiten, bedeutet man Ben, die ihn gefälligst nichts anzugehen hätten. Alle Spuren führen nach Rom, zu den geheimen vatikanischen Archiven und weit in die Vergangenheit: Irgendwann in der Renaissance, so heißt es, gab es eine geheime Mördergruppe, Assassini genannt, die dann zum Einsatz kam, wenn alle anderen Mittel versagten. Hat irgend jemand diese Truppe wieder zum Leben erweckt? Hat der Vatikan Interessen, die er notfalls sogar mit Mord schützt?

Vorwort

Neun Jahre an einem Buch zu schreiben und Recherchen anzustellen ist eine außerordentlich entmutigende Aufgabe. Zahlreiche Menschen, sowohl aus kirchlichen Kreisen als auch Laien, haben mir geholfen oder mir Steine in den Weg gelegt. Jeder von ihnen hatte zweifellos gute Gründe, das zu tun, was er oder sie für richtig hielt, mag es auf Selbstlosigkeit oder Mißachtung zurückzuführen sein. Doch für jeden, der die Fertigstellung dieses Buches zu verhindern versucht hat, gab es sehr viele andere, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihre Kenntnisse gegeben haben,- mir zu helfen. Diese Leute wissen, wer sie sind und was: gleichermaßen Helden und Schurken. Drei Menschen jedoch waren unentbehrlich:

Charles Hartman, der meine Arbeit in jeder Hinsicht gefördert hat. Ohne ihn wäre dieses Buch nicht erschienen. Er war eine Quelle ständiger Ermutigung; er war unermüdlich, als ich mit meinem Latein am Ende war; in den finstersten Zeiten, als die Hindernisse unüberwindbar schienen, hat er mich nicht im Stich gelassen.

Kathy Robbins, die sich mit diplomatischem Geschick, Feingefühl und Klugheit den Weg durch einen unglaublich dichten Dschungel aus Emotionen, bürokratischen Hindernissen und sich widersprechenden Zielen und Interessen gebahnt hat. Fast neun Jahre lang erschlug sie einen Drachen nach dem anderen, selbst dann, als die Drachen auf der Siegerstraße zu sein schienen. Beverly Lewis schloß sich uns an, als die Schwierigkeiten ihren Höhepunkt erreicht hatten, um mitzuhelfen, sie mit der wachen Intelligenz und Entschlossenheit eines Jesuiten zu bereinigen. Ihre Fähigkeiten als Lektorin werden nur von einer Eigenschaft übertroffen, welche die wirklich großen Lektoren vom Rest unterscheidet - ihre Achtung vor den und ihr Verständnis für die Intentionen des Autors.

Was immer Ihnen an diesem Buch nicht gefallen mag geben Sie mir die Schuld; was immer Ihnen gefällt, haben Sie diesen dreien und mir zu verdanken. Thomas Gifford London -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Auszug

DRISKILL

Ich kann mich an den ersten Tag noch ziemlich genau erinnern.

Ich war von Drew Summerhays zum Mittagessen in dessen Club eingeladen worden. Er war die graue Eminenz unserer florierenden Anwaltskanzlei Bascomb, Lufkin und Summerhays. Er besaß den schärfsten Verstand, der mir je bei einem Menschen begegnet war, und er war von so hoher geistiger Beweglichkeit, daß die meisten unserer Tischgespräche sowohl informativ als auch unterhaltsam verliefen. Und es gab immer irgendein Thema. Summerhays war in diesem Jahr zweiundachtzig geworden, so alt wie das Jahrhundert, aber er wagte sich noch fast jeden Tag hinunter zur Wall Street. Er war unsere lebende Legende, Freund und Berater jedes Präsidenten seit Franklin Roosevelts erster Amtsperiode, ein Held des Zweiten Weltkriegs, wenngleich hinter den Kulissen, als hochrangiger Geheimdienstmann, und schon immer Vertrauter der Päpste. Aufgrund seiner engen Verbindung zu meinem Vater kannte ich ihn mein Leben lang.

Gelegentlich - auch schon, bevor ich der Kanzlei beigetreten und in der Folgezeit Partner geworden war -, hatte Summerhays mir wohlgemeinte Ratschläge erteilt. Den wichtigsten gab er mir kurz vor Antritt meines Noviziats bei den Jesuiten, einen Rat, den ich aber aus Mangel an Voraussicht ignoriert hatte. Seltsamerweise war er sein Leben lang begeisterter Footballfan gewesen, was in krassem Widerspruch zu seinem kühlen, nüchternen, geschäftsmännischen Erscheinungsbild stand; insbesondere war er ein Fan meiner Wenigkeit. Er hatte mir den Rat gegeben, ein paar Jahre als Profifootballer mein Brot zu verdienen, sobald ich am Notre Dame meinen Abschluß gemacht hatte. Die Jesuiten, erklärte er, würde es auch dann noch geben, wenn ich einst meine Profikarriere beendete. Aber nur, wenn ich sofort zugreifen würde, hätte ich die einmalige Chance, meine Fähigkeiten in der nächsthöheren Spielklasse zu beweisen. Er hatte damals gehofft, daß ich mit etwas Glück meinen ... . -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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