Kann man nicht so richtig beantworten - es kommt hier eindeutig auf den Verwendungszweck an. Mittlerweile ist diese MB-Serie (MB=Motherboard) auch schon über 1 Jahr alt - hat auch schon einige Biosupdates von Asrock bekommen. Asrock nur so ganz nebenbei hat seine Motherboards immer gut supportet. Das heisst das auf der Homepage von Asrock immer was neues zu finden ist (Bios,Driver,etc.) und das ist schon mal ein Vorteil. Ein Nachteil ist der Support der in der Regel zwar vom Fachhändler durchgeführt wird. Im Extremfall (wie Konkurs des Händlers o.ä.) dann kann es schon zu Problemen führen. Auch ist dann mit Holland zu kommunizieren um ggf. eine RMA-Nummer zu bekommen. Also merke im Regelfall immer den Fachhändler kontaktieren. Das Motherboard selber hat sehr gute Spezifikationen im Bereich Transfer bei den Festplatten hier wird UDMA 133 (bei 7200 Um/Min) unterstützt. Manko sind nur 2 DDR Bänke um DDR Speicher einzubauen. Diese werden auch nur bis 333MHZ unterstützt. DDR 400 oder höher - läuft dann mit 333 MHZ max. Hier gibt es 2 verschiedene Boardversionen (bitte darauf achten). Also kein Board für Overclocking Fans. Das ist auch mit der CPU so hier auch nur 333 MHZ. Mittlerweile gibt es ja schon kaum noch Original Athlon XPs mit 400 MHZs sondern nur die minderwertigen Semptrons für den Sockel A sprich 462 (Duron,Athlon,Sempron). Wichtig bei Sempron ist damit nicht der A64 Sempron gemeint der passt nicht aufs Board. Hier ist nur die Sempron für den Sockel 462 /A gemeint und da ist bekanntlich bei 3000 Schluss (Realtakt =2000MHZ bei 333MHZ). Auch bei der Grafikkarte - Integrated Mirage™ Graphics Shared Memory Max. 64MB - ist sicherlich nicht viel spielemäßig zu reissen. Ist jedoch mehr als ausreichend für Büroanwendungen. Hier ist wichtig zu erwähnen, das der Speicher der Grafikkarte vom Arbeitsspeicher abzuziehen ist (darum auch shared 64MB). Das heisst im Klartext das wenn ein Arbeitsspeicher eingebaut ist wird der im Bios eingestellte Grafikkartenspeicherwert (8/16/32/64 MB) davon abgezogen. Also bei 256 MB bleiben 196 MB übrig. Dieses Manko fällt weg wenn eine AGP bis max. 8fach (also standart) eingebaut wird. Mittlerweile haben sich die Boardhersteller einen neuen Grafikkartenstandard ausgedacht PCIexpress - diese Karte passen nicht auf das Board ! Für mich ist dies alles ziemliche "Geldschneiderei" denn ich bin nicht in der Lage mir zu jedem neuen Spiel auch eine neue Grafikkarte leisten zu können. Hier sollte man einfach mal besser programmieren um die vorhandenen Parts besser zu nutzen. Aber nun wieder zurück zum Thema - beim Einbau einer AGP-Karte hat man auch seine 256MB (Beispiel) komplett zur Verfügung. Der Grafikkartenspeicher wird dann direkt benutzt. Gut ist das beim Einbau einer AGP Karte diese direkt ohne Probleme eingebunden wird. Die Onboard wird deaktiviert. Ein gleichzeitiges laufenlassen beider Karten geht nicht. - Schön ist die 5.1 Soundunterstützung. Der Klang ist ein AC 97 Chipsatz. Zwar nicht berauschend aber durchaus anhörbar. Ich halte von Creative Soundkarten klanglich mehr und wer da ein Fachmann ist zieht sowieso eine extra Soundkarte vor. Leider sind die PCI Steckplätze nicht so zahlreich. Dies könnte beim Einbau weiterer Teile wie SCSI-Controller, int.Modems, etc. dann zu Problemen führen. Die beigefügte Software ist neben den Treibern auch mit div. Spezials gefüllt (Antivirenprogramm, etc) sodas diese ein dickes Plus bekommt. Zusammenfassend gibt es von mir 3 Sterne - ein solides Bord für einen Einstieg oder einer Aufrüstung älterer System und durchaus okey. Aber halt nicht für Overclocker.