Reggae-Fans dürfte Maxim schon seit längerem ein Begriff sein. Mit seinem dritten Album erspielt er sich gerade eine breitere Fanbase (auch zu sehen bei "Inas Nacht"). Auch wenn man ab und an durchaus noch die alten Wurzeln heraushören kann (z.B. bei "Immer wenn ich pleite bin"), klingt es mittlerweile eher nach bestem Singer-Songwriter-Pop, was hier aber durchaus als Kompliment zu verstehen ist. Maxim braucht sich nicht zu verstecken vor hippen Künstlern wie Clueso etc. Der einzige Unterschied liegt nämlich darin, dass Maxim eben noch nicht allen bekannt ist, während Clueso im Radio rauf und runter gespielt wird. Hoffentlich ändert sich das noch.
Vor allem "Alles versucht" gehört gehört. Auch wenn die Platte vielleicht ab und an ein paar kleinere dynamische Hänger hat und auch mal das Tempo herausnimmt, sind ein paar sehr, sehr schöne Lieder dabei, die ich nicht mehr missen möchte, deshalb alle 5 Sterne.