Die hilfreichsten Kundenrezensionen
220 von 227 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gelungenes Spiel, 29. August 2004
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Asmodee - Days of Wonder 200060 - Zug um Zug - Spiel des Jahres 2004 (Spielzeug)
Dieses neue Spiel des Jahres muss sich vor seinen Vorgängern nicht verstecken. Ziel des Spiel ist es am Ende die meisten Punkte zu erlangen. Punkte können die Spieler erlangen indem sie Orte mit ihrem Streckennetz (dargestellt durch farbige Wagons) verbinden, doch wer richtig punkten will der hält sich an die zuvor gezogenen Missionen, welche jeweils zwei Orte vorgeben die verbunden werden sollen. Je nach Länge der Strecke erhält man mehr bzw. weniger Punkte. Der Spieler welcher die längste Strecke von allen besitzt erhält zudem noch Bonuspunkte. Um Strecken in Besitz nehmen zukönnen müssen zunächst Karten in der Farbe des jeweiligen Streckenabschnitts gezogen werden. Dabei kann man entweder viele kleine Abschnitte unterschiedlicher Farben belegen oder auf einen langen einfarbigen Abschnitt "sparen". Rein optisch ist das Spiel ein Augenschmauss, der Spielplan (eine Karte von Nordamerika) und die Spielkarten sind sehr schön gestaltet, störend wirken nur die etwas hässlichen Plastikwagons, was mir aber wärend des Spiel kaum auffällt, da ich mit dem Planen meiner Streckenführung vollauf beschäftig bin. Damit wären wir auch schon bei dem meiner Meinung nach pädagogisch sehr wertvollen Element des Spiels. Wichtigste Voraussetzung für den Sieg ist vorauschauende Planung. Nur wer sinnvoll seine Missionen auswählt und seine Strecke optimal auf diese abstimmt kann gewinnen. Dabei ist oftmals auch Improvisation gefragt, denn je mehr Spieler mitspielen desto eher kommt man sich in die Quere. Das hat dann auch schon mal den berühmten Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Effekt, wenn man gerade alle Karten für seinen großen durchbruch nach Norden zusammen hat dann aber ein Mitspieler im letzten Moment seine zwei Joker auspackt und alles zunichte macht, indem er die begehrte Strecke besetzt, dann heißt nicht nur eine Plan im Kopf zu haben. Man sollte also nicht nur seine Strecken und Karten im Blick behalten sondern auch die seiner Gegner. Ein ganz netter Nebeneffekt ist zudem, dass man ganz nebenbei die größten Städte Nordamerikas kennenlernt. Jeder der gerne Gesellschaftsspiele spielt bei denen nicht nur Glück, sondern auch gekonnte Planung im Spiel ist, sollte sofort zugreifen. Die Regeln sind binnen 10 Minuten gelernt und da eine Partie im Schnitt keine Stunde dauert ist das Spiel auch was für Zwischendurch.
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51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Verdientes Spiel des Jahres., 6. Dezember 2004
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Asmodee - Days of Wonder 200060 - Zug um Zug - Spiel des Jahres 2004 (Spielzeug)
Obwohl die Werbung mal wieder mehr verspricht, als das Spiel hält, vergebe ich fünf Punkte. Das Spiel ist abstrakt, man könnte statt Bahnlinien auch Autobahnen bauen oder einfach nur Punkte, die sich in unterschiedlichen Abständen auf einem Spielbrett befinden, mit normalen Spielsteinen unterschiedlicher Farbe verbinden. Keinesfalls ist Zug um Zug "eine abenteuerliche Zugfahrt quer durchs ganze Land". Auch der Hinweis, "Wenn Sie schon immer gerne mit Modelleisenbahnen gespielt haben, von einer Fahrt im Orient-Epress träumen..., sollten Sie auf jeden Fall Zug um Zug kaufen.", ist völlig unangebracht und weckt völlig falsche Erwartungen. Der Spielablauf ist schnell erlernt, ein Spielzug besteht entweder aus Karten nehmen, Strecke bauen oder Zielkarten ziehen. Für gebaute Strecken gibt es Punkte (je länger desto mehr). Gebaute Strecken nach einer Zielkarte gibt extra Punkte, oder auch Punkteabzug, wenn es bis Spielende nicht geschafft wurde, das Ziel zu erreichen. Für die längste gebaute Strecke erhält der betreffende Spieler am Ende noch 10 Punkte extra. Das hat mit Eisenbahn ungefähr so viel zu tun, wie Schach mit Türmen, Pferden oder Bauern. Es macht viel Spaß. Die Altersempfehlung 8+ stimmt genau, unsere fast Achtjährige möcht dauernd Zug um Zug spielen. Die Angabe 2-6 Spieler ist auch nicht von der Art wie beispielsweise bei "Alhambra", wo man dann beim Lesen der Anleitung feststellen muss, dass es eigentlich ab 3 Spielern spielbar ist und nur mit Sonder-Regeln zu zweit. Nein, zu zweit spielt sich Zug um Zug genau so gut. Die einzige klitzekleine Ausnahme: die auf dem Spielplan doppelt angelegten parallelen Städteverbindungen dürfen bei 2 und 3 Spielern nur einfach genutzt werden. Für pädagogisch wertvoll halte ich die Tatsache, dass der Spieler vorausschauend spielen muss immer damit rechnend, dass ihm ein Mitspieler seine Streckenplanung durchkreuzt, was zu einer flexiblen Planung anhält. Umgekehrt kann man natürlich beim Erkennen "gegnerischer" Strecken dazwischen funken und den Ausbau stören, deshalb nur vier Sterne. Die Haltbarkeit schätze ich nicht so hoch ein, vor allem wenn Kinder damit spielen. Der mehrfach gefaltete und geschlitzte riesige Spielplan (78x52 cm) wird nämlich beim Zusammenlegen auf 26x26 cm gebracht. Die schön gestalteten Spielkärtchen sind sehr dünn und sind von einer glatten Unterlage nicht so leicht aufzunehmen. Das wird auf Dauer zu Knicken und "Fingernagel-Markierungen führen. Für die kleinen Plastikwaggons ist vom Hersteller schon ein Verlustqote einkalkuliert, denn drei Ersatzwaggons pro Farbe sind beigelegt. Dem Spiel ist ein Zugangscode für die Online-Version des Spiels beigefügt.
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ohne komplizierte Regeln gleich losspielen können ..., 5. Dezember 2004
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Asmodee - Days of Wonder 200060 - Zug um Zug - Spiel des Jahres 2004 (Spielzeug)
Endlich mal ein Spiel bei dem man nicht erst stundenlang dicke Anleitungen wälzen muss und hinterher genauso schlau ist wie vorher... Die Anleitung ist sehr kurz und einfach gehalten (doppelseitiges DIN A4 Blatt), ca. 20 Minuten zum Lesen (einfacher: man schnappt sich jemanden, der es schon gespielt hat), aber spätestens nach dem ersten Spielen dürften keine Fragen mehr offen sein. Das Spielbrett ist einfach und solide (stabiler Hartkarton) und passt auf jeden normalen Esszimmer-/Wohnzimmertisch. Die Waggons hätten ruhig auch aus Holz sein können, die Zählsteine sind es, dafür sind aber von jeder Spielfarbe 5 Ersatzwaggons dabei. Die Spieleranzahl ist ab 2 bis 5 Personen angegeben. Allerdings ist es keine wirkliche Herausforderung zu Zweit, auch wenn die Doppelstrecken dann nur einmal bebaut/befahren werden dürfen. Interessant wird es erst ab 3 Spielern, bei 4 Spielern ist dann schon wirklich Strategie gefordert. Fünf Spieler halte ich persönlich für überladen, wenn ich denke dass wir zu 4. schon die besten Knoten auf einem Haufen gebildet haben und keiner mehr so richtig mit seiner vorgegebenen Strecke vorran kam. Meine persönliche Spieleranzahl-Empfehlung liegt somit bei 3-4 Spielern. Ich habe noch niemanden erlebt, den man mit diesem Spiel nicht begeistern konnte. Es bietet kurzweilige Unterhaltung (Spielzeitangabe 30-60 Minuten), und wird bei mehrmaligem Hintereinanderspielen nicht gleich langweilig, da man ja immer wieder neue Strecken zu bewältigen hat. Der Streckenbau wird zwar anhand von gezogenen Streckenkarten vorgegeben, aber es gibt mindestens immer einen Spieler der einem quer kommt und somit ist Umplanung angesagt. Jemand verglich es schon mit 'Union Pacific' und meinte dies sei ein billiger Abklatsch, allerdings steckt hinter 'Union Pacific' der gleiche Spiele-Autor (Alan R. Moon) und dort liegt die Altersangabe bei 12+, 'Zug um Zug' bei 8+ - in meinen Augen nicht wirklich vergleichbar. Alles in Allem bekommt man ein Gesellschaftsspiel, das nett aufgemacht ist und nicht allzuschnell ins Langweilige abdriftet. Absolut familien- und spielrundentauglich.
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