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| Lernziel: | Kombinieren, Strategie |
| Modell: | 200116 |
| Anzahl Spieler: | 3 bis 7 |
| Material: | Karton/Papier (Hauptsächlich) |
Produktinformation
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Produktsicherheit
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Schatten über Camelot
Gemeinsam ins Abenteuer!
Die Zeiten von König Arthus waren alles andere als friedlich. Zuerst hieß es die Lords zu überzeugen, dass Arthus der rechtmäßige König war, was nur in vielen Kämpfen geschehen konnte und danach gab es zahlreiche andere Abenteuer zu überstehen. Um diese Abenteuer geht es bei Schatten über Camelot. Die Spieler schlüpfen in die Rollen der Ritter der Tafelrunde und müssen viele Gefahren überstehen, damit Camelot nicht untergeht. Werden sie es gemeinsam schaffen, den Gral zu finden, den Drachen zu töten, Excalibur, das sagenhafte Schwert zu bekommen, Lancelots Rüstung zu finden und die Belagerung von Camelot selbst zu durchbrechen? Und dann ist da noch Morgana, die Arthus Steine in den Weg legt. Vielleicht gibt es auch einen Verräter und den Getreuen des Königs! Finden Sie es heraus und erleben Sie ein Abenteuer, wie Sie es bisher noch nicht gesehen haben!Auf in den Kampf!
Über zu wenig Aufregung können Sie sich bei Schatten über Camelot nicht beschweren. Es brennt an allen Enden, man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Am Anfang des Spiels wählt jeder Spieler einen der Ritter der Tafelrunde. Entweder wird gelost oder die Spieler können sich friedlich einigen. Jeder Ritter hat eine eigene Spezialfähigkeit, die im Verlauf des Spiels über Sieg und Niederlage entscheiden kann. Entscheiden sich die Spieler für die erweitere Spielvariante, mischen sie die Getreuenkarten und verteilen eine an jeden Spieler. Unter den Karten befindet sich eine Karte, die den Ritter, der sie zieht, zum Verräter macht. Sein Ziel ist es, den Hof von Camelot in den Untergang zu stürzen. Da er sich aber nicht zu erkennen gibt, nur durch seine Taten auffallen kann, weiß keiner, ob es einen Verräter gibt, oder, wenn ja, wer es ist. Diese Variante sollte aber erst von erfahrenen Spielern ausprobiert werden, da das Spiel an sich schon schwer genug ist. Nachdem die Spieler alle ihren Ritter erhalten haben, setzen sie ihre Lebenspunkte mit dem entsprechenden Würfel auf 4. Wer im Laufe des Spiels seinen letzten Lebenspunkt verliert, scheidet aus dem Spiel aus. Alle Ritter starten in Camelot und können sich aussuchen, an welchem "Quest", also an welchem Auftrag, sie sich versuchen wollen. Jeder Spieler verfügt über weiße Karten, die in Kampf-, Sonder-, Grals-, Excalibur- und Merlinkarten unterteilt sind. Es gibt eine ganze Reihe an Questen, die die Spieler lösen müssen: Die Suche nach Lancelots Rüstung, Excalibur und dem Heiligen Gral, die Vertreibung der Sachsen und Pikten, das Turnier gegen den Schwarzen Ritter, die Aufhebung der Belagerung und den Kampf gegen den Drachen. Bin ich an der Reihe, entscheide ich mich zum Beispiel, mich auf die Suche nach dem Heiligen Gral zu machen. Bevor ich allerdings irgendetwas machen kann, muss ich eine schwarze Karte ziehen. Diese Karten bringen immer etwas Negatives ins Spiel. So können sie für einen Vortschritt der Pikten sorgen, eine Belagerungsmaschine setzen oder den Gral in weite Ferne rücken lassen. Will ich keine Karte ziehen, bleibt mir nur die Wahl, einen Lebenspunkt abzugeben. In manchen Situationen ist dies durchaus sinnvoll. Auch sollte man nicht davor zurückschrecken, da das Spiel nur kooperativ gewonnen werden kann.
An den Orten der Queste kann ich bestimmte Karten spielen, um diese zu gewinnen. So spiele ich gegen die Pikten und Sachsen Kampfkarten, beim Gral Gralskarten. Wird ein Quest gewonnen, kommen entsprechend viele weiße Schwerter nach Camelot. Verlieren die Ritter einen Quest, kommen entsprechend viele schwarze Schwerter nach Camelot. Einige Questen wie der Heilige Gral können nur einmal gewonnen oder verloren werden, Questen wie die Pikten oder der Schwarze Ritter kommen immer wieder. Das Spiel endet, wenn 12 Schwerter auf dem Runden Tisch liegen. Ist die Mehrzahl der Schwerter weiß, gewinnen die Spieler zusammen. Ist die Mehrzahl schwarz, verlieren sie. Gab es einen Verräter, ist er der Sieger.
Nur zusammen sind wir stark!
Das Spiel lebt davon, dass die Ritter wirklich kooperativ spielen. Wenn auch nur einer auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist, wird Camelot sicherlich untergehen. Kooperativ heißt dann auch, dass man selber Opfer bringt, damit die Gruppe gewinnen kann. Im Spiel kommt es immer wieder vor, dass man gerade nicht die richtigen Karten besitzt. König Arthus kann aber mit seiner Spezialfähigkeit in seinem Zug eine Karte mit einem Spieler tauschen, so kann er als Verteilungspunkt der Karten eingesetzt werden. Eigentlich hat man, wenn man an der Reihe ist, nur eine Aktion: entweder reisen, zu einem Quest, oder Karten spielen. Sir Tristan kann sich kostenlos vom Camelot fortbewegen. Oder Sir Gawain: Er kann, wenn er in Camelot steht, statt zwei weißer Karten, die man nachziehen darf, 3 ziehen. So ergänzen sich die Eigenschaften der Ritter und jeder kann seinen Platz einnehmen und seine Eigenschaften zum größtmöglichen Vorteil einsetzen. Der Verräter wiederum hat es am schwersten. Er, auf sich allein gestellt, darf nicht auffallen, muss aber dennoch dafür sorgen, dass die Ritter nicht zu erfolgreich sind. Wird er angeklagt, muss er sich zu erkennen geben und spielt von nun an außerhalb des Spiels weiter. Immer wenn er an der Reihe ist, darf er einem Ritter eine weiße Karte stehlen und eine schwarze ausspielen.
Zubehör und Ausstattung
Schatten über Camelot ist wie alle Days of Wonder Spiele sehr liebevoll gestaltet. Die Grafiken sind sehr stimmig, der Spielplan lädt immer wieder auf ein neues Spiel ein. Serge Laget und Bruno Cathala haben ein wirlich zauberhaftes Spiel geschaffen, das auch die bestmöglichste Umsetzung erhalten hat. Die Ausstattung ist wirklich überzeugend: Zum einen der wunderschön gestaltete Spielplan und die drei doppelseitigen Questtafeln, die angelegt werden. Zum anderen die 168 Karten, diese haben ebenfalls schöne und stimmige Grafiken erhalten. Auf den Waffentafeln der Ritter finden sich zur schnellen Übersicht die Aktionsmöglichkeiten sowie die Spezialfertigkeiten abgedruckt. Die 30 Miniaturen sind aus grauem Weichplastik und schreien förmlich danach, angemalt zu werden. Das Regelbuch hat diesen Titel wirklich verdient, bleibt dabei aber immer klar und lässt keine Fragen offen. Im Questenbuch finden sich alle Queste noch einmal detailiert erklärt. Das Spiel ist für 3 bis 7 Spieler ab 10 Jahren und beschäftigt sie 60 bis 80 Minuten. Da aber jedes Spiel anders und es gar nicht so leicht ist gegen das Spiel zu gewinnen, werden Sie sicherlich viel mehr Zeit mit diesem Spiel verbringen.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
84 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Volltreffer!,
Von
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Asmodee Days of Wonder 200116- Schatten über Camelot (Spiel)
Camelot ist in Schwierigkeiten. Der Schwarze Ritter, die Sachsen und die Pikten bedrohen das Reich, der Gral ist verschwunden, Lanzelot ist auch weg, Exkalibur muss gerettet werden, irgendwo lauert der Drache und Merlin macht sich rar. Viel zu tun für König Artus und seine getreuen Ritter, in deren Rolle wir Spieler schlüpfen.Jeder von uns hat eine besondere Fähigkeit, vier Lebenspunkte und eine Handvoll Karten. Damit sollen wir die oben genannten Aufgaben lösen, um Camelot vor dem Untergang zu retten und zwar möglichst alle auf einmal. Da die Ritter aber nur an einem Platz gleichzeitig sein können und ein Ortswechsel einen vollen Zug beansprucht ist das nicht so einfach (je weniger Ritter um so schwerer natürlich) und bald brennt es an allen Ecken. Das Böse wird durch Karten gesteuert, die vor dem Zug eines jeden Spielers vom verdeckten Stapel gezogen werden (es sei denn eine Sonderfähigkeit erlaubt etwas anderes). Alle Ritter spielen gemeinsam gegen dieses Böse. Alle? Nein, nicht ganz, denn einer von uns könnte ein Verräter sein, der uns ganz fies hintergeht und mit dem Bösen kooperiert. KÖNNTE, denn ob jemand die Verräterkarte gezogen hat ist nicht sicher. So ist der Samen des Misstrauens gesät, doch nur gemeinsam, wenn wir uns vertrauen können wir siegen. Was also tun, wenn Morgana wieder zuschlägt oder Mordred seine hinterhältigen Spielchen treibt? Soviel zum groben Ablauf dieses sehr spannenden und stimmungsvollen kartengetriebenen Kooperationsspiels. Alle Feinheiten und Abläufe zu schildern würde hier den Rahmen völlig sprengen. Das Spielgefühl ist genau wie oben beschrieben. Es gibt überall zu tun, aber die Ressourcen sind zu knapp, um alles zu schaffen. Welche Queste also aufgeben, welchen Nachteil in Kauf nehmen, damit am Ende doch noch ein, wen auch knapper, Sieg herausspringt? Friedrich der Große hat es treffend beschrieben: „Wer alles defendieren will, der defendieret gar nichts“. Das Material ist wunderschön, funktionell, von sehr hoher Qualität und lässt echte Mittelalterstimmung aufkommen. Jeder Ritter ist eine individuell gestaltete Kunststofffigur (Für Fans gibt es sie beim Verlag auch in bemalter Ausführung zu kaufen), Sachsen, Pikten Belagerungskatapulte und einige Artefakte sind ebenfalls sehr liebevoll modelliert worden und der in Segmente aufgeteilte, teilweise mehrseitig nutzbare Spielplan ist eine Augenweide. Fazit: Schatten über Camelot ist hochwertig gestaltetes herausforderndes Kooperationsspiel mit hohem Wiederspielreiz, das viel Atmosphäre „rüberbringt“. Absolute Kaufempfehlung!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
45 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Gesellschaftsspiel,
Von
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Asmodee Days of Wonder 200116- Schatten über Camelot (Spiel)
Also ich stand diesem Spiel zunächst skeptisch gegenüber.Komplizierte Abläufe, 2 Spielanleitungen und vieles mehr wurde da genannt. Wir sind eine Gruppe von 4 Personen, die unsere Abende mit zahlreichen Spielen verbringen wie Siedler, Carcasonne, Herr der Ringe usw. Vom Grundgedanken her muß man zunächst akzeptieren, das man gemeinsam das Spiel besiegen muß. Alleine auf manchen Questen hat man kaum eine Chance. Und genau hier finde ich Schatten über Camelot genial anders. Hier gibt es gewisse Vorgaben wie man miteinander kommuniziert. Nun zu der Spielanleitung. Ich gebe zu das ich drei Tage die beiden hefte gelesen hatte und nix geblickt habe. Ein Spielzug besteht immer aus einem Zug, in dem man eine schwarze karte zieht und ausspielt und danach eine Heldentat verbringt. Dies kann zum beispiel ein zug auf eine andere Queste sein, einen Kampf, man erholt sich oder man erhebt Anklage. Das Komplizierte ergibt sich aus den Anweisungen auf den Karten und den Entscheidungen, ob man sich traut alleine eine Queste zu wagen oder nicht. Aber nach zwei Runden hat man das eigentlich alles verstanden und man benutzt die Anleitung nicht mehr. Das Spiel ist ganz klar zu einem Favoriten bei uns geworden. Mein Tip: Kaufen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spieler gegen das Spiel,
Von Nicky Bornschein (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Asmodee Days of Wonder 200116- Schatten über Camelot (Spiel)
Schatten über Camelot verspricht ein völlig anderes Spielkonzept: gewinne gemeinsam mit anderen Mitspielern gegen das Spiel. Klingt einfach, ist es aber nicht.Doch alles der Reihe nach. Zunächst einmal bekommt man zwei ausführliche Spielregeln, die man in ca. 90 Minuten gelesen hat. Danach kann man das Spiel bereits in weniger als 5 Minuten anderen erklären. Kein Witz! Eine lange Regel heißt noch nicht, dass man stundenlang erklären muss. Es blieben keine Fragen offen und die Verständlichkeit des Spiels lag zum großen Teil auch an der Selbsterklärung der Karten. Allein für diese Tatsache bekommt es 6 Punkte von mir. Der schnelle Einstieg in das Spiel macht das langweilige und zeitraubende Erklären für die Mitspieler unnötig. Beim Spielen selber ist man fasziniert von der Art und Weise, wie das Böse (das Spiel) gegen einen kämpft und es macht riesigen Spaß, die anstehenden Aufgaben zu lösen, wohl wissend, dass einer der Mitspieler ein Verräter ist, was man allerdings so schnell nicht herausbekommt. Fazit: Versprechen gehalten. Dieses Spiel ist wirklich etwas Neues. Klare Regeln, schneller Spieleinstieg und wunderschöne Grafiken runden das Spiel vollkommen ab. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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