|
| Lernziel: | Taktik, Strategie |
| Sprache(n): | Englisch published, Französisch published, Deutsch published |
| Modell: | 692053 |
| Anzahl Spieler: | 2 bis 7 |
| Material: | Karton/Papier (Hauptsächlich) |
Produktinformation
|
Produktsicherheit
Für dieses Produkt gibt es folgende Sicherheitshinweise
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
91 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Zivilisationsspiel für 3-7 Spieler welches in jeder Spieleranzahl in maximal 40 Minuten spielbar ist - geht nicht? Geht wohl,
Von
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
7 Wonders war das Highlight der Messe in Essen - zumindest wenn man der Fairplay-Wertung trauen möchte, in der das Spiel an allen drei Tagen auf Platz 1 gelistet war. Das muss an sich noch nicht viel heißen, lässt aber erahnen, das es zumindest ein recht gutes Spiel sein könnte.Worum gehts? In der Antike gab es sieben Weltwunder: Der Koloss von Rhodos, Die hängenden Gärten von Babylon, die Pyramiden von Gizeh, Das Mausoleum von Halikarnassos, Der Leuchtturm von Alexandria, Der Tempel der Artmeis und die Zeusstatue von Olympia. Jedes einzelne ein Wahrzeichen einer ganzen Zivilisation und auch immer ein Aushängeschild der Stadt in der es sich befand. Jeder Spieler verwaltet eine Stadt und hat das Ziel, die ruhmreichste Stadt zu verwalten. Das geschieht ganz klassisch über das Sammeln von Siegpunkten, welche man auf zig verschiedene Arten bekommen kann, mittels militärischer Macht, über Profanbauten, Geld, Sondersiegpunkte über Karten, Gilden, technischem und kulturellem Fortschritt und so weiter und so fort. Da fragt man sich doch, wieso dieses Spiel so interessant sein soll? Wie geht das ganze? Jeder Spieler bekommt ein Tableau das sein Weltwunder zeigt. Die meisten Wunder haben drei Ausbaustufen, die der Reihe nach gebaut werden müssen. Doch diese Wunder sind trotz ihrer namensgebenden Funktion nicht zwingend das zentrale Element des Spiels, man kann auch gewinnen, ohne auch nur 1x an seinem Wunder gebaut zu haben. Das Spiel erstreckt sich über drei Zeitalter. Zu Beginn eines Zeitalters, bekommt jeder Spieler sieben Karten ausgeteilt. Mit diesen Karten kann man seine Stadt ausbauen und Rohstoffe herstellen, Handwerkswaren, militärische Macht ansammeln, etc. Das interessante bei 7 Wonders ist das man von seinen sieben Handkarten eine auswählt, die man benutzen möchte, dann seine übrigen Handkarten an seinen Nachbarn weitergibt und dementsprechend die Handkarten von seinem anderen Nachbarn bekommt. Hat man die ausgewählte Karte benutzt, wählt man aus den neu erhaltenen Karten eine aus, legt sie vor sich ab, und gibt die Karten wieder an seinen Nachbarn weiter und so weiter. Dies passiert ingesamt sechs Mal, die siebte Karte eines jeden Zeitalters wandert auf den Ablagestapel. Damit geht das Spiel im Prinzip sehr schnell. Man wählt einfach eine Karte aus, gibt seine übrigen Karten weiter, spielt sie, und so weiter. Aber eben dadurch das man die Karten weg gibt, ist das ganze sehr tricky da man meistens, gerade zu anfang einer Runde am liebsten jede Karten spielen würde. Bei einer geringen Spielerzahl bekommt man die Anfangskarten zwar nochmal wieder auf die Hand, aber vermutlich ist dann genau diejenige die man unbedingt auch noch bauen wollte gar nicht mehr dabei. Spielt man gar in der Maximalbesetzung bekommt man jede Karte nur 1x auf die Hand. Da hilft es zum Einen zu wissen, welche Karten es überhaupt im Spiel gibt, man muss jedoch taktisch sehr flexibel sein um. Eine weiterer interessanterer Mechanismus ist das Mitbenutzen der Ressourcen der Nachbarstädte. Habe ich kein Eisen, benötige ich aber Eisen für den Bau eines Gebäudes und mein rechter oder linker Nachbar hat Eisen, so kann ich ihm dieses für zwei Geld abkaufen, habe ich einen Markt gebaut, muss ich sogar nur ein Geld zahlen. Doch nicht nur beim Handel sind die Nachbarn relevant. Einige Siegpunktkarten des letzten Zeitalters geben mir Punkte, wenn meine Nachbarn entsprechende Gebäude geaubt haben. Die militärische Stärke wird am Ende eines jeden Zeitalters geprüft. Bin ich schwächer als ein Nachbar, bekomme ich einen Minuspunkt, bin ich schwächer als beide, bekomme ich zwei Minuspunkte. Bei militärischem Gleichstand passiert nichts, bin ich aber stärker als meine Nachbarn, bekomme ich im Zeitalter I einen, im Zeitalter II drei und in Zeitalter III 5 Siegpunkte. Ist man also immer militärisch überlegen, so habe ich schonmal 11 Punkte mehr als mein Nachbar. Der rechte und/oder linke Nachbar sind also immer relavant und im Auge zu behalten. Gerade bei der Kartenweitergabe muss man darauf achten, seinem Nachbarn nicht zu gute Karte zu geben. Viele Karten der späteren Zeitalter darf man umsonst bauen, wenn man das einfacherere Gebäude im vorherigen Zeitalter gebaut hat. Schenke ich meinem Nachbarn hier also Siegpunkte oder verfolge ich doch lieber meine eigenen Ziele? 3 - 7 Spieler Mal ganz ehrlich: Auf vielen Spielen steht 2-6 Spieler und sie sind nur zu 3. oder 4. gut. Auf anderen steht 2-4 aber sie sind eigentlich nur für 3 gedacht. Viele Spiele funktionieren entweder nicht richtig bei zu vielen oder zu wenigen Spielern, oder aber sie würden zwar prinzipiell funktionieren, dauern aber viiiiiiel zu lang bei der maximalen Spielerzahl. Nicht so 7 Wonders. Dadurch das im Grunde immer nur mein rechter und mein linker Nachbar für mich wirklich relevant sind, und ein Zug aus Karte auswählen - Karte weitergeben - Karte ausführen besteht, macht es absolut keinen unterschied ob man zu dritt oder zu siebt spielt, das Spiel dauert in maximaler Besetzung nur unwesentlich länger als mit Minimalbesetzung. Sowas ist genau so selten, wie wirklich gute Spiele, die keine Partyspiele sind, die für sechs oder sogar sieben Spieler sind. Und mit 7 Wonders bekommt man ein lupenreines, sehr geradeliniges Civ-Spiel für 7 Leute welches in 30-40 Minuten spielbar ist. Allein das war für mich ein Kaufgrund. Bewerkstelligt wird dies durch jeweils 21 neue Karten pro zusätzlichem Mitspieler. In jedem Fall werden aber nur sechs Karten pro Runde gespielt, so dass man genau weiß, das man zu siebt jede Karte die man auf der Hand hat nur 1x sehen wird - um so überlegter muss die Wahl der gespielten Karte sein. Schattenseiten Man kann natürlich an jedem Spiel etwas bemängeln so auch an diesem Spiel. Zum einen ist es ein wenig schade, das man immer mit exakt genau den gleichen Karten spielt. Es gibt keine Variation, es sind immer die gleichen 63 Karten im Spiel zu dritt. Zum andere finde ich spiele, bei denen man für alles was man macht Siegpunkte bekommt immer ein wenig unaufgeräumt. Bei den generellen Mechanismen von 7 Wonders geht es wohl nicht anders, und außen liegende Siegpunktleisten mag ich auch nicht sonderlich, aber die Schlusswertung erinnert doch sehr an Agricola, wo man auch erst mal mit einem Block alles aufschreiben und durchrechnen muss und am Ende alles addieren muss. Diese etwas verkrampfte Schlusswertung wird dem locker leichten Spielgefühl nicht wirklich gerecht, aber es erhöht auf jeden Fall die Spannung. Oftmals verschätzt man sich ganz schön bei der Beurteilung der Punkte der anderen Spieler Meinung Die wesentlichen Punkte habe ich schon aufgeführt. 7 Wonders ist ein im Grunde genommen sehr seichtes Civ-Spiel, das den Spieler immer wieder vor kniffelige Entscheidungen stellt, aber dennoch sehr schnell gespielt ist. 30-40 Minuten, egal ob zu dritt oder zu siebt, das ist absolut klasse, zumal man trotzdem das Gefühl hat, etwas "richtiges" gespielt zu haben. Die wichtige Rolle der Städte des rechten und linken Sitznachbarn sorgt für ein gesundes Maß an Interaktion Fazit: Wer es kauft wird den Kauf sicher nicht bereuen, trotz des relativ hohen Preises, wer es erst Probespielen möchte sollte es dringend tun. Gerade für Leute die häufiger in größeren Runden spielen (bis maximal sieben Mitspieler) auf jeden Fall eine Empfehlung, aber auch zu dritt, viert oder fünft sehr gut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Wunder gibt es immer wieder",
Von
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Asmodée Editions 692053 - Asmodée - 7 Wonders, Kennerspiel des Jahres 2011 (Spielzeug)
Nun haben wir schon so viele Spiele ausprobiert und man kann sich doch noch überraschen lassen von neuen Mechanismen.Eigentlich müsste ich dem Spiel nur einen Stern geben, da ich bisher noch nicht gewinnen konnte - aber ich lasse mal die eigenen Befindlichkeiten außen vor. Das Spiel ist SUPER! Vor allem ist es für Strategen ein nettes Zwischendurch- oder Ein-Paar-Runden-Den-Ganzen-Abend-Spiel! Die angegebene Spielzeit von 30 Minuten finde ich sehr gewagt - aber länger als ne Stunde geht es auf keinen Fall. Man muss schon recht viele Karten sortieren und Pläne austeilen. Wer darin ein Meister wird, schafft es trotzdem nicht unter fünf Minuten. Es geht darum, diverse Siegpunkte zu sammeln. Das sollte man bei der Spielerklärung beachten. Ich habe einmal versucht das Spiel laut Anleitung von vorne nach hinten zu erklären, kam dann aber umgekehrt besser bei weg. Das tolle, neue an dem Spiel ist die Art und Weise. Egal, wie viel Spieler mitspielen, ich muss mich zum größten Teil auf meine beiden Nachbarn links und rechts konzentrieren. Von denen kann ich auch (nur) benötigte Rohstoffe kaufen und mit denen muss ich mich um die militärischen Siegpunkte streiten. Das ganze Spiel funktioniert mit Karten und einigen Markern. Es gibt die Rohstoffe nicht als Klötzchen sondern nur auf den Karten - das ist echt was Neues! Die Zeichnungen sind so wunderschön, dass jeder Verkaufspreis dafür gerechtfertigt ist. Ich kann mich nicht mit einer festen Strategie durch das Spiel hangeln. Man muss auf die Karten, die man anschließend bekommt, reagieren. Baue ich mein Weltwunder weiter? Baue ich meine Stadt weiter? Lege ich eine Rohstoffkarte aus? Ja, da kann ich auch nicht helfen - das muss man im Spielzug entscheiden! Das ist das tolle am Spiel. Empfehlen kann ich dieses Spiel jedem, vor allem Strategen (auch den "Imperial 2030"- und "Funkenschlag"-Experten), die mal was lockeres für Zwischendurch haben wollen! Als Familienspiel finde ich es schon recht komplex - da sollten die Kinder mindestens 10-12 Jahre sein und Vati und Mutti begeisterte Spieler. Wer Carcassonne mag, findet hier was ganz anderes - aber in gleicher Weise spannendes! Wir spielen mittlerweile komplexe Strategiespiele, die einen ganzen Abend dauern und haben hier ein Spiel gefunden, was richtig Spaß macht und mehrmalige Runden am Abend hervor ruft! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bestes Spiel des Jahrgangs 2010/2011,
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Asmodée Editions 692053 - Asmodée - 7 Wonders, Kennerspiel des Jahres 2011 (Spielzeug)
Eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Die Regeln sind schnell erfasst und verinnerlicht, die Spielrunden auch bei Höchstteilnehmerzahl angenehm kurz (ca. 30 Min.). Da sind dann auch schon mal schnell ein, zwei oder auch drei weitere Partien gespielt. Jedes Spiel verläuft anders und bleibt bis zum Schluss spannend. Es gibt auch keine eindeutige und immer funktionierende Siegstrategie, sodass auch der Langzeitspaß ernorm hoch ist. Preis ist angemessen, da nicht nur das Material, sondern auch die Entwicklungsarbeit eines Kleinverlages honoriert werden muss.Eine ganz klare Kaufempfehlung!!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
|
|