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am 15. November 2009
Freunde des italienischen Rationalismus oder Futurissmo müssen schon lange suchen um geeignete Literatur zu finden.
Die Wahl bleibt da wirklich begrenzt. Asmara als heimliche Hauptstadt dieser Architektur kommt nicht von ungefähr, auch noch nach 70-75 Jahre gibt es noch genug Bausubstanz die es zu entdecken gibt, und buchgerecht vorzustellen.
Das Buch gibt einen historischen Einblick in diese afrikanische Stadt, die viele nicht mal kennen, Architekten, und Kenner der Geschichte Italiens wohl aber ein Begriff sind. Im ersten Teil des Buches wird die Geschichte der Stadt beschrieben, da die Italiener ja schon 1889 da waren, und so bis zur Invasion 1935 vom Duce wohl beschrieben wird, aber natürlich nur auf städtebauliche Basis, und es werden in keinem Artikel die Greueltaten der Italiener erwähnt, was ja auch nicht direkt was mit Architektur zu tun hat, haette dem architektonischen Glanz, was Asmara nach italienischem Gusto ja bekommen sollte, gerechterweise eine Ohrfeige erteilt....schliesslich waren die Italiener ja Besetzer, zum Leidwesen der Bewohner, wenn auch zum Wohle der Architektur.
Die Zeit nach 1945, wird etappenweise bis zur heutigem Asmara vorgestellt.
Im Hauptteil, werden diverse Gebäude der Italiener zwischen 1930-1941 vorgestellt, mit schönen Farbfotos, verglichen mit den damaligen Plänen. Es werden auch Projekte vorgestellt die nie realisiert wurden.
Was einen als Architektur-Fan berührt, ist der aktuelle Zustand, wo zum Teil mit Original Möbel Bars, oder Kinos noch betrieben werden wie zur Zeit der fachistischen Besetzung Asmaras.
Man sieht das die Bewohner der Stadt, wohl die Objekte zum Teil renovieren, und Eritrea die Wichtigkeit des Erhaltens auch erkannt hat, nur eben mit ganz anderen gewaltigen Problemen zu kämpfen hat, als Architektur-Wunder des Rationalismus zu hegen und zu pflegen.
Trotzdem, muss man den Eritreer Respekt zollen, die Bausubstanz halbwegs zu erhalten.
Das Buch ist so zu empfehlen, und gibt uns Europäer einen "europäischen" Einblick in ein entferntes Land in Afrika, mit einer Stadt die ihresgleichen sucht.
lahrdeco
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