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Produktinformation
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Starters, Suppen, Salate, Seafood, Süßes und Sonstiges, wie Fleisch, Geflügel, Gemüse und Nudeln, nebst Reis -- der darf natürlich nicht fehlen -- reihen sich brav in das Inhaltsverzeichnis und sind in den dazugehörigen Kapiteln jeweils unterteilt in Magazin und Rezepte. Magazin bedeutet, dass anfangs etwas aus dem Kochtopf, pardon, dem Wok, geplaudert wird. Da erfährt man, dass die Asiaten ursprünglich Milch nicht so gut vertrugen; da lernt man wie die appetitlichen Tomatenblüten nachzuschnitzen sind; da gibt es zu jedem Kapitel eine Postkarte an Tante Ilse, von Ferdinand aus Helgoland und anderen, die nichts sagend daherplätschert, wie es Urlaubspostkarten nun mal so an sich haben. Rezepte bedeutet, dass hier Exotisches aus dem gesamten asiatischen Raum aufgetischt wird. Wer wissen will, wie sauerscharfe Garnelensuppe, geschmortes Anisschwein oder Dim sum zubereitet werden, der braucht allerdings viel Geduld.
Zwar ist die Fülle der dargebrachten Infos zu exotischen Zutaten und ihre Zubereitungsweise wirklich beachtlich, aber die unübersichtlich gestalteten und im umständlichen Plauderton formulierten Erklärungen zur Zubereitung erfordern mehrmaliges genaues Lesen, bevor man mit dem eigentlichen Kochen loslegen kann. Hat man sich dann allerdings durch die Rezepte hindurchgearbeitet, wird man mit wirklich leckeren Resultaten belohnt. --Anne Hauschild
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Wer jetzt noch keinen Appetit auf die Rezepte aus diesem Buch bekommen hat greift besser zu "Hausmannskost wie bei Muttern", denn man muss die asiatische Kueche schon moegen, sonst ist dieses Buch bestimmt nicht das passende. Wenn man sich aber wie ich, nicht erst seit dem eigenen Thailand-Urlaub, fuer die frische, scharfe und (fast) immer auch gesunde Kueche Asiens interessiert ist 'Asian Basics' ein prima Einstieg.
Zunaechst werden die fuer die asiatische Kueche wichtigsten Zutaten beschrieben, wobei auch darauf eingegangen wird, was man in unseren Breiten erhaelt und fuer was man notfalls auch einen 'europaeischen' Ersatz nehmen kann. Danach kommen die verschiedenen Zubereitungsarten dran, von Wokken ueber Daempfen, Frittieren bis hin zu Schmoren. Immer wieder gibt's im Buch kleine Exkursionen, z.B. in die Welt des Asia-Biers, oder wie man eigene Currypaste selber herstellt.
Dabei sind die Rezepte durchaus auch fuer Asia-Anfaenger (wie mich) geeignet, wobei man natuerlich schon wissen muss, dass die asiatische Kueche in vielen Bereichen voellig anders ist als die europaeische und man sich deshalb selbst bei den besten Rezepten langsam an den eigenen Geschmack rantasten muss. Auch die Anforderungen die Zutaten sind hoeher als bei europaeischer Kueche, aber ganz ohne Koriander, Zitronengrass oder Ingwer geht halt in Asien fast nichts.
Die Aufmachung des Buches entspricht den anderen Buechern aus der Basic-Reihe, was sowohl gute als auch schlechte Seiten hat: Mich begeistert der Stil und die Bilder der Basics-Buecher, aber gelegentlich geht Design doch vor Uebersichtlichkeit, und bei all den bunten Details findet man sich nicht immer auf Anhieb zurecht.
Dafuer einen halben Stern Abzug, und weil man keine halben Sterne geben kann sind es dann 'nur' 4 geworden, aber eigentlich waeren es ja fast schon 5.
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