Yoga, als derzeitiger Fitnesstrend, zieht eine Menge von Neuerscheinungen nach sich und so viele Arten von Yoga es gibt, so viel Lektüre gibt es auch zum Thema. Viele Leute fühlen sich vom Ashtangayoga angezogen, welches auch als Poweryoga bezeichnet wird. Madonna tut es, ebenso wie Christy Turlington, Moritz Bleibtreu und unsere Fußballnationalmannschaft. Dieses Übungsbuch für Einsteiger erklärt die Besonderheiten des Ashtanga Yoga.
Ashtanga Yoga ist die wohl anspruchvollste Form des Yoga. Es ist für Menschen gedacht, die sich körperlich auspowern möchten. Es ist eine perfekte Möglichkeit, Kondition aufzubauen und einen wohlgeformten Körper zu bekommen. Welche Frau träumt nicht davon, einen Körper wie Madonna zu haben? Die eigentliche Faszination des Yoga zieht immer mehr Menschen in seinen Bann und immer neuere Yogaarten werden entwickelt, deren Fans sich untereinander gern belächeln. Doch eine Erkenntnis ist allen gemein: Ein Tag ohne Yoga ist ein schlechter. Nicht selten hört man von Yogis folgenden Satz: 'Wenn ich kein Yoga trainieren kann, habe ich schlechte Laune.' Und so kann Yoga wohl heute als die gesündeste Droge der Welt bezeichnet werden.
Ashtanga Yoga besteht aus einer festgelegten Serie von Asanas (Körperhaltung). Es wurde in den USA seit den 70er Jahren zum Yogatrend, als die Schüler des heutigen Guru des Ashtanga Yoga Sri K. Pattabhi Kois, in ihre Heimat zurückkehrten und seine Techniken verbreiteten. Mittlerweile kehrt der Yogatrend von den USA über Europa auch wieder in sein Ursprungland Indien zurück, wo aktuell immer mehr Menschen Yoga üben. Mit Ashtanga Yoga findet man zur Ruhe, stößt aber auch an seine eigenen Grenzen und es können tiefgehende körperliche als auch emotionale Wirkungen hervorgerufen werden, weshalb Ashtanga bei einem Lehrer erlernt werden sollte. Hier werden Energien freigesetzt, die sich positiv auf den Alltag auswirken werden. Durch regelmäßige Yogapraxis nimmt man seine Umwelt sowie seinen Körper bewusster wahr.
Das Buch informiert in den ersten drei Kapiteln über Geschichte, Theorie sowie Grundprinzipien des Ashtanga. Kapitel vier bietet die verschiedenen Asanas der sogenannten ersten Serie, die ausführlich und mit entsprechenden Bildern erklärt werden und mögliche Abwandlungen aufzeigen. Im fünften Kapitel wird der Leser angeregt, sein Verständnis für Yoga zu vertiefen bzw. zu erweitern. Tara Fraser empfiehlt, das Buch ergänzend zum eigenen Yogakurs zu nutzen, da Ashtanga aufgrund seiner zahlreichen Besonderheiten kaum im Selbststudium erlernbar ist.
Das Buch ist als Ergänzung zum Yogakurs hervorragend geeignet, zu Hause die Übungen zu vertiefen und mehr über Ashtanga Yoga zu erfahren. Es ist sehr ansprechend gestaltet und bietet durch die Spiralbindung perfekte Voraussetzungen für ein Training, das viel Spaß macht und Energie bringt, ohne sich über verblätterte Seiten zu ärgern.