"Ashes To Ashes" ist die Geschichte von Alex Drake, einer Polizeipsychologin, die kurz vor dem Geburtstag ihrer jungen Tochter von einem Schwerverbrecher in den Kopf geschossen wird. Diese Kugel bringt sie praktisch zurück in das Jahr 1981. Warum auch immer sie dort landet - sie muss kämpfen. Kämpfen, um ihre Tochter wiederzusehen und wieder in die wirkliche Welt zu gelangen.
Eines vorweg: ich bin ein Riesenfan von "Life On Mars - Gefangen in den 70ern", in dem der Protagonist Sam Tyler einen Autounfall hat und in den 70er Jahren aufwacht. Als ich das erste Mal von "Ashes To Ashes" gehört habe, war ich logischerweise skeptisch - nicht zuletzt, da John Simm als Sam Tyler fehlen würde. Klar, hat man doch so sehr um Sam's Schicksal in "Life On Mars" gefiebert. Aber allein die Tatsache, dass dieselbe Thematik mit einem anderen Protagonisten wiederholt wird, hat mich erst abgeschreckt. Und... würde ein "Gefangen in den 80ern" mit dem Charme der 70er überhaupt mithalten können?
Ja, glücklicherweise kann es das. Zu Anfang war ich noch recht skeptisch was unsere neue Protagonistin angeht. Und in den ersten paar Folgen war mir diese 80er-Jahre-Atmosphäre definitiv nicht dicht genug - es hätte ebensogut eine einfache Krimiserie sein können. Auch die "Nachrichten aus der wirklichen Welt" (wie bei Sam in "Life On Mars" die Botschaften aus dem Fernseher, dem Radio, etc.) sind hier eher spärlich gestreut und beschränken sich zumeist auf Träume, die Alex hat.
Doch nach und nach wird man auch von "Ashes To Ashes" ebenso in den Bann gezogen, wie zuvor von "Life On Mars". Ich habe heute die letzte Folge auf englisch gesehen und bin schon tierisch gespannt, wie die zweite Staffel (die nächstes Jahr ausgestrahlt wird) die Story weiterführt! Alex passt sehr gut in das Team von Gene Hunt, Ray Carling, und Chris Skelton, der mit Shaz Granger eine junge Kollegin und süße Freundin an seine Seite gestellt bekommt. Wie gesagt: leider kein Sam und leider auch keine Annie, aber insgesamt ein cooles Team.
Die englische Sprache ist auch hier - wie schon bei "Life On Mars" - recht schwierig zu verstehen. Ich selbst (Abiturient, Englisch immer Note 1) hatte viele Male Schwierigkeiten, all die umgangssprachlichen Ausdrücke zu verstehen und generell sind viele Charaktere - glücklicherweise aber nicht Alex selbst - schwer zu verstehen. Doch... wenn man einige Stellen ein zweites Mal hört, kommt man schon dahinter. So richtig unverständlich ist die Serie zu keinem Zeitpunkt. Und mit Untertiteln? Klar, alles perfekt.
Die Box enthält alle 8 Folgen der ersten Staffel:
1 - Déjà Vu
2 - The Happy Day
3 - Nothing Changes
4 - The Missing Link
5 - The Smoking Gun
6 - Over The Hill
7 - Charity Begins At Home
8 - Alex's Big Day
Absolute Kaufempfehlung! :)