7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Back to Mars, 24. Juli 2009
Ohne Zweifel: Die Serie wird immer besser, was auch die Autoren im Interview zugeben. Nachdem Alex in Serie 1 davon überzeugt war, dass alles nur ein Komatraum ist merkt sie in Serie 2 immer mehr, dass hier was nicht stimmt... Was? Ich weiß es nicht.
Die Spanne der Fälle ist sehr weit gefächert und man fragt sich, wie man nach drei Staffeln (2xMars, 1xAshes) immer wieder auf neue Kriminalfälle und auch mysteriöse Wendungen in der Geschichte um DI Drake kommt. Serie 2 fesselt mehr, ist dunkler und sehr stark von ihrem Sereinvorgänger "Life on Mars" geprägt. Das poppig Bunte der 1. Serie Ashes steht zurück und alles ist etwas bodenständiger. Das kommt vor allem DI Drake zugute, die nun endlich nicht mehr so über allem steht und glaubt, sie habe alles im Griff.
Nach 8 Folgen der Serie 2 ist man begeistert und freuet sich auf Serie 3, die dann die Auflösung des ganzen Mars-Franchise enthalten soll (lt. Aussage der Autoren). Bis dahin bleibt einem die letzte Einstellung der Serie 2 vor Augen. Ich sage nur: "Bolly!, Boles... Bolly!"
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sie läuft und läuft und wird besser und besser ..............., 23. Juli 2009
Es ist relativ selten, dass eine Serie mit der Anzahl ihrer Seasons besser wird, doch hier ist dies der Fall (und meiner Meinung nach hat sie LoM längst überholt und weit hinter sich gelassen!). Ich liebe AtA einfach!
Die zweite Season hebt sich deutlich von der ersten ab: sie ist spannender, dunkler/mystischer, rasanter, interessanter und die Charaktere haben noch mehr Profil bekommen. Der Soundtrack ist nach wie vor Spitze: Duran Duran, Flock of Seagulls, Trio (mit Da Da Da!!!), Vanilla Ice, Michael Jackson, Billy Idol, Survivor, Dire Straits, Simple Minds, OMD, Genesis (mit: In the air tonight - hat mich gleich an die Szene in Miami Vice erinnert, als Crockett mit seinem Testarossa durch das nächtliche Miami fährt und dieser Song diese Szene untermalt - toll; hier ist die Situation allerdings eine andere als dieses Lied erklingt) usw. Die Klamotten sind nach wie vor typisch achtziger Jahre (da werden verblasste Erinnerungen wach), es wurde wieder viel Lokalkolorit versprüht, dass man Sehnsucht bekommt und Chris entwickelt sich in den letzten vier Folgen zu einem typischen 80er Popper - aber nur äußerlich (herrlich anzusehen).
Hunt ist reifer und seriöser geworden, trotzdem ist er aber doch noch irgendwie der alte Haudegen alá Dirty Harry geblieben (was mir doch ziemlich gefällt), denn ehrlich gesagt habe ich kein Verständnis dafür, dass Kriminelle mit Glacéhandschuhen angefasst werden (so wie heute) und die Polizei dann in der Schusslinie steht, wenn sie sich mal erlaubt hat, etwas "härter" durchzugreifen, da wünsche ich mir manchmal einen Gene Hunt - aber ich schweife doch etwas zu sehr ab.
Nach wie vor mag ich es, wenn Hunt mit wehendem Mantel, Handschuhen, Cowboyboots, den Zigarillo lässig im Mundwinkel und mit typisch verbissener Mine seiner Leidenschaft nachgeht: Londons Straßen vom Abschaum zu reinigen. Natürlich sind auch seine üblichen Markenzeichen der Quattro, der Scotch und sein halsbrecherischer Fahrstil mit von der Partie.
Drake ist mittlerweile eine feste Größe des Teams geworden, anerkannt und akzeptiert (beispielsweise beginnt Ray sich für den "Psychologie/Profilersch..." zu interessieren) und sie ist eine wertvolle rechte Hand und Stütze für Hunt, auch wenn sie nach wie vor ihren eigenen Kopf hat und ihm des öfteren dadurch die Zornesröte ins Gesicht treibt. Sie vertrauen einander, ziehen an einem Strang und bilden ein Team (mind. dreimal hat Hunt nun schon seiner "Bolly" (Spitzname, den er ihr gab) das Leben gerettet und das mit solcher Verzweiflung, dass deutlich wurde, was sie ihm eigentlich bedeutet).
Und ihre Frisur, ihre Garderobe und ihr Makeup sind unterdessen auch ansehbar geworden und ihrer Position angemessen (man hat jetzt nicht mehr den Eindruck, dass sie jeden Moment in einer Table-Dance-Show oder dergleichen auftreten will).
Die Beziehung Hunt/Drake: kann man es so nennen? Ja und Nein. Ständig wird man an der kurzen Leine gehalten, weil man denkt JETZT ... aber nein, wieder nix geschehen (bleibt alles platonisch). Zumindest nichts, was der Zuschauer sieht, der eigenen Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, denn es gibt durchaus drei bis vier Szenen, wo man sich vorstellen kann, dass da evtl. mehr daraus geworden ist. Denn nach wie vor haben beide Interesse aneinander, dass sie doch recht deutlich zeigen. Doch das eine Mal tun sie so, als wenn sie den anderen nicht ersehen können, ja sogar hassen - und das andere Mal sehen sie sich an, dass die Funken förmlich sprühen. Und wenn sie sich ansehen, dann ist da etwas in dem Blick der beiden, was man nur schwer beschreiben kann und besonders Hunt beherrscht dieses Spiel meisterhaft. Es ist ein Vergnügen den beiden dabei zuzuschauen, wie sie praktisch mit den Augen reden und sich ohne Worte verstehen. Es besteht immer noch eine spezielle Verbindung zwischen ihnen.
Diesmal ist die Polizei z. T. selbst in kriminelle Machenschaften (Korruption u.a.) verwickelt, die bis in die höheren Dienstgrade reichen und es befindet sich auch noch ein Verräter im Team, der ein doppeltes Spiel treibt. Hunt setzt alles daran diesen zu überführen und stellt ihm eine Falle. Ich war ehrlich gesagt ein wenig geschockt als in Folge 7 das Geheimnis gelüftet wird - hätte ich nie vermutet.
Die letzte Folge ist mal wieder ein Knaller (genau wie bei LOM) allerdings ist sie ein waschechter Cliffhanger und lässt natürlich alles offen. Auch wird hier das Vertrauen, dass Hunt in Drake hat, durch verschiedene Ereignisse einer harten Prüfung unterzogen. Und außerdem wird Hunt beschuldigt, dass er Drake..... aber sehen Sie selbst!
Alle Ereignisse um Drake's (Kranken)Geschichte und die Kontakte zur "Zukunft" sind hier noch genialer gelöst als in der ersten Season.
In Season 3 (die Dreharbeiten beginnen im Herbst und im Frühjahr 2010 wird sie in der BBC gesendet), so haben die Produzenten versprochen, werden sich alle Fragen/Handlungsstränge lösen und geklärt werden - ich bin gespannt! Ein paar Andeutungen wurden schon gemacht wie es weitergehen wird aber das will ich hier nicht verraten.
Das Spiel von Hawes (Drake) ist wesentlich professioneller geworden und wirkt nicht mehr so overacting und aufgesetzt.
Und wieder einmal beweist Glenister, dass er eine Klasse für sich ist und für mich ist er nach wie vor der heimliche/eigentliche Star beider Serien - ich werde Gene Hunt vermissen, wenn die dritte Staffel vorbei ist (aber zum Glück gibt's ja DVD's).
Der Preis ist allerdings inflationär in UK kostet die Staffel ca. 32,00 Euro!!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Und wieder in einem Zug durchgeschaut ..., 8. August 2009
Gott sei Dank habe ich gerade Urlaub - sonst wäre das mit dem täglichen Schlafpensum knapp geworden. Nachdem ich die zweite Staffel AtA erhalten hatte, konnte ich es mir tatsächlich einen Tag lang verkneifen, die DVDs in den Player zu schieben, aber dann war der Damm gebrochen:
Die Serie wird wirklich von Folge zu Folge besser! Die Figuren (auch und v.a. die Nebenfiguren) werden immer konturenreicher und zeigen mehr individuelle Macken, machen Fehler, lernen daraus (oder auch nicht) und wirken immer lebendiger. Wobei eine Aussage Drakes den Zuschauer doch ziemlich darüber grübeln lässt, wer hier nun möglicherweise wirklich "lebendig" ist und wer nicht (vielleicht komme ich also doch noch zu meinem verkitschten Happy End - selbst wenn ich das kaum zu hoffen wage), auch wenn dies durch das Auftauchen eines "geheimnisvollen Fremden" und seine Aussagen dann wieder etwas relativiert wird (mehr sei hier nicht verraten).
Gefreut hat mich auch, dass nun - im Gegensatz zur ersten Staffel - doch öfters über Sam Tyler gesprochen wird, was die "Marswelt" noch ein Stück realistischer erscheinen lässt.
Kurz: Nehmt euch Zeit! Wenn ihr erstmal mit der Staffel angefangen habt, dann lässt sie euch nicht mehr los. Das Gekabbel zwischen Drake und Hunt und die Gefahren, welche die beiden und ihr Team durchstehen müssen, werden immer furioser und man sehnt sich regelrecht nach der Auflösung - die blutigen Stummel, die einst meine Fingernägel waren, können das nur bestätigen!
Es gab eigentlich nur zwei kleine Szenen, die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen haben (anderen mag es da anders ergehen): Als Drake einmal verletzt vor Hunt auf dem Boden liegt (nein, ich verrate nicht, in welcher Folge das geschieht), steht er nur unbeweglich über ihr und starrt sie entgeistert an, anstatt neben ihr zu knien und sie - wie üblich - anzubrüllen (z.B. in der Art, dass sie gefälligst bei ihm bleiben soll!). Irgendwie passt dies meiner Ansicht nach an dieser Stelle nicht ganz zu ihm, v.a. weil er sich danach eigentlich auch nur um sich selbst und nicht um sie Sorgen zu machen scheint.
Aber schaut es euch selbst an und urteilt selbst - die Staffel ist wie gesagt jede Minute ihrer Dauer wert!
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