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Aschenblüte: Ich wurde gerettet, damit ich erzählen kann
 
 
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Aschenblüte: Ich wurde gerettet, damit ich erzählen kann [Gebundene Ausgabe]

Immaculée Ilibagiza , Maria Zybak
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (1. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550078919
  • ISBN-13: 978-3550078910
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 640.492 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Immaculée Ilibagiza
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Um das Grauen zu verstehen, das bei dem Überlebensbericht dieser jungen Frau dem Leser ins Herz kriecht, sollte man der Kolonisationsgeschichte Ruandas und der „Hamitentheorie“ in die Wurzeln leuchten. Diese spätestens seit den Nazis unsägliche Rassenlehre aus dem 19. Jahrhundert (abgeleitet vom biblischen Ham, dem jüngsten Sohn Noahs, der Hams schwärzhäutige Söhne verfluchte), unterteilte Schwarzafrikaner in überlegene hamitische und kulturell mindere negroide Stämme. Hatten Tutsi, Hutu und das pygmäische Bergvolk Twa im Königreich von Ruanda jahrhundertelang friedlich koexistiert, so fanden sie sich nun dank der Kolonialmächte Deutschland und Belgien in rassenideologische Rangordnungen eingeteit. Nahm hier die Katastrophe ihren Anfang?

Von diesen historisch dunklen Vorzeichen hatte Immaculée Ilibagiza, aufgewachsen im „Land des ewigen Frühlings“ am Ostufer des Kivu-Sees, keine Ahnung. Weder, dass ihre Tutsi-Eltern, ein bibeltreues Lehrerehepaar, einst zur „hellhäutigen“ Elite des Landes gezählt hatten, noch von den immer wieder aufflackernden blutigen Aufständen der Hutu-Mehrheit gegen die Tutsi-Herrschaft. Die Studentin Immaculée war gerade achtzehn, als 1990 die Ruandische Patriotische Front, vertriebene Tutsi-Exilanten in den Norden Ruandas eindrangen, um die Rückkehr ihrer Landsleute zu erzwingen. Von nun an waren Immaculée, ihre Eltern und Brüder Opfer ständiger Verfolgung und Gängelung. Eine gnadenlose Hutu-Propagandamaschinerie rief zur Eliminierung der „Tutsi-Kakerlaken“ auf. Bis zur endgültigen Katastrophe sollte es noch vier Jahre dauern.

Als am 6. April 1994 das Flugzeug mit dem Staatspräsidenten Habyarimana beim Landeanflug auf Kigali abgeschossen wird, brechen alle Dämme. Einer der schrecklichsten Völkermorde der Menschheitsgeschichte nimmt seinen Verlauf -- und die Menschheit sieht weg! Innerhalb dreier Monate fallen ca. eine Million Menschen dem Genozid zum Opfer. Das nun Folgende ist Immaculées ganz persönliches und erschütterndes Lehrstück in Sachen menschlicher Verkommenheit. Zusammengepfercht mit sieben Frauen überlebt sie im winzigen und gut getarnten Badezimmer eines befreundeten Hutu-Pastors. Diese 91 Tage des Hungers und der Angst vor den Killern, ehemaligen Nachbarn und Freunden, die das Haus wie Wölfe umlagern, erklären jede Kriegsberichterstattung für unzulänglich. Immaculée hat ihre Familie verloren -- und Gott an ihrer Seite gewonnen. Ihr Bericht über die innere Mechanik des Krieges wird Geschichte machen! –-Ravi Unger

Pressestimmen

»Dieses Buch ist ein kostbarer Beitrag zu einer Literatur, die versucht, den Untiefen menschlicher Verkommenheit ein Stück Hoffnung entgegenzusetzen.« Publishers Weekly

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vergebung macht frei 1. Juni 2006
Format:Gebundene Ausgabe
"Left to Tell" ist die Geschichte einer jungen Frau, die den Voelkermord in Ruanda ueberlebt, indem sie zusammen mit sieben anderen Frauen drei Monate lang in einem winzigen Badezimmer ausharrt. Ihre Familie wird zusammen mit hunderttausend anderen Tutsis von ehemaligen Freunden und Nachbarn auf grauenvolle Art umgebracht. Jedoch geht es in diesem Buch nicht in erster Linie um Greueltaten und Kriegsverbrechen. Immaculee haelt an ihrem tiefen Glauben fest und erfaehrt nicht nur, dass Gott sie beschuetzt und mehrmals vor dem Tod rettet, sondern auch, dass seine Liebe staerker ist als Hass und es ihr ermoeglicht, das Unfassbare zu tun: den Moerdern ihrer Familie zu vergeben. Ein Buch, das ermutigt, inspiriert und veraendert.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rönrön
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist wahrscheinlich kein Werk meisterhafter Schreibkunst. Aber genau das ist es vielleicht, das dieser Geschichte seine Glaubwürdigkeit und erschreckende Autentizität verleiht; sie zu einem Stoff macht, den man bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen kann, der einen erschüttert, wachrüttelt und schlaflose Nächte bereitet.

Kurz: Ein Buch, das wie ich finde, jeder gelesen haben sollte und das uns zeigt, wie unberechenbar der Mensch ist und wie stark ihn die Hoffnung machen kann.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Aschenblüte erzählt eine Geschichte die unter die Haut geht. Diese Frau hat Unvorstellbares erlebt und überlebt. Als Mitteleuropäer der in einem Land lebt in dem Sicherheit eine noch sehr wichtige Tatsache ist, hat man wirklich keine Ahnung was Völkermord heißt. Die Geschichte dieser einzigartigen Frau hat mir die Sinne für die Menschen in Afrika geöffnet und mir eine große Dankbarkeit gegeben. Es ist beschämend wie nachtragend ich oft sein kann, wegen echten Kleinigkeiten. Wie befreiend es ist, wenn man echt vergeben kann wie Immaculée Ilibagiza, deren ganze Familie grausam ermordet wurde, kommt in diesem Buch sehr gut zum Ausdruck. Ein Tatsachenbericht der nicht den Hass und die Grausamkeiten in den Mittelpunkt stellt, sondern die Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit an einem unmenschlichem Ort.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Aschenblüte
Sehr gutes Buch gefällt mir,da ich sowieso gerne Bücher über Afrika lese hatte ich mir auch diese bestellt und es hat mir sehr gefallen und mich auch sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von L. Colette veröffentlicht
Wow!!!
Wenn jemand ein Buch sucht, dass berührt und zum Nachdenken anregt ist dies hier genau richtig. Es ist bewundernt, was diese Frau geschafft hat. Auf jeden Fall lesenswert! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Schokomuffin veröffentlicht
Aschenblüte
Ein super interessantes Buch und man kann es nicht glauben, wie grausam Menschen sein können.Hab das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen.
Vor 5 Monaten von Lucia veröffentlicht
Unbegreiflich
Dieses Buch hat mich sehr gefesselt. Es ist unbegreiflich wie brutal der "Nachbar" sein kann. Und doch ist das Leben lebenswert.
Vor 10 Monaten von Anna Frenz veröffentlicht
Sehr erschütternd und bewegend !!
Aschenblüte war wahrscheinlich das erschütternste und bewegenste Buch, welches ich je gelesen habe. Und ich habe schon sehr viele Bücher dieser Art gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Daniela veröffentlicht
Wahnsinn was für eine Starke Frau!!!!!!!!!!!
Ein faszinierendes und fesselndes Buch.Eigentlich ein Pflichtlektüre für Manager großer Konzerne und die sogenannten Politiker dieser Welt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2009 von B. gattringer
Der Weg zu Gott
Nun habe ich schon viele Bigraphien über Lebensumstände in der weiten großen Welt gelesen, die Viele, besser gesagt die Meisten von uns, weder erlebt haben als auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2009 von Cooper
sehr ergreifend
eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Diese Frau ist eine weise Heldin.
Veröffentlicht am 15. Februar 2009 von hoeda
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