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Die Asche meiner Mutter. Irische Erinnerungen [Gebundene Ausgabe]

Frank McCourt , Frank MacCourt
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (205 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1997
"Natürlich hatte ich eine unglückliche Kindheit; eine glückliche lohnt sich ja kaum. Schlimmer als die normale unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit, und noch schlimmer ist die unglückliche irische katholische Kindheit", so beginnt Frank McCourt seine Erinnerungen an die armseligen Kinder- und Jugendjahre in den Slums von Limerick. In seinem Buch, geschrieben mit Humor und Sprachwitz, verbinden sich erschütternde Begebenheiten, skurrile Charaktere, tiefstes Elend und höchste Lebenslust.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 507 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Literaturverlag (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630869459
  • ISBN-13: 978-3630869452
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (205 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 400.843 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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"Schlimmer als die gewöhnliche unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit", schreibt Frank McCourt in Die Asche meiner Mutter. "Schlimmer noch ist die unglückliche katholische irische Kindheit." Willkommen, also, zum Gipfel der unglücklichen katholischen irischen Kindheit. 1930 in Brooklyn als Kind der erst kurz zuvor eingewanderten Iren Malachy und Angela McCourt geboren, wuchs Frank in Limerick auf, nachdem seine Eltern wegen der schlechten Aussichten in Amerika nach Irland zurückgekehrt waren. Es stellte sich bald heraus, daß die Aussichten in der alten Heimat auch nicht besser waren -- nicht mit Malachy als Vater. Er ist ein chronisch arbeitsloser und nahezu arbeitsunfähiger Alkoholiker und erscheint wie die Vorlage vieler unserer beleidigenden Klischees vom betrunkenen irischen Mann. Fügen wir dem ganzen noch bittere Armut, häufige Todesfälle und Krankheit hinzu, haben wir alle Voraussetzungen für eine wahrhaft schwierige Kindheit. In McCourts fähigen Händen liefert dieser Stoff glücklicherweise auch alle Voraussetzungen für eine bezwingende Erzählung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Pressestimmen

Es lebe, verdammt noch mal wieder und noch lange, Frank McCourt. (Die Welt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön und schrecklich 9. März 2003
Von Sulli
Format:Taschenbuch
Selten habe ich eine solch fesselnde Erzählung gelesen, die so humorvoll und ironisch geschrieben ist trotz der oft schrecklichen Geschehnisse und des unglaublichen Elends, über das Frank McCourt berichtet. Die Schilderungen aus den Armenvierteln mit dem quälenden Hunger gehen jedem Leser, der sich solche Lebensbedingungen kaum vorstellen kann, sehr unter die Haut.

Doch alles in allem kann man "Die Asche meiner Mutter" als optimistisches Buch bezeichnen. Es hat mich enorm beeindruckt, wie Frank dem Leben immer wieder die positive Seite abgewinnt.
Das Schicksal von Frank zeigt, daß man mit viel Lebensmut und viel Lebenswillen dem Elend aus eigener Kraft entkommen kann. Es wird nichts moralisierend erzählt und es wird niemand direkt angeklagt.

Als ich mit dem Buch begann, quälte ich mich zunächst durch ersten 20 Seiten, weil ich mit dem ungewöhnlichen Schreibstil einfach nicht zurechtkam. McCourt schreibt fast durchgehend in der Gegenwartsform, in kurzen Sätzen, immer aus der Perspektive seines jeweiligen Alters, mit ständigem Wechsel von Erzählform und direkter Rede. Trotzdem gibt es in diesem Buch kein einziges Anführungszeichen. Sobald man sich erst mal daran gewöhnt hat, fragt man sich, warum die Anführungszeichen nicht längst abgeschafft wurden. Man braucht sie nicht. Doch davon sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen. Gewöhnungsbedürftig ist der Schreibstil schon, aber absolut genial. Schon nach kurzer Zeit wird man davon begeistert sein.

Das Buch lebt von McCourts Sprachwitz und von der Aneinanderreihung von Elend und erschütternden Begebenheiten auf der einen Seite sowie der Lebenslust und der Freude an kleinen Dingen auf der anderen.

Die Beschreibung der Charaktere, die oft schon als skurril zu bezeichnen sind, gelingt McCourt ausgezeichnet. Wäre es keine Tatsache, so könnte man seinen Vater als das Klischee des irischen Säufers bezeichnen.

Deutlich zutage tritt die Kritik an der katholischen Kirche. Trotz seines Glaubens, der Frank oft durch schwere Zeiten geholfen hat, wurde er doch allzu oft von der Kirche im Stich gelassen.

Beeindruckend auch, daß Frank die ganze Geschichte aus der Sicht als Kind bzw. Jugendlicher aufgeschrieben hat, ohne im nachhinein Wertungen aus dem Aspekt des Erwachsenen hineinzubringen. Kaum zu gleuben, daß Frank McCourt kein erfahrener Schriftsteller ist.

Ein Buch, für alle diejenigen, die mit nichts zufrieden sind. Ein Buch zum Verschlingen. Ein Buch, das Gefühle freisetzt. Für mich einer der besten Romane, die ich je gelesen habe.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende und Erschütternde Jugenderinnerungen 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Asche meiner Mutter von Frank McCourt schildert auf sehr anschauliche und berührende Weise die Kindheit eines Iren in den dreißiger und vierziger Jahren in Limerick. Der Roman ist gleichzeitig sehr traurig, wenn er die armen Verhältnisse zeigt, in denen der Junge aufwuchs, und sehr lustig-schön, denn es gibt auch viele tolle Episoden und Ereignisse im Leben des Kindes. Auf jeden Fall ist man beim Lesen sehr nah dran am Geschehen und immer neugierig, wie es weitergeht, da die Geschichte sehr spannend geschrieben ist. Einen so realen Einblick in die Jahrzehnte des Krieges und der Armut in Irland habe ich noch nirgends erhalten. Das Buch dürfte interessant sein für alle, die sich auf spannende und abenteuerliche Weise mit Land und Leuten vor der Mitte des 20. Jahrhunderts auseinander setzen wollen. Gleichzeitig gibt die Schilderung einen guten Überblick über die scheinbar unvorstellbaren Lebensverhältnisse, die noch vor wenigen Jahrzehnten in Europa keineswegs selten waren.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verregnet, düster, erschreckend, lesenswert 9. November 2004
Format:Taschenbuch
Bisher habe ich kein Buch zwischen die Finger bekommen, dessen Seiten von so einer bedrückenden Traurigkeit erzählten wie in "Asche meiner Mutter". Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass jetzt ein Höhepunkt erreicht sei, dass es jetzt mit der Familie von Frankie endlich aufwärts geht, dass der Vater endlich einen Job findet und sein Geld nicht mehr mit "Getränken" durchbringt. Und dann - ein erneuter Tiefschlag, ein neuer Todesfall, ein neu einsetzender Verfall. Und dieses tiefe Mitleiden, dem ich mich auch nicht entziehen konnte.

Doch bei allem Leiden, ist da auch die Hoffnung auf Besserung stark zu spüren, ein kleiner Lichtstrahl am Horizont, der eine bessere Zukunft verspricht. Und diese herrlich heiteren Szenen in der Schule oder zwischen den Geschwistern, diese interessanten, verückten Charaktere und vor allem der äußerst flüssige, spannende Schreibstil (hervorragend ins Deutsche übertragen von Harry Rowohlt) haben mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen und mich zurückgeholt, wenn ich "Asche meiner Mutter" schon weglegen wollte, weil die düstere Stimmung im dunklen, regnerischen Irland in einem einstürzenden Haus, das ständig unter Wasser steht, einfach nicht mehr zu ertragen war.

Eine spannende Geschichte, tief traurig, tief berührend.

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Die Asche meiner Mutter: Irische Erinnerungen
Ich habe das Buch verschlungen, man kann sich nicht vorstellen wie arm Menschen sein können,..aber die Kindheit von Frank McCourt ist bitter arm. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Stunden von K. A. Müller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mein Topp - Hörbuch
Oft gehört, gelacht und mitgelitten.
Seit Jahren mein Lieblings Hörbuch. Ich kann es jedem empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von tobias k. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Die Asche meiner Mutter
Frank McCourt erzählt seine eigene Geschichte als Kind im Irland der 30er Jahre. Der stets arbeitslose Vater trinkt, die Mutter kämpft ums Überleben der Kinder –... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sabine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Asche meiner Mutter
Zuerst habe ich den Film gesehen,der mir gut gefiel.Dann habe ich mir dasHöhrbuch geholt und es hat mir noch besser gefallen.
Vor 2 Monaten von Walter Witte veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen tolles buch
habe das buch als geschenk gekauft, selber habe ich es auch gelesen. Ein tolles Buch, spiegelt sehr grausam die irische Kindheit des Protagonisten wieder.
Vor 2 Monaten von Katharina Hügel veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Einmal lesen genügt
Einmal lesen genügt, war interessant, aber nicht die Lektüre, die mich fesselt. Besonders das Ende hätte ich öömir anders vorgestellt.
Vor 2 Monaten von Rosi Und Willi Klaes veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Bitter...
Dieses Buch ist bitter und zwar in zweierlei Hinsichten: Die Geschichte an sich ist grausam, bitter, aussichtslos, trübe, träg, ungerecht, tragisch... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Eldahir veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Peinlich dürftige Gestaltung eines ernsten Themas
Welch ein Glück, dass ich der Versuchung widerstanden habe, dieses Buch zu kaufen, und besonnen genug war, es in der örtlichen Stadtbibliothek zu leihen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von R. Rössel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Angelas Ashes
Wir mussten damals in der Schule den Film auf Englisch anschauen, und später einen Bericht darüber schreiben. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Kaddi Kattubi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Für ewig unter den Topp 5
Dieses Buch ist seit Erscheinen eins meiner fünf Lieblingsbücher überhaupt. Und es fällt mir als Erstes ein, wenn ich einem Menschen ein Geschenk machen will!
Vor 3 Monaten von Heidrun Jochum veröffentlicht
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