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100 Jahre Universal Pictures
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Der Film ist deshalb aber keineswegs eine künstlerische Fehlleistung. Obwohl es ihm auf bewundernswerte Weise gelingt, Rührseligkeit zu vermeiden, ist Parker bei der Regieführung von Kindern geradezu einmalig -- die drei jungen Darsteller, die Frank im Alter von 7, 11 und 15 Jahren spielen, sind gleichermaßen großartig. Die nachgeschaffenen Gassen der Armenviertel von Limerick sind mit ihrer kalten, grauen Feuchte, die fast jede Szene durchdringt (dies ist sicherlich der nasseste Film, der je gedreht wurde), in den Aufnahmen von Kameramann Michael Seresin auf geradezu schmerzliche Weise authentisch. In den Rollen der Eltern -- die chronisch depressive Angela McCourt und deren rücksichtsloser, betrunkener Ehemann Malachy -- umgehen Emily Watson und Robert Carlyle in diesem Film, der in Sentimentalitäten hätte schwelgen können, erfolgreich alle Klippen des Melodrams. Und obwohl es Parkers anekdotischem Ansatz nicht gelingt, die Gesamtheit von McCourts Erlebnis zu vermitteln (bei seinen irischen Rockern in The Commitments ist es ihm besser gelungen), fängt Angela's Ashes dennoch eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort mit lebendiger Kraft ein und bleibt dabei dem Geist von Frank McCourts geliebter Geschichte eines Überlebenskampfes treu. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr eindrucksvoll,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Asche meiner Mutter (DVD)
Der Film bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Lebensverhältnisse und die Denkweise irischer Ein-/Auswanderer aus der Sicht eines Kindes. Die teilweise düstere Atmosphäre wird durch viel Selbstironie aufgelockert. Sehr emphehlenswert.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gut. Wenn man den Roman nicht kennt.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Asche meiner Mutter (DVD)
"Angela's Ashes" von Frank McCourt hat mich sehr beeindruckt. Als ich den Roman las, war ich fasziniert von der sensiblen Sprache McCourts, den erschütternden Schilderungen über eine Kindheit und Jugend, die man heute nicht mehr nachvollziehen kann. Da sein Roman eine Autobiographie ist, vermag er vielleicht besonders differenziert zu beschreiben, wie gespalten die Menschen in seiner nächsten Umgebung waren: Der geschichtenerzählende, liebende Vater, der das geringe Arbeitslosengeld versäuft und auch noch im Angesicht seiner hungernden Familie zu stolz ist, Almosen anzunehmen; die im Grunde lebensfrohe, zupackende Mutter, die nach vielen Schicksalsschlägen, Fehlgeburt und Verlust zweier Kinder am Ende ohne Ehemann dasteht und sich einem brutalen Egoisten an den Hals wirft; die bigotte Großmutter, der die katholische Kirche und ihre Sakramente über alles geht, aber der Familie ihrer Tochter kaum christlich unterstützend zur Seite steht und nicht zuletzt die Kinder, die kaum noch zwischen Recht und Unrecht unterscheiden können, wenn sie die Not wieder einmal zum Diebstahl zwingt. Sicher kann ein Film kaum leisten, einen Roman in seiner Vielfältigkeit authentisch wiederzugeben. Aber die Verfilmung von McCourts Roman ist ein bloßes Aneinanderreihen von Episoden, denen man nur selten die Dramatik und den kindlichen Feinsinn anmerkt, der im Roman den Ton angibt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Film zum immer wieder ansehen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Asche meiner Mutter (DVD)
Franks Vater Malachy ist ein begnadeter Säufer. Er stammt aus dem Norden Irlands und mußte das Land wegen irgendeiner "verzweifelten Tat" in den Zwanziger Jahren verlassen. Im New York der Prohibition lernt er Angela kennen, die von der eigenen Mutter wegen ihrer angeblichen "Nutzlosigkeit" in die Emigration geschickt wurde. Die beiden heiraten und das Elend beginnt: Nach vier Jahren Ehe und fünf Kindern von denen eines kurz nach der Geburt stirbt, muß die völlig mittellose Familie McCourt nach Irland zurückkehren. Seine neue Heimat kennt Frank, der Älteste, nur aus den Sagen von Cuchulain und dem englischen Todesvogel, aus den Liedern über heldenhafte Soldaten, die für die Freiheit Irlands lachenden Herzens in den Tod ziehen. Es waren die schönsten Stunden seiner Kinderjahre, als er auf dem Schoß des Vaters saß und seinen Erzählungen lauschte. Viel öfter jedoch kam der Vater nachts betrunken nach Hause, ließ die Jungs strammstehen und die Patriotenlieder von Roddy McCorley und Kevin Barry singen; hoch und heilig mußten sie ihm dann versprechen, für Irland zu sterben.In den Slums von Limerick, wo es nur deswegen so viele fromme Menschen gibt, weil die Kirche der trockenste Ort ist, lernt Frank, was es heißt, arm, katholisch und ein Ire zu sein. Hier, zwischen Flöhen und Läusen, kirchlicher Fürsorge und Sozialhilfe, bierseligen Utopien und der Sorge um das nächste Stück Brot, verbringt er die ersten beiden Jahrzehnte seines Lebens, bis er kurz nach dem Krieg endlich wieder nach New York zurückkehren kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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