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Die Asche meiner Mutter

4.4 von 5 Sternen 54 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Emily Watson, Robert Carlyle, Joe Breen, Ciaran Owens, Michael Legge
  • Komponist: John Williams
  • Künstler: Consolata Boyle, Andrew Bennett, Michael Seresin, Scott Rudin, Laura Jones, Gerry Hambling, Morgan O'Sullivan, Adam Schroeder, Geoffrey Kirkland, Ken Weston, James Flynn, Eric Steel, David Brown, Malcolm Middleton, Sir Alan Parker
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal Pictures Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 31. Dezember 2003
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 140 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 54 Kundenrezensionen
  • ASIN: B0000D7ZD0
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In Amerika gescheitert und ohne einen Penny in der Tasche, kehren Angela und Malachy McCourt mit ihren Kindern nach Irland zurück. Dort angekommen, erwarten die Familie die schmutzigen Slums von Limerick, Hunger, Arbeitslosigkeit und Ablehnung von Nachbarn und Verwandten. Frank, der älteste Sohn, muss miterleben wie seine Mutter um Almosen bettelt und sein Vater den spärlich verdienten Lohn direkt wieder versäuft. Trotz aller Grausamkeiten übersteht Frank diese Zeit und sieht für sich nur noch einen Ausweg: Er will zurück nach Amerika, in das Land, wo niemand schlechte Zähne und jeder sein eigenes Klo hat. Von nun an setzt er alles daran, dieses Ziel zu erreichen...

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Auf Grund der Tatsache, dass Frank McCourts Pulitzer-Preis-gekrönter Bestseller Die Asche meiner Mutter von Millionen von Lesern begeistert aufgenommen wurde, war es vielleicht unvermeidlich, dass sich Alan Parkers Filmversion als ein wenig enttäuschend erweisen würde. McCourts Buch war mit sprachlichen Finessen und detailreichen Beobachtungen gesegnet, die sich nicht unbedingt für eine Interpretation auf der Leinwand eigneten. Parkers Film fehlen die kumulativen Emotionen von McCourts Beschreibung einer irischen Kindheit in Armut. Und während es McCourt gelang, die Leiden seiner Familie mit beharrlichem Humor und irischem Kampfgeist ein wenig zu entschärfen, bietet Parkers Film in Verlauf von 145 Minuten wenig Erbauliches.

Der Film ist deshalb aber keineswegs eine künstlerische Fehlleistung. Obwohl es ihm auf bewundernswerte Weise gelingt, Rührseligkeit zu vermeiden, ist Parker bei der Regieführung von Kindern geradezu einmalig -- die drei jungen Darsteller, die Frank im Alter von 7, 11 und 15 Jahren spielen, sind gleichermaßen großartig. Die nachgeschaffenen Gassen der Armenviertel von Limerick sind mit ihrer kalten, grauen Feuchte, die fast jede Szene durchdringt (dies ist sicherlich der nasseste Film, der je gedreht wurde), in den Aufnahmen von Kameramann Michael Seresin auf geradezu schmerzliche Weise authentisch. In den Rollen der Eltern -- die chronisch depressive Angela McCourt und deren rücksichtsloser, betrunkener Ehemann Malachy -- umgehen Emily Watson und Robert Carlyle in diesem Film, der in Sentimentalitäten hätte schwelgen können, erfolgreich alle Klippen des Melodrams. Und obwohl es Parkers anekdotischem Ansatz nicht gelingt, die Gesamtheit von McCourts Erlebnis zu vermitteln (bei seinen irischen Rockern in The Commitments ist es ihm besser gelungen), fängt Angela's Ashes dennoch eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort mit lebendiger Kraft ein und bleibt dabei dem Geist von Frank McCourts geliebter Geschichte eines Überlebenskampfes treu. --Jeff Shannon

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Über den Inhalt des Film brauche ich hier bestimmt nichts mehr hinzuzufügen aber eine Anmerkung muss ich doch mal loswerden. Immer und immer wieder werden hier Filme auf Grundlage des Buches bewertet und erhalten dann von all denen, die zuvor das Buch gelesen haben, zwei oder drei Sterne. Was soll dieser Schwachsinn? Natürlich sind Bücher immer besser als der Film. In einem Buch kann man mit Worten "Dinge" ausdrücken die man nicht immer verfilmen kann es sei denn man verfilmt das Buch 1:1 was heißen würde das der Film dann 100 Stunden oder noch länger dauern würde. Mir gehen diese "WENN MAN DAS BUCH GELESEN HAT...Argumente" so langsam auf die Nerven. Der FIlm ist klasse, tolle Schauspielerische Leistung aller, ein FIlm der nahe geht und den man sich gerne wieder anschaut. Daher bekommt er auch die volle Punktzahl von mir.
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Format: DVD
Der Film bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Lebensverhältnisse und die Denkweise irischer Ein-/Auswanderer aus der Sicht eines Kindes. Die teilweise düstere Atmosphäre wird durch viel Selbstironie aufgelockert. Sehr emphehlenswert.
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Format: Videokassette Verifizierter Kauf
Ich habe das Buch mittlererweile dreimal gelesen und mir jedesmal gedacht, wie dies wohl auf der Leinwand aussehen würde! Da ich in Limerick, die Stadt in der Frank McCourt aufwuchs, für ein halbes Jahr studierte, konnte ich einige Plätze besuchen, die im Buch beschrieben wurden. Dies fehlt mir im Film doch ein bischen. Zwar kommt Limerick ähnlich schlecht weg wie im Buch, doch der typische irische Humor (den wir Festländler wohl erst nach 6 Pints Guiness kaoieren) fehlt dabei. Das soll den Film allerdings keineswegs schmälern: Frank McCourt wird in allen drei Lebensphasen seiner Jugend hervorragend gespielt, seine Eltern haben den wohl traurigsten Blick der Filmgeschichte! Zwar wurden sämtliche Aufnahmen in Dublin gedreht (die Stadt Limerick erlaubte lediglich den Shannon und die O'ConneL Street als Drehorte), der Film zeigt aber dennoch die Armut der Iren in den 30ern - vor Allem in Limerick - sowie den Hass der Iren auf die engländer. Das macht den Film daher beeindruckend und absolut sehenswert, für alle die bisher in Irland waren oder noch hinkommen werden!
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Von Ein Kunde am 11. Juli 2005
Format: DVD
We saw hte film in shool in english
The film "Angela's Ashes" is about a poor irish catholic family whose father is an alcoholic.
In 1935 they move from the USA to ireland. Some of the children die because of the poverty and the bad living conditions. The father goes to england to find work, but never sends any money. Frank, the oldest son of the family finds work and takes care of the family.
Later he steals some money from a dead woman and then he goes to america.
I liked the film because it shows how bad life can be. I was impressed to see how poor families in that time had zo survive. There were many sad things in the film but there were a few funny things, too.
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Von Hemeraner TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 19. Dezember 2015
Format: DVD
Francis „Frank“ McCourt, *19.08.1930-†19.07.2009 (Ciaran Owens) ist das älteste von mittlerweile fünf Kindern der irischen Einwandererfamilie McCourt. Die Mutter Angela (Emily Watson) ist natürlich nicht imstande zu arbeiten. Sie versucht sich um die fünf Kinder zu kümmern. Der Vater Malachy (Robert Carlyle) ist nicht nur ein Träumer, der seinen Arbeits"wert" zu hoch ansetzt, sondern leider auch sehr unzuverlässig, wenn es darum geht, eine Arbeit zu suchen oder eine Arbeit zu behalten. Nicht einfacher wird es dadurch, dass in den USA die große Depression herrscht. Nachdem die jüngste Töchter eines Tages plötzlich tot ist, schickt die Mutter von Angela Geld für die Rückreise nach Irland.

Diese ist keine gute Wahl, denn hier gibt es noch weniger zu arbeiten und noch viel weniger zu essen. Das Wetter ist ebenfalls nicht das Beste. Die Schönheit der grünen Insel wird durch ständige Regenfälle bedeckt. Die Städte sind alt, klein, beengt und dreckig. Die Lebensumstände sind katastrophal. Das liegt u. a. auch daran, dass Malachy das Stempelgeld der Familie ständig im Pub versäuft und sich auch viel zu schade ist, Kohle von der Straße aufzuheben oder zu betteln. Seine nordirische (protestantische) Abstammung stößt in der erzkatholischen südwestlich gelegenen Stadt Limerick auch auf weite Ablehnung. Dies führt nicht unbedingt dazu, dass sich die Lage der Familie verbessert...

Die autobiographische Geschichte von Francis McCourt ist bewegend verfilmt worden und ausgezeichnet besetzt.
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Format: Amazon Video
Ich hatte das Buch vor etwa 10 Jahren regelrecht verschlungen. Und das ist ein Buch mit solcher Erzählkraft, dass ich ziemlich erwartungslos an den Film herangegangen bin. Es war einfach unbeschreiblich gut - ich hatte nicht geglaubt, dass ein Film dieses Buch so gut wiedergeben könnte. Dieser kann es!
Ich muss eingestehen, dass nun ein großer Abstand zwischem dem Lesen des Buches und dem Sehen des Films liegt. Dennoch bin ich sicher, dass man es fast nicht besser hätte verfilmen können. Absolut sehenswert, und eine klare Empfehlung auch an das Buch (welches natürlich wie immer noch mehr Details - und noch viel mehr Emotionen bereithält, vor allem die immer letztendlich positiv besetzte bittere Ironie, die ich unglaublich bewegend fand).
Dies ist sicher ein anspruchsvoller Film, der aber nicht unbedingt ausschließlich für ein anspruchsvolles Publikum geschaffen wurde... Rundum gelungen, aber kurz noch die Warnung - absolute Tränengefahr! Taschentücher sollten schon zu Filmbeginn neben einem liegen, nur so zur Sicherheit...
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